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Mittwoch, 28. Januar 2015

Snowgedon: Die Lügenpresse und der Tag nach dem Sturm

Die USA sind ein kriegerisches Volk. Das beweisen sie fast täglich. Sie sind Spartaner und Athner in einem. Sie kämpfen nicht nur gegen das Böse als Monster, sondern auch gegen die Naturgewalten wie ein Hercules. So wird jede Sturmwarnung sofort zu einer Kriegsberichterstattung, da sich die Helden gegen überdimensionale Gewitterfronten stemmen und mit Gott gleicher Gewalt, die Menschheit vor dem Übel bewahren, aber nicht vor der Armut. Traurige, reiche, arme Nation. Sie ist reich an Träumern, die Menschen erschlagen als seien sie Teufel.

Für 60 Millionen Menschen in den USA (Neu England)- das sind fast so viele Einwohner wie in Deutschland - erhielten den Notstand von der Obrigkeit ausgerufen. Was wie selbstverständlich zu einem Thanksgiving-Kaufrausch mitten im Januar führte und den Supermärkten volle Kassen beschwerte.

Die Arbeitnehmer erhielten nicht frei, wie man hier gerne glauben mag, sondern lediglich einen unbezahlten Urlaubstag und die Kinder bekamen schulfrei. Die ganze Weltpresse platzierte sich am Timessquare und wartet vollmundig auf die angesagten 90 cm Schnee des "Monstersturm".

Tapfer hielten sie ihre Aufsätze in die Kameras. Begrüßten jede Schneeflocke und jeden Windstoße wie die vorrückende Artillerie des Menschenfeindes aus dem Schlund der Hölle. 

Lange schon ist es Mode, Schnee- und Regelfälle über Tage als Mengenangaben zusammenzufassen. So erfährt auch Deutschland nie gekannte Niederschlagsmengen von 100 Litern auf den Quadratmeter - in drei Tagen. Das schafft das richtige Klimabewusstsein und den Willen zur politischen Veränderung im Kampf um die Menschheit gegen das Übel der Natur und der schlechten Charaktere auf dieser Welt.

Vermutlich kommt nach dem Krieg gegen Nazis, Drogen, Terror, bald der Krieg gegen das Klima. Dann platziert sich die US-Marine mit samt der NATO auf allen Weltmeeren und schießt Löcher in die Schlechtwetterfronten mit U-Boot-Raketen, die sich gerade vor China aufbauen und bis nach Sibirien strahlen. Werden dabei Industrie- oder Ölförderanlagen getroffen, sind das eben Kollateralschäden im Kampf für das Überleben der Menschheit ohne Wind, Regen und Schnee.

Mit jeder Schlechtwetterfront geht eine Notstandmeldung an die verängstigten, geldlosen Konsumenten, "der guten Seite der Geschichte". Am Ende wir KAUFEN zur Überlebensaufgabe der nichtherrschaftsfähigen Klasse der gebildeten Verbraucher. "Juno" retten wenigsten die Konsumzahlen für den Februar, weil der brave US-Bürger die eingesparten Cents durch den billigen Sprint nicht in die Einkaufcentren schleppte.


Nein - hier gibt es keine Lügen und keine Stimmungsmache in den Medien. Unsere Journalisten berichten aufrichtig und wahrheitsliebend den Realismus unserer Zeit. Sie suchen in Boston die höchste Schneeverwehung und schon die der Monstersturm in den USA Realität. Jede Satire gegenüber den USA wird zum Politikum und als Antiamerikanismus bewerten, aber jede Mohammendkarikatur gilt als Stigma der Pressefreiheit erklären.

Was würde wohl Shakespeare zu all dem Realismus der heutigen Hochkultur mitten in Europa sagen?

Sonett 29

Wenn ich, von Gott und Menschen übersehn,
Mir wie ein Ausgestoßener erscheine,
Und, da der Himmel nicht erhört mein Flehn,
Dem Schicksal fluche und mein Loos beweine:

Wünsch ich an Hoffnungen so reich zu sein
Wie Andre, vielbefreundet, hochgeboren -
In Kunst, in Freiheit Manchen gleich zu sein,
Unfroh bei dem was mir das Glück erkoren.

Zur Selbstverachtung treibt mich fast mein Sorgen,
Doch denk ich Dein, ist aller Gram besiegt -
Der Lerche gleich' ich dann, die früh am Morgen
Helljubelnd auf zum goldnen Himmel fliegt.

So macht Erinnerung an Dein Lieben (das Lieben der Freiheit) reich,
Daß ich's nicht hingäb' um ein Königreich.


PS: Meine lieben LeserINNEN - die Sonetten sind keine Liebesgedichte an eine weibliche/männliche Schönheit, sondern ein Wehklagen an die von den Menschen nicht erkannte Freiheit, die dualistisch denkende Menschen sich nicht einmal vorstellen können. 



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