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Freitag, 6. Februar 2015

Eigentumismus: ... wie die Logik den Verstand täuscht und zur Vernunft werden lässt

Beispiel:
Gab es Einhörner wirklich?
Und wenn ja, warum sind sie ausgestorben?

Diese Fragestellung setzt voraus, dass der Denker davon ausgehen muss, dass Einhörner existierten ... das ist eine viel verwendete rhetorische Finte. Da gleich eine weitere Frage als Aufbau angehängt wird. In diesem Fall ist es: "Und wenn ja, warum sind sie ausgestorben?"

Damit wird eine Fiktion = Einhörer zur angenommenen Wahrheit. Wird dann lange Zeit nur über die zweite Frage diskutiert, verliert sich die eigentliche Frage im Kollektivgedächtnis, die lautet: "Gab es Einhörner wirklich?"

Daher überprüfen Sie alle ihre logischen Schlüsse dahingehend, ob das was sie als WAHR annehmen, auch tatsächlich wahr ist.

Beispiel zum Eigentumismus: 

Gibt es Eigentum wirklich?
Und wenn ja, ist dann Diebstahl ein verstoß gegen die Naturgesetze?

So lange Sie sich nur mit der zweiten Frage beschäftigen und alle geltenden Normen für die Menschen auf der Annahme von Eigentum festsetzen ohne genau geklärt zu haben ob "Eigentum" ein Naturgesetz ist, befinden Sie sich in einer fiktiven Wissenschaft, die eigentlich als Utopie zu bezeichnen ist.

Wir allerdings die gesamte Menschheit davon überzeugt, dass Eigentum ein Naturgesetz sei, lebt die gesamte Menschheit eine Utopie und wird nie erfahren, was die wirkliche Realität ist.


Wer hier auf diesem Blog oder auf Mumbel mitreden will, sollte die erste Frage: "Gibt es Eigentum wirklich?", mit einem klaren "Nein" beantworten können. Es sollte weiterhin klar ausführen können, warum nicht einmal Moral oder gar ein Gewissen existieren kann, wenn es Eigentum nicht wirklich gibt.

Er sollte imstande sein, "Geist" zu erklären und begründen können, was der heutige Geist ist und wie er sich aus der Annahme, dass Eigentum tatsächlich und wirklich existiert entwickelte.

Jeder Blog von mir basiert auf dieser Metaphysik, die sich ganz klar von der heute gültigen Metaphysik unterscheidet. Versuchen Sie es erst gar nicht, diese Metaphysik mit ihrem ökonomischen Denken zu verknüpfen, weil sie glauben Sie würden dadurch einen Ausweg aus dem finden, was Sie als die Ursache definieren. Ich kann ihnen versichern, Sie setzten sich nur mit Resultaten auseinander, die gelebt werden, als ob sich die Menschenheit sicher sei, "Eigentum" sei ein Naturgesetz.

Jeder Ökonom wird an meinen Ausführungen scheitern. Sie werden ihm auch keine neuen Erkenntnisse bringen, wie er sein eigennütziges Denken als Menschenfreund oder Sozialwesen optimieren kann, da er sich dem Ziel der Ausbeutung verschrieben hat. Er sieht lediglich die Menschlichkeit darin, andere nicht zu sehr auszubeuten. Das empfindet er dann als moralisch korrekt oder als soziales Verhalten. Das it die Metaphysik des Eigentumismus.

Wir hier bewegen uns allerdings auf der Metaphysik der Existenz und nicht die der Essenz. (Siehe Satre)

In diesem Sinne
Euer Politprofiler

PS: Versuchen Sie das hier geschriebene nicht aus dem Bauch heraus zu verstehen oder emotional zu begreifen. Existenz ist keine Emotion. Existenz ist das klar und reine SEIN eines Menschen, der sich in der Realität der Natur bewegt und nicht in einem geistigen Konstrukt von Eigentumismus, das das Überleben des Menschen durch einen Glauben an das Eigentum regelt.

Das ist die selbst verschuldete Unmündigkeit, die Kant beschrieb und leider von sehr vielen Eigentumisten als Motto auf die eigenen Fahne geschrieben wird. Sie sind Scharlatane aus Unwissenheit. Auch die Moral wird den Menschen nicht aus dem Eigentumismus führen, das die Moral ein Mittel des Eigentumismus ist und auf der Annahme, das Eigentum natürlich sei, sich manifestiert - dasselbe gilt für das Gewissen.

Selbst Shakespeare waren diese Zusammenhänge bekannt, aber sie wurden von der Masse und auch von der Elite nie in ihrer tatsächlichen Aussage verstanden, immer nur unter dem Aspekt "Eigentumismus" - was absolut falsch ist.

Wer die Aufklärung als Argument für den Eigentumismus benutzt ist daher kein Aufklärer, sondern nur ein Erklärer desselben. Aufklärung ist das, was den Eigentumismus als schrecklichen Irrsinn der Menschheit erkennen lässt.



1 Kommentar:

  1. "Auch die Moral wird den Menschen nicht aus dem Eigentumismus führen, da die Moral ein Mittel des Eigentumismus ist."


    Sicherlich ist es zutreffend, dass unsere heutigen Moralvorstellungen mitunter vom Eigentumsdenken der Menschheit abhängen.
    Aber Moral an sich praktisch als Resultat des "Eigentumismus" zu definieren, das halte ich für eine sehr steile These.
    Kannst du den Grund für deine Annahme erläutern?
    (Ist k e i n e rhetorische Frage; deine Antwort würde mich wirklich interessieren.)

    LG

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