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Donnerstag, 9. April 2015

Griechenlands "europäisches Problem" soll nach Russland exportiert werden

Seit Tagen schreiben sich die Journalisten die Finger wund, damit ihr "geistiger Zögling", der vernünftige Mensch, ihnen nicht mit unbequemen Fragen aus der Fasson schwabt und seine Contenance verliert. Einerseits wäre es aus europäischer Sicht begrüßenswert, wenn Russland die griechischen Schulden in Europa übernehmen würde, andererseits wäre das eine Kapitulationserklärung unserer sogenannten Wertegesellschaft. Die Ukraine versuchte sich bereits an diesem Kunststück und erhoffte sich billige Gaspreise als Marshallplan für die Brüsseler Wirtschaftswachstumsfantasien.

Es gibt viele Spekulationen, was Tsipras meinte, als er sagte: "Wir wollen europäische Lösungen für europäische Probleme". Dabei liegt die Wahrheit in den Worten selbst. Sie benötigen keine Interpretation.

Griechenlands "europäisches Problem" besteht aus handfesten Zahlungsforderungen aus Europa und dem europäisierten Anhang in den USA. Diese Schulden sind sozusagen "reine Familienangelegenheit". Tsipras will sich allerdings nicht zum Exporteur europäischer Schulden nach Moskau machen. Russland ist nicht für die desolate Finanzlage der EU verantwortlich zu machen, egal wie viel Fantasie manch einer darin vergeudet. Es war einzig und alleine der Ehrgeiz aller Europäer mit ihrem Drang, Atlantis aus dem Meer zu heben.



Europa muss seine hausgemachten Probleme der systematischen Überschuldung als wirtschaftliche Kriegsstrategie nun selber ausbaden = Verantwortung für sich selbst übernehmen. Wer sich selber Geld schuldet, sollt sich nicht selber zwingen, dieses an sich zurückzahlen zu müssen. Doch genau das ist mit dem momentanen, europäiserten Geist nicht zu begreifen. Deshalb erinnert mich das alles an die "Schachnovelle".

Russland will sich nicht als Aggressor für die Kriegsfantasien mancher europäisierten-politischen Ökonomen manipulieren lassen, weil die Ukraine die Bevölkerung von ganzen Landstrichen in Geiselhaft nimmt. Die Vorkommnisse im Donbass, liegen einzig und alleine in der Verantwortung des europäischen, politischen Geistes, der gerade sein Unwesen treibt und dem Wahn erliegt, an seiner Wertegemeinschaft und Wirtschaftsverständnis wird die Welt genesen.


Mit "reiner Vernunft" ist dem allem nicht mehr beizukommen. Europa muss sich überdenken und weltlich werden. Es ist geradezu anmaßend zu verlangen, dass die Welt europäisiert werden muss.

Die Suche nach Verantwortlichen, bereinigt die fiskalischen Bilanzen nicht. Dekadenz kann nicht in Haftung genommen werden. Sie ist eine lediglich eine Geisteshaltung. Selbst die EU-Völker sind nur bis zu einem gewissen Grad finanziell belastbar. Es geht also nicht darum, ob die Politik einen kühlen Kopf behält, sondern jeder einzelne Kopf des sogenannten "Volkes" sollte sich nicht von der Kunst der Massenpsychologie beeindrucken lassen. 

Die soziale Verantwortung gegenüber allen Völkern, die sich der EU angeschlossen haben, liegt einzig und alleine in Brüssel und ihren politischen und finanziellen Vertretern. Dort muss der politische Wechsel her und nicht in Moskau oder den USA.

Die starre, marktradikale Orientierung der letzten Jahrzehnte in der europäischen Politik, sind die Ursache für das, was heute lapidar (schnell daher gesagt) als Terrorismus bezeichnet wird und immer mehr Kriegsbereitschaft in EUROPA fördert.

Die Welt existiert nicht für die europäisierte Wertegemeinschaft als Dienerschaft. Die Herrenmenschenmentalität sollte endlich und für immer als Fehleinschätzung des Geistes erkannt sein und nicht als Wesen und Charakter des europäisierten, zivilisierten Menschen.

Das sollte spätestens nach dem II. Weltkrieg sogar den westlichen Alliierten klar geworden sein, wenn nicht, ist es Aufgabe der Elite, dieses Bewusstseinsdefizit auszugleichen. Sollte sie selber dieses Defizit aufzeigen, muss sie anfangen ihre "Hausaufgaben" zu machen.

Liberalismus ist nur ein anderes Wort für den biblischen Feudalismus des Römerbriefes.

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