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Donnerstag, 2. April 2015

Griechenland: Die krude Verschwörungstheorie über "Orthodoxe Brüder"

Religion kann niemals Privatsache sein, solange "der Mensch" seine politische Meinung aus seiner "Privatheit" heraus bildet und nach diesem Vorbild Regeln erdenkt, welche die Welt besser machen sollen. (Nachtrag 05.04.2015)

Jörg Himmelreich ist der Autor und er sieht in Russland das Byzanz als "Drittes Rom". Offensichtlich fühlt sich dieser Mensch, seinem "Namen" verpflichtet. Jörg Himmelreich ist
Contributor (Unterstützer) des German Marshall Fund of United Staats. Warum nicht "United Church? Das würde besser passen.

Alleine diese Wortwahl im Artikel, wie "Drittes Rom" ist geradezu skandalös und spricht Bände über seine düsterne, religiöse Bildung, die er selber als politische versteht und den Katholizismus mit Demokratie und Menschenfreundlichkeit gleichsetzt.  Es ist sozusagen das Coming-Out eines Bigottischen, der seinen Glauben zum polititischen Ziel macht. Er befindet sich im Nebel und Rauch des "Weltethos", eine Gesinnungsvereinigung der Jesuiten und vermutlich auch der Evangelikalen aus den USA.

Offensichtlich hat dieser Mann keine Ahnung über Religionen und schreibt doch sehr viel aus seinem religiösen Bauch darüber. Das was er schreibt ist allerdings nicht von Realismus geprägt, sondern von religiösem Hass, auf alles, was seinen Jesus nicht so versteht, wie er und seine geistigen Brüder.

Der Katholizismus und das heilige Blut

Die urchristliche Kirche war die Orthodoxe Religion. Der Katholizismus ist nur der blutrünstige, spätere Ableger des Urchristentums. Sie können es auch als erste Reformation des Christentums verstehen.

Der Katholizismus gewann den Kampf um Rom und hat mit Geschichtsklitterung es tatsächlich geschafft, sich als erster Glauben des Christentums in die Köpfe der Menschen zu fressen. In seiner religiösen Fantasie erkennt Himmelreich offensichtlich nun Zusammenhänge zwischen dem vom "Kiewer Fürsten .... Waldimir ....Irgendwas" (998 n Chr.) der die orthodoxe Kirche in der Ukraine einführte und dem russischen Präsidenten ... Waldimir ... und fühlt sich inspiriert wie ein Prophet zu diesem Artikel in der NZZ unter der Überschrift: "Die russisch-orthodoxe Kirche und ihre Mission -Putins Dienerin". Das ist geistige Vergewaltigung von Menschen, aber kein Journalismus.


Die Orthodoxe Kirche ist die christliche Kirche der Liebe, des Verständnisses und des Verzeihens. Sie baut nicht auf die brutalen, Blutfantasien einer Kreuzung und Folterung ihres Halbgottes "Jesus" auf, sondern auf der Lieber der "Muttergottes". Deshalb führte nur die katholische Kirche die erbitterten Kreuzzüge gegen den Islam und auch gegen die Urchristen.


Russland muss keine Kirche vom Staat trennen

Offensichtlich ist Herrn Himmelreich die PR von Pussy Riot zu Kopf gestiegen. Diese provozierten eine Verhaftung, indem sie nackt in der heiligsten Kirche der Orthodoxie über den Altarraum fegten. Leider ist Herrn Himmelreich entgangen, dass auch in Köln eine solche Performenz stattfand und in einer Verhaftung und Verurteilung mündete, und das obwohl in Deutschland Staat und Kirche getrennt sind. Herr Himmelreich schreibt daher sehr berechenbar (einfach gefaltet), denn es war nur noch eine Frage der Zeit, wann die Informationsmedien anfangen "religiöse Hetze" als Hintergrundwissen gegen die "Orthoxen" zu verbreiten.

Herrn Himmelreich ist nicht aufgefallen, dass sich gerade Poroschenko mit dem katholisch-orthodoxen Klerus schmückt. Sie empfiegen sogar US-Außenminster Kerry auf offener Straße, auf dem Maidan, für schöne PR-Fotos. Mir scheint es wichtiger, dass der sogenannte "freie Westen" sich endlich mal mental und ethisch von der "Religiösität" abspaltet und zu gibt, dass seine Trennung von Staat und Kirche noch nie gelungen ist - egal was in Geschichtsbüchern steht.


Deutschland wird wieder zum Kirchenstaat

Russland muss die Kirche nicht vom Staat trennen, das tat die Oktoberrevolution von 1917. In Deutschland ist sogar der Klerus öfters in Talkshows vertreten als in Russland und ... und das ist besonders wichtig, wir haben einen Pfarrer als Bundespräsidenten, die Grünen eine Theologin als Vorsitzende und die Bundeskanzlerin ist eine Pfarrerstochter. Das ist die Faktenlage. 

Herr Himmelreiche hätte schreiben müsste: Deutschland/Europa wird wieder zum offiziellen Kirchenstaat. Das erklärt wohl auch warum der neuen Papst, wie ein neuer "Jesus" gepriesen wird, der "armen Kindern" die Köpfe tätschelt und lehrt die Armut in Demuth und ohne Gegenwehr zu ertragen. Das ist der Charakter der Katholischen Kirche. Nietzsche nannte sie "Sklavenreligion". Siehe hierzu "Römerbrief Kapital 13" - als Teil des Neuen TESTAMENTS.


Gleichmacherei: Griechen und Russen mehr zu Orthodoxen

Vor allem wurde während der anhaltenden "Griechenlandkirse" manch einem durch die Medien aufgefallen (absichtliche Formulierung), dass Griechenland nicht katholisch ist, sondern orthodox - eben anders. Solche Mitteilungen assozieren unverträgliche, kulturelle Unterschiede, die gar nicht existieren. 

Noch schlimmer wird all diese neue Erkennen von Griechen als Orthodox zu einer Empfindung als Bedrohung, obwohl sich nichts änderte und das nur, weil sich Griechenland nun mit Russland über die "Schuldenkrise" unterhalten will. Da muss selbstverständlich von aufgeklärten Journalisten und Publizisten zu einer "religiöse Verschwörung" gesponnen und verwebt werden. 

Am Ende sieht Herr Himmelreich als Prophet der Neuzeit bereits eine orthodoxe IS aus Russland auf uns zu reiten, wie damals die Hunnen. Oder noch besser "die Skythen", die bereits bei den alten Athnern als Barbaren verschrien waren. "BARBAREN" ist auch ein neues, altes Modewort der Neuzeit, damit der Mensch lernte andere eben nicht mehr als Mensch zu sehen. Das ist das Geheimnis des Faschismus. 

Der menschlichen Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, vor allem dann, wenn sie sich von katholischen, blutrünstigen Kreuzigungsbildern leiten lässt und sie zu neuen Wahrheiten auftürmt.

Genau genommen ist jeder Katholik bereits in früher Kindheit mit Mord und Todschlag konfrontiert worden. In jeder Kirchgang wird zum Horrorfilm. Es hängen blutende und tote Menschen an den Wänden, die Kinderseelen zerstören und verängstigen. Daher ist der Marthyrertod keine islamische Erfindung, sondern eine katholische. 

Die Orthodoxe Kirche verweigert sich dieser Psychologie. Deshalb wurde sie am auch sofort vom Katholizismus aus Rom vertrieben wurde. Sie eignete sich nicht zum Führen eines REICHES.Sie huldigt nicht dem Leid und der Barbarei. Sie ist die Kirche der "Liebe". Deshalb gibt es auch die Ikonenbilder der "Mutter Maria" und nicht den zerfetzen und geschundenen Körper eines Jesus als Leitbild.


Katholiken haben die Brutalität zum Teil ihrer Religion gemacht

Katholiken und auch diejenigen, die in diesem Umfeld heranwuchsen, sind nichts anderes als schwer traumatisierte Kinder. Sie bekamen mit jederTugend und Moral die religiöse Bildung durch den Horrorfilm "Jesus Christus am Kreuz" verabreicht. Das ist heute längst teil unserer Kultur und wird auch von denen so empfunden, die sich als Atheisten bezeichen. Ihr Begriff von Nächstenliebe ist ganz dicht mit Leid und Elend verknüpft. Es kommt daher nur dann zum Vorschein, wenn zerschundene Körper zu erblicken sind. 

Machen Sie den Test: Schlagen Sie die Zeitung auf oder ihre I-Zeitung auf. "Empathie" ist ihnen nur dann abzugewinnen, wenn sie Leid sehen. Empathie bevor das Leid augenscheinlich wird, ist ihnen zu fremd. Recht und Gerechtigkeit fordert dieser Charakter von Menschen erst dann, wenn "Blut fließt" oder abgemagerte Kinder in die Kamera blicken. Dann fühlt man sich wie JESUS, der die Welt retten will. Doch es wäre Sinnvoll das Leid zu verhindern bevor es entsteht. Doch dazu fehlt unserer Kultur die Empathie. Sie will nicht erkennen, dass sie selber die Ursache des Leides ist, das sie dann in anderen bekämpft. Das ist Schizophrenie und keine Aufklärung.

Die Orthodoxen-Hetze folgt der Islam-Hetze

Kurzum, nach der Islamhetze müssen wir uns also auf eine weitere Hetze gegen die Orthodoxen  einstellen. Diese blüht allerdings längst in der Ukraine und wird nun vom "heiligen Westen römischer Nationen" übernommen. Der Schanz wedelt mal wieder mit dem Hund.

In der Ukraine gibt es das einzige orthoxe Bistum, das sich freiwillig dem "heiligen Stuhl" = Rom unterstellte. In ihrer blinden Wut gegen Russen, fangen diese katholischen Christen angetrieben von der Euphorie des Maidan an, orthodoxe Kirchen niederzubrennen. Doch das ist unseren Medien keine große Überschrift wert. 

Die NZZ fühlt sich viel mehr moralisch dazu beauftrag, die Orthodoxe Kirche als Feind Europas darzustellen, weil es angebliche eine "russische Religion" ist. Das ist purer katholischer Wahnsinn.

Umso beängstigender sollte es sein, dass sich der neue Papst "Franziskus" wieder "Bischof von Rom" nennt. Das war der monarchische Titel des Papstes. Es ist also historisch gesehen nicht das, was der heutige, gebildete Mensch annimmt und glaubt, was es sei - ein Zeichen der Demuth. Es ist ein Zeichen des beginnenden Größenwahnsinns des Katholizismus und das unter einem Jesuiten, der sich zur Aufgabe berufen fühlt, die ganze Welt zum katholischen Glauben zu führen. Ohne diesen ideologischen Beweggrund, tritt kein Mensch sonst bei den Jesuiten bei.

Daher seinen sie auf der Hut. Lassen Sie sich keine irren, religiösen Wahnbilder in den Kopf pflanzen und versuchen Sie auch nicht die Welt durch die Augen irgendwelcher erfundener Götter zu betrachten. Jeder Mensch ist ein Mensch, egal was IHNEN erzählt wird.

Schauen Sie ohne religiösen Filter dem Taten der "Guten" der Welt zu. Der erste Weg zum Frieden in dieser Welt ist, wenn der Mensch aufhört wie irgendwelche Götter zu denken. Der Mensch ist kein Gott. Er braucht daher auch nicht wie ein Gott denken - erst dann ist er frei.

Diese muss allerdings bis in die letzte Konsequenz verstanden werden, denn selbst das was sie heute als Tugend, Moral oder Gewissen definieren, sind Teil religiöser Verblendung.  Es gibt kein Naturgesetz, das dem Menschen einredet er solle töten. Diese Eingebung erhält er erst, nachdem ihm gelehrte wurde, was Eigentum ist, wie es zu behandeln ist und welche Rechte daran gekünpft sind, die der Eigentümer gegenüber dem Habenichts einfordern darf. Das ist aber kein Naturgesetz. Die Sonne scheint allen auf den Kopf, schrieb einst Goethe. Sie weiss nichts von Gut und Böse.

Der Wille wird nicht richtig sein, 
wenn die Geisteshaltung nicht richtig war; 
denn von ihr hängt der Wille ab. 
(Seneca 65 n. Chr. ROM)

Kommentare:

  1. Religion MUSS endlich Privatsache werden!

    Das darf keinen Einfluß mehr in der Politik haben!

    Aus, Schluß!

    AntwortenLöschen
  2. So lange "der Mensch" das Private als Grundlage für seine Meinungsbildung in der Politik heranzieht, kann Religion keine Privatsache sein. Ihnen ist ein logischer Bruch unterlaufen.

    AntwortenLöschen

Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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