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Mittwoch, 27. Mai 2015

Merkel - G7 - NSA - Asoziale Marktwirtschaft - TIPP

Die Lobhudelei mit Zitaten aus dem Ausland beginnt wieder, um Merkels Ansehen hierzulande anzuheben. Forbes krönt sie wieder mal zur "mächtigsten Frau der Welt" und Obama spricht von der "dienstältesten Regierungschefin", weil eben nur in Deutschland der Kanzler/Präsident keiner limitierten Legislaturperiode unterworfen ist.  Nichts desto trotz erinnert mich Merkel viel mehr an Caligulas Ross als Konsul im römischen Reich, das heute Wirklichkeit geworden ist.

Der G7-Gipfel ist nur deshalb ein politisches Großereignis, weil die Demonstranten es dazu machen. Sie produzieren die Nachrichten für die Medien. Die Politik produziert in dieser Zeit, nicht einmal heiße Luft. Der G7-Gipfel würde mangelnder Einschaltquote aus dem Programm gestrichen ... dann müssten sich die Machthaber neue Strategien überlegen, wie sie mit dem "Volk in Dialog" treten.

Doch statt dessen protestiert der Pöbel gegen TTIP und der Bauern verbarrikadiert sich hinter Jauchefässern, wie die Polizei hinter Wasserwerfern und wartet auf seinen genüsslichen Einsatz für die öffentliche Ordnung und seine Pfründe.

Bauern als Heißsporn der bayrischen Staatsräson

Eine wirklich fragwürdige Solidarität, die der Bauernstand vom Fußvolk einfordert. Im reicht es aus, wenn der Milchpreis auf 5 Euro steigt und er an die Demonstranten die "Rote" für 4 Euro verkaufen kann.

Das sind nämlich unsere Milchscheichs, die immer am Zaumzeug der Rösser hängen. Sie sind die Schacherer, die selbst am Elend noch gutes Geld machen. Sie stehen längst in den Startlöchern zur großen Geldentwertung. Das war schon immer ihre Goldgräberzeit, nach dem Banken und Politik dem Pöbel alles geraubt haben, holt sich der Bauern den letzten Rest von der Substanz der nächsten gescheiterten Republik. Das ist der ewige Triumph des Bürgertums.

Hightech-Feudalismus



Wir leben eben nur in einem technisch hochentwickeltem Feudalismus. Technischer Vorschritt ist eben kein höher entwickelter Humanismus. Würde im 21. Jahrhundert die franz. Revolution stattfinden, säße das Volk ruhig und geduldig mit Protestplakaten vor Versailles ... und würden daraus einen neuen Wirtschaftszweig machen, mit Start-Ups und Börsengängen.

Das uneuropäisierte Russland - das ist in den Worten von Steinmeier im Adlon von 2014 formuliert - ist längst aus dem Rossstall der G8 gekickt worden ... dann waren es nur noch sieben. "G" soll für "Gruppe der bedeutendsten Industrienationen" stehen - als für GROSS, GIGANTISMUS, GLOBALISMUS, GLORIE und GOTT der Welt.

Rom und Hellas als universeller Geist des menschlichen Bewusstseins

Die großen Reiche, die Vorbilder der heutigen Ökonomie - Rom und Hellas - sind längst in den Himmel als universeller Geist der Universitäten entschwunden und erleuchtet jeden, der vorgibt die Menschheit mit Ökonomie vor dem Untergang retten zu wollen.

Diese Erleuchtung sinkt herab wie einst der "heilige Geist" auf die Apostel. Sie reden wieder in Zungen - in Stammtischsprache - , damit jeder ihrem Manifest beitritt und das Himmelreich auf Erden errichtet will, wo jeder wie im "heilige römische Reich" gelangweilt in den Bädern die Weintrauben naschen kann.

Sie teilen die Menschen in Völker und Nationen auf; machen sie zu Galeeren und Freibeutern, obwohl es niemals notwendig gewesen wäre, diese Hierarchien zu erfinden. Das Festland, die Realität wird die Menschheit wohl erst dann wieder betreten können, wenn diese dem geistigen Konstrukte von Ausbeutertum bis in letzte Konsequenz entsagen können. So gesehen treibt der biblische Noah immer noch auf dem geistigen Meer der Sintflut ziellos umher.

Der kleine Gott der Welt - ist kein Mensch, sondern geistiges Abbild erträumter Götter


Die Menschenfürsten (Politiker, Firmenchefs, Vereinsvorstände, Parteiführer usw.), den Götter nachempfunden, begreifen sich als demokratische Vertreter, wie einst der Senat im römischen Reich oder Hellas. Das nennen sie Realität und universelles Wissen. Vergessen ist: Der römische Senat war nichts anderes als der antike Milliardärsclub, welcher den Kaiser nach seiner Pfeife tanzen ließ. Galt im "alten Rom" noch: "Brot und Spiele für das Volk!" - reichen heute die Spiele allein aus, um das Volk glücklich zu machen. Das Brot organisieren sie sich in gegenseitiger Ausbeutung längst selbst. 

Caligula war der einzige Kaiser, welcher den Spieß der Unterdrückung zur Belustigung seiner Anhänger umkehrte. Er zwang die Senatoren in kurze Tunika, wie die Sklaven. "Nein, Du sollst keine fremden Götter neben Dir haben!", sollen sie geschrien haben, als sie ihn töteten - denn im Herrschen ist das Leben lebenswert.

Heute redet dieser imaginäre Senat vom Terror und meint doch nur das Bespitzeln der Untertanen, weil die Angst vor dem Sturm auf die Macht wächst und sie zu Untersassen machen könnte. Das eigentliche Übel dieser angeblichen Menschenfreunde. Sie schwärmen vom angenehmen Leben ihrer Untertanen und würden doch niemals mit ihnen tauschen. Vorher entfachen sie Kriege und Gemetzel.

Die Diktatur des Pöbels

Napoleons Weltstreich ist längst vergessen und wird als Anmaßung begriffen, als er die Monarchie bloßstellte und sich als "einfacher Mensch" vom Papst höchstpersönlich zum Kaiser krönen ließ. Das war wohl die erste "Diktatur des Pröbels", der den adligen Pöbel vom Throne stieß ... aber nicht lange. Tugend war schon immer ein käufliches Gut in der Armut. Schenkt man den Geschichtsbüchern Glauben, so ist nur der Adel, eben der edle, feine und gebildete Pöbel zum Herrschen bestimmt. Einem Ungebildeten steht nämlich das Herrschen nicht in Geist und Sinn. Er hält es für unnütz - für derartige Überzeugungen braucht es viel Gottwesen und Studium der Unwissenheit.

Napoleon - Der Barbar

So wurde Napoleon zum Barbaren, weil er die Kirchen als Pferdeställe nutzte und nicht darin betete. Unvergessen ist seine Fenstersteuer, - der alte Sozialist. So war das Bürgertum aus Gier gezwungen, im Dunkeln zu hausen, wie das Proletariat, das es sich schlimmer hielt als die Rösser die es ritt.

In Deutschland muss der alte Glanz und Gloria des Feudalismus wieder in die Hauptstadt. Mitten in Berlin erstellt die Demokratie auf Befehl der Gottwesen auf Zeit, das alte Stadtschloss. Heute gilt eben: Erst kommt die Moral, dann das Fressen - damit wäre Brecht aus deren Verständnis von Welt, auch widerlegt.

Wer all das nicht richtig bestaunt, wird von der NSA schonungslos demaskiert. Wir sind schließlich ein kultivierter und moderner Feudalismus geworden, mit viel Technik und Digitalisierung. 

Selbst den Geschwistern Scholl würde heute Angst und Bange. Sie wären Dank der Überwachungskameras erst gar nicht mehr dazu gekommen, ihre Flugblätter zu verteilen. Die NSA hätte ihre Texte längst per Bundestrojaner entdeckt und sie vor der Reinschrift verhaftet. So kommt kein Unfug unters Volk. Es bleibt in seinen alten, gewohnten und "liebgewonnen" Gängeleien durch Regel und Normen verhaftet. Am Ende denkt eben jeder Hund, wie sein Herr. Tut er ist, ist das sein Todesurteil.

So gebären sich heute die Götter dieser Welt selbst die Arbeiter, die sie so uneigennützig, zum Wohle der Allgemeinheit, ausbeuten. So hat sich der Mensch zum eigenen Schöpfer gemacht. Der Irrsinn ist seine Weisheit und mit jedem Irrtum kommt er seinen eingebildeten Göttern immer näher.


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