Donnerstag, 2. Juli 2015

Grexit: Sehe ich Lagard, denke ich an einen Vergewaltiger

Jedes Mal, wenn ich den Namen "Lagard" lese oder ihr Bild sich mir in den Medien aufdrängt, denke ich unweigerlich an einen Vergewaltiger und Zuhälter, wobei die Geschichte der menschlichen Zivilisation keine weiblichen Imperatorinnen oder gar Verwältigerinnen kennt. Die Frau – das „andere“ Geschlecht war bis dato immer nur das Opfer. Das macht weibliches Führungspersonal unangreifbar. Jeder Angriff in dieser Richtung würde als Sexismus entwertet. Dagegen werden Tsipras und Varoufakis in den deutschen Medien, gerne als Sexsymbole dargestellt – was wiederum im moralischen Allgemeinempfinden nicht als Sexismus wahrgenommen wird.

Die Assoziation „Vergewaltiger“ mag sich für mich wohl daraus ergeben, dass Lagards IWF-Vorgänger, Strauß-Kahn, durch die Berichterstattung als Vergewaltiger und Zuhälter in Erinnerung geblieben ist. Er war eben das typische Abbild eines Mannes mit Macht. So wie wir es eben aus der Geschichte der Zivilisation kennen und niemand einer Frau zutraut.

Lagard wird dagegen als eine absolut integre Frau. Sie ist eine Jungfrau Johanna von Orlean. Diese gilt heute noch als „Heilige“, trotz ihrer blutrünstigen und barbarischen Feldzüge, weil die müden Soldaten eben keinem Mann mehr in den Krieg folgen wollten. 

Die Geschichtsschreibung der menschlichen Zivilisation will noch keine weiblichen Diktatoren ausweisen. Das wiederspräche der gültigen Ethik. Daher verfügt der gebildete Mensch über keine Summe der Erfahrungen in dieser Richtung und folgert daraus, dass Frauen in Machtpositionen nicht zu Verletzungen der Menschenwürde fähig sind, wie Männer.


Eine bedauerliche, emotionale Wissenslücke, welche die Menschheit wohl erst mit schmerzlichen Erfahrungen erlernen muss. Daher tendiert die Weltpolitik momentan gerne zum weiblichen Geschlecht, welche über jeden Verdacht der Korruption, Bösartigkeit und Hinterhältigkeit erhaben scheint.

Frauen können sich heute das noch in der Politik und Wirtschaft erlauben, was Männer längst um das Gebot der Ethik verboten ist. Männer müssen über Verhaltensfehler zurücktreten, die Frauen leichtfüßig begehen ohne getadelt zu werden.

Das gilt für Merkel genauso, wie für v. d. Leyen oder H. Clinton. Nicht zu vergessen, die bösartige Condolizza Rice, welche mit weiblichem Scharm jeden Feldzug von Bush Jun. als Akt der notwendigen Gerechtigkeit verkaufte.

Frauen sind daher nichts anderes als Kurtisanen der Macht, geprägt von der weiblichen Raffinesse, die sich aus der Biologie ihres Geschlechtes ergibt. Sie spielen ihre Gegner gegeneinander aus und sind selbst als politische Machtfigur nie ein Teil des Schachspieles, das sie dirigieren. 

Das soll nicht heißen, dass Frauen für politische Geschäfte ungeeignet sind, sondern „das Volk“ muss seinen Blick ihnen gegenüber schärfen und in Erwägung ziehen, dass diese Damen eben genauso brutal, korrupt und hinterhältig sind, wie das andere Geschlecht, aber eben auf eine nicht so offensichtliche Art und Weise – da das Volks noch keinen geübten Blick für diese Intrigen hat.

Viel mehr sind wir heute Opfer unserer eigenen Naivität, welche uns angeblich nicht erlaubt, gegen solche Tyrannei zu wettern, weil sie eben von einer Frau ausgeübt wird … ich darf das mit reinem Gewissen behaupten, denn ich bin selber eine Frau. Daher bin ich gegen jeden Vorwurf, der mir Sexismus unterstellen will, erhaben.

Wir brauchen also mehr mutige Frauen, welche den Frauen an den Spitzen der Macht, die Stirn bieten, denn unsere Kritik können sie und ihre männlichen Unterstützer nicht als männliche Aversion abtun.

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