Freitag, 31. Juli 2015

MH17: Ein Hauch von Lusitania und Anti-Terror-Einsatz als Mordkommando gegen die politische Opposition

"Tribunale" sind aus meiner Sicht Kriegsgerichte, auch dann wenn "Tribunal" als "hohes Gericht" übersetzt wird. Ein Tribunal ist ein lockeres Forum, das darüber entscheiden soll, ob Behauptungen richtig oder falsch sind, um eine einwandfrei Geschichtsschreibung zu erzeugen. Diese Form der Geschichtsfestsetzung hat sich aber oft als Lüge herausgestellt, wie im Fall Lusitania - dem Kriegseintrittsgrund der US-Armee in den I. Weltkrieg auf der Seite von Großbritannien. Dies ist eine objektive Betrachtung und soll keineswegs eine Rechtfertigung für die deutschen Kriegsgründe darstellen oder für die Alliierten. 

Der Fall der MH17 gestaltet sich ähnlich. Die Vorverurteilung der westlichen Wertegemeinschaft in den Medien hat längst den Schuldigen ausgemacht. Die "pro-russischen Separatisten" und damit auch Russland. Sie sollen diese historische Schuld an diesem Abschuss übernehmen. 

Deshalb erscheint mir das russische Veto gegen dieses geplante Tribunal der UN legitim und angebracht. Es scheint klar, dass die Maschine abgeschossen wurde. Das ist aber schon alles. Es gibt keinerlei Beweise, wer nun den Abschuss anwies und unter welchen Umständen.

Ein Tribunal kann nicht einfach Behauptungen durch ein Urteil zur geschichtlichen Wahrheit machen. So einen Blödsinn sollte sich die Menschheit im 21. Jh. nicht mehr erlauben. 

Unter all den heute bekannten Umstände, über Abhörung, Ausspähung und Telefonmitschnitten über geplante und fingierte Terroranschläge, scheint es heute wahrscheinlicher zu sein, dass gerade das Nächstliegendste, das Unwahrscheinlichste ist.

 Auszüge aus einer Abhörung von türkischen Entscheidungsträgern:

"Ohne einen überzeugenden Vorwand können wir US-Außenminister Kerry nicht klarmachen, dass wir zu harten Maßnahmen greifen müssen", meint Davutoglu (türkischer Geheimdienstchef). Worauf Staatssekretär Sinirlioglu vorschlägt, einen Einmarsch als Antiterroroperation gegen die zum Al-Qaida-Netzwerk gehörende Gruppe "Islamischer Staat" (ISIS) und Syrien vorzugeben. 


Geheimdienstchef Fidan: "Wenn es nötig ist, kann ich vier Männer nach Syrien schicken. Ich würde sie acht Granaten auf die türkische Seite abfeuern lassen und einen Vorwand für einen Krieg schaffen." (März 2013)

2015 änderte sich offensichtlich die Strategie. Bei den Wahlen im Juni 2015 erhielt die kurdische Partei HDL einen Mitregierungsanspruch. Nun will Erdogan zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und bombardiert die Kurden sogar im eigenen Land - als Antiterror-Operation, wie Poroschenko den Dombass als Anti-Terror-Operation definiert. 

Die Ukraine führt einen brutalen Krieg gegen die Opposition im eigenen Land. Unter dem Vorwand "Anti-Terror-Einsatz". Sie stellt Kampftruppen unter die Leitung von rechtsradikalen Gruppen, die sich offen zur Russophobie bekennen. Das ist geplanter Völkermord und der Augen von EU und USA. Flankiert durch die militärische Kraft der NATO.

Ukrainische Pressemitteilungen über den Verlauf des Anit-Terror-Krieges im Dombass sind zum Teil nachweislich falsch dargestellt. So wurde einem amerikanischen Abgeordneten aus dem Kreise der ukrainischen Regierung, Bilder mit russischen Panzern aus Georgien, aus dem Jahre 2008 übermittelt, mit der Behauptung, das seien Aufnahmen von,  2015 in der Ukraine.

Noch peinlicher war, dass dieser amerikanische Abgeordnete, wutentbrannt damit vor die Presse trat und us-militärische Unterstützung für die Ukraine forderte. Das ist nur ein Einzelbeispiel. Die gesamte Agenda der westlichen Berichterstattung scheint voll von diesen angeblichen Missverständnissen zu sein, die am Ende als Realität von den Lesern wahrgenommen werden.

Daher sollte sich die Öffentlichkeit mit den wesentlichen Dingen dieser kriegerischen Auseinandersetzung - die sich verstohlen "Anti-Terror-Einsatz" nennt, beschäftigten. Dieser Kreis der intriganten Realitätsverschieber zieht allerdings seine Kreis über die EU-Regierung und den verantwortlichen Regierungschefs in Europa bis hinein in die amerikanische Regierung und Militärs, die sich wiederum als Willensbildungsinstrument in der NATO verstehen. 

Bis heute ist nicht geklärt, wer die Maidanproteste finanzierte. An der Spitze dieser "neuen" Ukraine steht ein ein undurchsichtiger Mann, Poroschenko, der innerhalb seiner Heimat und ohne ausländische Kameras, offen über den Hasse und die Diskriminierung der russisch-stämmigen Bevölkerung in der Ukraine spricht. Er verspricht, dass diese in Keller hausen werden und ihre Kinder keine Schulbildung erlangen sollen.

Er blockiert sämtliche Nahrungsmittellieferung in den Domboss und versucht alle russischen Anstrengungen, Nahrungsmittel in dieses Gebiet zu liefern, zu blockieren. Unterstützung findet er der westlichen Berichterstattung, die einfach ohne Beweise, behauptet, dass nur Waffen geliefert werden. Aus dieser falsch aufgestellten Realität beurteilt nun die deutsche Bevölkerung diesen Krieg.

An der gesamten russischen Grenze des europäischen Gebietes, wird seit einem Jahr das Militäraufgebot der NATO verstärkt, dennoch lassen die Behauptungen der Medien nicht nach, dass nur Russland aufrüstet und die Truppen verstärkt.

In der sogenannten westlichen Wertegemeinschaft existiert daher eine völlige andere Vorstellung von Realität über die Ukraine, als sie tatsächlich ist. Aus diesem Grunde sollte sich vor allem die deutsche Öffentlichkeit mit einer Vorverurteilung Russlands und den Dombassbewohnern zurückhalten.

1917 nahmen die USA die Versenkung der Lusitaina vom Mai 1915 als Grund für den Kriegseintritt in den I. Weltkrieg. Vorher tat sich US-Präsident Wilson schwer, die amerikanische Bevölkerung für einen Krieg zu begeistern. Nach diesem Angriff war es für ihn ein Kinderspiel.

Schon zu Beginn behauptete die deutsche U-Boot-Marine, dass es sich bei der Lusitania um Waffentransporte handelte und die zivilen Passagiere nur zur Tarnung mitreisen durften. Das wurde als strategische Lüge in all den Jahren dargestellt. Erst die Öffnung der Archive nach vielen Jahrzehnten brachte Klarheit.

Die Lusitania war mit falschen Ladepapieren ausgestattet und transportierte tatsächlich Waffen. Großbritannien leitet das Schiff absichtlich in die Schusslinie der deutschen U-Boote, um so einen Kriegsgrund für die USA zu provozieren. Was letztendlich auch wunderbar funktionierte.

Das eigentliche Kriegsverbrechen begingen daher die us-amerikanische Regierung unter Wilson  und die britische Admiralität. Das soll keine Relativierung des Krieges darstellen. Es gibt keine guten Kriege. Krieg sind grundsätzlich eine Gemeinheit von Staatslenkern gegen die eigene Bevölkerung, um ihre eigenen materiellen Interessen zusammen mit der Wirtschaft gegen andere Völker und Nationen durchzusetzen.

So ähnlich gestaltet sich der sogenannte Ukrainekonflikt auch. Die EU ist bestrebt ihr Wirtschaftsgebiet bis an die Grenzen Russlands auszudehnen, was einem Teil der Bevölkerung in der Ukraine nicht gefällt, da sie dadurch tiefe wirtschaftliche Einbußen erleiden müssen.

Der eigentliche historische Fehler der EU bestand darin, die ukrainische Entscheidung von 2013 unter Janukowitsch nicht zu akzeptieren. Er strebte ein verträgliches Abkommen mit der EU an, welches die Bevölkerung im Dombass nicht der Arbeitslosigkeit aussetzen soll.

Doch Humanismus steht nicht auf der neoliberalen Agenda der wirtschaftlichen Interessen der USA und der EU. Danach mobilisierte die westliche Wertegemeinschaft sämtliche NGOs und Oligarchen. Sie wurden mit Versprechen über Gewinne und alleinige Kontrolle über die Einnahme durch Rohstoffausbeutung zum Maidanaufstand motiviert. "Motiviert" deshalb, weil große Geldsummen für diesen langen Sitzstreik notwendig waren. Am Ende half aber doch nur wieder ein Mordanschlag. Dieses Mal durch Heckenschützen. Es sollen angeblich Janukowitsch-Anhänger gewesen sein und diese Behauptung gilt heute in der westlichen Wertegemeinschaft längst wieder als historische Wahrheit.

Von da an war das Schicksal der Menschen im Dombass zementiert. Sie hatten nur noch einen Ausweg, die Autonomie, für die sie heute kämpfen. Sie verlangen lediglich das Recht, auch nach der EU-Vereinbarung, weiterhin den gewohnten Handel mit Russland zu betreiben, denn nur der sichert ihnen ihre Existenz, um ihren Lebensunterhalt. Das EU-Abkommen schreibt ihnen allerdings vor, keine Handel mehr zu betreiben - d. h.: Sie müssen sich freiwillig ihrer Existenz zum Wohle Europas und den USA berauben. Neutral betrachtet ist das vorgeschriebener Anti-Humanismus, der sich gegen die russisch-stämmige Bevölkerung richtet. Ähnlich gingen Lettland und Estland durch den Beitritt zu EU gegen die russisch-stämmige Bevölkerung vor. Das ist in der Ukraine bekannt und erzeugte deshalb diese Gegenwehr, die wir heute sehen.

Der politische Fehler liegt daher unbestreitbar bei der EU und den USA. Sie haben böswillig, wirtschaftliche Kräfte in der Ukraine mobilisiert, mit wirtschaftlichen Profiten gelockt und geködert, dass sie unter dieser Gier sogar bereit waren, die russisch-stämmige Bevölkerung dafür zu opfern.

Daher ist dieser Krieg in der Ukraine als völkischer Krieg zu verurteilen. Nach meiner Auffassung, in Anlehnung an das Völkerrecht, findet dort sogar ein Völkermord statt.

Ein Völkermord liegt nach der offiziellen Definition vor, wenn Volksgruppen systematisch diskriminiert werden. Daher muss zur objektiven Beurteilung dieser Situation auch das EU-Abkommen als völkerrechtswidrig angesehen werden, mit der Absicht einen Völkermord als Vertragsvereinbarung zu erzwingen.

Europa und die USA befinden sich daher definitiv nicht auf der "richtigen Seite der geltenden Gesetze". Sie befinden sich viel mehr nur dann auf der "richtigen Seite der Geschichte", wenn dieser Krieg von Poroschenko gewonnen wird.

Es wäre daher angebrachter, ein Tribunal einzusetzen, das genau diese Umstände detailliert und unparteiisch aufklärt, damit eine gütliche Einigung erzielt werden kann. Doch genau das ist nicht zuerkennen.

Das Vertrauen der Dombass-Bevölkerung gegenüber Kiew ist endgültig zerstört. Autonomiegebiete sind daher unumgänglich, vor allem deshalb, weil die jetzige Regierung "rechtsradikale Kräfte" in ihren Militärapparat einbindet und damit einen Vernichtungskrieg gegen die russisch-stämmige Bevölkerung befürwortet.

Auch die EU und die USA müssen wegen ihren massiven Eingriffen in die Bildung der öffentlichen Meinung zum Ukrainekonflikt zur Rechenschaft gezogen werden. Ihre politisch-wirtschaftliche Motivationen war die Ursache für den sogenannten "Bürgerkrieg" in der Ukraine - angestiftet aus niedrigen Beweggründen, die nun diesen Völkermord zu verantworten haben.

Wer hier alleine die Verantwortung bei Russland suchen und manifestieren will, urteilt nicht aus dem vollem Umfang der Tatsachen, sondern einseitig und daher falsch.


Der Abschuss von MH17 wurde von der ukrainischen Luftüberwachung absichtlich provoziert. Wobei es wohl nie zu klären ist, wer nun den tödlichen Schuss verursachte. Es ist auf jeden Fall nicht auszuschliessen, dass die rechtsradikalen Gruppen in der Ukraine hier tatkräftig nachgeholfen haben, um endlich einen schlagkräftigen Verbündeten - die NATO oder die USA - an ihrer Seite zu wissen.

Die angebliche "Annektion" der Krim spielt hierbei keine Rolle. Es sind nur fadenscheinige Ausfluchtsbehauptungen, um das Völkerrecht ungerechtfertigerweise auf die Seite der westlichen Alliierten, im immer noch anhaltenden "kalter Krieg" gegen Russland, als Rechtfertigung anzuführen. Am Ende dieses Szenarios steht wohl wieder der Wille einen Anti-Terror-Einsatz gegen Russland auszurufen.

Deshalb sollte in Zuge dieser Überlegungen, die nun aus der westlichen Wertgemeinschaft angestrebt werden, die amerikanisch Annektion von Hawaii ach als völkerrechtswidrig einzustufen.

Das ist nur eine provokative Forderung von mir, um aufzuzeigen, dass das was sich die USA und EU stetig erlauben, anderen Völkern nicht zuzugestehen, obwohl auf der Krim ein Volksentscheid abgehalten wurde, wie im Dombass.

"Der Kalte Krieg" ist lediglich ein Ausdruck für "Wirtschaftskriege" ohne Militär. Die heutige Definition von "Kaltem Krieg" in der westlichen Wertegemeinschaft ist daher auch nur ein Fehlinterpretation der Geschichte.

"Der Kalte Krieg" war nie nur ein Krieg gegen den Kommunismus, sondern es war schon immer ein Krieg um die russischen Rohstoffe, der bis heute anhält.

Er hat sich lediglich wieder zugespitzt, weil die russische Führung unter Putin, plötzlich die oligarchische Vorherrschaft wieder unterband. Die russischen Rohstoffe stand zum Zeitpunkt der Machtübernahme von Putin unter dem Einfluss der westlichen Wertegemeinschaft und erbrachten keinerlei Existenzbeitrag für die russische Bevölkerung.

"Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!" (E. Kant 1784)

Jeder Wille zur gerechte Gier ist auch nur Gier und kann in sich nichts Gutes haben. Jedes Recht das Gier relativiert und unter seinem Denkmantel als Erfolg, Sieg, Gewinn oder Profit darstellt, ist kein Recht und erst recht nicht richtig, weil dieses angebliche Recht, immer die Armut als angebliches und ausweichliches Schicksal darstellt, obwohl es der Wille des geltenden Rechts ist.

Es gibt kein Recht auf Reichtum, so wie es keine Pflicht zur Armut gibt. Armut ist ein "Kalter Krieg" gegen die Bevölkerung im Namen eines Rechts, das jeden empirischen Beweis entbehrt. Wer die Gier durch wirtschaftliche Argumente zu einer guten Tugend macht und zu einer höheren Moral erhebt, befürwortet die Trennung der Menschheit in arm und reich.

Daher ist heute jeder Staat und jede Nation, die unter diesen Gesichtspunkten nur eine Trennung der bereits Getrennten zu einer angeblichen Einheit wieder verbindet, im Sinne der Naturgesetze nicht rechtens.

Mit diesem falschen Recht, erscheint der Menschheit der Krieg als logische Konsequenz, aber nur weil sie ihre natürliches Wesen selber nicht mehr begreift und sich an den falschen Werten ausrichtet. Eine Umwertung der Werte ist daher zwingend notwendig, um aus diesem Teufelskreis der angeblichen rationalen Entscheidungen auszutreten. Die "reine Vernunft" ist hierfür nicht das geeignete Denkinstrument. Sie kann nur Entscheidungen auf der Ebene der relativierten Gier treffen, sie aber nicht als falschen Wert erkennen oder gar in seinen natürlichen Wert umkehren.

Dazu muss der Mensch lernen seinen eigenen Verstand zu gebrauchen ohne fremde Anleitung der allgemeingültige reine Vernunft, als Kombination aus kaufmännischem Wissen und religiösem Fundamentalismus.


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