Donnerstag, 30. Juli 2015

Netzpolitik.org - Beckedahl und seine angebliche "Konkurrenz" zu Wikileaks

Wer heute vom Bundesverfassungsschutz mit einer Klage geadelt wird, macht sich im Prinzip bereits verdächtig. Markus Beckedahl scheint der Favorit für die Bundesregierung zu sein, die Wikileaks und Julian Assange als Anlaufstelle für Whistleblower ablösen sollte, um so besser an die Informanten zu kommen. 

Beckedahl schob sich 2010 ins Rampenlicht der Öffentlichkeit, als sogenannter Wikileakskritiker (Siehe Deutschlandradio 2010). 

Irgendwie scheint Netzpolitik.org nicht die erste Wahl für Informanten zu sein. Eine Klage des Bundesstaatsanwaltschaft kann hier Abhilfe schaffen, indem der Öffentlichkeit durch das Versagen von Range, Netzpolitik als absolut sicher dargestellt wird.

Unsere Medien vergleichen diesen Vorgang mit der Spiegelaffäre von vor 50 Jahren. Wobei diese Affäre eher als "Straußaffäre" bezeichnet werden müsste.  Doch das soll jetzt nicht das Thema sein.

Es ist nicht die Arbeitsweise von Geheimdiensten, außer sie wollen jemanden damit als angebliche Opposition ins Rampenlicht rücken, die sie selber kontrollieren.

... anders lässt sich das Verhalten von Beckedahl aus m. Sicht von 2010 gegenüber Julian Assange nicht erklären.

Beckedahl (2010): "Da wäre ich mir nicht so sicher. Also was ich mit mehr Konkurrenz-Situation meine, ist, dass man einen Wettbewerb der verschiedenen Betreibermodelle hinbekommen könnte, dass halt innerhalb, in einem Wettbewerb zu anderen Projekten jedes Projekt ein anderes Betreibermodell entwickeln könnte. Die einen sind transparenter, die anderen sind nicht transparenter. Und gemeinsam kämpft man quasi um den Markt des Vertrauens derjenigen, die halt einerseits Dokumente veröffentlichen wollen, und derjenigen, die halt Spenden und menschliche Ressourcen an so eine Organisation spenden wollen."


Sapere aude! „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“
Glaube nichts, sondern überprüfe, was Du glauben sollst!

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