Freitag, 28. August 2015

Flüchtlinge: Politik, bist du so dumm ... Kapitalismus mit beschränkter Haftung

Dieser Artikel ist nicht auf der Basis der "Umwertung der Werte" geschrieben, sondern im ganz normalen Verständnis des Eigentumismus, den alle so wunderbar denken und begreifen. Es ist daher auch keine Lösung. Umverteilung ist keine Lösung. Umverteitlung ist nichts anderes als Trotzkis "ständige Revolution". 

Dem sogenannten "Pack" nach geben, wenn es auf der Straße gegen Flüchtlinge Parolen skandiert, bedeutet nicht, die Grenzen mit Schutzwällen dicht zu machen, wie es gerade überall in den Industriestaaten passiert. Eigentliche habe ich etwas mehr Grips von Politik und Wirtschaft erwartet. Haben sie wohl auch. Sie manipulieren die Massen, damit die Schieflage der Finanzierung unserer Sozialsystem nicht ins Blickfeld der Diskussionen rückt. 

Meine Empfehlung an die Politik und an die Wirtschaftsorientierten: Stellt mehr Gerechtigkeit in der Lastenverteilung unserer Sozialsysteme her: Die "starken Schultern" haben sich längst aus dem Sozialstaat verabschiedet, bestimmen aber immer stärker, wie die Arbeiter mit stetig sinkenden Reallöhnen, den Staat der Sozialaussteiger finanzieren sollen, um deren Gewinne zu garantieren. Keine Privatisierung der Gewinne ...

Es gibt viel zu tun! Packen wir es an!

  • Abschaffung von privater und gesetzlicher Krankenversicherung
  • Anhebung des maximal Betrages in diese Versicherungen oder sogar komplett abschaffen
  • Die Pensionbezüge von Beamten und Politiker müssen den Real-Renten der Pflichtversicherten angeglichen werden, also abgesenkt werden.




Das sogenannte "Pack" versteht seine Angst leider selber nicht. Also lasst uns ihnen helfen, sich selber zu verstehen. Sie haben keine Angst vor Flüchtlingen. Es ist kein Fremdenhass, sondern pure Existenzangst und zeigt an, dass die Sozialpolitik im letzten Jahrzehnt unter Merkel verheerende Auswirkungen auf den Zusammenhalt der Gesellschaft hat. Der gerechte Sozialstaat muss sofort hergestellt werden. Die Bewohner dieses Landes müssen endlich wieder eine Perspektive für ein gesichertes Leben in der Zukunft erhalten, an dem sich vor allem die "starken Schultern" beteiligen müssen. Es geht nicht um Steuersünder und höhere Steuermoral. Das ist nur eine Finte der Politik und Wirtschaft, um nicht auf die tatsächlichen Schiefstände aufmerksam zu machen. Die Sozialaussteiger der höheren Einkommen, müssen endlich wieder ihren Anteil an die Gesellschaft entrichten.

  • Schluss mit der sozialrassistischen Politik von Merkel
  • Schluss mit Arbeitslosensanktionen und -überwachung
  • Fordern und fördern hat versagt
  • eine Kranken-, Renten- und Pflegeversicherung für alle
  • Schluss mit der Geschäftemacherei der Versicherungslobbyisten um Riester und Hartz
  • Schluss mit den ständigen Versuchen das Sozialwesen zu privatisieren wie in den USA
  • es geht nicht um Gesetzesänderungen in der Asylpolitik, sondern um eine grundlegende Neuorientieren des Sozialstaates 
  • Arbeitgeber müssen wieder 50% der Krankenversicherungsbeiträge zahlen. Aufgrund der hohen Rationalierungsquoto sogar 60 %
  • Schluss mit dem Geschäft durch Leiharbeit, das belastet unsere Sozialkassen 
  • Schluss mit Aufstockern - das belastet die Sozialkassen
  • ordentliche Löhne für alle
  • Pharmaprodukte müssen in den Preisen gedeckelt werden - Gesundheit ist kein Basar
  • Schluss mit Gewinnoptimierung der Pharmaindustrie durch "neue Medikamente", die in Wahrheit keine sind
  • Schluss mit der Gewinnverwaltung von Krankenhäusern - das reduziert automatisch den Verwaltungsapparat und spart Milliarden
  • Gewinne in der Altenpflege dürfen nicht sein - sie müssen an die Sozialkassen abgeführt werden und nicht in Unternehmertaschen
  • Rückführung der verkauften Sozialwohnungen an Rentenfonds. Per Not sogar durch Enteigenung
  • Staatl. Wohngeld soll nicht zur Finanzierung von Sozialsystemaussteigern verwendet werden dürfen
  • Es gibt genügend Beispiele - Packen wirs an!


Das "Pack" haben Angst vor dem was der Staat angesichts der Flüchtlingszahlen mit ihnen macht: Sie haben Angst vor

  • noch höhere Steuern und Abgaben
  • noch mehr Kürzungen in der Standardkrankenversorgung
  • Arbeitslosigkeit und den daraus resultierenden Sanktionen
Wir brauchen eine neue Einstellung zum Sozialstaat! Die Parolen von NGOs wie INSM oder Bertelsmann sind Fehlinformationen und folgendem dem antisozialen Denkmuster des Neoliberalismus.

Siehe hierzu Merkel 2008 zur "sozialen Marktwirtschaft"




ENDE

Kommentare:

  1. "Kranken-, Renten- und Pflegeversicherung für alle…
    …Arbeitgeber müssen wieder 50% der Krankenversicherungsbeiträge zahlen. Aufgrund der hohen Rationalierungsquoto sogar 60 % …
    …ordentliche Löhne für alle...

    Rückführung der verkauften Sozialwohnungen an Rentenfonds. Per Not sogar durch Enteignung…"
    usw.

    Frau Politprofiler, bist du's? :O

    Seit wann bist du denn für Umverteilung!?

    Sonst hast du doch immer wieder beteuert, jede Art von Umverteilung sei nur, Armut erträglicher zu machen.
    Muss ich jetzt befürchten, dass du demnächst sogar das garantierte Grundeinkommen forderst!? ;D

    Schönes WE! ;)

    LG FMD

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  2. Noch einmal zum Mitschreiben: Es gibt keine Lösung im Eigentumismus. Umverteilung ist sehr, sehr eigentumisistisch. Es ist das, was Eliten tun, um das Pack - die Unterschicht - wieder auf Linie zu bringen.

    Umverteilung ist das Grundprinzip des Kapitalismus, wenn unten nix mehr nach oben gehen kann, kommt es zu Unruhen. Also gib dem Volk wieder etwas zum Verlieren, dann ist es glücklich. Ganz einfach. .... Aber dafür hört es auf, sich gegenseitig umzubringen, zu beschimpfen und anzufeinden.

    Kapitalismus ist ein System, in dem sich die Neidhammel in einer sozialen Rangordnung versuchen zu organisieren - mehr nicht. Er wird dann als brutal empfunden, wenn diese Rangordnung sich bereinigt, wenn die unterste Schicht durch Verelendung outgesourcet wird.

    Luther forderte im 15. Jh. nur: "Den Armen dürft ihr nicht alles nehmen. Das Mindeste zum Leben müsst Ihr ihnen lassen!" ... und ihr Sempel haltet das für eine Revolution! ... Ich sage also nur was die Sempel hören wollen und die "Eliten" - damals der Adel - nicht hören wollte.

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  3. Teil 2: Ich persönlich hätte mich darüber gefreut, wenn Du angefangen hättest über die INSM zu schreiben und deren Umdefinierung von "Sozial", was die Menschen heute heute immens im Denken einschränkt.

    Schade!

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    1. "und ihr Sempel haltet das für eine Revolution!"

      Du wieder.. ^^ Wie kommst du darauf, dass ich so was für eine Revolution halte?

      Ich glaube, du rennst manchmal offene Türen ein, ohne es zu merken. ;)

      "Ich persönlich hätte mich darüber gefreut, wenn Du angefangen hättest über die INSM zu schreiben und deren Umdefinierung von "Sozial", was die Menschen heute heute immens im Denken einschränkt."

      Sozial ist was Arbeit schafft, oder? ;)

      Im Ernst: Was soll ich großartig über die INSM schreiben?
      Was deren Intentionen sind weiß ich. M. E. ist es viel eher Bertelsmann, der Einfluss hat.
      Aber letztlich nehmen sich INSM und Bertelsmann inhaltlich nicht viel.

      LG

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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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