Freitag, 21. August 2015

Flüchtlinge: Vom heiligen, katholischen Öl und sonstigen christlichen Ressourcen ...

Es gibt keine Flüchtlingskrise und es gibt keine Wirtschaftskrise. Wir haben eine Sozialkrise und das seit der Erfindung der Zivilisation. Ausgelöst durch die Blindheit und Borniertheit des weissen Platonismus, der die "reine Vernunft" auf der Basis der Ökonomie als Volkswirtschaft zur Gerechtigkeit erklärte und den Menschen verdingt. 

Die Slowakei will mit ihrer Behauptung, nur Christen (Katholiken) als Flüchtlinge zu akzeptieren, in den Lagern bewusst und hinterhältig Unruhe stiften. So eine Nachricht verbreitet sich dort wie ein Lauffeuer. Die Menschen sollen sich dort zerfleischen und damit die Polizei oder gar das Militär eingreifen muss. Sie wollen die Grenzen schließen, aber wegen dem mutwillig manipulierten Verhalten der Flüchtlinge. Das ist widerlich und hinterhältig.

Der extreme Katholizismus scheint in Osteuropa noch sehr verbreitet zu sein. Da muss man sich schon wundern, warum slowakische oder polnische Autos überhaupt noch mit "islamischen Benzin" fahren, oder erteilt dort der Erzbischof in den Raffinerien noch den heiligen Segen über die Tanklastzüge?

Gesprochene und in diesem Fall geschriebene Worte, lassen sich nicht mehr einfangen. Kein geltendes Gesetz kann sie zurückholen und keine Strafe der Gerechten macht die Worte ungehört.


Wer Gerechtigkeit üben will, sollte nicht seine Zunge hüten, sondern sein Verlangen, andere zu manipulieren, damit er zu seinem Vorteil kommt. Das Leben und die Existenz ist kein Strategiespiel, Das ist eine dummer Erfindung des Platonismus. Die Slowakei goss mit diesen Worten, Öl ins Feuer, ob aus eigener Motivation oder unter Absprache mit anderen, ist unwichtig. Wer sich mit der Schuldfrage beschäftigt, sucht keine Lösungen.

In diesem Fall darf der Klüger nicht nachgeben. Nicht alle Sprichworte sind ehrlich gemeint, viele gelten ironisch.



Europa und die USA brauchen keine andere Politik, sondern eine andere Einstellung zur Welt, zur Realität und zur Existenz des Lebens. Der "weisse Mann" ist nicht der Nabel, der nicht Herrscher und nicht die Leitkultur der Menschheit. Die Erde gehört niemanden. Niemand wird mit Vorrechten geboren. Das stand schon in den Memminger Menschenrechten von 1525. Nur will das heute keiner mehr weiss, aber es hat deshalb nicht an Gültigkeit verloren. Es gilt auch dann, wenn es nicht in der Bibel oder sonstigen Büchern von alten, wirren, toten Männern steht. Das ist die Erkenntnis aus der Zivilisation, die es zu lernen gilt.

Auf dieser Erde gab es noch nie einen einzigen Religionskrieg. Es waren immer nur Sozialkriege, im Kampf um Ressourcen (Rohstoffe, Arbeitsplätze, Einkommen und Grund und Boden).


Das düstere Vermächtnis der Antike

Europas Zivilisation, die sich im 15. Jh. bis nach Amerika ausbreitete, hat versagt - wie das römische Reich, wie die Sumerer oder das Reich der Perser. 500 Jahre danach sollte das eigentlich jedem klar sein. Das Experiment der wieder aufgebauten Antike sollte endlich als gescheitert betrachtet werden. Irgendwann muss doch einmal der Feudalismus aufhören, als alternativlos zu gelten, auch wenn er heute mit den modernen Mitteln der Ökonomie nicht mehr als Monarchie bezeichnet wird, sondern als Volkswirtschaft.

Europa und die USA versinkt wieder notorisch in einer Religionsdebatte, obwohl es in Wahrheit eine Sozialkrise ist. Seit dem 11. September 2001 ist der "Islam" zum Beelzebub erklärt worden, wie im alten Rom das Judentum. Es ist nur bedauerlich, dass der "liebe Gott", das Öl - das unsere Zivilisation antreibt - den Moslems unter die Füße legte und nicht den ach so "gläubigen Katholiken", die sich nicht nur als Nachfolger von Zeus und Mars sehen, sondern auch von Jaweh. Bis der "kleine Mohammed" kam und ihren gesamten Mythologiekatalog neu schrieb und ihn "Islam" nannte, mit dem Bestreben die Volkswirtschaften besser zu führen, als die Religionen, die für ihn Pate standen.




Sozialkrise: Der Kampf des kleinen Mannes um die Ressource Einkommen

Hat die Natur, die Nahrung für den Menschen versteckt und ist sie nur mit gemeinsamem Schweiß der Natur abzugewinnen, was keine Zwietracht sät, - so hat die Zivilisation das Geld versteckt und der kleine Mensch kommt nur durch Ausscheidungskampf an dieses "moderne Brot" der Zivilisation. Heute hofft dieser Mensch er könne die Zivilisation ohne Krieg praktizieren, weil er längst zu weit von den Werten entfernt ist, aber genau das geht nicht. Wer Zufriedenheit unter den Menschen will, denn das ist der wirkliche Wohlstand, braucht keine Zivilisation oder Glück. Wie sagte Freud? "Der Mensch ist nicht dazu geboren, glücklich zu sein!" Leben ist weder Glück noch Strafe, nur das Verständnis von Zivilisation mit ihrem seltsamen Gewissen, hat die Existenz und das Leben zu einer Kunst erklärt. 

Hinzu kommt, dass das Einkommen noch lange nicht bewusst als Ressource in Europa erkannt ist und genau das die Ursache für all die Angst und der daraus resultierenden Anfeindungen gegenüber Flüchtlingen und allem angeblich Fremden. Der eigentliche Feind ist das, was festlegt, was Einkommen ist und das ist die Zivilisation in der Definition von Norbert Elias (damit keine Missverständnisse aufkommen).

Diese Menschen (Flüchtlinge) verlassen ihre Heimat, wegen unserer Arroganz. Unsere Arroganz als Zivilisation erlaubt ihnen dort kein Einkommen, denn soziale Unterschiede sind grundsätzlich Krieg gegen Menschen, auch wenn das Völkerrecht diese Definition von "Krieg" nicht kennt.

Mit Spenden ist diesen Menschen nicht geholfen. Es wird sich auch nichts ändern, wenn Assad in Syrien nicht mehr an der Regierung ist oder hat sich etwas in Libyen, Ägypten, Tunesien oder Marokko geändert? NEIN! Hat sich etwas in Europa geändert, seit die Monarchien abgeschafft wurden? NEIN! Es gibt nach wie vor arm und reich ... jeder kämpft um ein Einkommen, um Gewinne und Profite. Es hat sich nichts geändert ... seit Rom, seit Athen, seit Ninive und Ur.


Die Entwicklungshilfe der "reinen Vernunft"

In sämtlichen arabischen und afrikanischen Staaten haben Europa und die USA den sozialen Keil der Zivilisation mit ihrer angeblichen Entwicklungshilfen geschoben. Ganz nach dem Vorbild der Antike.

Die Ressource Einkommensvergabe durch Geschäftsleute wurde daher wie ganz natürlich an Katholiken, wie einst an Römer oder Athener verteilt, bis hinauf in die höchsten Regierungsämter. Es ist eben die europäische Kultur und die ist unentwirrbar mit dem Katholizismus verwoben. Kultur begann in der Antike da, wo der Mensch verstand, dass der Wald in dem er lebt, sein Eigentum war und er das Holz gegen Geld an die Römer verkaufen kann. Kapierte er das nicht , war er ein "Wilder" = Barbar ohne Vernunft. Der Katholizismus brachte nur noch die nötigen Portion "Gewissen" mit, damit der Giere, der das Prinzip verstand,  nicht gleich auf Anhieb seine Großmutter verkauft, Das ist das ganze Geheimnis der Zivilisation.

Wir - JA WIR, mit unserem Verständnis von Volkswirtschaft - zetteln Bürgerkriege mit unserer "Zivilisation" an, indem wir arm und reich nach Konfessionen in anderen Ländern aufteilen, weil wir die Macht der Ökonomie haben und behaupten hernach, wir hätten damit nichts zu tun. Es seinen die extremistischen Moslems, die all diesen Unfrieden beginnen. Irgendwie glauben WIR immer noch, die "Wilden" müssen uns wie Götter begrüßen, wie einst in der Legende von der Entdeckung Amerikas. Es war für UNS (unseren Vorfahren) einfach, Afrika in Besitz zu nehmen. Wir hatten nicht nur die besseren Waffen, sondern WIR hatten keine Skrupel andere nicht als Menschen anzuerkennen, wegen unserer Religion und unserer Kultur und unserem Gewissen ... aber es geht nicht darum Schuldige zu suchen! Sie wissen ja, wer Schuldige sucht, sucht keine Lösung! Vergessen Sie das nicht. 

Wir manipulieren mit den von uns unterstützten Freiheitskämpfer, die katholischer, platonischer, volkswirtschaftlicher Gesinnung sind und trotzdem noch das Arabertuch auf dem Kopf tragen, Vertreibungs- und Entvölkerungskriege, wie es auch gerade in der Ukraine gegenüber den "Russen (Orthodoxe) passiert. Das sind keine Religions- und Ideologiekämpfe, das sind immer nur Sozialkriege, weil aus irgendeinem Grund die ganze Menschheit glaubt, sie müsse zivilisiert leben und die Welt in arm und reich teilen - in Herrscher und Beherrschte - in Diener und Herren.


Das ist keine Völkerwanderung - Das ist eine Welt-Sozialkrise

Schon reden unsere Politiker von einer "Völkerwanderung" und damit reden sie dem Volk nach dem Maul. Beide sehen sich in Gedanken in der ausklingenden Antike als das Imperium Roma zusammenbrach und von all dem Glanz nur noch die Ruinen übrig waren. Schon wird wieder nach Schutzwällen gerufen und wenn möglich nach einer chinesischen Mauer, durch die nur die Rohstoffe reinkommen, aber bitte nicht die Armut im Wettkampf um die Ressource "Einkommen" und "Handel".

Es macht den Anschein, als sei für Europa und damit auch zwangsläufig die USA, die Zeit im Jahre Null des Herren stehen geblieben. Sie kämpfen verbissen um eine Vormachtstellung in der Welt und behaupten gleichzeitig, dass alle Menschen gleich seien und schon steht der brave Bürger im Harnisch parat und wartet auf den Befehl zum Angriff durch irgendwelche Meinungsfürsten, die er hinterher - nach den Schlachten, als Schuldige verurteilen kann. Dabei begreift er nicht, dass er sich selbst dabei erschlägt. Wieso und warum? Ja - das weiß er. Er verteidigt sein Eigentum und alles was er an Wirkung damit verbindet; sein Anrecht auf Habe und das Vorrecht daraus zu herrschen. Woher dieses Gefühl stammt, will er nicht wissen. Wüsste er es, würde er es nicht mehr (ge)fühlen.

Mit dem Untergang Roms hätte eigentlich der Faschismus beendet sein sollen, aber die alten Hirngespinsten von wirren, toten Männern werden immer noch weiter gesponnen und so leben wir diesen Alptraum heute noch im 21. Jahrhundert und erfinden ihn von Jahrhundert zu Jahrhundert neu. Passen ihn den neuesten, technischen Gegebenheiten und kennen heute sogar das "geistige Eigentum" - das ist die Abstraktion der Abstraktion oder besser gesagt, der Traum im Traum. 

In Richtung Osteuropa sei gesagt, es wird kein zweites "heiliges, polnisches Reich" geben, ebenso wenig eine "Donaumonarchie". Dunkle Vergangenheiten sollte man ruhen lassen. Sie waren keine Lösung! Sie werden nie eine Lösung sein.

Es wird Zeit für etwas wirklich NEUES, wo es keine Herren und keine Diener mehr gibt. Die Menschheit muss lernen was die Menschheit teilt - Sie muss begreifen was Zivilisation bedeutet. Dann hat die Menschheit endlich ihre Zufriedenheit wieder, welche die Zivilisation ihr vor Tausenden von Jahren raubte.

Wir leben heute nur die wirren, irrsinnigen Vorstellungen von alten, toten Männern. Es gibt keine Verpflichtung sie zu erneuern. 

EU plant riesiges Auffanglager in Serbien ...  
Zwar wird das von den EU dementiert, aber nur deshalb, weil noch nicht feststeht wo genau dieses Riesenlager an der EU-Außengrenze dieses errichtet wird.   >>>

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