Montag, 17. August 2015

Ukraine: Poroschenko sieht Russland als ukrainisches Staatsterritorium - Der Weltgesellschaftsvertrag nach Rousseau und Robespierre

Mustang Wanted - als Proschenko-Aktivist
Proschenko will Russland übernehmen!
Manchmal sind es die Possen, die wahre Gesinnung und Einstellungen von Machtmenschen zum Ausdruck bringen.

Schon länger scheint es politische Privatorganisationen zu geben, die nach dem Geschäftsmodell von Greenpeace arbeiten. Schläferzellen organisieren und medienwirksame, politische Statements als angebliche Einzelaktionen organisieren und medial/viral vermarkten. Dazu zählen Pussy Riots ebenso, wie "Mustang wanted" (Künstlername) alias Grigorij. Er bemalte Hammer und Sichel auf dem Dach eines Moskauer Wolkenkratzers in den ukrainischen Farben und poste danach für die parat stehenden Fotografen. (Ein Handyzoom schafft das nicht).

Der pro-europäische, ukrainische Milliardärspräsident, Poroschenko, ehrte ihn danach sofort mit seiner Aufmerksam, für seinen mutigen" Patriotismus. Dabei ist diese Aktion kein politischer Aktivismus für die Bevölkerung eines Landes, sondern ideologischer Mumpitz, um die ukrainische Oligarchie in Europa als soziale Gerechtigkeit salonfähig zu machen.

Roofing: Protestplakat 2007 in Deutschland
Grigorij stammt aus Kiew. Er selber sieht sich gar nicht als "Roofer". So zumindest äußerte er sich im einem Interview bei "Redbulletin.com". Womit wir  bei den sogenannten NGOs sind, die ideologische Statements als Privatsache organisieren, fördern und vermarkten.

Europäische Großmachtfantasien als moralische Oberinstanz

Gerigorijs Statement ist ein Statement für den ukrainischen Patriotismus und Nationalismus, der sich nun bis nach Moskau ausweiten will. Das sind schreckliche Signale, die als Heldentat in Bildern um die Welt geschickt werden. Sie sprechen von der moralischen Lust am Morden, Belagern und Töten, ganz so als sei es sportlicher Wettkampf.

Diese Aktion darf nicht dem Transparent "Der deutschen Wirtschaft" von 2007 in Deutschland verwechselt werden, denn das ausbeuterische Mehrwertsystem unserer heutigen weltgesellschaftlichen Übereinkunft ändert sich nicht mit Nationalflaggen oder neuen Staatsgrenzen oder Gesellschaftsverträgen, getarnt als Handelsabkommen.

Die vereinten Nationen von Europa-
ein Gesellschaftsvertrag getarnt als Handelsabkommen 


Die perfide Idee von den "Vereinigten Staaten von Europa", die sich bis an die Grenzen von China und Indien ausdehnen, sind nichts anderes als ein nostalgischer Traum von einem römisch-hellenischen Weltreich im 21. Jahrhundert. Eine Freiheit der Bewohner wird dadurch nicht erreicht. Die Bewohner bleiben nach wie vor der Willkür der Eigentümer von Grund und Boden und Produktionsmittel ausgeliefert, obwohl das heute als sozialer Akt der Nächstenliebe moralisch bewertet wird. Die Bewohner eines Landen sind nur frei in der Erfüllung ihrer Pflichten gegenüber einem Staatswesen, das keine Weisungsbefugnisse gegenüber den tatsächlichen Eigentümer des Landes hat. "Das Recht des Stärkeren" gilt nach wie vor, weil die Zusammenhänge zwischen Recht und Gewalt vernebelt sind.

Deshalb ist von jeder Form des Patriotismus oder Nationalismus (auch die EU denkt nationalistisch) dringendst abzuraten. Jeder der dieser Illusion von Freiheit durch neue Staatswesen verfällt, macht sich zu einer Marionette der Willkürherrschaft von Kapital und Eigentumsrechte. Klassisch gesehen ist der Patriotismus und die Freiheit des Eigentums nur eine Terrordemokratie.


Robespierre als Vordenker des amerikanisch-europäischen Vernunftswesens

Den meisten ist "Robespierre" nur noch als Name aus der franz. Revolution bekannt, der sich allzu gerne dem Schafott (Guillotine) bediente und alles zum Todes verurteilte, was seine Gesinnung nicht teilte. Seine Herrschaft begründete sich auf dem berüchtigten Wohlfahrt-Ausschuss, der aus 12 Männer bestand. Vielleicht war das die Inspiration für die 12 Sterne auf der EU-Flagge? Wer weiss das schon so genau ...


Doch über seine ideologischen Vorstellungen schweigen unsere Geschichtsbücher vehement. Es gestaltet sich sogar unsagbar schwer, an seine Schriften und Aussagen in deutscher Übersetzung zu gelangen ohne dass diese von der ideologischen Gesinnung des Autors durchzogen sind. Zu erst sollte allerdings geklärt werden, wie viel "Robespierre" in dem steckt, was heute als "vernünftig" gilt. 


Robespierres Ideologie bestand darin:

  1. Gleichheit des Besitzes ein Traumgespinst - Keine Enteignungen
  2. Armut zu einem ehrbaren Stand zu machen
  3. Reichtum mit Anstand und Tugend leben
  4. Das Eigentumsrecht soll eine moralische Grundlage erhalten (Eigentum verpflichtet)

Seine Satzung lautete:


Artikel 1. Das Eigentum ist das Recht eines jeden Bürgers, über den Teil der Güter frei zu verfügen, der ihm durch das Gesetz garantiert wird.

Artikel 2. Das Eigentumsrecht ist wie jedes andere Recht durch die Verpflichtung eingeschränkt, die Rechte des Nächsten zu respektieren.

Artikel 3. Das Eigentum darf weder die Sicherheit, die Freiheit, die Existenz noch das Eigentum unserer Mitmenschen beeinträchtigen

Artikel 4. Jeder Besitz und jeder Handel, der diesen Grundsatz verletzt, ist unlauter und unmoralisch. 



Seine Weltordnung:

Artikel 1. Die Menschen aller Länder sind Brüder; die verschiedenen Völker müssen sich
wie die Bürger eines Staates untereinander nach Kräften helfen

Artikel 2. Wer eine Nation unterdrückt, erklärt sich zum Feinde aller Nationen.

Artikel 3. Wer gegen ein Volk Krieg führt, um den Fortschritt der Freiheit aufzuhalten und die Menschenrechte auszulöschen, soll von allen Völkern verfolgt werden, und zwar nicht als gewöhnlicher Feind, sondern als rebellierender Mörder und Brigant (Räuber, Gesetzloser, mod. Terrorist).

Artikel 4. Die Könige, die Aristokraten und die Tyrannen, welcher Nation auch immer sie angehören, sind Sklaven, die gegen den Souverän der Erde, d.h. gegen das Menschengeschlecht und gegen den Gesetzgeber des Universums, d.h. gegen die Natur, revoltieren.
(Quelle: http://www.zum.de/psm/frz_rev/frz_rob2.php)

Sein übriger Wortlaut strotz nur so vom Sokratismus, der allerdings von Rousseau und Hume in die damalige Zeitgeistsprache umformuliert wurde. Als Basis aller Tugend wird die Vorstellung des christlichen Glaubens angenommen, die zur Gerechtigkeit durch das Benutzen der Vernunft - die als menschlicher Verstand definiert ist - zu einem Gesellschaftsvertrag führen soll - so wie ihn Roussaue beschrieb. Neutral betrachtet hat sich der Geist von Robespierre über die Jahrhunderte durchgesetzt, obwohl er als angeblicher Tyrann auf dem Schafott hingerichtet wurde.

Der tyrannische Gesellschaftsvertrag der Wohlstandssekte

Es gilt heute wie damals das allgemeine Bild der "reinen Vernunft", die dazu führen soll, dass sich die großen Teile der Menschheit als globale Einheit mit ihrer Armut als eine Form des göttlichen Schicksals abfinden und arrangieren sollen. Trotzdem soll sie all ihre Kraft (Privateigentum, Arbeitskraft und Kinder) zum Nutzen der sogenannten Allgemeinheit opfern, aus eigener Überzeugung und Überlegung. Damit wird der Konkurrenzkampf trotz Einheit zwischen Menschengruppen und Völkern zu einem tödlichen Überlebenskampf. 

Fälschlicherweise definiert die Vernunft die Chancengleichheit auf einem sehr hohen Niveau der Vernunft. Sie suggeriert Gerechtigkeit wo keine ist. Es ist daher weder gerecht noch eine Chancengleichheit, wenn Gladiatoren dieselben Waffen und dieselbe Ausbildung haben, wenn sie gegeneinander antreten. Am Ende überlebt nur einer oder aus 1000 Bewerbern erhält nur einer den ausgeschriebenen Job und kann sich mit diesem Einkommen seine Existenz sichern.

Diese Gesellschaft ist an der Vorstellung in ihrer Funktion eines menschlichen Körpers ausgerichtet, dessen Hirn der Hirte eines Staates sein soll, dessen Bewohner verantwortungsvoll zum Nutzen der Allgemeinheit umgehen. Das ist nichts anderes als die heutige Behauptung der Politik: "Sozial ist was Arbeit schafft." Die heutigen Regierungen sehen sich als die moderne Form eines Wohlfahrt-Ausschusses nach der franz. Revolution unter Robespierre, der alle Individuen aus der menschlichen Gesellschaft entfernt (sie reden von Krebsgeschwüren), die ihre ideologische Meinung als reine Vernunft nicht teilen. Rousseau kennt hier auch keine Grande, denn diese verbietet seiner Meinung nach die Vernunft, wenn Menschen zu einer Gefahr "seines" Staatswesens werden. (Siehe "Der Gesellschaftsvertrag")

Der Traum von der vernünftigen Weltgesellschaft

Napoleon war genauso von diesem Gesellschaftsvertrag der Menschheit besessen, wie die Gründerväter der "Vereinten Nationen von Amerika" und auch die Gründerväter der "vereinten Nationen von Europa". Sie sehen sich allesamt als legitime Nachfolger eines römischen Hellas, das nach persischen (arischem) Vorbild die Völker der Welt zu einer Bruderschaft vereint ohne dem Größenwahn eines Alexander des Großen zu verfallen, sondern die Bildung von Gesetzen den "Philosophen" (mod. den Wissenschaftlern und Soziologen) zu überlassen.

Das sauge ich mir nicht aus den Fingern, sondern das stammt sinngemäß aus der Feder von Rousseau über "die Verderbtheit der Zivilisation". Er sieht weiterhin die Schuld der Verderbung der reinen Zivilisation auf der Basis der Gerechtigkeit durch die "reine Vernunft", in den kulturellen Auswirkungen des "Muselmannes". Das macht ihn (Roussoue) zum absoluten Shootingsstar für die moderne Politik, die ebenfalls einen neuen Gesellschaftsvertrag aller Völker auf die eine oder andere Art anstrebt. Dabei wird sein Name nur im geheimen genannt, denn seine Ideen flossen bei Hume ein, pflanzten sich in Adam Smith weiter bis hin zur modernen Demokratie als volkswirtschaftliches Gemeinwesen.

Selbst die Erfindung des sogenannten "Volkssouveräns", auf das viele gerne pochen und ins Schwärmen geraten, wenn es um die Durchsetzung der eigenen, persönlichen Interessen geht, ist eine Erfindung von Rousseau und seinem Plagiat von der "reinen Vernunft" von Sokrates. Die Unterwerfung des Menschen soll keine Pflicht sein, sondern ein Glück und ein Freude. So stellt er sich die Evolution des Geistes eines Privatmenschen vor. Er ist sichtlich verwirrt durch die Aussagen Sokrates in "Platon der Staat", wo einkommenslose "Wächern", die weder Besitz noch Eigentum haben und trotzdem mit Staatsgewalt für die Einhaltung der Sitten und der Moral sorgen. Er zieht es vor die oberste moralische Instanz in den Himmel als Gott zu sehen, um seinen Absolutismus als Rechtsstaat und als "Stärke des Rechts" zu definieren.


Kant als scharfer Kritiker von Rousseau

Kant war ein scharfer Kritiker von Rousseau, obwohl das manche, wie auf Wikipedia, anders sehen wollen. Dort wird Kant der Wertschätzung gegenüber Rousseau bezichtigt, weil der Autor des Wikipedia-Artikels nicht in der Lage ist, die Ironie des Zitates zu erkennen.

„In seiner Schrift über den Einfluß der Wissenschaften und der über die Ungleichheit der Menschen zeigt er ganz richtig den unvermeidlichen Widerstreit der Kultur mit der Natur des menschlichen Geschlechts, als einer physischen Gattung […]; in seinem Emil aber, seinem gesellschaftlichen Kontrakte, und anderen Schriften sucht er wieder das schwerere Problem aufzulösen: wie die Kultur fortgehen müsse, um die Anlagen der Menschheit, als einer sittlichen Gattung, zu ihrer Bestimmung gehörig zu entwickeln, so daß diese jener als Naturgattung nicht mehr widerstreite. […] bis vollkommene Kunst wieder Natur wird: als welches das letzte Ziel der sittlichen Bestimmung der Menschengattung ist.“
Immanuel Kant: Mutmaßlicher Anfang der Menschengeschichte (1786)

IST-Zustandbeschreibungen sind keine Lösungen

Es ist offensichtlich ein Defizit in der Wahrnehmung von Aussagen irgendwelcher Schriften (Logos) vorhanden, welche bis in die hohen Fakultäten reicht. Sie nehmen Ironie und Sarkasmus als wahrhafte Aussage an. Die Beschreibung des Zustandes einer Gesellschaft ist noch lange kein Freibrief für darauf aufgebaute Thesen zur Lösung der aufgezeigten Probleme. Bescheinigt daher Kant, dass Rousseau die Begebenheiten richtig beschrieb ... heißt das noch lange nicht, dass seine Thesen als wahr angenommen werden oder gar befürwortet wurden. 

Daher bestätigt Kant, lediglich die korrekte Bestandaufnahme des IST-Zustandes der Gesellschaft durch Rousseau, ( siehe erster Abschnitt), weist aber gleichzeitig darauf hin, dass seine Thesen nicht nur ein Paradox sind, sondern ein riesiger Irrtum. Das Paradox führt zu keiner höheren Weisheit, weil Rousseau sich gerne als König des Paradox bezeichnete.

Wer sich also an Rousseaus Theorien ausrichtet und diese als Satzung verfolgt, treibt die Künstlichkeit der Menschen bis zur Spitze, bis die Menschheit vergißt, dass ihre Denkart nur eine Kunstform ist und glaubt bewiesen zu haben, dass diese Kunst ihr natürliches Wesen sei. 

Genau vor diesem Problem steht die Menschheit seit Tausenden von Jahren und wendet sich jedes Mal wenn sich der Blick auf die Realität offenbaren würde, angewidert von ihrer Hässlichkeit ab. (Sinngemäß Friedrich Nietzsche)

Seit 1786 wird daher die Kunst als Realität in immer schöneren und helleren Farben der Pseudowissenschaft gemalt, die nichts anderes sind als Philosophie und daher Träumerei. Denn bereits die Philosophie ist eine Ideologie, die lediglich behauptet sie entstamme der Natur. Das was sich heute Philosoph nennt oder was rückwirkend betrachtet als Philosoph zitiert wird, ist nichts anderes als ein Künstler. Deshalb fällt es so vielen, so schwer, Nietzsche oder Kant als denkende Menschen zu akzeptieren, weil sie so gar nix philosophisches an sich haben und nicht nach einer höheren Moral suchen, mit sich alles ohne schlechtes Gewissen begründen lässt.

Wer also die Zusammenhänge der gängigen Philosophie als Basis der heutigen Wissenschaft und Formung nicht bis zu ihren Ursprüngen erklären und benennen kann, wird sich im Wirrwarr der Schriften verlieren.


Wir leben heute Träume und Vorstellung von toten, alten Männern

Im Grund baut sich unser heutiges Wissen lediglich auf Vorstellung und Träumen von längst verstorbenen, alten Männern auf, von denen wir heute glauben sie wären die Realität der menschlichen Vergangenheit. 

Es gibt viel zu viel Plagiatoren von Sokrates Träumereien, die alle auf der Basis einer angeblichen Wissenschaft, die sich Soziologie nennt und von sich behauptet, das wahre Wesen des Menschen nachgewiesen zu haben. Niemand käme auf die Idee, Studien an Menschenaffen, die in Gefangenschaft leben, als Grundlage für ihr natürliches Verhalten, wissenschaftliche zu bestätigen. Doch genau das tun wir heute, wenn es darum geht das "soziale Verhalten" von Menschen zu studieren. Auch Rousseau unterlief dieser Fehler.

Er bezog sich zwar auf den sogenannten "Wilden", beurteilte diesen allerdings aus seiner gängigen "reinen Vernunft" heraus. Da aber dieser "Wilde" nicht einmal eine Vorstellung von Vernunft oder Eigentum hat, erlebt er jede seiner Handlungen ganz anders, als sie Rousseau glaubt verstehen zu müssen.

... und deshalb schrieb Kant seine "Kritik an der reinen Vernunft" - Es war eine Klageschrift über die Jahrtausende zurück bis zum Ursprung der "reinen Vernunft" als Traumgespinst eines Sokrates, der die "Welt" revolutionieren wollte, indem er Zeus als Gottvater abschafft und die Gesetze des Göttervater "Kronos" wieder aufleben liess unter der Herrschaft des sogenannten "goldenen, ersten Geschlechts der Menschen", die er in den Philosophen sah. Heute wird das schlicht und einfach "die Stärke des Rechts" genannt.

Dadurch wird eine Form des religiösen Atheismus erzeugt, der sich von Religionsmenschen genauso überzeugt leben lässt wie vom eingebildeten Atheisten, der sich der Kirche verweigert und die 10-Gebote als Naturgesetze interpretiert. So kann selbst ein Buddhist der "reinen Vernunft als Willkür des Eigentumsrechts" ganz freiwillig unterwerfen ohne zu bemerken, dass zum "Libertus" wird, zum "freien Sklaven", der sich in seiner Sklaverei selber bestens organisiert und die gegenseitige Ausbeutung und den Menschenhandel zur Tugend macht.

Das meinte Kant als er schrieb: "so daß diese jener als Naturgattung nicht mehr widerstreite. […] bis vollkommene Kunst wieder Natur wird: als welches das letzte Ziel der sittlichen Bestimmung der Menschengattung ist.“

Das Modell der "neuen Metaphysik" von Nietzsche, Kant oder Engels wird daher bis heute nicht einmal ansatzweise verfolgt. Selbst Marx griff lediglich die Moralisierung des Eigentums auf. Eine Demoralisierung des Eigentums wäre daher wesentlich angebrachter gewesen. Eigentumsrecht darf nicht die Basis von Moral- oder Gerechtigkeitsdenken sein, es erzeugt nur Unrecht im Schein des Rechts und der Gerechtigkeit und verschleiert das eigentliche Wissen zu einem schnöden, selbstsüchtigen Gewissen.  

"Wenn also das Kapital in ein gemeinschaftliches, allen Mitgliedern der Gesellschaft angehöriges Eigentum verwandelt wird, so verwandelt sich nicht persönliches Eigentum in gesellschaftliches. Nur der gesellschaftliche Charakter des Eigentums verwandelt sich. Er verliert seinen Klassencharakter."


Historisch betrachtet wurde der aufkeimende Umsturz der Metaphysik (Umwertung der Werte) im  15. Jh. in die spätere Form des Sozialismus von Philosophen hinein vergewaltigt, bis es die Unterwerfung zur Lust wurde. (Siehe Marquis de Sade), der mit seinen ironischen Schriften auf ungewollte Weise Berühmtheit erlangte. Einen Zusammenhang mit der sexualisierten Politik von "Freud" wird leider nur sehr ungerne erkannt oder besprochen. Es fällt unter das Tabu der falsch verstandenen Sexualität, die niemals im Zusammenhang mit unserer gängigen Gesellschaftsordnung gesehen werden darf.

Der Mensch blieb daher nach wie vor in seiner Kunst als angebliche Natur gefangen ohne auch nur eine Vorstellung von Lösungen entwickeln zu können. Shakespeare formulierte das sehr treffend in Hamlet:



Es gibt mehr Ding’ im Himmel und auf Erden, als Eure Schulweisheit (Philosophie) sich träumt, Horatio.

There are more things in heaven and earth, Horatio, than are dreamt of in your philosophy.

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