Freitag, 13. November 2015

Burma: Demokratie mit Friedensnobelpreisträgerin und das gute Gewissen den Islam zu verteufeln

Aung San Suu Kyi ist ein Berühmtheit. Sie gewann bei den Wahlen in Myrama. Vielleicht soll sie ein neuer Gandhi werden. Sie schüttelte schon Barack Obama die Hand. Burma wird garantiert jetzt auch ein "sicheres Land" für Flüchtlinge. Doch was in den deutschen Medien im Zusammenhang mit der "Demokratie" nicht erwähnt wird, ist die Moslemverfolgung in diesem Land. Mirama nennt nun die Rohingyas einfach "Bengalis" um nicht des Völkermordes bezichtigt werden können. 

Religionsfreiheit ist im Land des Buddhismus ein Manko. Rohingyas haben dort keine Recht und keine Staatsbürgerschaft. Sie erhielten zwar die sogenannte "White Card , die zum Wählen berechtigt, aber was nutzt einem die Minderheit in einer Demokratie? Rein gar nix! In Demokratien hat die Mehrheit das absolute Recht! Sie darf die Gesetze machten, welchen die Gewaltmonopole einer Demokratie folge zu leisten haben.

Tausende Moslems sind schon aus Burma geflüchtet. Offiziell werden sie nun als "Bengalis" bezeichnet. Selbst Buddhistische Mönche zählen zu den Radikalisten, die Jagd auf Moslems machen. (Der Zorn der Mönche) Die Bezeichnung "Bengalis" ist mit großer, hinterhältiger Sorgfalt ausgewählt. Burma will die Rohingyas nicht als Volksgruppe anerkennen. 1. wäre es das was in Burma gerade passiert ein Völkermord und 2. sie würden Minderheitsrechte bekommen.

Mit Booten fliehen die verfolgten Moslems übers Meer nach Thailand, Malaisia und Indonesien. Dort werden sie allerdings nicht aufgenommen, sondern immer öfters mit etwas Proviant wieder aufs Meer hinausgeschickt. All das gehört unmittelbar zur Berichterstattung über die Demokratie in Burma, aber es wird einfach ausgelassen, weil es nicht zur angeblichen Vorstellung von einer Demokratisierung passt.

Es ist einfach unattraktiv über eine "Moslemsverfolgung" in Deutschland zu berichten. Das passt momentan nicht zur politischen Großwetterlage in Deutschland und Meinungsmache des "rechten Flügels" der CDU und der SPD. Sie stützen viel eher die anitislamische PEGIDA-Bewegung mit neuen Wortschöpfungen und Metaphern. Schäuble bezeichnet die "Flüchtlinge in Deutschland" sogar als Lawine, andere sehen es eher als Tsunami oder als "Völkerwanderung".

Wobei der Begriff "Völkerwanderung" in Deutschland einen brisanter Begriff ist. Vor dem geistigen Auge erscheinen durch dieses Wort, die reitenden Hunnenhorden, welche angeblich das römische Reich stürzten.

In Wahrheit ging aber das "römische Imperium" an seiner eigenen Dekadenz zugrunde. Es verarmte systematisch seinen Einflussbereich bis weit über seine Grenzen hinweg. Der Limes war als nix anderes als das was Europa heute bauen will. Eine Membrane mit der das römische Reich bestimmen wollte, wer ins Imperium rein darf und wer nicht - ähnlich der heutigen Asylpolitik.

Nur wer Geld und Waren hatte wurde erlaubt in die Nation einzutreten; nur wer dem Imperium dienlich war, bekam Einlasse. Wir sind also immer noch nicht schlauer als die Römer. Daher sollte jeder endlich realisieren, dass das was als "Wertegemeinschaft" heute bezeichnet wird, die Nachfolge ROMS ist. Das ist unsere Kultur! Sie ist bestialisch, gewalttätig und menschenverachtend.

Sie wird auch dann nicht richtiger, wenn sie noch einmal 2000 Jahre die Vorherrschaft über die Welt hält. Im römischen Reich wurde jede Religion systematisch ausgelöscht, die nicht die Herrschaftsverhältnisse des Urfaschismus aus den Köpfen der "alten Philosophen" als richtig an sieht und mit Gewissensbildung auf den richtigen Weg rückt.

Die verfolgten Christen im römischen Reich waren Arianisten, die sich vor allem gegen den Römerbrief in der Bibel stellten und sich der göttlichen Ordnung des Eigentumismus widersetzten. Das Konstanzerkonzil im 14. Jh. war eine Häreserie gegen die Hussiten; in Frankreich kam es zur Ausrottung der Hugennotten (Bartholomäusnacht).

Es war eben nicht so, wie uns die heutigen Geschichtsschreiber darstellen wollen. Geschichte ist lediglich die Interpretation der Siegeskultur und die Geschichte der sogenannten Zivilisation begann im Jahre NULL. Es ist nicht die Geburtsstunde von Jesus, sondern die Geburt des staatlichen Urfaschismus als Weltordnung, der sich seine eigene Religion erfand - das kath. Christentum.

Ein großer Teil des NT ist in griechisch verfasst. Die Figur Jesus ähnelt eines von den Toten auferstandenen Mannes aus Sokrates "Politaia". Es ist also anzunehmen, dass diese fiktive Person nach 300 Jahren einfach in Verbindung mit der Verknüpfung von historischen Ereignissen einfach zur existierenden Person mutierte. Alexandria war zu diesem Zeitpunkt eine sehr mächtige Denkfabrik.

Es ist auch falsch, den Buddhismus als Religion zu bezeichnen. Der Buddhismus ist ein Atheismus der immer mehr aus Buddha - dem Menschen - einen Gott macht und seine geistigen Überlegungen zum "Heiligen Geist", durch den der Mensch nun versucht Regeln und Normen aufzustellen.

Wir müssen anfangen zu begreifen, dass das was wir heute Recht und Ordnung nennen, nichts anderes ist als eine Theologie, auch dann, wenn heute Staat und Kirche als getrennt gelten. Die Ordnung - der Stärkere/der Wohlhabende/der Reiche hat immer die Macht durch das Eigentum - egal wer in einer Demokratie an die Macht kommt. Der Markt = Faschismus regelt eben alles. Das war schon im alten Rom so.

Der Markt (Aktion und Reaktion) bestimmt, wann zu viele Menschen einwandern - Der Markt bestimmt, wann sich ein Land den notwendigen Humanismus nicht mehr leisten kann. Das ist die Grundlage unseres Gewissen, dem wir gehorchen wollen, weil wir behaupten, wir wüssten ganz genau was Gut und was Schlecht ist. "Gewissen" ist kein Wissen. Es ist nur ein gefühltes, eingebildetes Wissen. Ein Gewissen ist fähig Unmenschlichkeit als Gerechtigkeit zu formulieren.

So gilt ein Mord an demjenigen, der einem das Eigentum streitig macht, nicht als Mord, sondern eben als Notwehr. Es ist also ein Mord mit guten Gewissen. Das ist eigentlich der ganze Trick mit dem Faschismus und der heutigen Weltordnung. Niemand würde diesem Grundsatz widersprechen. Ihm fehlt dazu der Geist, das Hirn und das Verständnis = der Verstand.

Der Markt ist der Mechanismus unseres heutigen Willens und bitte zeichnen Sie sich selber niemals als "freien Menschen" oder gar als "freien Geist". Sie sind nicht frei im Denken - sie liegen in den Ketten der Logik - des Marktes - von Angebot und Nachfrage - von Aktion und Reaktion. Erfunden im antiken Griechenland. Das ist sozusagen der "heilige Geist", der Götter erschaffen kann. D. h.: Selbst der Arianismus ist nur eine Form des Eigentumismus - er lehnt sich allerdings mehr am Philosophenstaat von Platon an.





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