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Freitag, 13. November 2015

Flüchtlingskrise: Europa und sein römischer Limes - Österreich baut Zaun

Die Kette der Krisen reißt nicht ab. Es wird Zeit sie als "Zusammenbruch des Kapitalismus" zusammenzufassen. 

Auf dem ganzen Planeten ist die Armut in Form von Vertriebenen auf den Beinen. Es ist keine Völkerwanderung, sondern es ist der Todesmarsch des ungeliebten und verhassten Teil der Menschheit, die sich mit der Erfindung der Zivilisation in reich und arm, in gut und böse teilte. 

Österreich baut nun doch einen Zaun an der slowenischen Grenze und folgt damit seinem kulturellen Vorbild, dem alten Rom, das seine geistige Gesinnung aus den Gedanken der alten Philosophen schöpfte.

Seit dem Jahre NULL wird nach dem Mechanismus des Eigentumismus in Aktion und Reaktion das Recht formuliert. "Angebot und Nachfrage" bestimmen jeden einzelnen Gedanken, der zum Wollen eines Menschen, damit er sagen kann: "Ich will!"

In der heutigen Zeit, wird aus dem "ich will" - ein lässiges "ich muss": Ich muss Zäune bauen gegen den Teil der Menschheit, der als arm gilt. Selbst Rom wusste, dass nicht alle, die von diesem Imperium verelendet und versklavt wurden, aufgenommen werden konnten. Das Resultat war der Limes. Eine Membrane, die Menschen wie die Spreu vom Weizen trennt. Nur der "Gut", der Dienliche, der wirtschaftliche Verwendbare, durfte die Grenze passieren.

Die mythologisch erfunden Germanen haben den Limes nie gestürmt. Die germanische Mythologie war lediglich die Erfindung der Gbr. Grimm, die Deutschland damit eine eigene Identität geben wollten, um sich vom römischen und griechischen abzusetzen. Dabei gleichen beide Varianten sich wie eineiige Zwillinge. Der Unterschied besteht lediglich darin, dass das Herrenvolk eben aus Germania stammt und nicht aus Griechenland oder dem römischen Imperium. Völker- oder Kulturkunde ist die Kunde des nationalen Faschismus. Der Urfaschismus ist die Kunde vom Weltreich unter einer Ordnung, wo es keine nationalen Faschismen mehr gibt, sondern nur noch einen - den des Eigentums und der Macht.

Im Urfaschischmus erhält jeder die Chance auf Eigentum und damit Zugang von Macht, egal welchem Volk und welcher Religion er angehört, denn die Vernunft bändigt jede Religion, die als Nationaleigentumismus angesehen wird. Wer sich zum Urfaschismus bekennt, kann daher sogar eine Demokratie im Geiste einer Tyrannei führen. Das ist die Kunst der alten Philosophen, die heute als Grunddenkart in jedem von uns schlummert, ohne jemals den Namen Platon oder Sokrates gehört zu haben. Das ist Kollektivgedächtnis. Es wird transportiert durch Geschichten und Erzählungen ... die Propaganda ist also eine Erfindung der "alten Philosophen" - Göbbels hat sie auf jeden Fall nicht erfunden. 



Das Gewissen ist der Inbegriff der Verrohung der Menschheit

Alle berufen sie auf einen "Heiligen/Hohen Geist" und das ist der Geist des Marktes, der die Geschicke der Menschen steuert. Es ist die Erkenntnis um das Wissen, von Gut und Böse. Es wird schlicht und einfach "GEWISSEN" genannte. Es nur ein gefühltes Wissen, das ohne Verstand existiert.

Nur mit diesem Gewissen - dem gefühlten Wissen - sind Zivilisationen erst möglich. Es ist die Kunst, einen Mord an Menschen zu rechtfertigen, und zwar mit einer höheren, göttlichen Ordnung.

Der hohe Geist ist die Erkenntnis vom Eigentum, der dem Menschen es möglich macht, in Aktion und Reaktion zu denken. Der Markt bestimmt, wann zu viel Menschen in einem Staat leben. Der Markt bestimmt, wann nicht mehr alle Humanismus erhalten können, weil er nicht finanzierbar ist.



Eigentlich ist das ein Paradoxon. Paradoxon sind dazu gedacht, zu einer höheren Erkenntnis zu kommen, wenn denn der Verstand genutzt wird und nicht das Gewissen/Vernunft. Doch genau daran fehlt es seit dem Jahre NULL in der Menschheit.

Wir entscheiden alles mit unserem Gewissen und verweigern uns damit dem Wissen, dass ein Mord, die Ausgrenzen keine gute Sache sein kann, egal wie sehr der Markt/das Gewissen oder die Vernunft es auch verlangt. 

Selbst die Erfindung der Nächstenliebe ist nur eine Variante des Gewissen. Sie ist nicht bestrebt das Paradoxon "Armut" und "Elend" aus der Welt zu schaffen, sondern sie macht diese nur erträglich, damit es zu keinen Aufständen der geteilten Menschheit kommt.

Der Eigentumismus ist keine Lösung für den Frieden ... er ist der Mechanismus des fröhlichen Gemetzels ohne schlechtes Gewissen.

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