Samstag, 19. Dezember 2015

Politischer Rassismus: USA und EU erzeugen moralischen Emotionen für einen Krieg gegen Russland vor

Am 18.12.2015 meldet Focusonline, dass die pro-europäische Regierung in der Ukraine, die Kredite aus Russland nicht mehr bedienen wird. Das ist faktisch ein Staatsbankrott. Doch man kann davon ausgehen, dass die amerikanischen Ratingagenturen darin keine Staatspleite erkennen werden. Die Ukraine deklariert den russischen Staatsanleihenkaufen in Höhe von ca. 3,3 Mrd. Euro einfach als Gefälligkeitsleistung für den ehemaligen Präsidenten Janukowitsch, der 2013 von der Maidanbewegung weggeputscht wurde. Daher gibt es angeblich keine technische Verpflichtung für die jetzige Regierung diese Gelder zurückzuzahlen. So einfach funktioniert die Weltanschauung der Wertgemeinschaft, welche den Anspruch auf die Weltherrschaft stellt. 

Dieser Vorgang in der Ukraine wird verheerende Auswirkungen auf die Finanzwelt haben. Es signalisiert, dass die EU und auch die USA nicht mehr bereit sind, sich an die eigene Vertragstreue zu halten, die sie von anderen Nationen immer verlangt.

Bereits heute wird eine öffentliche Debatte aufgebauscht, die Emotionen der höheren Moral erwecken soll, indem die Nordstream - Gas direkt aus Russland nach Deutschland - abgeschaltet werden soll. Europa will also nur noch russisches Gas und Öl kaufen, wenn es von politisch-korrekten Unternehmern aus der Wertegemeinschaft vermarktet wird. So beginnen Kriege, weil diese Form der Moralität nichts anderes ist, als die Lebensgrundlage von Völkern zu rauben, um diese zu unterjochen. Diese Aussage mag heute noch in manchen Ohren grobschlächtig klingen, aber warum soll wir immer darauf warten, bis sich die wirtschaftlichen Interessen von wenigen wieder in Völkermorden (Kriegen) münden, nur um danach behaupten zu können: "Das haben wir nicht gewusst! Wir dachten, es sei eine gute Sache!"

"Mit gegangen, mit gehangen ...", sagt ein altes Sprichwort. Es ist daher immer besser ungehorsam gegenüber der Obrigkeit zu sein, denn diese denkt nur an sich. Sie täuscht lediglich Allgemeinwohlinteressen vor. Ganz nach der Art der Könige und Kaiser, Konzernchefs und Manager. Ihre Liebe hört immer genau dort auf, wo Untertanen unwirtschaftliche werden und mehr kosten, als sie einbringen. Ihre Vorfahren waren schon im Jahre NULL - im Jahre des Herren - nur ein Humankapital - und sie sind es heute noch. Es hat sich seit her nichts geändert, lediglich die Umschreibung von Ausbeutung ist intellektuell anspruchsvoller geworden.

Beginn der politischen Inflation im imperialen Krieg gegen die arbeitende Menschheit

Was gerade in der Ukraine versucht wird, ist eine politische Inflation. Kreditgeber, welche nicht zum Imperium gezählt werden, müssen aus moralischen Gründen nicht mehr zurückbezahlt werden. Das erinnert mich an Sokrates Aussage (frei zitiert): Hellenen sind Brüder und Schwestern. Sie dürfen sich nicht gegenseitig versklaven. Sklaven können nur die Barbaren werden - also das Ausland.

Ähnliche Passagen finden wir auch im AT im Kapital der "Leviten". Ich nenne es deshalb "politische Inflation", weil auf diese Art und Weise, das Elend, das durch Schuldenerlass beim Gläubiger hervorgerufen wird, nicht die eigenen Reihen (in diesem Fall die politische Geistesrasse und Abstammung) betroffen ist. Daher gilt im heutigen Imperium nur gleich Recht für "die Nachfolger Roms oder der griechisch-platonischen Antike).


Warum tun sich Europa und die USA so schwer mit Russland?

Russland wird zwar als territorial zugehörig zu Europa angesehen, aber nicht in geistiger Verwandtschaft. Die russische Bevölkerung ist durch andere historische Ereignisse eine weit aus breiter Palette an Vergleichsmöglichkeiten zum vorherrschenden Kapitalismus in Europa und den USA. Die russische Bevölkerung erlebte den Faschismus in Europa von 1920 bis 1945 als Opfer. Es erlebte aber auch, dass sich ganz Osteuropa mit dem Faschismus aus Deutschland verbündete und Russen abschlachtete.

Für einen Russen sind die USA und die EU nichts anderes als, was die UdSSR war, obwohl im Westen behauptet wird, das seien unterschiedliche Systeme gewesen. In der Regierungsphase unter Jelzin erlebte Russland einen brachialen Raubtierkapitalismus, der sogar weit aus schlimmer war als der Kommunismus. Es gab zwar keine systematischen Morde nach westlicher Definition, aber das Elend, hervorgerufen durch den Kapitalismus forderte sehr viele Opfer, die in  keiner Statistik auftauchen. Ähnlich verhält es sich auch im afrikanischen Raum.

Russen können diese Betriebsblindheit des Westens nicht verstehen. Sie sind erschreckt darüber, wie ignorant unsere Denkart sich entwickelt hat, und sehen in unserem System die Konvergenz von Raubtierkapitalismus und Stalinismus. Für sie sind Allianztruppen im Nahen-Osten nichts anderes als politische Mordkommandos. Putins Eingreifen in Syrien ist genau dieser Angst geschuldet. Er setzt sich für Demokratie ein.

In einer Ansprache stellte er kurz die Frage: Warum reicht es nicht aus, wenn andere diese Fehler einmal gemacht haben, um zu lernen. Völker müssen selber entscheiden, wer sie regiert. Im Grund war die politische Gangart der UdSSR nicht anders als die, welche die USA und die EU momentan der Welt aufzwingen. Sie setzen einfach ihnen gefällige Regierungen ein. Russland hat daraus gelernt - Putin hat daraus gelernt - aber die USA und die EU wollen aus den Fehlern anderer nicht lernen.

Erinnern Sie sich noch an die Wahlen in GAZA? Und als dann die Bevölkerung nicht die Partei wählte, die der Westen gerne gesehen hätte? Plötzlich wurde diese Wahl nicht anerkennt.

Erlauben Sie mir eine Metapher zu einem aktuellen Kinofilm aus dem Jahre 2015 - Mockingjay:


Heute sind alle nur noch "Spottdrosseln", die ein Lied pfeifen ohne zu wissen, wer es als Erster anstimmt. Heute glauben diese dummen Drosseln sogar, es sein ihr natürlicher Gesang. Mit Mockingjay ist nicht die Spottdrossel gemeint, sondern der Idiot, der alles einfach nur nachahmt und nicht mehr weiss, was er tatsächlich tut.


Krieg gegen Russland beginnt in Syrien


Der Krieg gegen Russland wird in Syrien beginnen. Die Wertegemeinschaft erträgt nicht, dass Russland sich sogar erfolgreicher gegen die IS durchsetzt, als die "Allianz der Freunde Syriens, aber ohne Assad".


Die Wertegemeinschaft verfängt sich immer mehr in ihrer eigenen Doppelmoral. Daher ist es wahrscheinlich, dass es nun zu einem mentalen Frontalangriff auf Russland kommen wird. Die Doku "Machtmensch Putin" war der emotionale Auftrag für dieses Inferno.

Daraus wird wohl in wenigen Wochen oder Monaten die Überzeugung konstruiert, dass Putin als Russland nun auch Syrien "einnehmen" wird, die die Krim. Wobei extra noch im Interview vom 17.12.2015 von Putin angemerkt wurde: Nur durch freie Wahlen kann in Syrien entschieden werden, wer dort regiert. Dem steht die Fantasie der Wertegemeinschaft entgegen. Sie wollen die EXIL-Regierung in Syrien einsetzen, ohne WAHLEN und Assads Partei als Opposition einfach verbieten.

Was wiederum zu Unruhen führen wird, denn die Wertegemeinschaft ist nicht imstande zu begreifen, dass regieren ohne religiöse Emotionen gerade in Syrien, wie auch in Libyen wichtig ist. Vermutlich wollen die USA und auch die EU, dass auch Assad am Ende zu Tode geschleift wird, wie Gaddafi. Doch genau das ziemt sich nicht für die Rechtsstaatlichkeit.

An dieser Stelle zitiere ich Tucholsky:

"Publikum bist Du wirklich soooo dumm?"

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