Mittwoch, 28. Januar 2015

Snowgedon: Die Lügenpresse und der Tag nach dem Sturm

Die USA sind ein kriegerisches Volk. Das beweisen sie fast täglich. Sie sind Spartaner und Athner in einem. Sie kämpfen nicht nur gegen das Böse als Monster, sondern auch gegen die Naturgewalten wie ein Hercules. So wird jede Sturmwarnung sofort zu einer Kriegsberichterstattung, da sich die Helden gegen überdimensionale Gewitterfronten stemmen und mit Gott gleicher Gewalt, die Menschheit vor dem Übel bewahren, aber nicht vor der Armut. Traurige, reiche, arme Nation. Sie ist reich an Träumern, die Menschen erschlagen als seien sie Teufel.

Für 60 Millionen Menschen in den USA (Neu England)- das sind fast so viele Einwohner wie in Deutschland - erhielten den Notstand von der Obrigkeit ausgerufen. Was wie selbstverständlich zu einem Thanksgiving-Kaufrausch mitten im Januar führte und den Supermärkten volle Kassen beschwerte.

Die Arbeitnehmer erhielten nicht frei, wie man hier gerne glauben mag, sondern lediglich einen unbezahlten Urlaubstag und die Kinder bekamen schulfrei. Die ganze Weltpresse platzierte sich am Timessquare und wartet vollmundig auf die angesagten 90 cm Schnee des "Monstersturm".

Tapfer hielten sie ihre Aufsätze in die Kameras. Begrüßten jede Schneeflocke und jeden Windstoße wie die vorrückende Artillerie des Menschenfeindes aus dem Schlund der Hölle. 

Lange schon ist es Mode, Schnee- und Regelfälle über Tage als Mengenangaben zusammenzufassen. So erfährt auch Deutschland nie gekannte Niederschlagsmengen von 100 Litern auf den Quadratmeter - in drei Tagen. Das schafft das richtige Klimabewusstsein und den Willen zur politischen Veränderung im Kampf um die Menschheit gegen das Übel der Natur und der schlechten Charaktere auf dieser Welt.

Vermutlich kommt nach dem Krieg gegen Nazis, Drogen, Terror, bald der Krieg gegen das Klima. Dann platziert sich die US-Marine mit samt der NATO auf allen Weltmeeren und schießt Löcher in die Schlechtwetterfronten mit U-Boot-Raketen, die sich gerade vor China aufbauen und bis nach Sibirien strahlen. Werden dabei Industrie- oder Ölförderanlagen getroffen, sind das eben Kollateralschäden im Kampf für das Überleben der Menschheit ohne Wind, Regen und Schnee.

Mit jeder Schlechtwetterfront geht eine Notstandmeldung an die verängstigten, geldlosen Konsumenten, "der guten Seite der Geschichte". Am Ende wir KAUFEN zur Überlebensaufgabe der nichtherrschaftsfähigen Klasse der gebildeten Verbraucher. "Juno" retten wenigsten die Konsumzahlen für den Februar, weil der brave US-Bürger die eingesparten Cents durch den billigen Sprint nicht in die Einkaufcentren schleppte.


Nein - hier gibt es keine Lügen und keine Stimmungsmache in den Medien. Unsere Journalisten berichten aufrichtig und wahrheitsliebend den Realismus unserer Zeit. Sie suchen in Boston die höchste Schneeverwehung und schon die der Monstersturm in den USA Realität. Jede Satire gegenüber den USA wird zum Politikum und als Antiamerikanismus bewerten, aber jede Mohammendkarikatur gilt als Stigma der Pressefreiheit erklären.

Was würde wohl Shakespeare zu all dem Realismus der heutigen Hochkultur mitten in Europa sagen?

Sonett 29

Wenn ich, von Gott und Menschen übersehn,
Mir wie ein Ausgestoßener erscheine,
Und, da der Himmel nicht erhört mein Flehn,
Dem Schicksal fluche und mein Loos beweine:

Wünsch ich an Hoffnungen so reich zu sein
Wie Andre, vielbefreundet, hochgeboren -
In Kunst, in Freiheit Manchen gleich zu sein,
Unfroh bei dem was mir das Glück erkoren.

Zur Selbstverachtung treibt mich fast mein Sorgen,
Doch denk ich Dein, ist aller Gram besiegt -
Der Lerche gleich' ich dann, die früh am Morgen
Helljubelnd auf zum goldnen Himmel fliegt.

So macht Erinnerung an Dein Lieben (das Lieben der Freiheit) reich,
Daß ich's nicht hingäb' um ein Königreich.


PS: Meine lieben LeserINNEN - die Sonetten sind keine Liebesgedichte an eine weibliche/männliche Schönheit, sondern ein Wehklagen an die von den Menschen nicht erkannte Freiheit, die dualistisch denkende Menschen sich nicht einmal vorstellen können. 



Montag, 19. Januar 2015

Im Schatten von PEGIDA - Massives disflationäres Engagement der EZB

Im Schatten von Terror, PEGIDA und Islamismusdiskussion, startet die grandiose Geldschwemme der EZB. Die Medien berichten nur am Rande vom grandiosen, disflationärem Vorhaben der EZB. Sie soll unbegrenzt Staatsanleihen ankaufen - ähnlich dem amerikanischen Modell. Naiver Weise wird erwartet, dass mit diesen Geldern die Realwirtschaft wieder angekurbelt werden kann. 

Das ist im weitesten Sinne ein "Autobahnprojekt" für Europa. Damit sollen Arbeitsplätze geschaffen werden. Doch gegen die Deflation ist nun mal kein Kraut gewachsen. Sie gehört zum Kapitalismus, wie der Gewinn und der Mehrwert.

Jedes Monopoly-Spiel hat ein Ende. Die Bank schließt und jeder geht zurück auf LOS. Die erste große Deflation erlebte Europa im 15. Jahrhundert mit seinen Aufständen. Es folgten die demokratischen Revolutionen, viele Kriege. Leider wird das nicht im Zusammenhang mit dem Kapitalismus gesehen, weil es damals noch Monarchien gab.

Flächlicher Weise hält man die Industrustrialisierung für den Beginn des Kapitalismus. Doch dieser existiert seit der ersten Zivilisation.

1929 ist daher das Ereignis, das im Welt-Kollektiv-Gedächtnis tief verankert ist. Damals versuchten die Regierungen der Welt, diesem kapitalistischen Phänomen beizukommen. Es gelang nicht und endete im II. Weltkrieg und kruden Ideen vom perfekten Kapitalismus.

2000 - mit dem Zusammenbruch des Neuen Marktes - begann die heutige Deflation. 2007 gelangte sie in die Realwirtschaft. Mit dem Aufkauf von Staatsanleihen wurde die Kriegsfinanzierung des II. Weltkrieges simuliert ohne einen "eisernen Krieg" führen zu müssen.

Griechenlands soziale Lage der Bevölkerung wird der Standard in der EU sein. In dem sich schwer noch Frieden halten lassen wird. Das ist jedem klar, aber noch ist jeder von der Hoffnung getragen, dass es nur "die anderen" trifft, wenn er es geschickt anstellt. Das beflügelt die Börsen. Denn vor dem großen Crash gab es die "goldenen Zwanziger". Damals glaubt auch keiner, dass sich innerhalb von wenigen Jahren, das Blatt wenden kann.

Der Ölpreisverfall ist daher keine Strategie der angeblich überdimensionalen Weltmacht USA, sondern es ist die Schwäche der Weltkonjunktur - der Weltdeflation. Die Wirtschaftsgläubigen sollten sich daher sehr schnell den Fragen widmen:

Wer bezahlte das Brot für das Volk, wenn es kein Geld mehr hat?
Wer bezahlt die Arztrechnungen, wenn das Volk kein Geld mehr hat?
Wer bezahlt die Energie an die moderne legale Oligarchie, wenn das Volk kein Geld mehr hat?

Daher immer im Zweifel - LINKS => Verstaatlichung von systemrelevanten Betrieben und zurück zur alten "Sozialen Marktwirtschaft".

Es muss etwas geben, was nach dem Kapitalismus kommt. Wir können nicht immer ständig von vorne beginnen.

Kapitalismus ist nicht das auferlegte Schicksal eines angenommen Gottes, der uns die Moral des Eigentumismus brachte und sagte: "Du sollt nicht stehlen....".



Eigentum ist nur eine angenommen Wirkung von Materie,
die physikalisch nicht nachweisbar ist und
in Wahrheit keinerlei Auswirkung auf die Willensbildung des Menschen haben dürfte.

Trotzdem hält der Mensch die Moral für staats- und lebenstragend.
Wie wäre die Welt wohl ohne die Moral des Eigentumismus?





Sonntag, 18. Januar 2015

Die Fabel von der moralisch-korrekten Welt der Besseren und Herrenmenschen

Moral ist ein wundervolles Wort für eine geistige Haltung gegen andere Menschen. Es ist das schneidende Schwert der Gebildeten und der Besseren dieser Welt schlecht hin. Moral ist der Orden und die Ordnung die man sich selber gibt, um seine Herrschaft über andere zu rechtfertigen. Moral ist das bohrende Gewissen, das jede menschliche Regung unterdrückt.


Die Fabel von der Moral:
Daher ist es moralisch, Islamisten auf der ganzen Welt zu jagen, wie der Fuchs die Gans. Unmoralisch wird es erst dann, wenn die Gans zurück beißt und sich nicht fangen lässt. 

Machen wir diesen Satz mal etwas menschlicher:

Daher ist es moralisch, Menschen auf der ganzen Welt zu jagen, wie der Mensch den Menschen schon immer jagte. Unmoralisch wird es erst dann, wenn der Mensch zurück beißt und sich nicht fangen lässt. 

So ergibt der Satz keinen Sinn. Daher meine Frage? Was ist Moral?

Nietzsche hält sie für Unsinn. Ich auch? Warum bist Du dann so verdammt moralisch und nicht menschlich?

Samstag, 17. Januar 2015

Wann beginnt endlich die Fußballsaison?

Ich hätte nie gedacht, dass ich das irgendwann einmal schreiben würde. Doch das aktuelle Medienbushing der Gesellschaft mit Terrorangst und Islamismusphobie ist nicht mehr erträglich. Da ertrage ich viel lieber die Gladiatorenrevalität der Fußballclubs.

Unter jedem Stein scheint zurzeit ein Terrorist versteckt zu sein, der staatsbedrohliche Anschläge plant und verhaftet werden muss. Dunkle Masken verschleiern ihre kantigen Gesichter. In jeder Hand recken sie fünf Waffen gegen unschuldige Menschen. Hollywood wird jetzt live auf den Straßen Europas inszeniert. Der Mob quält sich angestachelt von feurigen Berichten durch die Straßen und protestiert für Freiheit.

Traut man den Medienbildern, sind Frankreich und Belgien längst von der Armee übernommen worden. In sämtlichen deutschen Städten gibt es große Razzien. Die Polizei, die viel eher wie IS-Kämpfer und Terroristen wirkt, springen von LKWs. Sie tragen Masken wie die Verfolgten. Sie müssen anonym bleiben. Sie sind jetzt die Namenlosen und Unklagbaren. Sie handeln im Namen des Recht, während jeder Passant seine Identität offen zur Schau tragen muss. Die längst angelegten Gesinnungsdateien zum Schutz unserer Freiheit haben uns allen einen anlysierten Charakter in die unsichtbaren Dateien geprägt. Sie riechen förmlich die Aufwickliger und die Untreue der Macht, die aus jedem Einkauf und jeder Zeile kriecht.

Der Überwachungsstaat bringt die Freiheit. Das ist amtlich ... eben RECHT. Wer unauffällig ist am Auffälligsten. Plötzlich ist das Ausschnüffeln der NSA existenziell für unsere Freiheit. Sie ist ein Segen des Guten in dieser Welt und Gut ist immer das was die Oberen für das Volk bestimmen.

Bald werden Jubeldemonstrationen für die Politiker abgehalten, wie für die Senatoren des antiken Roms. Eigentlich ist es ein vertrautes Bild. Die Realität sieht plötzlich aus wie vielen Action-Serien mit Helden und "bösen Buben", die am Ende erschossen und zu vor gefoltert wurden.

Niemand erschreckt sich dar. Es ist "normal". Viele involvieren sich ... wie bei einem guten Krimi, in den man ganz tief eintauchen kann und schon zu Beginn sicher weiss, wer der Täter ist.

Heute Nacht hatte ich einen Traum von der schönen neuen Welt der Freiheit für alle, in der alle gleich sind. In diesem Land der Freiheit waren Menschen mit roten Sternen gekennzeichnet, auf denen stand ISLAMIST.

Sie wurden als Gefahr aus dem Land geschafft. Überall hörte ich das Wort "Deportation für die Freiheit". Terrorismus hat in Europa keinen Platz. Geredet wurde schon lange nicht mehr. Es gab nur noch Talkshows als Redewettstreite. Niemand wollte wissen wohin die jungen Frauen und Männer verschleppt wurden. Viele sahen sie gar nicht mehr als Menschen, sondern als Barbaren. Die Gerechten dachten sich plötzlich wieder aus der Tiefe der antiken Gewissenswelt der brutalen, ausgleichenden Gerechtigkeit.

Europa war längst abgeriegelt von der Welt. Es war umspannt von der einer Mauer wie zwischen USA und Mexiko. Wer über diese Mauer kletterte, wurde einfach erschossen. Das war DDR - in der Umkehrung.

Am Ende dieses Traumes blickte ich in ein Inferno aus Feuer, Tränen, Folter. Spitzeln und Angst. In Mitten diesem Knäuel aus Menschen und Gefühlen ragte eine riesige Justizia empor. Sie hielt sich freiwillig die Augen zu, um nur nach geschriebenen Recht zu richten. All das Blut; all diese Schrei - all die Gerechtigkeit brachten sie nicht aus der Ruhe. Es schien als ob sie Gefallen daran hätte.

Mir stockte der Atmen. Die heiße Luft der Gerechtigkeit wollte mir die Lungen verbrennen. Das holte mich ins Leben zurück. Die Traumwelt der Freiheit hatte mich verbrannt.

Ja - ich hatte einen Traum - und diesen Traum will ich nie leben und ich will auch, dass jemand diesen Traum für die Freiheit leben muss, egal wie gerecht Justizia auch spricht. Freiheit muss anders funktionieren ... Freiheit muss etwas anderes sein als Justizia.

Nun bin ich zurück in dieser wunderschön Welt. Bald kommt der Frühling und die Blumen werden das Wiedererwachen der Natur ankündigen. Sicher - ich weiss - in unserer heilen Welt wird nur der verfolgt, der Böses tut oder plant.

Zeitungen berichten nur das, was im grellen Licht der Aufmerksamkeit dem Guten dient. Die unangenehme Kehrseite des Guten kommt meist er viel später als - "Das haben wir nicht gewusst", zum Vorschein.

An dem Zeitpunkt wo sich Gegenwart zur Zukunft wandelt, ist jeder immer auf der Seite des Rechts. Nur so kann er das wollen, was er tut.

Bleibt nur zu hoffen, dass das was wir RECHT nennen, auch menschlich ist.

In diesem Sinne
Euer Politprofiler

Kann die NSA Deutschland abschalten? Stuxnet ist überall - Wer nicht gehorcht wird abgeschaltet?

Es gibt keine "gute Seite" in diesem Bewusstsein von "Welt". Es gibt immer nur das "Schlechte oder das Schlechtere". Eine andere Wahl bietet unsere heutige Denkstruktur nicht an. 
Wer an das Gute glaubt, nimmt das Schlechte wohlwollend in Kauf. 
 
Wir alle werden momentan mit der Angst vor dem Terror beschäftigt. Es gibt keinerlei kritische Fragen der hiesigen Medien zu den perfekt ausgebildeten, kaltblütigen Tötungsmaschinen in Paris. Es wird einfach als wahr angenommen, dass es kleine IS-Soldaten waren, die ein paar Monate in einem "Terrorkampf" ausgebildet wurden. 

Die USA wurden in den letzten zwei Jahren bis auf die Knochen vor ihren eigenen Werten blamiert. Erst war es Wikileaks, dann Edward Snowden. Die USA wurden von Wikileaks vorgeführt wie niemals zu vor. Europa sperrt seinen Luftraum auf Anweisung der USA, um E. Snowden zu fassen.

China winkt Snowden durch die Passkontrolle, weil sein Zweitname nicht mit der von den USA ausgewiesenen Fahndung übereinstimmt und Russland wird förmlich von den USA durch die Sperrung seines Passes, zum Asyl genötigt.

Die USA demonstrieren vor aller Welt Augen, dass sie nicht mehr auf der "Guten Seite der Geschichte stehen" und werden von den hiesigen Medien dafür nicht kritisiert. Die Terroranschläge von Paris werden dazu genutzt, um die NSA-Überwachung der USA als überlebenswichtiges Schnüffelinstrument zu demonstrieren.



Europa lässt sich herab, die nötigen Informationen über die "perfekten Terroristen" aus den USA zu erhalten und blamiert damit die eigenen Geheimdienste - alles aus Angst, abgeschaltet zu werden? Selbstverständlich muss man davon ausgehen, dass die NSA in jedem europäischen System längst Backdoors installiert hat. Die NSA kann in jedes System rein, wenn sie es für notwendig hält. Das erlaubt keine ehrliche Politik mehr.

Mittwoch, 14. Januar 2015

Hitler sagte: Das Kapital der Deutschen sind die Menschen ...

Natürlich ist das heute nicht mehr aktuell. Wir formulieren es moderner und machen daraus: Unser Kapital sind die Köpfe ... Das Ziel der Aussage bleibt aber nach wie vor dasselbe. 

Aus "klugen Köpfen" läuft kein Öl, um ihre Idee anzutreiben. "Kluge Köpfe" scheißen keine Rohstoffe, die durch ihre klugen Apparaturen verarbeitet werden können. 

So strebt am Ende jede Nation und jede Vereinigung von "Klugen Klöpfen", immer nach dem Primitivum, dem Eigentum anderer. "Kluge Köpfe" ersinnen daher Strategien, um sich das Eigentum anderer durch Marktmanipulationen anzueignen.

Der Russlandfeldzug des NS-Regimes war daher von genau denselben Zielen angetrieben, wie die heute EU-Erweiterung. Heute schickt man keine Armeen mehr, sondern man stürzt andere Völker durch Protektionismus (Sanktionen) in die Verarmung, um sich dann mit der Form des "legalen Diebstahls" - durch den Kauf von Notleidenden - sich Eigentum aneignen zu können.

Es gibt keine einzige Partei in ganz Europa die 10 % Lohnerhöhungen per Gesetz durchsetzen will. Doch nur höhere Löhne erhalten die Kaufkraft vor der Bäckertheke. Wer nun sagt: Das ist unmöglich, das zieht Preissteigerung nach sich ... sollte anfange zu überlegen, ob die Umkehrung - niedrigere Löhne - bessere Effekte erzielt.

Wenn er dann zu dem Ergebnis kommt, dass beide Lösung gleich übel für die Menschen sind ... muss er sich eine neue Metaphysik gemäß dem kategorischen Imperativ von Emanuel Kant überlegen.

„Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“

Sehen Sie das als Grundlage der Metaphysik der Sitten! So können Sie, wenn Sie sich nur genügend anstrengen aus der "selbst verschuldeten Unmündigkeit" entkommen. Wer allerdings nur im stetigen Wechsel, einmal das Gute als Böse betrachtet und das Böse zum Guten macht, hat den "kategorischen Imperativ" nicht einmal im Ansatz verstanden.

Ich erweitere den "kategorischen Imperativ" um die Erklärung:

Eigentum ist nur angenommene Wirkung von Materie, 
die physikalisch nicht nachweisbar ist.

Nur wer ohne die Wirkung von Eigentum 
sich eine menschliche Gesellschaft denken kann, 
gelangt zum "kategorischen Imperativ" als echte Natur - zum Seienden.

Sonntag, 11. Januar 2015

Paris: Poroschenko in der vordersten Reihe der EU-Ramobs - Je suis RAMBO

Das macht Angst! Poroschenko, der gerade sein eigene Volk in der Südostukraine aushungert, weil er sie Terroristen nennt und ihm damit das Recht dazu gegeben ist, marschiert in Paris gegen den Terror!



Wir sind alle RAMBO im Kampf für die Gerechtigkeit. Reden war gestern! Es sprechen die Waffen des Embargos, der Protektionismus und die Blockade. Poroschenko ist dafür das lebende Beispiel für die Gerechtigkeit auf dieser Welt.





Freitag, 9. Januar 2015

Paris Attentat: Die Revanche der Revanche als Rechtsstaatlichkeit!

Genau genommen lebt die Allianz der sich als "frei" bezeichnenden Nationen auf dieser Erde schon lange im Krieg mit der übrigen Welt als Ausland. Der offene Krieg gegen den Terror im 21. Jh. begann am 11. Sept. 2001. Damals gab es die Solidarisierung des Wohlstandes, die zum Afghanistankrieg mit NATO-Mandat führte. Es war ein Zeichen an die Welt. "Wir sind die Herren!"

Nun skandiert das freie Volk dieser Welt, gegenüber dem empfunden Ausland: "Je suis Charlie", das schriftlich erscheint wie "Jesus is Charlie". Das ist nichts anderes als ein Kriegsgeschrei. Daraus dürfen wir keinen Hehl machen. Krieg wird plötzlich zu unserem Recht und zum Ausdruck von Gerechtigkeit. 

Es ist also naheliegend, wenn sich die Wogen der Empfindungen geglättet haben, wird es zu harten militärische Straf-Aktionen kommen, ähnlichen den römischen Invasionen in die Gebiet der "Barbaren" - so nannte man damals das Ausland.  Frankreich und Großbritannien waren als Kolonialmächte in dieser Hinsicht noch nie zimperlich. Sie sind es längst gewöhnt herrenmenschlich zu denken. Sie halten das für ihr natürliches Recht.

Die Angst vor der Islamisierung - 
Die Angst vor dem religiösen Sozialismus

Die schon seit längerem offensichtliche Angst vor der Islamisierung der Welt ist neu. Sie entstand vor her 14 Jahre in New York. Das war der Beginn der heutigen Doktrien. Sie sind ein Produkt jahrelanger Medienarbeit und Statistiken, die aus Atheisten plötzlich Verteidiger des christlichen Rechtsstaates machen. Sie erklären uns, dass Frauen vom Kopftuch auf die Schulbank befreit werden müssen.

Was nichts anderes ist als Oberflächlichkeit. Wenn persönliche Freiheit nur dann zustande kommt, wenn eine Frau ihr eigenes Geld verdient, dann ist diese Freiheit nur ein ökonomisches Luftschloss. Heute wissen wir, dass dieser Freiheit die Nachfrage am Arbeitsmarkt massiv entgegen steht. D. h. - auch in Europa gibt es immer mehr unfreie Menschen, obwohl wir genau das nicht anerkennen wollen. Wir sagen unseren Arbeitslosen, sie seien trotzdem "freie Menschen", weil sie lustige Karikaturen über ihre Politiker veröffentlichen dürfen. Wohl wissend, dass die Freiheit gemäß der ökonomischen Ordnung sehr schnell ausstirbt, wenn keiner mehr dafür bezahlt = Arbeitsplatz = Freiheit.


Der Aufstand der Armut in Afghanistan

Um all das zu verstehen, muss man allerdings noch weiter zurück in der Geschichte. In die 1980er, als angeblich Russland, Afghanistan überfiel und der Westen die Rebellen aufrüstete, wurde nicht alles gesagt. Die "freie Welt" - ist die Welt der Liberalen, die der Marktordnung mehr Rechte einräumt als dem Menschen. D. h. für uns heute im hier und jetzt: Uns geht es nur gut, wenn es der Wirtschaft gut geht. Das stellte selbst der Papst im Nov. 2014 vor dem EU-Parlament in Brüssel klar.

Donnerstag, 8. Januar 2015

Paris: Je suis Charlie - Je suis un imbécile! Täter stellt sich der Polizei

"Je suis Charlie" - "Ich bin Charlie" oder "Ich bin Karikatur!" = Der ganz normale Charlienismus. Die Forderung nach der Todesstrafe hat nicht lange auf sich warten lassen. Le Pen kräht die Forderung bereits von Dächern. Die Gerechten fordern ihren rechtstreuen Mord ohne Sühne.

In Frankreich werden nicht die Namenlosen betrauert, sondern eben nur diejenigen, die man mit Namen kennt, wie Charlie. Das ist gutbürgerliche Tugend. Namenlose lässt man ohne Trauer einfach sterben. Wie im Jemen, wo 40 Namenlose bei einem Anschlag getötet wurde.

Hier schreit und schreib niemand - "Ich bin ....!" - weil man sie nicht beim Namen kennt. Nur Bürger tragen Namen, die man kennt. Der Rest ist Hinz und Kunz und das Millionenfach. Daher ist die Frage: Wie viel Karikatur verträgt der Bürger?


Täter stellt sich Polizei!

Der angebliche, identifizierte Täter Murat stellt sich der Polizei. Der 18jährige Schüler ist unschuldig. Er stellte sich der Polizei. Er war zur Tatzeit in der Schule und das können seine Klassenkameraden bezeugen.

Derweil wird weiter nach den "Täter" gefahndet, die freundlicher Weise ihren Personalausweis im Fluchtfahrzeug haben liegen lassen. 

Fucking is satisfaction
an make you happy!



Krieg ist die größte Befriedigung
War is great satisfactionLa guerre est grande la masturbation



Je suis folie!

Mittwoch, 7. Januar 2015

Je suis Charlie: Zwischen Barbarei und Glorie - Nicht alles was islamistisch scheint, ist auch Islamismus!

Am 7. Januar 2015 (11 Uhr) kam es in der Redaktion des Pariser Satire Magazin "Hebdo" zu einer Bluttat. Zwei bewaffnete Männer stürmten das Gebäude und eröffneten mit Maschinengewehren das Feuer in den Räumen des Blattes. Zur Stunde heißt es, dass 12 Menschen tot seien und an die vier schwer verletzt. Es gibt Videoaufnahmen auf denen zu hören ist, dass die Täter auf arabisch "Gott ist groß" gerufen haben. Das sind die Fakten. 

In der momentanen Zeit ist es anzuraten, dass meist das Gegenteil von dem gilt, was als Fazit und Täter präsentiert wird. Die Medien stehen unter Berichtstress. So wird wie auch in diesem Fall, die Spekulation von der ersten Berichterstattung -  es sei ein islamistischer Anschlag -  am Abend zur kommunizierten Tatsache. Den Rest tagen sie sogenannten "Sozialen Netzwerke" bei, wo allerdings nie eindeutig gesagt werden kann, sind es reale Beiträge, realer Menschen, oder fingierte Meinungen der NSA.

08.01.2014 - 18jähriger Tatverdächtiger hat sich der Pariser Polizei gestellt. Er ist unschuldig und war zur Tatzeit in der Schule. Das können Schulkameraden bezeugen. Während dessen sind die "anderen Täter" noch auf der Flucht. Sie halfen der Terrorfahndung dadurch, dass sie den Personalausweis im Fluchtfahrzeug liegen lassen haben. Sehr freundliche Geste der TERRORISTEN!

"Hebdo" machte sich international einen Namen mit seinen Mohammed-Karikaturen. Was allerdings nicht bedeutet, dass dieses Magazin ausschließlich und nur islamkritische Titelblätter und Bericht verfasst. Doch genauso wird es nun in den Medien kommuniziert und als Abziehbild in den sozialen Netzwerken besprochen.

Wie viel Karikatur verträgt ein Bürger ..
bis es nicht mehr lustig ist!
"Hebdo" befasst sich mit sämtlichen politischen und gesellschaftlichen Ereignisse in Frankreich und in der Welt, satirisch und provokativ. Selbst Sarkozzi oder Merkel hätten daher einen Grund, einen Amoklauf in der Redaktion zu vollführen, wenn man nationalistisch bleiben will, muss das berücksichtigt werden. Das letzte Titelblatt war daher gar nicht islamkritisch, sondern frankreichkritisch.

Es zeigte den Schriftsteller "Michel Houellebecq" mit seinem neuen Buch "Unterwerfung". Darin beschreibt er die Fiktion, wo Frankreich im Jahr 2022 einen islamischen Präsidenten wählt und nach der Scharia lebt. Was eigentlich jedem Islamisten, den sich unsere Gesellschaft entsprechend extremistisch vorstellt, sehr gefallen wird. Es gäbe gar keinen Anlass dies aus der Sicht eines "extremistischen, islamistischen Terroristen" kritisieren zu wollen. Bereits hier brechen sich die ruhigen, logischen Überlegungen, mit der aktuellen Panikmache der Medien. Sie geben nämlich vor, aus rationalen Überlegungen bereits den Täterkreis eingeengt zu haben.


War es die CIA?

Man konzentriert sich auf: "Angriff auf die Pressefreiheit". Die Grünen sprechen von einem "Angriff auf unsere Freiheit und Demokratie". Das klingt schon wieder nach Afghanistan.

Jeder kann "allāhu akbar " schreien und 12 Menschen erschießen. Dieser Ausruf identifiziert noch niemanden als Moslem. Selbst die CIA kann "allāhu akbar" schreien, wenn sie will und sei es nur, um den Eindruck zu erwecken, die Agenten seinen Moslems. Damit Sie jetzt über den Anschlag in Paris denken, was sie gerade denken.

Des Weiteren passt dieser sogenannte "Anschlag" nicht in das üblich Bild von islamischen Terrortaten. Wir sind es gewohnt, dass diese "Barbaren" so werden sie in der Zwischen genannt, die Vorliebe haben, Bomben zu benutzen. Doch in Paris gingen die "Terroristen" in Gangstermanier, wie Al Capone, auf Rachefeldzug, in die Redaktion von "Hebdo".

Auffällig ist, dass dieser "Anschlag" in der hitzigen Debatte von PEGIDA und Le Pen fällt. Es scheint fast so, als wolle man mit dieser Bluttat die Stimmung noch anheizen. Dementsprechend verhalten sich auch die Medien in ihrer Berichterstattung, sonst hieße es nicht jetzt schon - islamistischer Terroranschlag.


Die CIA - Ihre Schläfer und falsche Diplomaten

Fucking is satisfaction!
2014 stellten die deutschen Behörden bei einem "extremistischen Islamisten" Unterlagen auf einem USB-Stick sicher, in denen es hieß: Demonstrationen und Übergriffe gegen Moslems würden der IS dienen. Diese Information entnahm ich einer ZDF-Dokumentation. 

Es ist absolut unüblich für terroristische Gruppierungen, derartigen Verwaltungsschriftverkehr auszutauschen. Dies passt eher in die Kommandostruktur von Geheimdiensten, die mit V-Männern Protestaktionen in allen Herrenländern unterwandern und organisieren, um außenpolitische Ziele durchsetzen zu können.

Entsprechende Informationen veröffentliche Wikileaks, Anfang Dezember. Darin waren Verhaltensregeln für zivile Agenten aufgelistet, wie sie mit ihren falschen Pässen als Diplomaten, ohne Kofferkontrollen im europäischen Raum reisen können. Ein Fallbeispiel beschrieb, wie ein Agent mit Diplomatenpass eine Koffernkontrolle erlitt, weil er nicht wie ein Diplomat gekleidet war. An seinem Koffer wurden auch Sprengstoffspuren gefunden, doch er war um keine Antwort verlegen und behauptete, dass er auf einer Antiterrorübung war. Das befriedigte die Beamten und er konnte unbehelligt weiter reisen.

Die Frage ist daher: Was macht ein amerikanischer Agent mit Sprengstoffspuren in Europa! Wir wissen nicht ob er auf der Durchreise war und auf welchen Zeitraum sich dieses Fallbeispiel bezog. Eines ist auf jeden Fall gewiss. Amerikanische Geheimdienstorganisationen sind Terroristen inkognito. Sie liefern Sprengstoff aus oder legen gar selber die Bomben.

Daher halte ich diesen Anschlag in Paris viel eher für einen Staatsterrorismus, als für einen islamistischen Anschlag.

Der Duktus der Politiker!

Jeder Politiker, sei es nun Holland, Cameron, Gabriel oder die Kommentatoren, sie reden immer von "Barbaren", "Barbarei" und "barbarischen Tat", lediglich Putin nennt es noch Terror. Dieser unterschiedliche Sprachgebrauch zeugt davon, wer vor seinem Statement in Absprache lag und wer nicht.

Charlinismus
Das Wort "Barbarei" wurde im antiken Griechenland vor 3000 Jahren geprägt. Das Römische Reich verwendete es in derselben Bedeutung. Mit "Barbar" beschreibt man die Menschen, die als integrierte Ausländern nicht einwandfrei römisch bzw. griechisch dachten. "Barbaren" waren auch germanische Generäle, die plötzlich anfingen die eigenen Machtinteressen aus ihrer Heimatregion über die Interessen von Rom zustellen und so keine einwandfreien Entscheidungen treffen können. Armenius war so ein Barbar. Er hatte plötzlich Mitleid, mit dem was er beherrschen sollte.

Eine Barbarei aus amerikanischer Sicht wäre z. B.: Wenn Deutschland die Sanktionen gegen Russland nicht mehr unterstützen würde, daher sind sie vorsichtig im Gebrauch dieses Wortes. Umgangssprache ist man mit dem Wort schnell im Gebrauch. Man gebrauchen es aus dem Bauch heraus, die Politik kennt allerdings die wahre Bedeutung und verwendet es auch entsprechend.

Dementsprechend verhält es sich auch mit dem Wort "Bandit", das sie sicher schon mehrfach aus russischen Übersetzungen gehört haben. "Bandit" übersetzt man auch gerne aus dem Bauch heraus mit "Verbrecher und Räuber", doch es hat eine tiefere Bedeutung. Ein "Bandit" ist jemand, der sich lange Zeit in einer Gesellschaft als Mitglied bewegt und sich dann als Herrschaftsmensch davon abheben will, indem er mit der Verdrehung von Recht und Sitte, die enteignet, die seiner Meinung nach nicht mehr zu der Gesellschaft gehören sollen. In Europa nennt man sie einfach Faschisten.

Doch mit dem Wort "Faschist", ist der Werdegang derartiger politischer Enteignungsvorgänge nicht beschrieben. Dieses Wort konzentriert sich lediglich auf die Gewalt, die durch Faschisten ausgeübt wird.

Der Faschismus schlich sich damals auch in die deutsche Gesellschaft als soziale Kompetenz ein, um hinterher die Gesellschaft zu trennen und sie gegeneinander aufzuhetzen.

Dies geschieht mit solchen Anschlägen wie in Paris. Dieser trifft vor allem die französische Seele. Sie beflügelt die Le-Pen-Anhänger und verunsichert ihre Kritiker. Dasselbe gilt für die PEGIDA und ANTI-PEGIDA.

Daher sollte die Suche nach den Tätern nicht auf islamische Ideologisten ausgedehnt werden, sondern vor allem auf die NSA und ihre Splittergruppen, die anscheinend als Schläfer über auf der Welt logieren und mit Diplomatenpässen auf Reisen sind.

In diesem Sinne
Euer Politprofiler




FDP und AfD: Liberal steht immer für Oligarchie - Der europäische Arbeiter hat keine Parteien

Es sind die Kommentare, die faszinieren. Da träumt man laut vom linken Liberalismus und vom Sozialliberalismus. Würden sie "Liberal" als "Oligarchie" erkennen, klängen ihre Vorschläge geradezu lächerlich - wie: Linke Oligarchie oder Sozialoligarchie. Das zeigt wieder einmal, dass Bildung nichts mit Wissen zu tun hat und von Wissensmanufakturen, die nichts anderes sind als liberale Denkfabriken, eben doch nur oligarchische Propaganda verkaufen.

Man möchte die "Freiheit" in der FDP vertreten sehen und Bürgerrechte. Menschenrechte hätte ich mir noch gefallen lassen, aber bei derartigen politisch Aufgeklärte, ist eben ein Bürger immer noch mehr wert, als ein Mensch, deshalb haben sie Angst vor der Islamisierung. Es liegt ihnen fern zu erkennen, dass ein muslimischer Proletarier von der deutschen Politik genauso angepisst wird, wie ein christlicher oder ein atheistischer. Das zeigt, dass der sogenannte "deutsche Bürger" keinen blassen Schimmer davon hat, was Liberalismus in Wahrheit beinhaltet.

"Liberalismus" war und ist immer knallharte Bürgertumspolitik gewesen und Bürgerpolitik ist nichts anderes als Oligarchie. Oligarchen sind nichts anderes als Milliardäre. Diese gibt es ebenfalls in Europa. Oligarchie ist kein russischer Kulturbereich.


Liberalismus und Oligarchie ist dasselbe

Selbst der angestellte Akademiker ist eben doch nur ein Proletarier und wird niemals vom Liberalismus als Bürger profitieren, auch wenn er das Wort aufgrund seiner minimalen Lateinkenntnisse, mit "Freiheit" übersetzt. 

Die Rathsherren der Hanse, waren Liberale, aber niemals Demokraten, sondern eine waschechte Oligarchie, die sich selber wählte und keinen Pfennig für die "namenlosen Esel" (altertümliche Bezeichnung für Untersassen) gibt.

Die "Liberalen" waren die Macher der Industrialisierung. Sie waren die Erfinder des Raubtierkapitalismus, als Ersatz für den Adel und verteidigten Kinderarmut als notwendig, wenn sie zum Lebenserhalt der Familie dient (siehe hierzu Berichte über Kindergewerkschaften in Bolivien).

Sie hielten sich im 18. und 19. Jh. für Freiheitsmacher, wenn sie die Frauen an die Webstühle setzten und ihnen den halben Lohn eines Mannes zahlten. Die einzige Freiheit, die Liberale jemals fordern werden, die ist "Freiheit des Marktes", die Freiheit des Kapitals und die absolute Vertragsbindung, bis zur völligen Mittellosigkeit. Sozialversicherungen sind in ihren Augen unnötige Verschwendung von Staatsgeldern, die besser in Wirtschaftssubventionen angelegt sind. Das ist Liberalismus. Der Mensch - der Prolet - interessiert nicht. Es ist nur ein Werkzeug, eben das Humankapital.


AfD ist der Vertreter der Lumpenoligarchen

Derartige Menschenverachter, die einen Menschen nur auf seinen Marktwert reduzieren, können aufgrund der vorherrschenden Meinungsfreiheit sehr wohl Parteien gründen, aber gewählt werden sollen Menschen mit diesen Gesinnungen nicht. Die Ziele von Großindustriellen sind nunmal nicht mit denen der Arbeiter zu vereinigen, außer der Arbeiter empfindet sich für zu hoch bezahlt. Dieser kann ruhigen Gewissen, Liberale wählen - er sollte sich allerdings dann nicht beschweren, wenn am Ende des Monats weniger im Beutel ist und dann Revolution schreiben. 

Das alles ist unnötigen, wenn Liberale auf sämtlichen Parlamenten von Demokratie verschwinden. In einer Demokratie muss keine Partei verboten werden, es reicht aus, wenn sie nicht gewählt wird.

Selbst die AfD zählt zu den Liberalen. Sie verkauft sich NOCH als Arbeiterpartei. Doch auch ihren Anhängern sei gesagt, es sind nur Lumpenoligarchen, sie sich ein Landsknechtheer erschwatzen wollen, weil sie keinen Sold zahlen können.

Die Leistungsträger, die sich noch von Westerwelle angesprochen fühlten, konnten trotz aller Vorwarnungen erst aus ihrer Arroganz lernen, als sie sich die Finger schon verbrannt hatten. Dennoch sei dem letzten Rest der Naivlinge, der gefühlten Bürger, noch einmal ans Herz gelegt: Wer liberal wählt, wählt Oligarchie.


Das ist kein Wahlaufruf für CDU, FDP, Grüne oder SPD

Dies sollte allerdings nicht für eine Wahlempfung für CDU, FDP, Grüne und SPD gehalten werden, ihr liberaler Charakter ist unübersehbar. Selbst die Linken sind heute nur noch der Farbe nach Links, während ihn aus dem Maul der Liberalismus als Geistschleim quillt. 

Da liegt vermutlich am Wähler selbst, weil er Freiheit zu sehr mit Liberalismus verknüpft hat. Ein Proletarier, ein abhängig Beschäftigter wählt keine Liberalen. Damit verrät er sich selbst. Er wählt auch nicht bürgerlich. Der Bürger ist Oligarch.

Nun wird es leer in den Alternativen. Es gibt weit und breit keine Arbeiterpartei mehr, weil der Arbeiter sich selbst nicht mehr für WERT hält. da er sich für einer Bürger hält. Man kann es Dummheit, Blödheit oder Naivität schelten, doch das hilft nichts.

Der Proletarier weiss selber nicht was er wirklich will. Er hat keinen Willen und das ist sein Problem, sonst gäbe es Parteien, die für ihn einstehen würden.

Dienstag, 6. Januar 2015

1987: Die Leitwährung Dollar im Rückblick

Es ist das Jahr 1987. Helmut Kohl CDU ist Bundeskanzler. Deutschland steckt in der Rezession und die Mauer ist noch nicht gefallen. 

Die amerikanische Wirtschaft steckt ebenso in der Krise. Die Aufnahme Spaniens und Portugals in die EG lässt die Getreideexporte der USA stocken. Spanien und Portugal hatten sich hinter der EG und ihren Importbeschränkungen verschanzt. 

Viele Jahre erklärten die USA ihr hohes Handelsdefizit mit dem hohen Dollar. Er ist nun im freien Fall und kommt von 2,50 auf momentan 1,92 Mark (1987) zum Stehen. Für die Exportlöcher von us-amerikanischen Getreide ist keine Alternative gefunden worden. Amerika steht unter Zugzwang. Das war wohl der Auslöser, warum doch noch das Getreideembargo gegen Russland fiel. Was heute schnöde als Friedenspolitik von Reagan beschrieben wird.

Doch zu vor künden die USA an, auf europäische Agrarprodukte Sonderzölle zu erheben. Schon im Dezember drohte man Deutschland und der Schweiz mit einem Importverbot von Werkzeugmaschinen. (Viele deutsche Werkzeugbauunternehmen haben einen Sitz in der Schweiz).

Deutschlands Exportüberschuss beeindruckte 1986 nur mit Zahlen. 100 Mrd. Mark waren nur deshalb auszuweisen, weil der sinkende Dollar die Importe so rapide verbilligte. Tatsächlich war der deutsche Exportboom längst beendet. Auch die Mark kam unter Druck. Daher brauchte auch Westdeutschland dringt neue Märkte.

Der France war 1986 mehrfach gestützt worden. Nun verlangt Frankreich auch noch eine Aufwertung der Mark. Trotzdem kann sich die Bundesbank nicht durchringen, die Zinsen zu erhöhen, als Freundschaftssignal in die USA und die EG, um den angedrohten Protektionismus aus den USA abzuwenden.

Schon damals warf Oskar Lafontaine, der noch in der SPD war, der Kohl/Genscher (CDU/FDP) Regierung die US-Hörigkeit vor: „Der Bundeskanzler sagt schneller ja, als Reagan irgendeine Forderung aufstellt.“ Gemeint waren die Stationierung von weiteren Atomwaffen in Deutschland. Die USA stellten übergebührlich hohe Zahlungsforderung für die NATO an Deutschland, die Kohl abweisen konnte, nur um dann die trotzdem hohen, aber reduzierten Zahlungen als politischen Erfolg verkaufen zu können. Das nennt sich "große Politik"!

1989 versinken die USA in der Legion der Obdachlosen. Ronald Reagan hinterlässt trotz geschürtem Patriotismus riesige Slums in den USA, als Georg Bush Senior antritt. Unter Reagan verfielen die USA in einen Einfuhrrausch. Die Sparquote der Amerikaner wargleich NULL. Bush übernimmt einen Schuldenberg von 2,6 Billionen Dollar. Aus heutiger Sicht klingt das wenig, doch das war nur der Anfang. Der Vorzeigeaufschwung der USA bestand eben nur aus Schulden. Amerika wurde in dieser Zeit vom größten Gläubiger zum größten Schuldner in der Welt. Amerika war nun vom guten Willen anderer Nationen und Banken abhängig, wie sonst nur Dritte-Welt-Länder.

Schon damals gehörte der Dukus "das Reich des Bösen" als Bezeichnung für die UdSSR zu seinen Schlagworten. Die Gaspipelines der Europäer von Russland waren ihnen ein Dorn im Auge und auch die billigen Kredite für Moskau. Reagen war aus überzeugter Kommunistenhasser, deshalb wurde er auch gewählt, daraus machte er keinen Hehl. Von einer Annäherung zur UdSSR war nicht die Rede. Es käme einem Machtverlust gleich. Erst als die Aufhebung des Weizenembargo gegenüber der UdSSR als Humanismus verkauft werden konnte, willigte Reagan ein. Reagan behauptete nach wie vor, dass er durch die maßlose Aufrüstung der USA - was ja nichts anderes war ein Konjukturprogramm - würde die UdSSR am Ende in die Knie zwingen. Tatsächlich war es wohl anderes herum. Die hohen Kosten brachten die USA selber zum Einlenken.

Reagans Doktrien, der Feind unseres Freundes ist auch unser Feind, rückten die USA immer mehr in die Nähe des Staatsterrorismus, wie auch das Bombardement Libyens damals bewies. Trotzdem gab es unter Kohl eine Nibelungentreue gegenüber den USA. Deutschland schien den USA treuer zu sein als der EG.

Reagan hat die USA ausgeblutet und hoch verschuldet. Die Abrüstungsverträge, die ihn angeblich zum Friedensbringer machten, waren nichts anderes als aus der Notlage des Geldmangels der angestrebten Abrüstung aus der UdSSR endlich nachzugeben.

Das gefallen Weizenembargo gegenüber der UdSSR verschafft nun der USA eine gewissen wirtschaftliche Erleichterung. Das Handelsdefizit war wieder ansehlicher, aber nicht schön.  Besser das Geld mit der UdSSR verdienen, als gar keines haben. Daher ist vieles was heute beklatscht wird nur die Räson vor dem Schuldenberg.

Selbst die vielen geschaffen Jobs, die Reagan als Erfolg vorweisen will, sind nicht anderes als die vielen "Frauenjobs", die zur Sicherung des alten Lebensstandards notwendig wurden. Ein Mehrgewinn für den Durchschnittsamerikaner war das damals nicht, wie das heutige Jobwunder Deutschlands.

Die Parole: "No pain, no gain!" - Gilt heute auch in Europa und in Deutschland. "Ohne Schmerz, kein Gewinn!". Nur der Gewinn sammelt sich eben wie beim großen Vorbild, den USA, beim oberen Zehntel der Gesellschaft. Der eigentliche Unterschied zwischen der heutigen EU und den USA ist eben wie damals schon der Petrodollar als Leitwährung. Alleine diesem ist geschuldet, dass die USA trotz Defizite nach wie vor als Weltmacht gelten. Der Fall der Mauer, war daher eine teuer erkaufte Umorientierung der UdSSR, die sich selber von der hohen Kosten ihrer Hegemonie entledigten.

Die DDR ging damals mit samt ihren Schulden gegenüber der Welt in Westdeutschland auf. Das war der Preis für die neuen Märkte, die Deutschland unbedingt braucht, als angebliches, aufgezwungenes Freiheitskonjunkturprogramm. Dennoch erschließt sich nicht jedem die tatsächlichen Zusammenhänge und es ist auch nicht auf den ersten Blick ergründlich, welchem Leitfaden, das alles folgt.

Die Leitwährung und ihr Leid mit dem Lebensstandard

Der Mauerfall und der Zusammenbruch der UdSSR hatten eben keinen nachhaltigen Effekt für die westliche Industrie, wie man erhoffte, sondern mit dem Zusammenbruch der UdSSR erwuchs die Wirtschaftsmacht Russland, die nun zusammen mit China, der großen Nation, USA, die Leitwährung nicht streitig macht, sondern verwässert. Wer will schon ein schlechtes Beispiel als Vorbild übernehmen. Das tut nur der Bürger mit seinem maßlosen Verstand und Wissen um die Geschehnisse des Marktes.

Daher ist nach wie vor festzustellen, dass alle außenpolitischen Aktionen, egal welcher Tonfall gerade aus Washington herrscht, einzig und allein den wirtschaftlichen Interessen gilt, von denen sich Deutschland und die EU abhängig machen wollen, weil sie denken es diene der als "gut" definierten Macht. Mit der Destabilisierung der Ukraine versuchen die USA gerade zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen, und zwar die EU mit samt Russland soll wirtschaftlich zerschlagen werden. Nur das birgt eine Chance auf das wirtschaftliche Überleben der USA im Wettstreit mit der pazifischen Union.

Das wird wohl allgemein als Verteidigungsstrategie des Dollar als Leitwährung aufgefasst und mehrheitlich aus so publiziert. Doch auch dies wird Rückblickend nicht die Erfolge für die gemeinsamen Streiter bringen, die sich Wirtschaftsstrategen erhoffen. Alle scheitert an der sogenannten Natur, die nichts anderes ist als die Grundstruktur des Kapitalismus.

So ist Anchor im 12. Jh. in Südamerika nicht einer Klimaerwärmung oder -veränderung zum Opfer gefallen, sondern viel mehr den überdimensionalen Lebenskosten einer Elite, die sich notwendigen Untertanen für ihren Luxus nicht mehr leisten konnten. Das führt zum Zusammenbruch der Infrastruktur und läutete bis jetzt die Ära einer jeder Vorherrschaft ein.

Es gibt sehr wohl historische Vorbilder für den heutigen Zustand der Wirtschaft

Um Beispiel dafür zu finden, muss man sich nicht zurück ins Römische Reich begeben, sondern es reicht ein Blick ins 15. Jh. der Hanse und den Bauern- und Bürgeraufständen. Es kam auch damals schon zu Verwerfungen wegen verschiedenen Münzungen, die überall gewechselt wurden.

Es wurde schon damals versucht eine gemeinsame Hauptwährung zu erringen und sich in den Wechselkursen zu einigen. Auch damals bestand schon das Problem, mit Geld, Geld zu machen. Zwar gab es damals noch keine Bankhäuser wie heute, aber die mittelalterlichen Banken waren die Burgemeister - was nicht die Bürgermeister waren. Es war die reisten und angesehensten Kaufleute einer Stadt oder einer Region.

Die Inflationen, verursacht durch Steuern und Zise, (das ist nicht der Zins, sondern die MwSt.) drückten sich durch das sogenannte Kipp- und Wippgeld aus. Die damaligen Münzen hatten nicht mehr den Nennwert als Edelmetallen als Inhalt. Sie hatten daher nur zum Schein ihren Wert. Daran störte sich allerdings niemand, denn damit ließ sich trefflich Vorteil einholen. Diese alten Tricks spiegeln sich auch heute wieder an den Kurswerten der heutigen Börsen. 

Der Dollar kam wohl in seiner Hochzeit dem Braunschwieger Pfennig am nächsten. Jeder wollte ihn haben, wer ihn hatte gab ihn aber nicht mehr her, weil mit anderen Währungen am Ende mehr einzukaufen war. Viele Bürger verfielen dem Traum, Pfennig gegen Pfennig einzutauschen, um dann mit dem Pfennig, dem sie mehr emotionalen Wert zu schrieben, mehr einkaufen zu können. Die mittelalterliche Form der Leitwährung.

Das Problem, vom dem wir wir heute glauben es sein ein Produkt der Neuzeit, ist also mehr als 500 Jahre alt. Alle Bemühungen der Bürgerschaft und der Plebejer - brachten dem kleinen Menschen keine Erleichterung. Die Schuldenberge der Städte schwollen an, wie der Reichtum des Bürgertums. Es gab Steuererhöhungen, die an die 80 % ausmachten und wie könnte es anders sein, der untersten Schicht aufgebürdet wurden. Selbst die Mehrwertsteuer als Zise beschrieben, war damals schon bekannt. Dies sei allen romantischen Anhängern dieser Zeit gesagt.

Am Ende dieser Aufstände stand das Volk, das unterhalb des Bürgertums angesiedelt war, hungrig und arm vor den Toren der Städte. Bewaffnet mit Mistgabeln und ganz viel Zorn, weil die Bürgerschaft niemals in den letzten 200 Jahr zu ihren Füßen sah. Sie hatten sogar vergessen, welcher Esel sie während ihrem Wohlstand ständig mit krummen Rücken trug.

Genau dieser Fehler wird heute wieder begannen, weil die Historiker die Untersassenaufstände der Namenlosen, nicht als den ersten Gedanken des Sozialismus anerkennen, obwohl es nachweislich so war. Es waren keine Religionsaufstände. Es war kein Kampf zwischen Lutheranern und Katholiken. Im Grund machten beide nur gemeinsame Sache mit dem Adel und der Bürgerschaft.

Schon damals galt ein Vertrag mehr als Leib und Gut. Man ließ Urfehden schwören, wenn Urteile gesprochen wurde, die dem Stadtsäckel gefällig waren. (Urfehde bedeutet gesprochenes "Recht" nicht durch Nachrede oder anderen Instanzen vorzubringen, um sie zu revidieren - im Grund ein Urteil ohne Revisionsmöglichkeit, nach heutiger Rechtsauffassung).

Das arme, namenlose Volk zählte nicht. Es war nur gut, wenn es sich auf die eine oder andere Seite der Bürgerschaft oder des Adels schlug, als Landsknechte, weil es dadurch ein Einkommen hatte.

Am Ende dieser Verheerung, die sich durch ganz Europa zog, war der Namenlose wieder unterjocht, der sich nicht kaufen ließ; das Bürgertum ausgedünnt durch Verarmungen und es ging im Sauseschritt ins 21. Jahrhundert ohne jemals aus all dem auch nur einen Funken Verstand erharscht zu haben.

Die im 15. Jahrhundert verfassten Menschenrechte aus Memmingen, waren tiefgreifender als die heutigen. Sie waren ein Donnerschlag gegen das herrschende Recht und die Vorherrschaft des Vermögens, denn damals war jedem noch klar, dass alles Recht aus schnöder Interpretation der Oberschicht der Bibel ins Wort gelegt war. Heute glaubt jeder, das geltende Recht sein kein theologisches. Das Gegenteil ist ihm schwer oder nicht mehr zu vermitteln.

Die Grundsuppe der Dieberei sind unsere Fürsten und Herrren, 
nehmen alle Creaturen zu ihrem Eigenthum, 
 die Fisch im Wasser, die Vögel in der Luft, 
das Gewächs auf Erden muß alles ihre seyn. 

Aber den Armen sagen sie:
Gott hat geboten, du sollst nicht stehlen.
Sie selber schinden und schaben alles, was da lebt;

so aber ein Armer sich vergreift am Allergeringsten,
muß er henken.
Dazu sagt denn der Doctor Lügner Amen.


Thomas Münzer
(1490 - 1525 hingerichtet)
deutscher Theologe und Revolutionär


Mit "Doctor Lügner" meinte er Martin Luther, der gemeinsame Sache mit dem Adel machte, der die Ländereien des Klerus haben wollte. Daher ist der sogenannte Religionskrieg nichts anderes als ein Gierkrieg, mit dem das Volk instrumentiert wurde. Martin Luther war derjenige, der sich gegen die Forderung "alle Menschen sind gleich" aus dem 15. Jh. stellte und mit göttlichem Segen unter berufen auf die göttliche Ordnung als Bibel, jeden ermorden ließ, der den Menschen als Menschen sah. Und somit den Weg für den heutigen Rechtsstaat ebnete. Sieh "Kleist" - Kohlhaas, mit dem verhängnisvollen Zitat aus Luthers Maul.

So wurde im 15. Jh. ein großer Geist der Freiheit aus den Menschen mit Schwert und Strick geschlagen. Es war ein Schlachten von Menschen. Daher gibt es auch den Ausdruck "Schlachtfeld" für Krieg, der eigentlich keiner war. Wehrlose Bauern, die parzifistisch für ihr Recht auf Leben kämpften, wurden zu Zehntausenden von Ritterscharen, die nicht anderes waren als billige Söldner, gemetzelt und hingerichtet - ähnlich den heutigen Drohnenkriegen.

Am Ende mussten die Überlebenden einen hohen Geldzoll und Frohndienst leisten, um die Kriegskosten gegen sich selber abzuarbeiten. Daher war der Westfälische Frieden nichts anderes als der Sklavenvertrag für die namenlose, nicht herrschaftsfähige Menschen - die niemals Bürger waren, egal wer ihnen etwas anderes weismachen will.

Der Rechtsstaat wurde ausgerufen, nach den Vorstellungen der handeltreibenden Bürgerschaft und es begann das Schüren gegen das Judentum, weil die Bürger sich damit lästige Konkurrenz vom Hals schaffen wollten.

In all diesem Treiben war der Namenlose, wie heute nichts anderes als der Waffenträger für den Gewinn der Wenigen im Namen der Gerechtigkeit. Freiheit wie im Mittelalter kann sich heute kaum noch einer vorstellen. Er hält sich an seine bürgerliche Denkart.

Heute haben die Namenlosen unserer Demokratien auch nichts anderes im Sinn als selber in den schönen Häusern zu sitzen und selber reich zu sein. Sie wollen bürgerlich sein und nicht nur so fühlen. Das ist der Tribut der Vergangenheit, weil viel Geist und viel Verstand damals einfach mit Köpfen abgeschlagen wurde. Es überlebten nur die Schriftstücke, die der Obrigkeit dienten, auf dass kein falscher Geist sich mehr in de Köpfen der Menschen breit macht.

Daher bin ich immer noch davon überzeugt, dass der "dumme, namenlose Fohnarbeiter" des Mittelalters höher gebildet war, als der heute studierte Proletarier, der sich aus schnöder Arroganz selbst für das Bürgertum hält und nur nach dem Reichtum der anderen giert, weil er das für Gerechtigkeit hält.

Er stachelt einen um den anderen auf, verspricht viel, hält nix, nur um sich selber zu bereichern. Der Verstand ist allerdings in den Rathskellern im 15. Jh. zu Tode gefoltert worden.

Samstag, 3. Januar 2015

Ukraine 2015: Faschistenaufmarsch in Kiew

Leider ist die deutsche Presse nicht in der Lage über diesen Vorfall ordentlich und informativ zu berichten. Die Kiewer feierten den 106. Geburtstag des Nationalsozialisten, Stepan Bandera. Dieser betrieb auf im Geiste des Nationalsozialismus die brutale Verfolgung von Juden und Russen in der Ukraine.

Schon Julia Timoschenko ließ während ihrer Regentschaft in der Ukraine ein Denkmal für diesen Verbrecher errichten. Erst 2010 wurde es wieder unter Janukowitsch entfernt. Deutschland gab Bandera nach dem II. Weltkrieg, Asyl. 1959 wurde er in München vom russischen Geheimdienst ermordet.



Die deutschen Medien berichten leider nicht wer auf dieser Veranstaltung seine Reden hielt. Es ist nur in Erfahrung zu bringen, dass aktive Parlamentabgeordnete der Swoboda-Partei dort präsent waren.

Während der Veranstaltung kam es massiven, körperlichen Übergriffen auf russische Journalisten und deren Techniker. Nicht einmal Schweizer Medien berichten über diese Vorfälle. Spiegelonline nutzt diese Meldung über den Faschistenaufmarsch sogar für eine klassische Meinungsmache gegen Russland und schwenkt im zweiten Untertitel einfach auf die Neujahrsansprache von Putin um und thematisiert die Krim. Das peitscht wie gewöhnlich das schreibende Moralgewissens als "anonymer Kommentator" im Spiegelforum auf.

Dieses private Schreiberpack ist einfach zu engstirnig und lässt die Tatsache nicht bis zu ihrem Bewusstsein vordringen, dass die momentane Regierung in Kiew im Geiste Banderas regiert.

Poroschenke bezeichnet die Menschen in der Südostukraine als "Nichtskönner", der Kinder nur in Keller hausen sollen. Diesen Menschen will er keine Rente mehr bezahlen. Die Schüler in der Südostukraine erhalten keine Schulabschlüsse mehr und sämtliche Lebensmittellieferungen werden von der Ukraine in die Gebiete der sogenannten Separatisten verboten. Über all diese Unmenschlichkeiten berichtet die deutsche Presse nicht.


Falsche Brennstäbe in Lugansker Atomkraftwerk

Die Kiewer-Regierung wird nicht müde falsche Behauptungen zu publizieren, die ungeprüft als Wahrheit in den deutschen Medien erscheinen. So beschoss die ukrainische Armee ohne Abzeichen, Vororte von Donjezk zu beschießen. Die westlichen Medien behaupten dreist, es seinen die Separatisten selber gewesen, die ihre eigenen Leute beschossen. 

Nun ist bekannt geworden, dass Kiew in russischen Atomkraftwerke, amerikanische Brennstäbe einsetzt. Doch hierfür gibt es keine Kompatibilität. Aufmerksamen Lesern ist sicher nicht entgangen, dass es im Dezember bereits zu mehreren Störfällen ukrainschen AKWs kam. Es ist nicht auszuschließen, dass es sich hier um eine böswillige Inszenierung der blindwütigen Kiewer-Regierung handelt.

Im AKW Saporoschje kam es am 30.12.2014 wieder zu einem großen Störfall. Es wird sogar über einen massiven Anstieg der Radioaktivität berichtet, allerdings nicht in deutschen Medien, da es keine Bestätigung aus Kiew gab. Die Ukraine gefährdet damit die Sicherheit in ganz Eurasien. Aus Berlin gibt es allerdings kein kritisches Wort in Richtung Kiew. Am Ende ist wie immer "Russland an allem schuld!".

Romantik hat im Journalismus nichts zu suchen

Zum Thema "Ukraine" müssen keine schönen, literarisch ausgeschmückten Artikel verfasst werden. Romantik hat im Journalismus nichts zu suchen. Artikel die von "dunklen Wolken am politischen Horizont" erzählen, sollte in einem Poesieband veröffentlicht werden. 

Krieg ist eine schmutzige Sache. Warum also schöne Worte dafür wählen?

In Kiew herrscht ein Abgrund tiefer Hass gegenüber den Ostgebieten. Diesen Hass hat die EU mit ihren Verträgen befeuert und schürt diese Unterschiede immer weiter. Sie unterstützt Faschisten, die im feinen Anzug, im Parlament eine Blockade der Südostukraine anordnen, um die Menschen zu vertreiben. Die deutschen Medien berichten nicht darüber, sondern stellen das Ganze als "notwendige Brutalität im Namen der Gerechtigkeit" dar. 

Die USA bezeichneten Poroschenko schon 2010 als ihren Informanten im Janukowitsch-Lager. 2014 ist er nun Präsident. Auch Jazenjuk war ein Informant der USA. Das ist alles in Wikeleaks nachzulesen. Doch deutsche Medien berichten nicht darüber.



Donnerstag, 1. Januar 2015

Massengier bei Neujahrfeier in Shanghai und die Saustallpfosten-Ideologie

In der Silvesternacht regnete es plötzlich Dollarscheine vom Himmel. Voll Lust und Wonne stritten sich die Menschen um die grünen Scheine, die, wie es sich später herausstellte nur plumpe Fälschungen waren. Es dahin gestellt ob es nur ein Streich war oder tatsächlich eine philosophische Grundsatztat.

So schnell vergisst der Mensch, dass er Mensch ist und wird tierischer als jedes Tier, denn Tiere reagieren rein gar nicht auf Geldschein. Diese Intelligenz ist dem Menschen vorbehalten. Deshalb hält er sich wohl auch für einen Gott, der selbst die Natur bezwingt.

Er streitet sich um Geldscheine, wie Schweine in einem Stall, die nur einen Futtertrog haben. Natürlich lacht der Europäer über diesen Vorfall, weil er sich für im Geist für kultivierter hält. Doch in Wahrheit hätte er sich auch gebückt und die Scheinchen eingesteckt.

Dieser kultivierte und moralisch einwandfreie Mensch riecht sein Geld wie das Schwein den Trüffel. Der Unterschied besteht darin: Das Schwein frisst den Trüffel, der Mensch macht seine Geldtrüffel zu noch mehr Trüffel.

Der zivilisierte Mensch hat keine lange Nase. Er besitzt auch keinen Rüssel. Sei Rüssel ist geistiger Art. Niemand sieht ihn, aber jeder hat ihn.  Mit diesem Rüssel schreitet er kalkulierend, manipulierend durch die Menschheit. Er muss sich nicht mehr für Geld bücken. Er lässt es andere für sich einsammeln. Dafür hält er sich sogar für einen Leistungsträger.

Neutral betrachtet hat sich der Mensch in seinem künstlichen Menschenstall nur zivilisiert eingerichtet und sich eine Ordnung geschaffen, wer als erster und als letzter aus dem Trog der Weltwirtschaft frisst.

Das hält der Mensch auf den Menschen übertragen für ganz normal und anständig. Beobachtet er allerdings die Schweine im Schweinestall. hält er sie für unkultiviert. Sie sind in seinen Augen zu dumm, um sich zu organisieren. Sie verstehen einfach den Sinn des Lebens nicht, den der Mensch doch so klar erkennt.

Dabei vergisst die Intelligenzbestie, die sich Mensch nennt, zu berücksichtigen, dass die Schweine, die er so für ihr tierisches Verhalten verachtet, dieses nur an den Tag legt, weil der Mensch ihm den Stall baute, um sie zu züchten.

Wird nun die Frage nach demjenigen gestellt, der die künstliche Umgebung für den Menschen schuf, die er sieht und doch nicht ist, wird es still in der sonst so lauten Menschenwelt, die auf alles eine Antwort weiss.

Dieser tierische Mensch, kann berechnen wie lange er von der Erde zum Mond braucht. Er kennt jeden Winkel auf der Erde und hat ihn vermessen, aber er weiss nicht, wer ihm die Regeln für den menschlichen Schweinestall vorgab, an die er sich so gebührlich und ehrenhaft hält; aus denen heraus er treffsicher sagen kann, was richtig und was falsch ist und was bestraft werden muss.

Er richtet und henkt; er lobt, belohnt und dressiert sich dabei von Generation zu Generation. Selbst das hat er sich längst als evolutionäres und genetisches Verhalten erklärt, aber nie überprüft ob seine These der Wahrheit entspricht. Er glaubt lieber, anstatt wissen zu wollen. So weit reicht sein Wille, der sich nur an den Pfosten seines Stalles ausrichtet, nicht. Es bestünde nämlich die Gefahr, dass ihm der Stall und sein gesamtes Gewölbe von Welt auf den Geist fällt, der angeblich in seinem Hirn festsitzt und dem er geboren wird. Er nennt es Gerechtigkeit, als tiefster Sinn des Lebens.

Er weiss nicht, wer ihm das einübte und er es letztendlich so begriff, dass dieses menschliche Zuchtier selber Regeln erdachte, damit es nicht immer vor dem Trog zu Schlägereien kommt, nur um seinem Herren zu gefallen, der "rote Linien" als geistige Denkbarrieren erbaute. Die jeder Mensch sieht und die doch nicht ist.

Wo dieser Herr steckt, der das erste Recht ausrief - weiss keiner. Nicht weil es keiner weiss, sondern weil es keiner wissen will. Es könnte ja der erste Mensch gewesen sein, der sich an der Dummheit der Menschen ergötzte. Vermutlich war es der erste Götze und erst danach setzte der Mensch, die Götter in den Himmel. Frühe nannte man den Schöpfer der Dummheit, eben Geist, dann heiliger Geist und am Ende Gott.

Daher stellt sich die Frage: Was ist das, was der Mensch heute für Menschlichkeit hält, tatsächlich menschlich oder nur eine Saustallpfosten-Ideologie?
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Alles was in der Politik passiert ist von Langer Hand geplant, das ist nicht nur ein Spruch sondern die Wahrheit. Aber warum entscheiden sich unsere Politiker immer mehr gegen das Volk und für die Wirtschaft?

Bilden Sie sich Ihre Meinung selbst, aber geben Sie sich die Möglichkeit, alle Hintergründe zu erfahren.

Wir stellen hier nicht den Anspruch, alles zu wissen, aber bemühen uns, alles, was wir in Erfahrung bringen können zu publizieren.
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