Freitag, 26. Juni 2015

Amerikanismus und Putinversteher: Was ist "amerikanischer" Imperialismus?

Das "römische Reich" war zwar ein Imperium (ein Kaiserreich), aber eben kein Imperialismus, wie er heute verstanden wird. Der "Neo-Imperialismus" ist der bürgerliche Versuch, eine neue Adelslinie aus dem Bürgertum zu etablieren, welche sich die Herrschaft als Erbfolge angeblich "redlich" verdient hätte. Damit wollen sie sich als unumstößliche Herrscherklasse bestätigen, die von keiner Moral oder Ethik jemals wieder infrage gestellt werden kann.

Wer also anderen Anti-Amerikanismus vorwirft, bestätigt damit, dass es einen Amerikanismus gibt. Offensichtlich ist diesen Menschen längst die Fantasie abhanden gekommen, das die Welt weder einen adligen und noch einen bürgerlichen Kaiser braucht, dem angeblich das moralische Recht erteilt wurde, als Oberphilosoph nach eigenem Belieben, für seine neue Sippe, die Gesetze von der Bibel abzuleiten, als sei dieses Buch die Natur und die Natur an sich sei falsch.


Der erste Imperialismus

Der klassische Imperialismus verleibt sich fremde Territorien in sein Staatsgebiet ein und regiert diese direkt aus seiner eigenen Hauptzentrale, Parlament, Regierung oder Monarchie heraus, und zwar für jeden erkennbar. Das Imperium entsendet Statthalter aus der eigenen Riege in diese Länder und lässt diese regieren. Die Steuergaben des neuen Territoriums fließen direkt in die Staatskasse der Eroberer und auch das, ist jedem bekannt. 

Deshalb gilt das "römische Reich" als Imperium, aber die griechische Polis nicht. Sie muss eher als Föderalismus wider den Barbaren (Nichthellen) angesehen werden. Sie ist die Vorlage für "Hegemonie". Im Grund wurde Griechenland nie erobert, auch nicht von den Spartanern oder Römern. Die Eroberer wurden grundsätzlich hellenisiert.

Der "amerikanisch" Imperialismus definiert sich allerdings anders. Er erobert fremde Territorien unter dem Vorband, die Bevölkerung vor "schlechten und unmenschlichen" Regierungen und Regenten zu befreien. Für derartige Vorhaben findet sich meist 50 % der Bevölkerung eines Landes als "freiwillige Unterstützer" - von der untersten bis zur obersten Schicht.

Danach werden pro-amerikanische Machthaber mit großen wirtschaftlichen Versprechungen aus den USA heraus, etabliert, welche die Wirtschaftsordnung in diesen Ländern zum Vorteil von amerikanischen Interessen diktieren. Das ist nicht schwierig, weil die oberste Schicht, dieses "neuen Landes" nur noch aus 50% der alten Oberschicht besteht. Es muss auch bedacht werden, dass sich im Laufe der letzten 50 Jahre sich längst ein Lerneffekt in potenziellen Länderkandidaten ergeben hat. So bald die USA latente Interessen anmelden, mobilisiert sich bereits eine hoffnungsvolle 50% Schicht, um danach zu den Gewinner zählen zu können. Was letztendlich den eigentlichen Einmarschgrund für die USA liefert und sie daher immer gerne als Befreier dargestellt werden.

Zur Kontrolle dieser Ländern bleiben immer amerikanische Militärstützpunkte Vorort, auch im Hinblick auf die neuen Kräfte, die sich in der Zwischenzeit als Wirtschaftsmächte zeigen.

Diese neuen Territorien werden in eine absolute Handelsabhängigkeit mit den USA gebracht, immer unter dem Druck der Günstlinge auf die übrige Bevölkerung. Es läuft immer nach demselben Muster. Investitionen von amerikanische Unternehmen, kurzfristiger Aufschwung, bis sich Defizite im Sozialsystem aufmachen, durch die Unterdrückung der 50% die als Verlierer des Krieges gelten.

Können diese 50 % nicht befriedet werden, indem die neue Oberschicht anfängt ihre Gewinne in die gesamte Gesellschaft zu verteilen, wird dann vom Imperium nicht davor zurückgeschreckt, einen Diktator ihrer Interessen einzusetzen. Siehe Irak oder Iran.

Im Irak wurde zwischenzeitlich wieder eine "Demokratie" eingeführt, weil sich sonst unter Hussain eine Revolution entwickelt hätte, die sich nicht mehr freiwillig in das US-Imperium unterworfen hätte. Sie hätten die Öleinnahmen verwendet, um die soziale Not in der Bevölkerung zu lindern. So marschierte das Imperium ein, setzte eine schwache Regierung ins Amt und gab damit den Startschuss für die heutigen Bürgerkriege im Nahen-Osten, in denen sich die Bevölkerung systematisch dezimiert und nicht einmal begreift, wer den psychologische Faktor im Hintergrund ist.

Die eigentlichen Fäden der Machtverhältnisse werden über die Handelsabhängigkeit mit den USA gezogen, doch diese erscheinen viel zu wenig im politischen und diplomatischen Blickfeld und sind daher nie Thema einer öffentlichen Diskussion. Das liegt auch daran, dass die übrigen Peripheriestaaten an diesen Unruhen selber verdienen und daher mehr Geldmittel zur Verfügung haben, um ihre eigenen sozialen Defizite zu vertuschen.

Wer als Pheripheriestaat von der vorgegebenen Staatsräson aus den USA abweicht, wird mit wirtschaftlichen Schieflage belohnt. Was sehr einfach ist. Die Finanzkrise von 2007/8 hat das bewiesen und droht Europa ein soziales Dilemma zu stürzen, was wiederum Kriege oder Bürgerkriege bedeutet, wenn sich nicht 50 % der Bevölkerung mit ihrem immer sozialen Abstieg stillschweigend abfinden.

Komplette Destabilisierung

Eine komplette Destabilisierung findet nur statt, wenn das Zentrum des Imperiums davon überzeugt ist, dass jede mögliche Führung, die sich nach Unruhen herausbilden könnte, abtrünnig würde.

Soll ein Land komplett destabilisiert werden, wird nicht nur die unterste Schicht über wirtschaftliche Winkelzüge in den Geldverlust getrieben, sondern vor allem auch die Mittel- und Oberschicht. Dann bleibt - wie jetzt in Ägypten - nur noch die Militärregierung übrig, das ist alle mal besser als Staatskapitalismus mit Sozialwesen. Ein Militär kontrolliert lediglich die Einhaltung der Ordnung, bei Bevölkerung und Wirtschaft gleichermaßen.


Die stille Übernahme

Selbstverständlich gibt es auch "stille Übernahmen", in der Regierungen ohne vorherige militärische Invasion sich immer stärker in eine wirtschaftliche Abhängigkeit mit den USA begeben. Hawaii ist hier wohl das beste Beispiel. 

Sie erfolgt durch massiven Landkauf, wie z. B. mit Plantagen; daraus ergibt sich eine wirtschaftliche Abhängigkeit durch die "geschaffenen Arbeitsplätze" und schon hat sich eine Hegemonie ausgedehnt. Am 12. August 1898 wird die hawaiianische Flagge eingeholt und das Sternenbanner gehisst. Hawaii ist annektiert.

Das stille Hegemonie (Imperium Silencio)

Mit einer derartigen zerstörerischen außenpolitischen Struktur, die von den USA mit dieser Psychologie verfolgt wird, wird es nie zu einer friedlichen Welt kommen. Die ökonomischen Basisrechnungen der USA stimmen nicht, denn diese Gleichung geht nie auf. Früher oder später durchschauen die Menschen auch die neue psychische Version eines Imperiums, wie einst das römische Reich durchschaut wurde und fiel. Es fiel nicht durch Aufstände und Revolutionen, sondern seine angeblichen, ewigen Mechanismen des Wohlstandes zersetzten sich nach und nach.

Irgendwann übersteigen die durch Handelsabkommen beschlossenen Verpflichtungen die Forderungen an die Peripheriestaaten, weil die Ausdehnung des Imperium zum Stillstand gekommen war. Im heutigen Fall sind es die Grenzen von Russland und China.

Daher kann die EU nicht als eigenständige Union, unabhängig von den USA betrachtet werden, sondern es ist viel mehr eine Union der Perepheriestaaten. Das angestrebte Handelsabkommen TTIP spricht Bände über das Wesen dieser Gemeinschaft, die gar nicht mehr in der Lage ist für die Bedürfnisse der eigenen Bevölkerung verträgliche Vereinbarungen zu treffen.

Es ist wie immer ... das ehemals als angenehm empfundene Recht, wird plötzlich zur Strafe und erdrückenden Last - siehe Griechenland.
 

Alle Wege führen nach Washington

Die EU-Expansion ist also nur subjektiv betrachtet eine europäische Expansion, objektiv ist sie eine us-amerikanische Expansion, welche massiv vorangetrieben werden muss, da der Lebensstand in den USA rapide absinkt und sich längst andere Wirtschaftsgrößen wie Russland und China auf der Weltbühne angemeldet haben ... und sich eben nicht in solche wirtschaftlichen Abhängigkeiten manövrieren lassen, sondern lieber mit jedem Staat, der subjektiv betrachtet eigenständig ist, auch eigenständige Verträge abschließen wollen - was die vorgegebene Ordnung der Staaten durch verpflichtende Verträge verhindert. Die Ukraine ist hierfür das beste Beispiel und reagiert so, wie am Anfang beschrieben ... wo 50% einer Bevölkerung, die anderen zu ihren eigenen Vorteilen absolut unterdrücken und wirtschaftliche entmachten will. Die Ukraine muss unweigerlich zum Irak oder Afghanistan werden.

Der Anti-Imperialismus

Mit den Grenzen Russlands und Chinas sind die USA an ihr Korrektiv gestoßen - oder besser gesagt, sie sehen sich Auge in Auge mit einer Konkurrenz, die selber gar kein Imperium sein will. Für die USA wäre es einfacher, China und Russland stellten die Ansprüche. Tun es aber nicht!

Diese Länder bevorzugen es, mit jedem Land, unabhängige Handelsverträge abzuschließen und bringen damit die US-Peripheriestaat in einen sogenannten, ideologischen Gewissenskonflikt. Dieser verstärkt sich dadurch, dass die sozialen Umstände sich in diesen Ländern verbessern würden, wenn sie sich nicht aufgrund der geltenden Ordnung und des Rechts an Verträge gebunden sehen würden, die eigentlich "sittenwidrig" sind und von jeder neuen Regierung erst gar nicht anerkannt werden müssen.

In Europa regiert die Angst, nicht die Vernunft
Doch es ist eben wie es ist. Das Geflecht der Verträge und wirtschaftlichen Abhängigkeiten ist in der Zwischenzeit so groß geworden, dass es unmöglich ist, als eigenständiger Staat einzelne Handelsabkommen abzuschließen ohne von den anderen, die sich noch zum Kreis der Peripheriestaaten zählen wollen, mit Sanktionen und Ausschluss bestraft zu werden. In Europa herrscht daher keine Vernunft mehr, sondern nur noch die pur Angst vor etwas, was eigentlich nur auf den Papier existiert ... und Papier ist geduldig.

Daher muss - auch wenn es manch einem nicht gefällt - von einem "amerikanischen Psycho-Imperialismus" gesprochen werden, der auf dem modernsten Niveau der Psychopathie aufgebaut ist.

Es ist ein Fehler nach Vergleichen mit vergangen Imperien zu suchen, da sich nicht nur die wirtschaftlichen Gepflogenheiten und die Begehrlichkeiten im Laufe der Jahrtausende veränderten, sondern eben auch die Psychologie (Bildung) der Bewohner, Arbeiter und Kaufleute. Politiker erwähne ich absichtlich nicht, denn sie waren immer schon  - nur Kaufleute.


Der erst Deal Roms

Das "römische Reich" expandierte mit Hinblick auf Agrarländer und der antiken Energie = Sklaven. Selbst Rom sprach von der Provinz "Ägypten" und nicht vom "römischen Reich am Nil". Dort wurde z. B. die Verwaltung den Ägyptern überlassen, aber unter den Vorgaben Roms. Die USA haben dieses Prinzip verfeinert, da es unauffälliger ist. Diese Form der Herrschaft braucht keine schriftlichen Verträge, es ist ein Arrangement der Ökonomie - eine anscheinend natürliche Synergie, wenn die nachhaltigen Verlust für die Bevölkerung als wirtschaftliches Schicksal errechenbar sind.

Die Herrschaftsschichten von Rom und Ägypten hatten sich arrangiert: Die herrschende Klasse der Ägypter bliebt an der Macht, mit samt ihren Privilegien. Solche Länder brauchen keine Mittelschicht mehr, sondern nur noch billige Arbeiter bis in die höchsten Kreise der Administration.

Das ist wohl eher die Steilvorlage für den "amerikanischen Imperialismus" gewesen, als die klassische Struktur des "römischen Reiches" (Imperium Romana). Schließlich diente dieses Riesenreich nur ein paar Wenigen in Rom zur Finanzierung ihres Reichtums.

Noch genauer betrachtet war das "römische Reich" auch eine Form des Sozialismus, denn es spielt keine Rolle ob nun der Senat aus Adel oder Reichen; oder Parteimitgliedern besteht. In ihrem Wesen haben sie eines gemeinsam: Es arbeiten immer viele, für die Privilegien von wenigen. Den Rechtlosen nannten sie im "römischen Reich", den Sklaven, in modernen Imperien wird er heute Arbeiter genannt. Kein einziges Recht eines Arbeiters ist heute im Stande, das Recht des Reichtums zu brechen. 
 

Dienstag, 23. Juni 2015

Afrika: Europa beginnt Krieg gegen Afrika

Nach dem Krieg gegen den Terror, beginnt jetzt der Krieg gegen "die Schleuser". Es ist kein Wille zu erkennen, die tatsächlichen Ursachen des Elends, in dieser Welt zu benennen. Es ist Tatsache, dass die EU diesen Militäreinsatz genehmigte und den Willen, beflügelt durch ihren Geist, zur Tat und daher zur Realität macht.



Das ist eben nicht typisch menschlich, sondern typisch göttlich. Auf diesem Planeten leben keine Menschen mehr. Sie haben ihren Geist durch den eines Gottes eingetauscht und halten jeden anderen Menschen nur für ein Werkzeug, das sie benützen können wie einen Ochsen oder ein Pferd.

Wer nicht gehorcht, wir gepeitscht und gepeinigt, der dennoch nicht gehorcht, wird erschossen wie ein Hund, der seinen Herren biss.

Freitag, 19. Juni 2015

Grexit: Sieben Tage Monopoly - das reichte ... ohne Verlierer kein Spiel

Das griechisches Parlament erklärt die Auslandsschulden für illegal. Ein genialer Schachzug, der Schule machen sollte - als kleinen Versuch der Aufklärung. Es ist das Experiment: "Ich spiele nicht mehr Dein Spiel!"

Lagard als IWF-Chefin fühlt sich allerdings an die "Stärke des Rechts", an die Spielregeln gebunden und erinnert: "Von diesem Zeitpunkt an, verbieten uns die Regeln, weiteres Geld auszuzahlen, bis die Rückstände beglichen sind. " Humanismus ist also ein absolutes Tabu für die Werte und Normen der Menschheit.

Nun räumt die EZB, griechischen Banken einen höheren Kreditrahmen ein, wohl unter dem Eindruck des "Gas-Deals" mit Russland. Das garantiert zumindest "zu erwartende Gewinne" für den griechischen Staat. Das "Spiel" geht weiter: Europa kann sich daher nicht mehr leisten, keine Geschäfte mit Russland zu machen ... wieder ein gelungener Schachzug von Tsipras und Varoufakis. Es ist wahrhaft eine "göttliche Komödie", wenn "Spieler" die Verlierer unbedingt im Spiel halten wollen. 

Sieben Tage Monopoly
 
Mit unbedarften, acht Jahren lernte ich das Spiel Monopoly kennen und war begeistert. Es war irgendwie so nahe am Leben. Es wirkte, als könne man selber Einfluss auf den Sieg nehmen und sei nicht an die Würfel gebunden oder an ein gutes Blatt vom Kartengeber. 

Doch der Spielverlauf war ein Schock. Das Ende unerbittlich, wenn es Realität wäre. Es war kein Verlieren, sondern ein Versagen. Klar - es waren Würfel im Spiel, die schon zu Anfang einen hohen Ungerechtigkeitsfaktor bargen, aber irgendwann ist es egal, was der Würfel anzeigt. Alles kostete Geld. Hinzu kamen die Preissteigerungen durch Hotels, und - der Schlossalleeeigentümer gewann in diesem Fall auch nicht.


Das Spiel war ein Spießrutenlauf. Johlende "Hotelbesitzer" ergötzen sich am Niedergang des Geldlosen. Ich blickte in Gesichter, die ich vorher noch nie so gesehen hatte. Es war für mich ein gnadenloser Kulturschock.

Beim zweiten Mal, schlug ich in der Endphase neue Spielregeln vor. Mit dem Ziel das Spiel am Laufen zu halten, eben wie im "echten Leben". Die LOS-Rate wurde verdoppelt. Es bildeten sich Allianzen heraus. Die Geldschwachen verlangen von ihren "Verbündeten" keine Miete mehr, aber auch das brachte keine nachhaltige Erleichterung.

Mittwoch, 17. Juni 2015

FAZ: "Rückkehr der Ideologie" NEIN - Das ist radikaler Katholizismus - der neue Kulturkampf

Magna Charta
"Niemand steht über dem Gesetz"
nur die Bibel
Wer als Politiker und Volk davon überzeugt ist, dass der Mensch einem höheren Wesen = Gott zu dienen hat, vergisst dabei den Menschen und hält die Tyrannei für einen normalen Zustand im Umgang mit der Menschheit!


Die FAZ springt Merkel und ihren Kriegsfanatikern zur Seite. In einem Monat hoffen sie wohl, den deutschen Soldaten wieder Blumen in die Gewehrläufe stecken zu können, wenn sie an die Ostfront abrücken.

" Seit die amerikanischen Bestellungen beim Bundesnachrichtendienst größere Bedeutung zu haben scheinen als die Bibel oder die Magna Charta, hat sich die These von der ideologiefreien Zeit als Irrtum erwiesen."  Schön zu erfahren, dass in Deutschland die Bibel über dem Gesetz stehen. Nichts anderes besagt die "Magna Charta". Das ist auch der Grund, warum in Großbritannien, der König Oberhaupt der Kirche ist.

"Ideologie frei" bedeutet wohl für FAZ und Bundesregierung, ein Gesetz auf Basis der Bibel. Das ist wohl auch der Grund, warum Merkel immer so gerne Bibelstellen zitiert und in ihre Politik hinein interpretiert. Selbst der Irakkrieg von 2003 ist nach ihrem Bibelverständnis ein Krieg nach Gottesgesetz.

Merkel scheint wie auch Obama eine Anhängerin des "Radikalen Katholozismus" zu sein. Dieser wurde Anfang des 20. Jh. unter Bismarck als "Kulturkampf" bezeichnet. Heute verfolgt die angebliche "Anti-Ideologie" das Ziel, den Staat mit der Wirtschaft unter die Doktrinen des Christentums zu stellen.

Das erklärt auch das radikale Vorgehen gegenüber verschuldeten Staaten, wo die Menschenwürde nur dann garantiert werden kann, wenn das Individuum über Geld und Einkommen verfügt. Ähnliche Äußerungen sind auch von Papst Franziskus immer wieder zu hören. Hier braucht sich eine "unheilige Allianz" von radikalen Christen zusammen, die in dem Glauben leben, dass Gott den Kapitalismus wohl am besten mit seinen Gesetzen steuern kann. 

Personen mit so einem Dogma folgen sind bereit Kriege zu entfachen, die sie selber als einen "heiligen Krieg" ansehen, um den Katholizismus als neue "Magna Charta" mit einer politischen Hegemonie bis nach Eurasien zu verbreiten. So forderte Steinmeier 2014 in einer Ansprache vor Unternehmern im Berliner Adlon "die Europäisierung Russlands" und Obama beschwor in Krün zum G7-Gipfel 2015 eine Allianz mit Weltmachtanspruch.



Das Ende des laizistischen Humanismus

Das ergibt eine noch nie dagewesenen Faschismus, der sich aus einer sehr alten Religion seine Rechtfertigung geben will und große Teile der EU- und US-Bevölkerung werden dem folgen ohne die Konsequenz abschwätzen zu wollen. 

In Europa mag zwar die Kirche vom Staat getrennt sein, aber die Religion ist noch lange nicht aus dem Rechtsstaat entfernt. Noch leben wir alle in einer theologischen Demokratie, die ihre Gesetzgebung immer mehr am biblischen Recht ausrichtet, anstatt am laizistischen Humanismus.

G7 2015 - Merkel, Obama, Papst vor dem EU-Parlament
Über die Seele der Natur - als christlichen Dominus und Weltregel



Dienstag, 16. Juni 2015

Grexit: Europa - gefangen in der eigenen Doppelmoral Wertegemeinschaft = Hegemonie

Die europäisierte Welt - Wertegemeinschaft USA und Europa - findet sich der der Zwickmühle der eigenen Moral. "Die Stärke des Rechts", wird plötzlich zu einer humanitären Frage und ist gefangen im Leitsatz: "Erst kommt das Fressen, dann die Moral". Es wird erkennbar, wie sehr es er Justiz von William Lynch gleicht, anstatt einem Recht, dem die Menschenwürde als Prämisse dient. Die Wertegemeinschaft ist nur eine neue Wortschöpfung für Hegemonie, die mit Zucht und Ordnung durchgesetzt werden will.

Griechenland verweigert sich unter der Regierung Tsipras der verlängerte Arm des europäischen Rechts zu sein. Diese Regierung will nicht mit Lynchjustiz (William Lnych), soziale Einschnitte per Gesetz für das eigene Volk zu befehlen, damit es in der neuen Hegemonie ankommt und gebrochen wird als anschauliches Erziehungsmaßnahme für den Rest Europas. Aus griechischer Sicht sollte diese Strafe von Europa und die USA selber befohlen werden, damit der Urheber sich selbst des A-Humanismus schuldig macht - und genau das wollen USA und Europa nicht. Deshalb erscheint Griechenland als ungehorsames Mitglied und bringt Merkel und Schäuble zur Weißglut.



Ein grandioses Schauspiel für die Welt außerhalb dieser Wertegemeinschaft. Gespannt beobachten sechs Milliarden Menschen wie Europa und die USA reagieren werden, während sich die 1 Mrd. Menschen innerhalb dieser Wertegemeinschaft selber auf intellektueller Ebene beginnen sich zu zerfleischen.

Egal wie sich diese Wertegemeinschaft im Umgang mit Griechenland entscheiden wird. Es wird immer nur der praktizierte Anti-Humanismus sein und sich "die Stärke des Rechts" nennen. Ein Grexit wäre der Beweis für die Welt, dass auch Europa und die USA keine Lösung für den Makel des Kapitalismus - der Armut - haben. Die Hegemonie sieht nämlich die Armut als selbstverschuldete Unmündigkeit - aber so hat das Kant garantiert nicht geschrieben.

Sämtliche Versprechungen, dass Demokratie und offene Märkte, Wohlstand und Freiheit bringen, werden mit diesem Grexit und als Lüge dargestellt - wo es dann eben keine Wahrheit gibt. Dem stehen die geostrategischen Überlegungen der USA gegenüber. Wobei diese auch dann gelten würden, wenn Griechenland nicht bewohnt wäre.

Entscheiden sich diese Weltenführer für eine weitere Finanzierung der Schuldenpolitik, wird es zu innerpolitischen Unruhen kommen und auch kein Musterbeispiel für Demokratie abgeben.


Wertegemeinschaft ist nur ein anderes Wort für Hegemonie

Der einzige wirkliche Ausweg ist: Ein politischer Wandel in Europa und den USA - der den Humanismus ins Zentrum stellt und die Wirtschaft als Peripherie betrachtet.

Freitag, 12. Juni 2015

IWF: Strauß-Kahn im Zuhälter-Prozess freigesprochen - Sexualisierte Politik ist so einfach

Es ist tatsächliche eine entsetzliche Zeit angebrochen. Medial und gesellschaftlich erlebt eine mittelalterliche Sexualmoral ihre Renaissance. Unbekannte und namenlose Institutionen entledigen sich offenbar so, ihrer unangenehmen Entscheidungsträger und die Öffentlichkeit fühlt sich dabei anständig.

Generäle stürzen über Liebes-E-Mails und Präsidentschaftskanditaten über Zimmermädchen und nun auch noch über Prostitution. Am Ende war alles eben noch nur ein Verstehen, aber die gewünschte Person ist aus dem Amt entfernt und die Öffentlichkeit wird sich nur noch an Sittenstrolche erinnern. Verwickelt sich in psydo-moralische Debatten und verliert darüber das Wesentliche aus den Augen und aus dem Sinn.

Deutsche Politiker erscheinen plötzlich in einem geradezu heiligen Licht. Sexskandale gibt es in diesen Kreise nicht. Hollande wollten allerdings die Medien auch mit diesen Methoden verunglimpfen. Erinnern Sie sich noch an das Mopetgate? Tagelang war es DAS Thema in den deutschen Medien. Hollande auf dem Weg zur Geliebten? Skandal wurde medial gerufen - aber das Volk zog nicht mit - vor allem die Franzosen. Für sie war es nur "Liebe" - "je t'aime".

Dagegen hatte Sarkozzis Ehefrau als "nackte Venus" für all diese Biedermeier nichts anrüchiges. Sie war und ist die Zierde des Mannes, trotz aller feministischer Bestrebungen der Gleichheit. Es ist also nicht die Sittenlosigkeit, die alle so gerne und schnelle empört, sondern es ist "die Person" der die bürgerliche, übersteigerte Moral eben alles erlaubt und anderen eben nicht.

"We don't do that!"

So schweigt sich Helmut Kohl immer noch mit seinem Ehrenwort aus. Sein Vergehen war eben doch kein Sexskandal. Medien versuchen ihn ständig als integren Weltpolitiker darzustellen, der ganz alleine für die Wiedervereinigung Deutschlands verantwortlich war. Amerikanische Präsidenten schreiben in Berlin: "Reiß die Mauer ein! Herr Gorbatschow!"

- und bauen in sittlicher Moral Mauern der mexikanischen Grenzen entlang. Selbsternannte Cowboys patrouillieren dort mit dem Gewehr im Anschlag und sind bereit jeden Verbrecher, der es wagt diese Grenze zu überschreiten, zu erschießen. Das kann und muss daher als sexuelle Handlung definiert werden. Für solche Männer und Frauen ist diese Rechtschaffenheit ein Orgasmus


"Recht steht über Tyrannei" = Die Tyrannei wird zum RECHT

So gelten us-amerikanische "Rote Linien" als Massstab aller Dinge für die rechtschaffene Welt, die das Recht über die Tyrannei stellt und damit die Tyrannei rechtmäßig macht. Das nennt sich dann moralischer Kompass. Dieser gibt vor, wenn mal wieder ein Land zur Demokratie diszipliniert werden muss, wo Recht über Tyrannei steht und der Tyrann mit als Demokratie gilt. 

In der Zwischenzeit hört die NSA die gesamte Welt bis ins Schlafzimmer hinein ab, um etwaige Sittenverletzung bereits in der Planung zu vereiteln. Darüber empört sich niemand. Das ist die wahre Wahrhaftigkeit im Sinne der Sitte.

Voller Rechtschaffenheit (Keuschheit), gilt nach wie vor jeder "Cyber-Attac" als Angriff aus Russland oder China, manchmal sogar aus Nordkorea. Der moralische Kompass unserer Wertegesellschaft ist eben unbeirrbar. Dort gilt der Wunsch als Wahrheit und die Realität als Propaganda.

Ukraine: Die Braut ist tot - Mitgift bleibt in Kiew

Die Unbestechlichkeit der Sitte und des Anstandes: 

Die Ukraine wirkt eigentlich wie ein verstrittenes Ehepaar, das viel  und zu lange und aus Anstand zur Sitte auf die Scheidung verzichtete. Nun soll Russland der stramme Husar sein, der dem ukrainischen Volk die Braut - den Dombass - ausspannt. Über die quälenden Repressalien und Vergewaltigungen in dieser politischen Ehe will allerdings nur die Braut reden, aber diese wird als Lügnerin und Kurtisane dargestellt. Daher wird in alter europäischer Sitte, eben die Braut ermordet, damit die Mitgift in der Familie bleibt.

Es ist so einfach, sich mit der sexuell interpretierten Politik die Welt zu verstehen. Ich hoffe ich konnte so einigem die Sitte der legalen Selbstbefriedung und den korrekten sexuellen Umgang in der Höhe der Gesellschaft anschaulich beschreiben.

Donnerstag, 11. Juni 2015

WM-Streit: Qatar und die Sklaverei - Unsere Wertegesellschaft mit Nützlichkeitsglaukom

Der anständige Wertegesellschaftsbürger empört sich über die schrecklichen Arbeitsbindungen der ausländischen Bauarbeiter in Katar - aber nur wenn es um die Fußballstadien geht. Die Empörung hält sich allerdings in Grenzen oder existiert gar nicht, wenn all die vielen, schönen Hotels betrachtet werden, in denen mensch unter berühmten Neonreklamen wie "Hilton" urlauben kann.

Das ist der berühmte "blinde Fleck" unseres Wertesystem - das "Nützlichkeitsglaukom". Zielsicher und unbeirrbar bedient sich der Wertemensch seines "Werte- und Sittlichkeitsmaßstab" blind an der tatsächlichen Realität vorbei. Es erblickt nur dort Missstände, die dem eigenem Wertesystem = Ökonomie und Wertschöpfung keinen direkten Nutzen bringen und klagt - während andere Missstände ein Opfer für die Allgemeinheit darstellen und alternativlos sind. 

So wird Katar erst beim Bau der Fußballstadien für die WM der "Sklaverei" angeklagt, während andere Bauaktivitäten im Monarchenreich als Passiva für internationale Unternehmen nicht in der Rasterfahnung des Anstandsbürger auftauchen.

Sotschi war der Inbegriff der Enteignungswelle, während Bayern anstrebte sämtliche Bauern für die Olympischen Spiele zu enteignen, falls der Zuschlag käme. In Stuttgart wurde unter der CDU für das neue Messegelände enteignet was das Zeug hält. So wird nur über chinesische Umsiedlungen wegen Staudämmen entrüstet berichtet, aber nicht über die verheerenden Auswirkungen von türkischen Staudämmen. Längst sind die versunkenen Dörfer in den deutschen Staudämmen zu Touristenattraktionen erwachsen - an die Umsiedlungen denkt heute keiner mehr - vor allem nicht politische und parallel zum "chinesischen oder russischen Kommunismus".

Wenn wieder mal ein Dorf dem Braunkohleabbau weichen muss, ist das eine demokratische Handlung der Nächstenliebe, aber in China wird das als Menschenrechtsverletzung empfunden. Das sind unsere Werte und die vorherrschende Moral und Sittlichkeit, die uns die nötige Objektivität verleihen und glauben lässt, die Wertegesellschaft der G7, sein der oberste Hort der göttlichen Transzendenz.

Montag, 8. Juni 2015

G7-Elmau: "Nachbericht-Erstattung" - Philosophisches Bittergeschwätz

Hohle Sätze von Politikern werden nun zu fundierten Aussagen stilisiert. Eine Erörterung erübrigt sich daher so wohl bezüglich der angeblichen Ergebnisse des Treffen, wie auch die der journalistischen Spekulationen.

Es ist Dantes "göttliche Komödie" in der die Menschheit durch sämtliche Höllen wandern muss, nur um hinterher festzustellen, dass keinen gelebt werden muss, wenn der Mensch sich nicht den imaginären Auswirkungen von Eigentum als Grundlage seiner Willens zum Wollen hingeben würde.

Wer die "Aufklärung" versucht in bereits bekannte Formen von Politik, Wirtschaft und Rechtsvorstellung zu formieren, hat nichts von Kant, Nietzsche oder Shakespeare verstanden. Er bedient nur seine Krämerseele und bedingt sich der "göttlichen Ordnung" von herrschen und dienen.

Die Aufklärung war gedacht als Ende des Klassenkampfes - eben als "Umwertung der Werte". Kein Ökonomie der Welt kann Leistung als Grundwert definieren ohne seine Werte umgewertet zu haben - sein Hirn ist nur in der Lage die Leistung nach wie vor aus der Fakturierung seinen bekannten Wertes - des Eigentums - abzuleiten.

Wer also Kant zitiert und ökonomisch die Welt zum "Besseren" wenden will, ist daher nur ein unmündiger Mensch.

„Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit.
Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. (Bücher, Kultur, Erfahrung)
Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen.

Sapere aude! (schmecke und höre - deshalb spricht Nietzsche vom vom Kauen und Schmecken der Meinung, die er wieder ausspuckt - die Übersetzung in Wiki ist falsch)

Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!‘ ist also der Wahlspruch der Aufklärung.“
 Kant kritisierte "die reine Vernunft" - es ist daher ein Dialog in die Antike hinein zu Sokrates und Platon - die Begründer der Philosophie - die bis heute gilt. Aufklärung ist als nicht nur die Anklage gegenüber der Antik, sondern der Nachweis für deren Fehlschlüsse. Deshalb spricht Nietzsche vom "trocken Staub unter der Akropolis", den man genießen muss, um als wissend zu gelten.

Viele werden nun behaupten, dass sie nie Sokrates oder Platon gelesen haben. Ist auch nicht notwendig, der "Anleitung zum Denken" ist heute Kultur und zur Gewohnheit der Menschen geworden.

"Sapere aude!" - verdaue es nicht, sondern spucke es aus, als hättest du es nie erfahren.

Sonntag, 7. Juni 2015

G7-Elmau 2015: Bayern! Du bist peinlich! -Trachtenträger als Ureinwohner

Angela Merkel lässt sich in Krün, ca. 3 km von Elmau entfernt, von Trachtenträgern und Almhörnern begrüßen. Das sind Bilder wie wir sie aus den USA von Obama gewohnte sind, wenn er "spontan" Grillpartys besucht oder ein Eis holt. Gegenmeinungen sind hier unerwünscht. Eine Untugend der heutigen Demokratien, die in Deutschland, an diesem Wochenende abdankte. Es ist die Dämmerung des Humanismus und der Mond von Neoliberalismus, Faschismus und Industriefeudalismus geht auf. In dieser Welt haben Arbeiter keine Rechte mehr, nur noch Bürgerrechte, welche sie sich dann nicht mehr leisten können.

In Krün dürfen sich bayrischen Bundes- und Religonal-Politiker als nicht Gipfelteilnehmer, wenigsten in den "Schein" eines Weltenführers stellen, um damit bis in alle Ewigkeit die Wahlkämpfe der CSU anzuheizen. Sie fühlen sich wie Gauck. "Ab heute sind wir Obama!"

Trachtenträger aus Bayern werden in den USA, "Originals" genannt. Trachten sind ein Kulturgut des bürgerlichen Feudalismus, was ein Hohn gegenüber jedem abhängig Beschäftigten ist. Ein Untersasse im früheren Bayern trug keine Tracht. Er musste die Grobenleinenstoffe tragen, als Zeichen seines "Nichts-Standes". Das kann und darf nicht als Tourismuswerbung abgetan werden. Das sind starke, politische Bilder für welche Barack Obama extra sechs Stunden vorher angereist.

Peinlich ist die Einfältigkeit der "Originals" in Krün, mit der sie sich für das inszenierte Bild der Kanzlerin missbrauchen lassen. Jetzt fühlen sie sich garantiert wie "Auserwählte" und "Großkopfede".

Groß-Österreich: Träumen in Elmau

In den ca. 20.000 Sonder-Sicherheitsbeamten in Garmisch sind auch 2000 österreichische Sonder-Sicherheitsbeamte vorort. Als grenzüberschreitende "Hilfe" im Ernstfall.

Ganz beiläufig war zu erfahren, dass die 3 Millionen Euro Zuschuss für Schlossherren Müller-Elmau für die Neubau der G7-Suiten aufgewendet wurde. Die Polizei ist in Krün tatsächlich auch noch grün und in biederer Bundfaltenhose und nicht in schusssicherer Weste, Helm und Schwarz in Garmisch und Umland.


Die Rede von Barack Obama

Wieder einmal ruft Obama den "verlorenen Krieg" der Deutschen in Erinnerung und beruft sich auf die Gefolgschaft in allen Anweisungen der USA gegenüber Deutschlands. Er bezeichnet Deutschland und USA als "unzertrennliche" Allianz. Besser übersetzt wäre: Alliierte! Obama sieht Deutschland an der Seite der USA im Kampf gegen die Welt. Da läuft es einem kalt den Rücken runter, vor allem wenn solche Worte in diesem vorkriegskultur Idyll gesprochen werden. 


Freitag, 5. Juni 2015

G7: Antistatussymbole als neue Weltreligion - Protest dem Protest!

Donnerstag, 04. Juni 2015, war Fronleichnam.  Heute läuft Attac als Priester der Protestbewegung voraus und der Rest betet für den Weltfrieden ohne zu begreifen, dass er sich in alte Muster pressen lässt. Attac ist auch nur eine NGO, mit Heiner Geißler als Galionsfigur, einem bekennenden Jesuiten in Politiker-Talare.

Der G7-Protest ist längst eine Kirchmess für Unzufriedene geworden, mit Wein, Bier, Weib und Musik; zum Bierfest eines CSU-Parteitages, um sich selbst das Gewissen zu bereinigen, denn gegen "Götter" begehrt niemand auf; Götter können nicht vom Thron gestürzt werden, "mensch" kann sie nur mit Für-Bitten und Opfern zum Wohlwollen bewegen. Daher wird hier nur eine Religion zelebriert aber kein Humanismus.

Wer Statussymbole verabscheut, schafft sich ein Anti-Statussymbol! Er trägt Jeans, anstatt Bundfalte und Krawatte. Sie trägt Springerstiefel, anstatt Pumps und Mini. Das sind die Anti-Statussymbole, die längst schon wieder Statuscharakter haben, aber keinen Geist. 

Es scheint so als sei der Mensch zum ewigen Deja Vü verdammt. Vorweg läuft heute eine Pappmaschegruppe aus Riesenköpfen der G7-Gruppen und der Rest singt seine Für-Bitten im Chor. Ein "Schauteufellaufen" ist das leider nicht 

Wo sind die Kreativen dieser Zeit?

Aus solchen Bühnen des Schauteufellaufs hat keine Rockgruppe auch nur einen Ton verloren! Es gehört die "Drei-Groschen-Oper" auf die Bühne. Wie es scheint ist heute Bayreuth mit seinen Wagner-Inzenierungen protestisch fortschrittlicher als die Prostesbewegung!

Wo ist die Aufführung des "Prologes aus Faust", mit Mephisto und "dem lieben Gott" - in neuer Inszenierung? Bis heute stieg noch kein " moderner Zarathustra" vom Berg des Olymps herabund verkündete den Tod des Wirtschaftswachstums, mit dem Abgesang vor den Toren "einer Stadt".

Rockgruppen sind kein Protest. auch der Rapper ist nur ein Bürgerlicher, der sich am Protest eine goldene Nase verdient.

Wo ist die Aufklärung?

Mir scheint es fast so, als ob Kindergärnterinnen einen netten Protestzug zu Ehren der G7-Gruppe organisiert hätten, mit vielen bunten Fahnen und netten Reimen - Soziologen bzw. Pädagogen eben, die es gewohnt sind Menschen zu manipulieren anstatt die eigenen geistige Freiheit zu fördern.

Wo ist der "Gefangenen Chor", der in Lumpen von seiner Unterdrückung sing und mit Streik seine Freiheit erzwingt? Die Völker kennen die Signale und verstehen sie doch nicht. Die "Internationale" ist die Menschheit als ein Volk, das nicht danach strebt, sich einen Hirten zu berufen.

Wo ist die Aufklärung geblieben?

Die Aufklärung wird zum Kabarettstück des Bürgertums. Der Protestler verhöhnt sich heute selbst, als besserer Herrenmensch, der nun nach der Hirtenschaft strebt, anstatt sich der Freiheit verpflichtet zu fühlen. Wer Humanismus unter der Prämisse von Wirtschaftswachstum anstrebt, verschreibt sich genau dem Gegenteil. Freiheit beginnt da, wo kein Mensch mehr nach dem Vorbild eines Hirten strebt.

Gauck: Wettbewerb und Wachstum sind nichts Menschenfeindliches

Eklat beim Kirchentag in Stuttgart. Bundespräsident und Papst-Pfarrer Gauck bezichtigt Soziologen Rosa der Angstmacherei. Wettbewerb und Wachstum seinen nichts Menschenfeindliches, sondern gehören zum Menschsein, meinte Gauck.

Biblische Brüderlichkeit im Neoliberalismus. Wo Kain den Abel trotz Wettbewerb um die göttliche Gunst eben nicht erschlägt, sondern ganz menschlich im Sinne des Humanismus nur zu Tode wirtschaftet.

So wurde am dem "Herr der Heere" im Alten Testament, der moderne Gott des Wirtschaftswachstum. Trotz allem wird nach wie vor behauptet, Religion und Staat seien in Europa längst getrennt.

Montag, 1. Juni 2015

EU plant Parallelwährung in Griechenland: "Wenn ihr jetzt nicht unterschreibt, seid ihr tot"

Tsipras: "Wenn ihr jetzt nicht unterschreibt, seid ihr tot"

Er macht neoliberale Führer in der EU dafür verantwortlich, dass die Verhandlungen noch nicht abgeschlossen seien. "Diese EU-Politiker wollen an Athen ein Exempel statuieren".

"Griechenland ist das erste Opfer", schrieb Tsipras.

"Alle Länder, die der Macht (der Neoliberalen) nicht nachgeben wollen, sollen demnach hart bestraft werden."

Die Kollektivstrafe bestunde nicht nur in einer noch strengeren Sparpolitik, sondern auch in der Einschränkung des Kapitalverkehrs oder in einer Einführung einer Parallelwährung neben dem Euro bestehen.

Gipfelstürmer: G7 - hat die Demokratie verlernt! Auf nach Elmau!

https://stopg7berlin.wordpress.com/
Erklärung Camp-AG: Verboten? Nicht den Kopf verlieren! 
3. bis 6. Juni 2015

SIE werden uns nicht freundlich empfangen! SIE warten nur darauf loszuschlagen! Das ist die Regung der Macht. Die Polizei sieht sich mit dem Gesetz und Euch als Gesetzlose.

Die Menschheit hat ein metaphysisches Probleme, keine politischen, wirtschaftlichen oder ideologischen. Leider ist das den meisten nicht begreiflich. Sie leben nach wie vor in der Hoffnung, dass sie mit Politik, Wirtschaft und Ideologie die Realität ändern können. Daran sind viele Aufklärer gescheitert.

Das sollte uns allerdings nicht davon abhalten zu demonstrieren und zu zeigen, dass wir nicht die Verantwortung für die Entscheidungen dieser auserwählten Köpfe in der Zukunft übernehmen. Alle Ihre Verträge und Vereinbarungen sollten nur "unter Vorbehalt" getroffen werden. Es sind keine unrevidierbaren Abkommen, die für alle Ewigkeit Gültigkeit behalten und vor irgendwelchen "Gerichten" eingeklagt werden können. Ihre Gesetze stehen nicht über der Natur! Sie sind keine Götter, die neue Naturgesetze in die Welt setzen dürfen, die uns dazu zwingen, die Menschlichkeit zu vereinen!


Gleicher Druck für alle! Wir wählen in Zukunft jedes Jahr!


Die Wahlperioden unserer Demokratien sind viel zu lange, im Vergleich zur heutigen Entscheidungsverdichtung in den Parlamenten. Nur so können Regierungen wieder für die Belange ihrer Schutzbefohlenen sensibilisiert werden, durch den Druck des "Jobverlustes".

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mit politischen Themen und Hintergrundinformationen, die in den Mainstreammedien verschwiegen werden oder als Halbwahrheiten publiziert werden von keuronfuih

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Alles was in der Politik passiert ist von Langer Hand geplant, das ist nicht nur ein Spruch sondern die Wahrheit. Aber warum entscheiden sich unsere Politiker immer mehr gegen das Volk und für die Wirtschaft?

Bilden Sie sich Ihre Meinung selbst, aber geben Sie sich die Möglichkeit, alle Hintergründe zu erfahren.

Wir stellen hier nicht den Anspruch, alles zu wissen, aber bemühen uns, alles, was wir in Erfahrung bringen können zu publizieren.
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