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Montag, 1. Februar 2016

Ab wann bin ich politisch rechts? Ab wann bin ich ein Faschist?

Offensichtlich gibt es in Deutschland ein sehr großes Orientierungsdefizit in der Frage:
Ab wann bin ich politisch rechts?

Eine politisch-rechte Einstellung ist ganz einfach erkennbar:

Alle politisch-rechten Einstellungen verfolgen die Vorstellung, dass sozial ist was Arbeit schafft. Der Begriff "sozial" wird umdefiniert. In einem Faschismus, wird "sozial" nicht mehr als die Bereitschaft der Einkommensstarken angesehen, höhere Steuersätze zu zahlen, sondern "sozial" wird immer nur noch in Form von Arbeitsplatzschaffung und -bereitstellung empfinden.

Damit erhalten Privatunternehmen den Status von staatlichen Betrieben, obwohl ihre Gewinne an einzelne Privatpersonen abfließen und lediglich die Verluste der Allgemeinheit als Staatsschulden verbucht werden.

Faschismus beginnt da, wo staatliche Organe Privatunternehmen erlauben gegen Streiks zu klagen oder Medien anfangen zu berichten, dass Streiks, systemrelevante Betriebe lahmlegen und behaupten, die Wirtschaft würde dadurch Einbußen erleiden.

Somit kann festgestellt werden, dass wir bereits in einer Form von Faschismus leben.

Etablierter Faschismus:

  1. Es gibt keine Forderung nach höheren Steuersätzen für einkommensstarke Bevölkerungsgruppen, ab 200.000 Euro jährlich.
  2. Sozialleistungen werden immer weiter abgebaut, nur weil Unternehmen gerettet werden müssen.
  3. Der Staat verhängt Sanktionen gegen Arbeitslose, obwohl für ihre Qualifikation keine Nachfrage besteht, während eine Elite immer reicher wird.
  4. Der Staat lässt Privatfirmen zu, welche Arbeitskräfte vermieten bzw. verkaufen. Unterbindet dadurch die freie Arbeitsplatzwahl zwischen Angebot und Nachfrage, weil die Organe des Staates per Gesetz die arbeitslose Bevölkerung unter Androhung von Sanktionen dazu verpflichtet, schlechte Arbeitsangebote anzunehmen. Je härter die Sanktionen sind, desto stärker staffelt sich der Begriff "RECHTS" durch den jeweiligen Zusatz von konservativ, radikal oder extremistisch.
  5. Der Staat subventioniert Niedriglöhne aus Steuergeldern und nennt es Sozialhilfe, wie z. B. die Aufstockerlöhne.
  6. Die Organe des Staatswesen rettet Banken in der Behauptung, das würde den Bewohnern nutzen, anstatt die Sozialsysteme mit diesem Geld auszubauen, um in der Zeit des Bankenzusammenbruchs, die Versorgung der Menschen zu garantieren.

 

Radikale, rechte politische Einstellung ist: Radikal-Faschismus


  1. Der Mensch sieht nur in den unteren Bevölkerungsgruppen seinen sozialen Feind, weil er zu schwach, zu dumm ist, höhere Steuern von den einkommensstarken Bevölkerungsgruppen, ab 200.000 Euro im Jahr, zu fordern. Er hat Angst davor, da er glaubt, er würde dadurch seinen Arbeitsplatz verlieren.
  2. Er sieht in sozial Schwachen oder Zuwanderern, die Ursache für seine soziale Schieflage oder glaubt zu wissen, dass diese an seiner zukünftigen sozialen Schieflage schuldig seien.
  3. Er nimmt an, dass er sich für mehr Ordnung und Disziplin einsetzen muss. Er hält mehr Polizei für notwendig um die zu erwartende Kriminalität durch den wirtschaftlichen Zusammenbruch bewältigen zu können. Damit macht er sich zum Meinungsmacher für einen aufkeimenden extremistischen Faschismus.
  4. Politische Bewegungen setzen sich plötzlich für nationale Unternehmen ein und machen deren finanzielles Leben zur Staatsräson. 

Extremistische rechte Einstellung - Radikal-Faschismus


  1. Je radikaler die politisch rechte Einstellung ist, desto angstvoller sind die Zukunftsszenarien, die einem im Kopf, als zu erwartende Zukunft erscheinen. Das erlaubt diesem Menschen eine neue Form des Gewissens auszubilden. Er sieht plötzlich eine Rechtfertigung, sozial schwache und kranke Menschen durch Entzug von Bürgerrechte zu diskriminieren. Das geschieht unter der Motivation, potenzielle Arbeitsplatzkonkurrenten zu beseitigen. Er hört auf rational zu denken. Linke Alternativen sind für ihn undenkbar, da er glaubt, er würde dadurch Hab und Gut verlieren. Dabei bemerkt er gar nicht, dass er gar nichts mehr hat.
  2. Je extremistischer die politisch rechte Einstellung wird, desto mehr tendiert diese Person dazu, die Wirtschaft vor allen schädlichen Einflüssen zu schützen, nur um seinen Arbeitsplatz zu sichern. Das kann so weit gehen, dass politische Forderungen von Abschiebung und Entlassung durch alle nur erdenkliche Vorwände möglich ist. Selbst das Falschparken könnte in einem extremistischen, politischen Umfeld zum Entzug der Bürgerrechte führen und damit auch zum Verlust des Arbeitsplatzes.
  3. In diesen extremistischen, rechten Überlegungen tauchen vor allem Lösungsvorschläge auf, die vorsehen, Arbeitslose für ihre Faulheit mit Arbeiten zu bestrafen, welche von der Gesellschaft zwar eingefordert werden, aber niemand bezahlen will. Das wäre dann bereits die Vorstufe zur Sklaverei in einer postmodernen Zivilisation.

Empfehlung:


  1. Wer in solchen Zeiten Lösungen sucht, ist gut beraten sich Marx und Engels zur Hand zu nehmen. Nicht um deren Meinung als die eigene zu übernehmen, sondern nur um zu erfahren, dass es auch andere Lösungansätze gibt, die zumindest eine Umverteilung von Oben nach Unten ermöglichen, ohne dass es Brotkriegen bzw. bürgerkriegsähnlichen Umwälzungen in der Gesellschaft kommt.
  2. Das Kapital kann sich nur gegen die unteren Schichten wehren, wenn sich Teile der Unterschicht und die Mittelschicht dafür bereit erklären, gegen die eigene Klasse zu kämpfen. Das nennt sich rechts-politisch. 

National-politisch-rechte Einstellung - Nationalfaschismus


  1. Nationalfaschismus fordert die oben beschriebenen Positionen nur gegenüber nicht gebürtigen Staatsangehörigen ein.
  2. So verfolgen Nationalfaschisten bessere Steuerbedingungen für nationale Firmen und fordern höhere Steuern bei ausländischen Firmen. 

Europäische, politisch-rechte Einstellung - Eurofaschismus


  1. Eurofaschisten fordern sämtliche oben genannte Punkte ein oder übersehen sie. Diese sollen allerdings nur auf Nicht-EU-Bürger angewendet werden.  
  2. So verfolgen Eurofaschisten bessere Steuerbedingungen für EU-Firmen und fordern nur höhere Steuern bei ausländischen Firmen.  

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