Montag, 8. Februar 2016

Deflation: Der Mensch kann nicht deflationiert werden ... Wo bleibt die Zivilisationskritik?

Es gibt eine angeblich goldene Regel in unserer Zivilisation, die besagt, dass jeder als "arm" gilt, der von weniger als 2 Dollar am Tag lebt. 

Rein theoretisch wäre Deutschland auch dann nicht arm, wenn ein jeder nicht mehr als 2 Dollar am Tag zur Verfügung hat. Wir müssen also davon ausgehen, dass die geltende Spieletheorie genau das vorsieht. Anders lässt sich die momentane, perfide Armutsdebatte in Europa nicht erklären. Armut wird erst dann für die Masse kritisierbar, wenn die 2 Dollargrenze unterschritten ist.  Das zeichnet sich an der Bezeichnung "Wirtschaftsflüchtling" ab.

Sie fliehen aus Lagern oder Ländern, in denen ihnen nur 50 Cent oder nichts am Tag zum Erhalt des Lebens zur Verfügung steht. Das einzige, was uns dazu einfällt ist: Die Tagesration wieder auf 2 Dollar zu erhöhen. Damit wir keine Zäune und Grenzen aufstellen müssen, weil das eben noch teurer ist. Ökonomen kommen sogar zu dem humanistischen Schlussfolgerung: Es ist billiger ist, Menschen in Lagern im Libanon mit 2 Dollar zu versorgen, als in Europa mit 10 oder 20 Dollar am Tag (inkl. Unterkunft, Strom ect.)

Genau das begreift die heutige Gesellschaft als Humanismus. Sie ist also dazu bereit, Menschen einfach zu deflationieren. Sie machen aus der Armut eine Tugend und reden den Menschen ein, sie seinen aufrichtige und anständige Individuen, wenn sie den Reichen ohne Gier und Neid beim Essen zuschauen, während sie selber nichts zum Überleben haben. Das ist das Credo unserer Zivilisation. Das jetzt auch noch von allen politischen Lagern befeuert wird.

Es wird also Zeit aus der Systemkritik, eine Zivilisationskritik zu machen! Denn es gibt immer mehr Menschen die anfangen, die Ungleichheit als Ziel einer Kultur zu begreifen. Sie streiten für den sozialen Unterschied, in der Hoffnung dadurch zu überleben. Das ist der Grundgedanke, der am Ende Nationen zu Kriegsnationen macht. Angetrieben von einer Vision, dass dies das natürliche Verhalten des Menschen sei. Doch der Mensch ist nicht geboren um Kriege zu führen. Er ist auch geboren, um glücklich sein. Jedes Streben nach Glück, ist der erste Schritt zum Krieg.

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