Freitag, 4. März 2016

Ist die Welt zu ändern?

Es ist wie so oft: Die Frage ist bereits die Antwort. Es gibt keine Welt. "Die Welt" ist nur eine Nachahmung der antiken Vorstellung vom "Mensch sein". Was? Sie verstehen das nicht? ... Vermutlich ist das der Grund, warum Sie immer noch daran glauben, dass sich die Welt ändern muss und damit der Mensch nach seinem antiken Idealbild weiter existieren kann. Der logische Bruch ist längst zum Sinn des Lebens einer ganzen Spezies geworden.

Vermutlich gehören auch Sie zu den Menschen, die davon überzeugt sind, dass sie ein Opfer der systemischen Umstände sind. ABER nur , wenn Ihr Leben nicht nach der Idealkurve eines durchschnittlingen Leistungsträger verläuft. UND Sie auch für die Zukunft keine Hoffnung haben, dass sich daran etwas ändert.

Aus der Sicht der Zivilisation, sind das die Menschen ohne Hoffnung, die nichts mehr zu verlieren haben und nach der ganz normalen Kalkulation der Zivilisation früher oder später zu dem werden, was heute als Terrorist bezeichnet wird. Noch vor einigen Jahrhunderten nannte man diese Menschen, aufständische Bauern, die mit Fug und Recht von der Staats- bzw. Monarchiegewalt eliminiert wurden.

Gehören Sie allerdings zur anderen Seite dieser "Welt". Sie sind einer der Idealisten, die immer einen gut gemeinte Ratschläge für die Verlierer dieser Welt parat haben. Sie träumen von einer Solidargemeinschaft, die alle irgendwie versorgt, aber selbstverständlich haben Sie gewichtige Gründe, warum gerade Sie von der Solidarität befreit werden müssen. Aus dieser Gruppe speisen sich die heutigen Weltverbresserern und sie werden von den Verlierer gestützt, die sich dadurch wieder einen Zugang zur Idealkurve als Leistungsträger versprechen.

Es ist also niemand da, der diese Welt einreissen will. Es ist also alles nur der ganz gewöhnliche Ausscheidungskampf innerhalb der Ordnung der Zivilisation.

Die Vorstellung von Existenz in Aktion und Reaktion gilt nach wie vor als unabänderlich. Sie ist längst von der Wissenschaft als Natur erklärt worden und ist somit universell, und muss daher auch nicht von den Menschen hinterfragt werden. (Das ist falsch, aber es gilt als gesetzt).

Die Menschheit ist daher eher bereit noch mehr wissenschaftliche Anstrengungen zu unternehmen (Fortschritt), um einen Menschen zu kreieren, der nur noch seine natürlichen Bedürfnisse befriedigen muss, wenn er gemäß den Gesetzen des Liberalismus (Ökonomie) in Lohn und damit in Brot steht.

Es gibt daher auf diesem Planeten kein Streben nach Änderung. Es gibt nur "Welt"-Verbesserer. Das ist wie ein Alptraum, aus dem sie nicht aufwachen wollen, weil in der Realität Ihre Traumgesetze keine Gelt(d)ung haben. Sie halten es daher für logischer, den Traum bewusst zu leiten und zu beeinflussen = Weltverbesserer.

Meine regelmässigen Leser, wissen worauf ich hinaus will: Die philosophische Metapher vom "Träumer" ist längst zu einem politischen Kampfbegriff aller Arten von Weltverbesserern geworden. Und wer hat es erfunden? .... Ja! Genau Sokrates - mit seinem Höhlenbeispiel - der alte Halunke.

Zum aktuellen Weltgeschehen ist nichts mehr zusagen. Es ist völlig berechenbar und läuft in der ganz normalen, zivilisatorischen Routine ab. Es geschieht nichts Unerwartetes, daher ist es eben, wie bereits vorhin geschrieben, alles berechenbar. 


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Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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