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Mittwoch, 27. April 2016

Neoliberalismus PUR: Kaufprämie für Elektroautos - Das Reinheitsgebot des Reichtums

Irgendwie kommt dieser Geldsegen für die Autoindustrie sehr überraschend. Gab es doch gar keine "öffentliche Diskussion" zu diesem Thema. Es war daher wieder einmal eine sehr einsame Entscheidung in unserer "Vorbild Demokratie nach deutscher Leitkultur", die sich dem seltsamen Reinheitsgebot des Reichtums folgt.

Während die Entscheidung zum Elektroautoförderung in den Hinterzimmern der Politik zusammen mit der Autoindustrie ausgehandelt wurde, durfte sich der "Normalo" mit einer aufgewärmten Rentendebatte genüsslich auseinandersetzen. Die nun durch Geheiß der Kanzlerin - nun doch kein Thema mehr für Diskussionen sein darf. Die Rente gilt bis 2029 für sicher! BASTA!

Neoliberalismus oder besser der "Neofeudalismus" konzentriert sich darauf, den staatlichen Geldsegen, nur noch über die Konten der Industrie und den Handwerkes bei der Bevölkerung ankommen zu lassen. Das ist das neue Solidarsystem das angestrebt wird und als "Neosozialismus" bezeichnet werden muss.

Bei der Förderung von Elektrotautos handelt es sich lediglich - wie immer im Neoliberalismus - um ein Geldgeschenk für die "Besserverdiener" und die "Gewinner" des Systems, die im Feudalismus als "EDELLEUTE" bezeichnet wurde. Derartiges administieren dient lediglich der weiteren moralischen Ausgrenzung der minderbemittelten Bevölkerungsschicht in unserem Lande und lässt den Reichtum als erstrebenswerte Reinheit im Sinne der Ökodiskussionen erscheinen, wie einst der BIOladen und die vielen BIO-Labels.

Armut ist der wichtigste Bestandteil unserer Zivilisation

Je größer die Zahl der Armen in unserer Zivilisation ist, desto höher ist der zu erreichende Wohlstand.
Das ist die ungeschriebene Formel unserer Zivilisation und Kultur - was verfroren "Leitkultur" genannt wird.

Die Armut ist der Antrieb unserer Zivilisation. Ein jeder hält die Armut für einen universellen Wert, der um jeden Preis zu existieren hat. Ein jeder ist nur darauf erpicht, nicht zu dieser Bevölkerungsgruppe gehören zu müssen. Er wird alles nur erdenklich  unternehmen, um nicht zu diesem Personenkreis gehören zu müssen. Auf diesem Willen stützt sich alles, was in dieser Demokratie je entschieden wurde und je entschieden werden wird. Eine tatsächliche Form der Gerechtigkeit kann daher mit dieser Zivilisation und Kultur gar nicht erlangt werden. Alles beruht nur auf Heuchelei und Wunschträumen und wird als Sozialneid abgestempelt, wenn eine Diskussion droht, die Wurzeln unserer Zivilisation freizulegen.


Sozialneid als politischer Kampfbegriff


Hinter dem Vorwurf von "Sozialneid" verstecken sich auch Personen, wie die BMW-Erben, Quant. Die nun in einem Anflug von angeblichem sozialen Engagement, 100 Millionen Euro für einen "guten Zweck", ganz selbstlos zur Verfügung stellen. 

Sie setzen also einen Teil ihres Vermögens ein, um die Armut erträglich zu halten damit diese sich nicht gegen die geltenden Obrigkeiten auflehnt und die gesamte Administration früher oder später durch eine neue ersetzt, die ihr wohler genossen ist.

Wohlgesonnen und Wohlstand - Der Streit unserer Demokratie in der Zivilisation


"Wohlgesonnen" und "Wohnstand" stehen daher sprachlich-emotional gesehen, in einem sehr engen Zusammenhang. Wohlstand ist daher immer nur dann zu erreichen, wenn sich die Obrigkeit einem Bevölkerungsteil mit ihren Entscheidungen "wohlgesonnen" zeigt - also übervorteilt. Nach diesem einfach gestrickten Prinzip richtet sich jedes Wahlergebnis aus. Das sollten wir uns unbedingt merken. 

Selbstverständlich wird nun behauptet, dass die Maßnahme der Elektroautoförderung, die Umwelt schützt und vor allem Arbeitsplätze sichern. Doch was sind das für Arbeitsplätze? Sie generieren sich hauptsächlich über Leiharbeit, Werksverträge und befristete Einstellungen im Niedriglohnsektor, die am Ende zu Altersarmut führen.

Edelmann - Reichtum als moralisches Stigma für Reinheit


Des Weiteren ist zu erwarten, dass der "Arme in unserer Gesellschaft", der unter dem Durchschnittseinkommen sein Dasein fristen darf, auch noch von moralischen Gewissensbissen geplagt wird. Er erhält durch diese Politik auch noch den Stempel des unreinen Menschen aufgedrückt, der mit Verbrennungsmotoren die Umwelt verschmutzt.

Eine derartige, faschistoide Politik braucht nun wirklich niemand!

Damit wären wir beim Begriff des "Edelmannes" bzw. des "Edelmenschen". Der sich immer mehr durch diesen Neoliberalismus im Zusammenhang mit Vermögen und Einkommen von der Masse der Menschen herausheben wird. Daher muss ein jeder realisieren, dass der Feudalismus wieder in Europa grassiert und sich eine neue Ratio in den Hirnen der Menschen erschafft. Was nichts anderes als eine geistige Schöpfung von Menschen und Individuen, die gegen ihre eigenen Instinkte zu wohle dieser Edelmenschen zu existieren hat.

Die Dämonisierung der Armut als Unreiheit


Kurzum: Die Gehirnwäsche ist perfekt! Die Armut (das Durchschnittseinkommen) in unserer Gesellschaft ist in Begriff dämonisiert zu werden, als Umweltverschmutzer, was eigentlich zum klassischen Bild der Armut passt. Der "Arme ist dreckig und damit primitiv!". Ich muss allerdings anmerken, dass die Stigmatisierung des Arbeitslosen längst als gesellschaftliche Norm gilt und die unterste Kaste unseres Klassensystems darstellt. Gegenüber diesen Menschen gilt vieles als moralisch erlaubt, was sonst als Verletzung der Menschenwürde gilt.

Wir dürfen nicht zulassen, dass die Mehrheit der europäischen und der Weltbevölkerung in diese Ideologie des NEOfaschismus und Neofeudalismus hineingepresst wird und sich daraus eine Argumentation konstruiert werden kann, die dieser Form vom Rechtsstaat am Ende eine systematische Diskriminierung gegen Armut erlaubt, die auf einer angeblichen rechtlichen und juristischen Basis aufgestellt ist.

Dieser Ideologie und diesem Logos hängen sämtliche Parteien an, egal ob sie nun aus der heutigen Sicht, als Recht oder Linke oder als Mittige bezeichnet werden. Alle haben eines gemeinsam: Sie wollen den Status der "Armut" erhalten und betrachten das Gleichheitsprinzip so, dass ein jeder Armut leben muss, außer er etabliert sich an die neue "Form von Edelmensch", der in soziopathischer Form das asoziale Verhalten zu einer Tugend macht und die Ausbeutung zum obersten Recht von gebildeten Menschen ausruft. Damit erfährt der klassische Ausscheidungskampf unserer Zivilisation wieder eine neue Qualität der kulturellen Diskriminierung von Milliarden von Menschen. Die in der Konsequenz nicht mehr in Lagern dahin vegetieren werden,  sondern ganze Regionen diese Planeten zu einem Armutsgefängnis machen werden.

Wir schreiben  momentan wohl das dunkelste Kapital der Menschheit - und halten das auch noch für Innovation und Fortschritt.

In diesem Sinne
Euer Politprofiler

Kommentare:

  1. Satire, ohne Satire:
    Mann muss doch Anreize schaffen, sagen die Sklavenhalter. Der Mensch ist doch von Grund auf faul, sagen die Sklavenhalter. Wo kämen wir denn da hin, wenn der Pöbel den gleichen Stundenlohn hätte wie der Reiche. Um die Drecksarbeit zu machen, gehören Abstiegsängste in die totalen Verarmung einfach dazu, dass treibt den Pöbel doch erst zur Höchstleistung. Und sind wir doch mal ehrlich, der würde doch für die paar Kröten nicht arbeiten, wenn er es nicht müsste. Er kann ja auch froh sein, wenn er fünf Euro die Stunde verdient, die Anderen haben noch viel weniger oder überhaupt nichts. Schau sie dir an, dieses faule Pack, immer muss man ihnen sagen, was sie zu tun haben. Selber kommen die da ja nicht drauf. Meine Villen müssen ja gebaut und gepflegt werden, das könnt ich mir gar nicht leisten, wenn der Pöbel so viel verdient wie ich. Halte sie doch mal 300 qm sauber, sie wissen ja gar nicht wie viel Arbeit das ist, dazu braucht man Fachkräfte, die das machen. Ich hab eine anspruchsvolle Arbeit mit Verantwortung, da fange ich doch nicht an zu Putzen.

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  2. Fortsetzung: Sagt das Arbeiterkind, das behauptet es sei ein Leistungsträger. Nichts liebt unsere Gesellschaft mehr als diejenigen, "die es geschafft haben", selber "Personal" zu halten, anstatt zu arbeiten. Das nennt sich soziales Engagement. Dabei ist ihr Motto: "Wer nicht arbeitet, braucht nicht essen!".

    Um das zu verstehen, braucht der Mensch tatsächlich viel, sehr viel Bildung.

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  3. Die,die Oben sitzen, machen alles, dass sie ja nicht nach Unten müssen. Die ,die Unten sitzen, machen alles, dass sie irgendwann Oben sitzen. Ein tolles Spiel, in der heutigen Logik nennt man das glaub Nachhaltigkeit...

    Hab versucht, mit einem Kommentar bei KenFM unser Geldsystem zu erklären - kannst dir ja mal anschauen. Einfach nach Rumbidu suchen, gibt nur ein Kommentar mit dem Namen.
    https://kenfm.de/pfluger-das-naechste-geld/#comments

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  4. Ich persönliche nenne das "knallharten Ausscheidungskampf innerhalb der Zivilisation". Das Geldsystem nur ein Auswuchs der Zivilisation, um dem Ausscheidungskampf (Vernichtung) eine moralische Note zu verpassen, die Unmenschlichkeit mit Geld / Erfolg / Ehre / Ansehen belohnt.

    Geld ist nur ein Ersatzwährung für die feudalen Werte von "Grund & Boden". Mit Geld ist es gelungen, einen Habenichts zu einem Verfechter des Feudalismus zu machen.

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    1. Erstmal voll Zustimmung..
      Das Geldsystem ist ja aus dem Feudalismus entstanden, ein Feudalismus 2.0 (Abstrakt, durch das Geld und damit Kapitalismus). Um diesen Zusammenhang zu verschleiern, ist dieses Geld (seine Eigenschaft) mit allerlei Mythen und Glaubenssätze überzogen. Mir ging es bei dem verlinkten Kommentar, genau dieses Sichtbar zu machen. Und zwar so, dass die Glaubensmythen um dieses Geld, sich auflösen.

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  5. Ich habe geschrieben, dass das Geldsystem eine Folge der Zivilisation. Eine Änderung des Geldsystem wirkt sich daher nicht auf die Prinzipien der Zivilisation aus, die Armut als universell begreift, wie das Eigentum.

    Es geht also gar nicht um den Glauben an das Geld, sondern um den Glauben, dass Eigentum in seiner Wirkung als Materie existiert.

    Du hast mir daher nicht zugestimmt, sondern nur dem, was Du verstehen wolltest.

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    1. Mir geht es eigentlich darum, über das Geldsystem, diesen Irrsinn zu erklären. Ich zweifel daran, dass den Menschen bewusst ist bzw. war, was wir hier machen – so gings mir vor ein paar Jahren ja auch. Das der Reichtum die Armut erst erzeugt, können sich die meisten Menschen überhaupt nicht vorstellen. Sie gehen doch fast alle davon aus, dass es schon richtig ist, was sie hier machen. Und wenn alle so leben würden wie sie, geht es irgendwann allen gut. Das ihr Lohn durch den Produktpreis bezahlt wird, dass den also jemand bezahlen muss, nicht mal Das wird erkannt. Das es eine win-win Situation, bei dem alle Gewinner sind, nicht gibt – lässt sich wie die anderen Dinge, ganz einfach aus dem Geldsystem heraus erklären. Das Eigentum bestandteil dieser Logik ist, erkennt man auch.

      Kurz um, der "Glaube an das Geld" und damit das Geld, wird überwunden. Es zeigt sich die ganze Fratze die dahintersteckt und auf was wir uns da eingelassen haben. Ein solches System lässt sich nicht mehr für "Gut" verkaufen und alle Anderen, die vielleicht noch kommen werden und auf der gleichen Logik aufbauen, auch nicht.

      ""Ich habe geschrieben, dass das Geldsystem eine Folge der Zivilisation. (ist)""
      Kannst du mir das genauer erklären?
      Feudalismus: Großgrundbesitzer = Eigentümer und dann haben wir noch die Untertanen = Leibeigene des Großgrundbesitzers, Königs, Zentralmacht sprich: Herrscher.
      Daraus hat sich die "Zivilisation" entwickelt, die vorgibt, etwas anderes zu sein als der Feudalismus, mit Hilfe des Geldes?

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  6. Zitat: "Kannst du mir das genauer erklären?
    Feudalismus: Großgrundbesitzer = Eigentümer und dann haben wir noch die Untertanen = Leibeigene des Großgrundbesitzers, Königs, Zentralmacht sprich: Herrscher.
    Daraus hat sich die "Zivilisation" entwickelt, die vorgibt, etwas anderes zu sein als der Feudalismus, mit Hilfe des Geldes?"

    http://politikprofiler.blogspot.de/2016/02/definition-von-elite.html

    https://videogold.de/platon-und-pandora-die-bloede-bix-oder-die-bloedheit-der-heutigen-philosophie/

    Die Zivilisation lässt sich nicht in wenigen Sätzen erklären. Stell Dir einfach vor, dass Ganze als Garten vor (Eden? ;)), dem der Gärtner abhanden gekommen ist und all die Kulturpflanzen nun gegen die Natur ankämpfen. Jedes Unkraut kultivieren und wer dazu nicht in der Lage ist, wird herausgerissen.

    Eine Kulturpflanze lässt sich nämlich ständig in einen Überlebenkampf durch Schneiden, Aufpropfen und Kreuzen verwickeln, um mehr Ertrag abzuwerfen ...

    Kant bezeichnet das als ständige Weiterentwicklung der Künstlichkeit, bis diese als Natur gilt. Damit kritisierte er Rousseau und seinen "Emilie".

    Der Weltgesellschaftsvertrag nach Rousseau und Robespierre (Platonist). Das sauge ich mir nicht aus den Fingern, sondern das stammt sinngemäß aus der Feder von Rousseau über "die Verderbtheit der Zivilisation". Er sieht weiterhin die Schuld der Verderbung der reinen Zivilisation auf der Basis der Gerechtigkeit durch die "reine Vernunft", in den kulturellen Auswirkungen des "Muselmannes". Das macht ihn (Roussoue) zum absoluten Shootingsstar für die moderne Politik, die ebenfalls einen neuen Gesellschaftsvertrag aller Völker auf die eine oder andere Art anstrebt. Dabei wird sein Name nur im geheimen genannt, denn seine Ideen flossen bei Hume ein, pflanzten sich in Adam Smith weiter bis hin zur modernen Demokratie als volkswirtschaftliches Gemeinwesen.

    weiter hier - http://politikprofiler.blogspot.de/2015/08/ukraine-poroschenko-sieht-russland-als.html

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  7. Erstmal danke für die ausführliche Antwort.
    Wir müssen uns da glaub langsam vorkämpfen :-) ich versteh nicht alles. Ich schreib jetzt einfach mal, was ich meine, verstanden zu haben.... bzw. versuch es für mich verständlich einzuordnen.
    Das Geldsystem gibt es ja schon länger – v. Chr. Geld kommt von gilt und was gilt bestimmt immer eine Zentral-Macht, wie heute auch. Dieses baut unverkennbar auf Eigentum auf – Besitz und Besitzlose. Der Eigentümer herrscht somit über die Besitzlosen. Geld ist also kein "Vertrauen", es wird erzwungen und damit bekommt es auch seinen Wert. Ab hier ist es Kapitalismus und alle andern "Glaubensrichtungen" bauen auf diese Grundlage auf. (Kommunismus, Neolib-. Soziale Marktwirtschaft, Libertär usw.). Es ist ein ständiger Kampf, um die Profite.

    Nun zu deiner Erklärung:
    Dieses von Grund auf menschenfeindliches System, soll über diese Herren zu einem "Weltgesellschaftsvertrag" gemacht werden (was es eigentlich schon ist) und so in die Köpfe der Menschen einzementiert werden, dass es als Natur gilt, sprich: Universell gültig und nicht verhandelbar, da Natur.
    Der Kampf um die Profite (Kriege, Gewalt, Umweltzerstörung), die Aufteilung der Menschen in reich und arm, soll damit Legitimiert werden in Recht und Gesetz.

    Die Frage die ich mir gerade stelle, ist diesen Herren überhaupt bewusst gewesen, dass die Ursache ihres Denkens, aus diesem Geldsystem heraus entsteht?

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  8. Erst mal zur Konstruktion Deiner Theorie: Das Geldsystem ist nicht die Ursache. Es ist eine Auswirkung der Vorstellung von Eigentum, welches die Basis von Zivilisation ist. Es wird allgemeinhin angenommen, dass Eigentum ein universeller Wert ist = natürlich bzw. Natur.

    Alle Werte, die eine Zivilisation auf der Vorstellung von Eigentum entwickelt bzw. entwickelt hat beruhen daher auf einer Fehlinterpretation der Natur, denn es gibt kein Eigentum. Es nur ein geistiges Konstrukt, das der Mensch allerdings für gegen annimmt. Er interpretiert sogar in die Tierwelt hinein, dass ein Wolf, der um sein Revier kämpft, eine Vorstellung von Eigentum hat.

    Noch einmal: Nicht das Geldsystem verlangt Wettkampf, Krieg, Ausscheidungskampf, sondern die Zivilisation mit all ihren Werten.

    Aus diesem Grund kann der heutige Mensch nur sehr schwer und mit sehr viel Disziplin ein Zusammenleben ohne Eigentum als Gemeinschaftsgrundlage entwickeln. D. h. weiter: Selbst die Vorstellung von Gemeinschaftseigentum ist nichts anderes als nur eine weitere Variante des Eigentums. Auch ein anderes Geldsystem, das auf Leistungsstunden oder sonstigen "Werten" beruht ist nichts anderes als Eigentumismus.

    Das von mir vorgestellte "Leistungsgedeckte Geld" ist nicht als Währungssystem gedacht, sondern lediglich ein geistiger Krückstock, das dem Menschen erlaubt die Grenzen seiner Vorstellung zu überwinden, um ohne Wertesystem denken zu können.

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    1. 1. (ohne Geld) Eigentümer von Grund und Boden ist der König, Herrscher, Zentralmacht. Seine Untertanen zwingt er auf seinem Grund und Boden, Produkte herzustellen, mit Hilfe seiner Söldner. Für das Überleben der Menschen ist somit der König verantwortlich.
      2. (mit Geld) Eigentümer von Grund und Boden ist immer noch der König,Herrscher,Zentralmacht. Er bestimmt was gilt = Geld und damit was Zahlungsmittel ist. Seine Untertanen zwingt er mit Hilfe der Pacht, Abgaben für diese Zahlungsmittel, Produkte herzustellen. Der Krieg um die Profite geht los. Das Ganze mit Hilfe der Söldner als Überwachungsorgan. Für das Überleben, ist jetzt jeder selber verantwortlich und hängt unmittelbar, von den realisierten Profite ab. Nach dem Motto, wer nichts Verdient ist selber schuld. Heute heißt das, Eigenverantwortung :-)
      Punkt 1. gilt nach wie vor. Dazu gekommen ist das Geld.
      3. (mit Geld) Eigentümer ist zum größten Teil immer noch der König,Herrscher,Zentralmacht. Eigentum erwerben, können jetzt aber auch die Untertanen, natürlich nur, wenn sie an die Zentralmacht einen gewissen Preis zahlen.
      Punkt 1. und 2. gilt nach wie vor. Dazu gekommen, ist der Erwerb von Eigentum bestimmter Untertanen. .

      Der Faden an dem alles hängt, bleibt immer der Gleiche. Es ist nie etwas komplett Neues, sonder baut immer auf das Vorherige auf. Und alles auf der Grundlage von Eigentum, hast vollkommen recht. Der Krieg im Inneren (Ausscheidungskampf) wird nach außen hin fortgeführt - das Denken/Logik der Zivilisation. (Jetzt hab ichs glaub begriffen, was du mit Zivilisation meinst)

      Noch was zu den "Werte(n)" die laut unserer heutigen Logik verteidigt werden müssen. Was ist das eigentlich?
      Damit etwas "Wert" hat, braucht man Eigentum (Produkt) und einen, der dafür bezahlt. Das gilt auch für einen Menschen, der durch eine Arbeitsstelle, teil dieses "Wertes" wird. Wenn man das nüchtern Betrachtet, dann wird hier geteilt in wertvolle und wertlose Menschen. Also Menschen, die ich zur Profitgenerierung brauche und Menschen, die "Unnütz" sind, weil mit ihnen kein Profit zu machen ist. So setzt sich ja auch der Lohn des Unternehmers oder des Arbeiters zusammen.

      Diese "Werte" werden über das "Denken/Logik der Zivilisation" als Freiheit und Fortschritt angenommen, die man mit aller noch so menschenverachtender Gewalt der ganzen Welt überstülpen will. Siehe Indianer, die meines Wissens kein Eigentum kannten. Oder Afrika, hier hatte die "Zivilisierte Welt" keinen Skrupel, die Bevölkerung zu versklaven und sie als Wilde zu betiteln. Mit den Kriegen geht es weiter bis in die heutige Zeit – hat sich also nichts geänder.

      Um in dem Ausscheidungskampf bestehen zu können, wurde die Industrialisierung erfunden, um weiterhin Profite realisieren zu könne. Der Konkurrenzkampf hat irgendwann ein Ende, da nur einer Übrigbleibt, weil er die Anderen verdrängt hat.

      ""Das von mir vorgestellte "Leistungsgedeckte Geld" ist nicht....""
      Hab ich begriffen...

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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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Alles was in der Politik passiert ist von Langer Hand geplant, das ist nicht nur ein Spruch sondern die Wahrheit. Aber warum entscheiden sich unsere Politiker immer mehr gegen das Volk und für die Wirtschaft?

Bilden Sie sich Ihre Meinung selbst, aber geben Sie sich die Möglichkeit, alle Hintergründe zu erfahren.

Wir stellen hier nicht den Anspruch, alles zu wissen, aber bemühen uns, alles, was wir in Erfahrung bringen können zu publizieren.
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