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Montag, 23. Mai 2016

Demokartie: Österreich - Wahlsieg mit 0,1 % über der Mehrheit ist auch gewonnen

Ich bin kein Fan der FPÖ oder von Hofer oder anderer politischer oder ökonomischer Wahrheiten, aber diesem Wahlausgang kann ich keinen Glauben schenken. Ganz rational bin ich sogar gezwungen, dass zu aller erst von einem systematischen Wahlbetrug auszugehen ist, um die Kultur vor ihrem nächsten Schritt zur Verrohung noch einige Zeit abzuhalten, da noch nicht alle Gesetze dem nächsten Gefüge unserer Kultur im Vorfeld angepasst sind.

Schon letztes Jahr schrieb ich einen Artikel über die verschiedenen Möglichkeiten eines Wahlbetruges in europäischen Demokratien. Darin gehe ich mit ausführlicher Begründung davon aus, dass grundsätzlich nur mit knappen Mehrheiten wie 50,1 bis max. 50,3 vorgegangen werden kann.

Mit der Wahl in Österreich sehe ich meine Vermutungen mehr als bestätigt. Nach unseren geltenden Spielregeln der Demokratie müssen ganz besonders solche knappen Ergebnisse als Sieg bewertet werden. Sie emotionalisieren die Menschen und suggerieren, dass in unseren Demokratien alles noch mit "rechten Dingen" zu geht. Das macht viele sogar stolz auf ihre Demokratie und zwingt die Betrogenen zum Schweigen. Viel mehr als ein Wahlergebnisse mit 56 oder gar 60 %.  Dabei ist es ein Armutszeugnisse der Demokratie, weil ein Dialog mit den angeblichen 49,9% damit nicht erfolgt, sondern die Diktatur einer verschwindend geringen Mehrheit einfach als Freiheit deklariert wird. Derartige Wahlergebnisse werden die Massen viele mehr zu einem Haufen zusammenschweißen, der sich gar nicht mehr von den Regierungen repräsentiert sieht und sich davon nicht nur emotional abwenden, sondern auch rational. 




Ich persönlich gehe davon aus, dass das von der Dekadenz (Elite) auch geplant ist. Es soll zu Unzufriedenheit in den verschiedenen Schichten der jeweiligen Gesellschaften kommen, die sich auch in Gewalt und Protesten äußert, nur um noch strengere Gesetze verabschieden zu können. Die Türkei ist dabei trotz aller offizieller Kritik, das leitende Beispiel für die Mutation von Demokratie zum Neo-Absolutismus des Neoliberalismus. 

Ich kann nur feststellen: 

Es wird alles noch viel schlimmer als ich gegen Ende des ersten Jahrzehnts im 21. Jahrhundert vermutet habe. Der Neoliberalismus wird die bürgerlichen Strukturen in Europa auf den Kopf stellen und eine breite Masse der Bevölkerung vom Zugang der Ressource "bezahlten Arbeitsplatz" systematisch abschneiden. Zwar ist der der Begriff "Präkariat" nicht mehr offiziell in aller Munde, aber er wird in der gelebten Realität um so ausgeprägter zum Vorschein kommen. Zuvor muss allerdings durch die Dekadenz (Elite) mit konstruierten Wahrheiten, sämtliche Sozialsysteme aus angeblichem Mangel an Selbstfinanzierung streichen. Die gebildeten Mehrheiten dieser Demokratie werden das sogar befürworten. Falls nicht, werden einfach ökonomische Wahrheiten als "alternativlose Lösungen" diese Entscheidungen untermauern und als gewissenhaft darstellen. Das ist in unserer Kultur so verankert und niemand wird sich dagegen wehren. 

Das liegt daran, dass die verantwortlichen Dekadenzen (Eliten) mit ihren Entscheiden zuvor ein Szenario konstruierten. Sie rauben dadurch den Staaten jedes vorherige Recht darauf, auf wirtschaftliche Übergriffe auf das Privatleben der Massen mit Abwehr und Gesetzen zu reagieren. Längst ist "sozial" nur noch unter dem Verständnis - Schutz dem Arbeitsplatz und der Einkommensmöglichkeit" definiert. Ein "SOZIAL" - das die Wirtschaft mit ihrer Gier nach noch mehr Wertschöpfungsgewinnen als ASOZIAL definiert, gibt es schon lange nicht mehr. Es wird als "LINKSRADIKAL" empfunden, was einen noch schlechteren Ruf genießt, als jede Form der "rechten Politik".

So kommt es auch zu den Aussagen, dass Politik wie in Deutschland oder Österreich, plötzlich als "linke Politik" empfunden und dargestellt wird. Nicht nur die offiziell anerkannten Medien, sondern auch die selbst ernannten "Alternativen" diese Form der Politik als "LINKS", obwohl es der reine Faschismus aus dem Lehrbuch von Adam Smith und "Das Dritte Reich" von "van den Bruck" ist.

Damit raubt die Dekadenz mit der emotionalen Abhängigkeit seiner Bürger dem Staat und der Macht des modernen Feudalismus (Kapital) jedes Recht, einen Schutzmechanismus für die Breite Masse der Bevölkerung, vor wirtschaftlichen Übergriffen auf das Privatleben der Menschen, durch Staatsräson, in Gang zusetzen.

Mit den neoliberalen Überzeugen, die schon seit mehreren Jahrzehnten als Leitfaden für rationale Entscheidungen wirken, wurde ein unheilvoller Ratio-Mechanismus in Gang gesetzt, der heute gar nicht mehr aufzuhalten ist. Die Massen mit ihren Einzelindividuen sind gar nicht mehr in der Lage eigene Entscheidungen und Willen zu entwickeln. Ihnen ist nur noch die Denkart des Neoliberalismus geläufig, alles andere gilt als "unmoralisch". Diesem Prozess unterliegen sämtliche politischen Strömungen, sogar "die Linke", und ganz besonders diejenigen, die von sich behaupten, keinem politischen Lager zugeordnet werden zu können.

Dieser Neoliberalismus wird erst in zwei bis drei Jahrzehnten als hemmungsloser Faschismus von den Historikern anerkannt sein, wenn sich der Humanismus längst zu einem gelebten Faschismus entwickelte und "der Wert eines Menschen an jedem noch so kleinem Unterschied zu geltenden Norm" ausrichtete. Solange muss Europa durch die eigene Hölle der Überzeugung und der eigenen Ratio als angebliche Kultur. Es ist nichts neues. Es ist der Mechanismus der Zivilisation. Nach jedem Höhepunkt einer Zivilisation schreit ihre Ratio nach Dezimierung der Bevölkerung, wenn diese nicht bereit ist mehr Leistung für weniger Geld zu erbringen. Das Einzige was nicht in die Kritik dieser Kultur kommt, ist die Oberschicht, sie gilt wie im Mittelalter als die Lebensader der Armut, die nicht ausgetrocknet werden darf.

Die Dekadenzen (Eliten) sind durch Bildung und der eigenen Interpretation von Information längst von dem Realismus befreit. Aber auch das Fußvolk strebt nach derselben Bildung wie sie von der Dekadenz vorgelebt wird. D. h.: Zivilisation richtet sich grundsätzlich an falschen Vorbildern aus - an Leistungsträgern, die eigentlich ihren Ruhm durch Ausbeutung erlangen.

Ein Zürück kann es für sie nicht mehr geben, denn das wäre das Eingeständnis des eigenen Scheiterns der eigenen Ration und der angeblichen Intelligenz. Dazu besitzt diese Art von Kultur/Charakter nicht genügend Selbstkritik. Sie halten sich nur noch für Kritiker, wenn sie diese gegenüber dem äußeren Umfeld des eigenen Egos anwenden. Sie erwarten nur noch "Selbstkritik" vom angeblichen politischen Feind, dabei befinden sie sich lediglich im üblichen Ressourcenkampf um bezahlte Mandate, wie der kleine Mann um einen Arbeitsplatz in der Fabrik oder im Büro kämpft. Er hofft auf Gesetze, die "gerecht" mit Bildungsnachweisen umgehen. Doch diese Gerechtigkeit beinhaltet den sozialen Niedergang sämtlicher Verlierer dieses Kulturspiels, welche am Ende die Masse darstellt und sich der Dekadenz verweigern wird. Deshalb müssen jetzt die Gesetze geschaffen werden, die in früher Zukunft gegen diejenigen angewendet werden, die sich heute noch auf der Überholspur des Lebens befinden.


Medien und Publizisten sind nichts anderes als mittelalterliche Minnesänger


Mittelalterliche Minnesänger und Gaukler, waren die ersten Geschichtsschreiber unser Kultur mit Ausnahme des Klerus. Mit ihren Gedichten und Theaterstücken haben sie das geschaffen, was wir heute Kultur nennen. Sie schrieben diese ihrem Dienstherren auf den Leib, und zwar nur dem, der dafür "fürstlich" bezahlt. Die Kultur an sich sorgte dafür durch Bildung, dass diese Gesänge nicht vergessen wurden. Heute nennen wir das Kultur und haben damit eine Kultur der Lügen uns zu eigenen gemacht. 

Die heutigen Medien, Autoren und Publizisten sind daher nichts anderes als Gauklers und Künstlers des 15. Jahrhundert. Sie machen sich wieder einmal zu Historikern als gefällige Schreiber ... " Sie stilisieren Helden wo keine sind und erkennen Heldentaten wo es keine gibt. Trotzdem wird das alles zur gefühlten Realität, durch Glaube und Hoffnung auf eine neue, schöne Welt.

Die einflussreichsten und eächtigsten Dekadenzen (Eliten) erhalten Lob in den "höchsten Tönen". Sei es der "Musiker" an sich oder der "Altpolitiker". Dieses Sprichwort kommt nicht von ungefähr, sondern beinhaltet historische, unangenehme Wahrheiten, die heute keiner mehr als Wahr definiert.

Dazu zählen allerdings auch die sogenannten Shitstroms aus den sogenannten "Sozialen Medien", aber auch die gefällige Berichterstattung (Interpretation von Informationen und Fakten) durch Fans einer politischer Strömung. Es sind alles nur Konstruktionen, die eine Information als Wahrheit haben ... und damit nur ein mögliches Szenario, aber niemals eine ganze Wahrheit.

Es herrscht tatsächlich der "Wutbürger", der allerdings im Zusammenhang mit dem "Schichtbuch" aus dem 15. Jahrhundert vom "Till Eulenspiegel Autor Hermann Bote geprägt wurde und im 21. Jahrhundert längst nicht mehr die Assoziation auslöst, die damit ehemals verknüpft waren, als dieses Wort charakterisiert wurde.

"Bürger" war und ist niemals der "mittelalterliche Bauer" gewesen. So wie der "Arbeiter" im 21. Jh. immer noch nicht als Bürger bewertet wird, obwohl er als solcher von allen Entscheidungsgremien unserer Demokratien als solcher bezeichnet wird.

Wer in dieser Welt etwas verändern will, muss die Strukturen der Zivilisation zu aller erst als gewollten, harten Ausscheidungskampf der Klassen begreifen (Klassenkampf), der niemals enden darf. Endet er ist, das das Ende der Kultur und damit der sogenannte "Weltuntergang" vor dem Religionen aber auch Politiker aller Farben warnen.

Im Klartext: Lassen wir die Welt doch untergehen! Doch dazu fehlt es jedem Einzelnen an Mut und Courage.

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