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Samstag, 7. Mai 2016

Zur Diskussion: "Mittelschicht schrumpft"

Der Kapitalismus tritt in seine Endphase. Die sogenannte Mittelschicht ist nicht mehr relevant. Sämtliche militärischen Mittel liegen in zentralistischer Privathand. Soldaten gehen nur gegen Sold in den Krieg!

Die Mittelschicht ist nicht mehr notwendig, die Armut zu unterdrücken. Sie wird sich besser selber unterdrücken, wenn die Mittelschicht zur Armut gehört.

Der Gang der Zivilisation wird wieder der Absolutismus sein. Mit einer neuen Qualität eines neu definierten Adels, der sich nicht durch Abstammung kennzeichnet, sondern nur die Zugriffsrechte auf gedeckte Konten.

Sie werden die neuen Armeen aufrüsten und die Armut gegen die Armut hetzen. Noch schlimmer ist allerdings, dass die Armut immer und immer wieder auf deren Argumente hereinfällt und die Drecksarbeit für das imaginäre Kapital erledigt, das sich angeblich aus dem Unterschied aller Dinge errechnet.

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wer der erste Hirte war, der sich am Ende als erster Fürst an die Spitze von Menschen setzte und behauptete, dass alles Land sein persönliches Eigentum sei?

Das erinnert mich an eine russische Weisheit: "Eine Herde braucht keinen Hirten!" - nicht in der Religion und nicht im weltlichen Sinne.

Leider hat sich der Mensch das falsche Leitmotiv aus der Natur als Vorbild genommen - das Raubtier! Dabei ist er doch nur ein Herdentier, das sich nicht um ein Wasserloch prügelt oder es gar als persönlichen Besitz beansprucht und von den anderen Trinkgeld verlangt.

Wäre die Natur zivilisiert, würde dieser Planet gar nicht existieren! "Denken Sie darüber nach ..." - als kleine Hilfestellung geben ich ihnen Goethes "Göttliches" auf den Weg: Es ist ein Spottgedicht ... keine Hymne - gegen Sokrates und sein Höhlenbeispiel, aber auch gegen die Religion - mit den "geahnten Wesen".

Das Göttliche

Johann Wolfgang von Goethe

Edel sei der Mensch,
Hilfreich und gut!
Denn das allein
Unterscheidet ihn
Von allen Wesen,
Die wir kennen.

Heil den unbekannten
Höhern Wesen,
Die wir ahnen!

Ihnen gleiche der Mensch!
Sein Beispiel lehr uns
Jene glauben.

Denn unfühlend
Ist die Natur:
Es leuchtet die Sonne
Über Bös und Gute,
Und dem Verbrecher
Glänzen wie dem Besten
Der Mond und die Sterne.

Wind und Ströme,
Donner und Hagel
Rauschen ihren Weg
Und ergreifen
Vorüber eilend
Einen um den andern.

Auch so das Glück
Tappt unter die Menge,
Faßt bald des Knaben
Lockige Unschuld,
Bald auch den kahlen
Schuldigen Scheitel.

Nach ewigen, ehrnen,
Großen Gesetzen
Müssen wir alle
Unsreres Daseins
Kreise vollenden.

Nur allein der Mensch
Vermag das Unmögliche:
Er unterscheidet,
Wählet und richtet;
Er kann dem Augenblick
Dauer verleihen.

Er allein darf
Den Guten lohnen,
Den Bösen strafen,
Heilen und retten,
Alles Irrende, Schweifende
Nützlich verbinden.

Und wir verehren
Die Unsterblichen,
Als wären sie Menschen,
Täten im großen,
Was der Beste im kleinen
Tut oder möchte.

Der edle Mensch
Sei hilfreich und gut!
Unermüdet schaff er
Das Nützliche, Rechte,
Sei uns ein Vorbild
Jener geahneten Wesen!

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Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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