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Donnerstag, 16. Juni 2016

BREXIT: LEAVE - NO QUEEN - for unpolitical humanism

BREXIT: No QUEEN!
Deutsche Medien behaupten, dass ein Brexit die "Briten arm machen würde". Doch im Grund würde es ausreichen, die Kostenstelle "Queen" samt Sippschaft einfach aus dem Staatsetat zu streichen. 

Mit dem Einzug der Demokratie in Großbritannien, wäre es eigentlich nur logisch gewesen, den Thronschatz aufzulösen und als Staatseigentum einzubuchen. Doch das kann jederzeit nachgeholt werden. Dadurch würde bei einem BREXIT lediglich ein Mensch "arm" werden.

Für die Queen, samt ADELschaft würde sich bestimmt eine kleine Arbeiterwohnung in der von Thatcher postulierten Arbeitersiedlungen finden lassen. Damit könnte sich der gesamte Staatshaushalt der Briten auf einen Schlag sanieren und Großbritannien wäre endlich in der Moderne angekommen. Denn Prunk und Brimborium stehen einer Demokratie gar nicht, nicht einmal wenn eine "Dame" Kronjuwelen auf dem trägt. Sie sind Zeugen der jahrhundertelangen, kulturellen und zivilisatorischen Unterdrückung und Ausbeutung von Generationen durch diese Wertegesellschaft.

Großbritannien wirkt immer noch wie eine Feudalgesellschaft die sich eine soziale Gesellschaftsordnung in einer Demokratie unbedingt leisten will und es Kultur und Zivilisation nennt. Wenn für diesen Schritt in die Moderne ein BREXIT notwendig ist, dann bitte, gerne.

Eine Demokratie muss in erster Linie für die Schwächsten im Staate sich verantwortlich fühlen. Das gilt nicht nur für Großbritannien, sondern für die gesamte EU. So lange allerdings die Regierungen sich nur indirekt für das gemeine Volk verantwortlich fühlen, indem sie dem Großbürgertum die Geldsäcke hinterhertragen, hat Europa "Demokratie" unter dem Aspekt des unpolitischen Humanismus immer noch nicht verstanden. 

Kommentare:

  1. Die haben ihrem Volk schon gedroht, bei einem EU-Austritt die Steuern zu erhöhen und die Sozialleistungen zu kürzen.

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  2. //Wer in dieser Welt etwas verändern will, muss die Strukturen der Zivilisation zu aller erst als gewollten, harten Ausscheidungskampf der Klassen begreifen (Klassenkampf), der niemals enden darf. Endet er ist, das das Ende der Kultur und damit der sogenannte "Weltuntergang" vor dem Religionen aber auch Politiker aller Farben warnen.//
    Dieser Untergang der kapitalistischen Logik wird dadurch verhindert, dass die Menschen innerhalb dieser Logik immer noch in gut und böse teilen. Die einen schreiben die Schuldigkeit für diese Kriege dem Saat zu, die anderen der Waffenindustrie. Das die Grundlage für diese Kriege, aus der eigens vertretenen kapitalistischen Logik entspringen, also dem Ausscheidungskampf um die Profite, ja um das zu erkennen, sind sie zu feige. Durch das zeigen mit dem Finger auf andere, halten sie dieses System am leben und um das geht es auch bei vielen sogenannten alternativen Medien. Und so wird es bei allem gemacht, wo sich die hässliche Fratze des Kapitalismus zeigt. Ich haue momentan den gut und böse Teilern ihre eigene kapitalistische Logik um die Ohren. Und wenn man sich nicht auf Begrifflichkeiten wie „Freiheit“ oder sonstiges Gelaber einlässt, sonder mit reiner Logik bzw. Zusammenhänge argumentier, dann wird es sehr schnell still. Zu hoffen ist, dass sie nach zwei Tagen nicht wieder die alten Kamellen ausgraben, sonst wäre das ganze Zeitverschwendung. Der Kapitalismus hat ein internes Belohnungssystem, der Profit und dem sind halt doch sehr viele total ausgeliefert. Und um so grösser der Profit, um so intelligenter ist man – glauben sie. Was ich damit sagen will, wenn die ganzen Auswirkungen dieser kapitalistischen Logik sichtbar auf dem Tisch liegen, kann ich mir nicht vorstellen, dass die Menschen dieses Elend nochmal von vorne anfangen. Hier muss es doch dann ein Umdenken geben! Oder ich liege hier komplett falsch, wissen tu ich das leider nicht.

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  3. "Umdenken" ist zwar ein schönes Wort, aber leider nicht kraftvoll genug für die Anstrengungen, welche die Menschheit aufnehmen müsste, um jungfräuliches Denken zu erlangen.

    Der Kapitalismus ist nur eine Folge der Zivilisation. Der Kapitalismus kann daher nicht die Ursache des Übel sein. Das ist auch daran zu erkennen, dass in der Urform des Kapitalismus, der Tauschhandel, genau dieselben Ungleichgewichte vorherrschten, wie heute.

    Es ist leider im Kollektivgedächtnis unserer Gesellschaft nicht verankert, dass sich deshalb der Kapitalismus entwickelte - als "gut gemeinte Lösung" - und heute genau dieselben Verwerfung aufbringt, wie das Übel, von dem die Menschheit glaubt, überwunden zu haben. Wir leben nach wie vor im Feudalismus (Faschismus) und nennen diese sogar Kultur und Zivilisation. Wir halten uns für "weiter entwickelt" als der Urmensch, weil wir nicht mehr mit Waffen morden, sondern mit der Raffinesse der Marktwirtschaftslogik.

    Grundsätzlich ist es so, dass der zivilisierte Mensch keinen Widerspruch darin empfindet, andere zu mehr Leistung zu zwingen, die ihm eigentlich gar nicht zu Gute kommt, sondern den übergeordneten gesellschaftlichen Wesen.

    Ich zitiere Hesido: "Sie gaben dem Chaos eine neue Ordnung ..." - er meinte damit das "hinfällige, goldene Geschlecht - das die Götter in den Himmel setzte, um auf der Erde, Gelage feiern zu können."

    Es geht eben nicht um das "goldene Geschlecht" - aber Sokrates machte genau das zum Thema, so wie heute sämtliche Ideologen, Ökonomen, Philanthropen oder Humanisten. Sie liegen wie er im Klinsch mit Hesiod. Er war wohl der Ursophist, die geltende Ordnung exzessiv als Paradox heraus arbeitete.

    SONDERN ... es geht darum zu verstehen, dass das Chaos die Ordnung ist und jede Vorstellung von mehr Wert oder Wert nur eine Illusion ist - aber keine Realität - natürliche Begebenheit.

    Die heutige Sprache erlaubt es einem gar nicht, das in Worte zu fassen: Deshalb gibt es so viele Gleichnisse, die allerdings zu keinerlei Erhellung des menschlichen Geistes führen, weil er seinen eigenen Geist nicht überwinden kann. Das EGO - das menschliche Wesen - ist domestiziert und hat keinerlei Anhaltspunkte mehr wie es vor seiner Domestizierung war. Es gibt keine Zeugnisse davon und erst rechte keine Vorstellung.

    So gesehen ist es Sokrates tatsächlich gelungen, seine Vorstellung zur Realität zu machen = NATUR zu machen - künstliche Ordnung. (Nachzulesen in "Platon der Staat").

    Alles was die heutige Menschheit an Lösungsvorschläge vorbringt, sind auch in diesem "alten Buch" zu finden - zu mehr ist sie geistig (Vorstellungskraft) nicht fähig. Die Menschheit ist also der geistige Nachkomme dieses "alten Philosophen" - er ist der Schöpfer der heutigen Menschheit. Leider wird das einem Gott angedichtet.

    Er baute auf dem auf, was Hesiod als hinfälliges, goldenes Geschlecht bezeichnete und das erklärt auch die Herrenmenschenkultur in der heutigen Menschheit, die immer wieder "DIE" andere Völkern in Erz-, Silber- oder Goldmenschen aufteilt. Sie - die Menschheit - hält das für natürlich - also für das ursprüngliche Chaos, was im altgriechischen das Universum bedeutet. Um es mit Hesiod zu sagen: Die heutige Menschheit nur noch "Wolf" aber keiner "Stein".

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  4. Teil II:



    Es geht also darum, dass das, was die heutige Menschheit als "Natur" bezeichnet, nicht die Natur ist, sondern lediglich eine Interpretation von Ordnung, die gar nix existierte - so wie dieses "goldene Geschlecht" eben einfach die Götter in den Himmel setze.

    Der Mensch sollte nicht frei sein wollen, sondern "wild" - aber wie stellt sich ein in Gefangenschaft geborene Kuh, die über Generationen zur Milchkuh gezüchtet wurde, die Freiheit vor? Sie will einen Stall, eine Melkmaschine und Kraftfutter ... und weil das die Natur ihr nicht geben kann, hält sie die Gefangenschaft für ihre natürliche Natur. Das ist der Antrieb für das Wollen zum Wollen = ihren Willen.

    So oder so ähnlich muss man sich die geistige Verfasstheit der heutigen Intelligenz der Menschheit vorstellen. Sie können nicht begreifen, was real ist und was Traum. Sie halten den Traum für Realität.

    Daher warne ich vor allen, die andere auffordern mit ihnen zu träumen! Sie träumen einen Traum, im Traum, des Traumes, nach dem ersten Traum. Das berüchtigte "Aufwachen" wäre daher nur ein Aufwachen, vom Traum im Traum - der Mensch würde daher immer noch träumen. :) ... und eben wie es heute ist, die alten Traum erneut zur Realität erklären, bis ein neuer Visionär, zum nächsten Traum im Traum überzeugt.

    Ich persönlich prognostiziere der Menschheit die ewige Lethargie, bis der letzte Mensch diesen Planeten verlassen hat. Erst danach wird das Chaos als Ordnung ohne künstliche Regeln wieder gelten.

    Für jeden lebenden Menschen bedeutet das, dass er der Willkür der Obrigkeit bis zum letzten Tag ausgeliefert ist. Entweder passt er sich, um wettkämpft mit ... zerstört andere Leben, damit er leben kann ... oder aber er verurteilt sich selber zum Tode, indem er sich durch den waffenlosen Mord der künstlichen Marktgesetzen ausliefert, bis er verhungert ist.

    Das ist das was Shakespeare meinte:
    "Dass wir die Übel, die wir haben, lieber
    Ertragen, als zu unbekannten fliehn.

    So macht Gewissen Feige aus uns allen;
    Der angebornen Farbe der Entschließung
    Wird des Gedankens Blässe angekränkelt;

    Und Unternehmungen voll Mark und Nachdruck,
    Durch diese Rücksicht aus der Bahn gelenkt,
    Verlieren so der Handlung Namen. "

    Gruß Politprofiler

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  5. Erstmal danke für deine ausführliche und einleuchtenden Antworten…

    Gruss rumbidu

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  6. //"Umdenken" ist zwar ein schönes Wort, aber leider nicht kraftvoll genug für die Anstrengungen, welche die Menschheit aufnehmen müsste, um jungfräuliches Denken zu erlangen.// Ein anderes Denken kommt ja daraus, dass man das „alte“ als schwachsinnig erkannt hat. Und ich glaube darin liegt der Schlüssel. Ich muss eigentlich nur schauen, wie ich auf diesen Pfaden gewandert bin, um dieses Konstrukt ansatzweise zu verstehen und da hat übrigens dein Pfad auch eine sehr grosse Rolle gespielt. Ein weiter so in dieser Logik ist für mich undenkbar, einfach darum, weil man die Auswirkungen erkennt, die dieses System zwingend mit sich bringt. Die große Frage ist vermutlich, wie schafft man es, mit „einfachen“ Worten, diese Systemzusammenhänge zu erklären und dann hinterfrägt man auch seine eigene Denke.

    Ich hab Zaratustra schon x-mal durchgelesen, aber eben nur ein Teil verstanden und genau daran liegt das Problem. Wenn ich mir das Geldsystem durchdenke, ist das Erkennen (Zusammenhänge) für mich um einiges einfacher und ich kann es auch einfacher verknüpfen.
    Es wird vermutlich so sein, dass ein Zusammenspiel aus allem, diesen Weg einleutet und wir alle nur ein Teil dieser Rädchen sind.

    //Ich persönlich prognostiziere der Menschheit die ewige Lethargie, bis der letzte Mensch diesen Planeten verlassen hat. Erst danach wird das Chaos als Ordnung ohne künstliche Regeln wieder gelten.// Ich schwanke hier Täglich und das liegt meistens an den Unterhaltungen die ich führe. Die Menschen die sich wirklich mit dem Thema beschäftigen bzw. den „Weg der Erkenntnis“ weiter gehen, sind halt verschwindend gering.

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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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