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Montag, 14. November 2016

Ich wünschte ich hätte 100 Billiarden Euro ... der kleinste gemeinsamme Nenner ist die Dekadenz

Wenn Sie wissen wollen, warum Frank Walter Steinmeier plötzlich ein CDU-Kandidat für das Bundespräsidentenamt ist, müssen Sie weiter in die Vergangenheit zurück. In eine Vergangenheit, die schon lange nicht mehr in den Medien präsent ist und fast schon aus dem Kollektivgedächtnis unserer Gesellschaft amputiert wurde. Zurück in die Zeit wo die Agenda 2010 von CDU/CSU, FDP, SPD und den Grünen geschmiedet wurde. Ja - Sie haben richtig gehört: Die Agenda 2010 ist ein Projekt aller damaligen "regierungsfähigen" Parteien.

Es war die Zeit, wo es "die Linke" noch gar nicht gab. Es war die Zeit, wo Oskar Lafonaine der SPD wutentbrannt den Rücken kehrte und heute noch für diese Heldentat von den Medien und sämtlichen Politikern verachtet wird. Dabei ist anzumerken, die meisten von uns, vor allem die jüngeren können gar nicht mehr erklären, warum sie Oskar Lafontaine als eine unangenehme, politische Person empfinden. Genau das sind die Indizien für das Brainwashing, das sich längst als gefühlte Wahrheit manifestiert und anfängt in die Lehr- und Geschichtsbücher der Dokumentatoren einzugehen.

Dort ist das Schlüsselmoment, warum es heute so ist wie es ist. Dort beginnt die Geschichte von "Arm trotz Arbeit" - oder besser die Erfolgsstory des Neoliberalismus als gefühlte soziale Marktwirtschaft. Zur Freude der Unternehmer und Investoren. Der Arbeiter empfindet sich als getreuer und frommer Mitstreiter um das Wohl der Allgemeinheit und vergisst bei sämtlichen öffentlichen Diskussionen, dass eigentliche die Einkommenmillionäre kräftiger zur Kasse gebeten werden müssten. Schluss mit dem Zwei-Klassen-Renten- und Krankensystem! Die Vermögen sämtlicher privaten Krankenversicherer gehören aufgelöst und in die gesetzliche Krankenkassen eingebucht. Nur so lässt sich ein erträgliches Maß an Rentenauszahlungen erreichen. Es sind nämlich die Arbeiter, die 45 Jahre im Schweiße ihres Angesichtes die Wirtschaft aufrecht erhalten haben.


Leider ist das den gefühlten Leisterungsträger in den Abteilungs- und Chefetagen nur schwer zu vermitteln. Sie haben von Kindheitsbeinen an gelehrt, dass der Nichtarbeiter die tragenden Kraft in unserer Gesellschaft ist. Wider besseren Wissen und wieder dem Verstand, aber mit viel Vernunft.

Die Lüge macht daher schon seit Jahrtausenden Schule. Es baut nicht der Maurer, sondern der Architekt; es baut der König Schlösser und die Fabriken, aber nie der gemeine Mensch. Kennen sie den Unterschied zwischen gemein und gemein. NEIN? - Dann ist das eine Bildungslücke, die sie schleunigst auffüllen sollten.

Nur wer die Arbeit kennt und danach eine Führungsposition einnimmt, hat eine Ahnung davon, was es heißt bei Wind und Wetter zu arbeiten. Nur wer die Arbeit noch kennt, wenn er eine Führungsposition inne hat, weiss, dass heute mehr gefordert wird als zumutbar ist. Aber gegen gute Bezahlung finden sich selbst noch in Japan anständige, gemeine Menschen, die den Dreck der denkenden Leistungsträger mit samt ihrer Ignoranz, wegräumen. Eigentlich wäre es an der Zeit, dass die Leistungsträger ihren Müll selber beseitigen müssten. Doch noch regiert das Geld und die Vorstellung von Wert, den Verstand der Menschen, damit ist das alles nur Vernunft, aber nie Verstand.

Verstanden? Wenn nicht ... hier gibt es eine Zurück-Option - solange bis es verstanden wird. Im Grund liegt die Wahrheit offen für jeden da, sie ist überall nachzulesen und sehen, aber verstanden wird sie eben nicht, sondern lediglich vernünftig interpretiert.



Doch die Generation der Emporkömmlinge und Sprösslinge der Emporkömmlinge will von dieser Realität als der Natur der Dinge nichts wissen. Sie lassen nur diejenigen als Alibi-Emporkömmlinge aufsteigen, die all ihre Erfahrungen als Arbeiter abstreifen und neoliberal denken. Das beste Beispiel dafür sind die Führungspersönlichkeiten von VW oder der berühmt berüchtigte Peter Hartz. "HartzIV" hat seinen Ursprung nämlich in einer Person, die auch noch in Korruption bezüglich Gewerkschaften verwickelt ist.

Wer heute noch nach dem Sinn des Lebens fragt ist bescheuert und sollte sich nicht als Philosoph schimpfen. Der Sinn des Lebens ist längst erkannt. Er wird nur nie benannt. Der Mensch ist heute dafür da, dass er das Vermögen seines Herren mehrt. Wobei er allerdings niemals begreifen wird, was eigentlich irgendwann einmal Herren und Diener erschuf - solange er daran glaubt, dass es eingebildete Wesen auf Himmel und/oder der Erde gibt. Mehr dazu ist bei Goethe und seinem Gedicht "Das Göttliche" nachzulesen. 

Es kam keinem der Politiker oder Verantwortlichen in den Sinn, die erkauften Beschlüsse der VW-Gewerkschaft zu revidieren. Sie begnügten sich mit einen Prozess gegen Hartz ... ohne die Realität zu ändern. So ging es die letzten Jahrzehnte immer zu. Es gab nur Prozesse, aber nie eine Rücknahme der Entscheidungen, die durch Korruption und Einflussnahme zu Stande kamen.

In der Zwischenzeit hat sich dadurch ein unheimlicher Rückstau gebildet, der sich bereits so hoch auftürmt, dass der Eindruck entsteht, es wäre alles irreparabel. Daraus resultiert dieses stoische "weiter so" und der nicht erklärbare Wille der europäische Bevölkerung aus diesem Chaos und Fehlentscheidungen noch etwas Gutes und Angenehmes abzugewinnen. Auf dieser Denkweise baut alles auf, was sich als politische Partie derzeit zur Wahl stellt und sich der Demokratie präsentiert. 

Es war die Zeit der Deregulierung, auf Anraten der Wirtschaft, die sich begann mit NGOs wie die INSM oder versteckt hinter wissenschaftlichen Studien, wie z. B. die Bertelsmann-Stiftung in der Regierungsetage breit zu machen.

Es ist die Zeit, wo das Wort "Sozial" neu definiert wurde und der Slogan "Sozial ist was Arbeit schafft", in jeder Rede, in jedem TV-Beitrag, in jedem Artikel in die Hirne der Menschen gepflanzt wurde.

Es war die Zeit, wo jedem eingehämmert wurde, dass nur Bildung vor Armut schützt ... und eine ganze Generation von Eltern in den Wahn trieb, dass nur ein hoher Bildungsabschluss das eigene Kind zum Überleben in dieser neuen Welt vorbereitet.

Der Beginn der falschen Ideen und des irrtümlichen Determinismus begann in der Zeit, wo ein jeder nur über Schulen, G8 und sogar über Privatschulen zum Straßenphilosoph wurde. Es war die Zeit, wo die Medien sich mit Berichten über Privatschulen überboten, in denen die Neureichen ihre Sprößlinge ablieferten, um den Sprung in die Chefetagen zu schaffen. In dieser Zeit kam es keinem deutschen Michel in den Sinn, die Schulformen und deren staatliche Förderung zu kritisieren. Viel mehr entstand dadurch der bürgerliche Wille, selber so eine Schule zu besuchen oder gar die staatlichen Schulen durch Privatschulen zu erstehen. Darin ist bereits zu erkennen, wie einfach der Durchschnittsmensch in Deutschland in seiner politischen Willensbildung zu beeinflussen ist und damit absolut berechenbar wird.

Genau diese Generation von Sprößlingen, mit samt ihren biologischen Erzeugern und Denkartprägern, führen momentan den Tenor in der Öffentlichen Meinung an.

Sie erklären selbst dem kleinsten Arbeiter, der sich mit Mühe und Not als Mindeslöhner oder Aufstocker über Wasser hält, dass sein Niedriglohn ein Opfer die Allgemeinheit sei. Dabei ist diese Allgemeinheit in der Definition nur noch diese Elite, die sich aus den 62 reichsten Menschen zusammensetzt, die genauso viel besitzen wie 3,5 Mrd. Menschen auf diesem Planeten.

Die geplante "Flexirente" rekrutiert somit ein ganzes Heer von verarmten Rentnern, die wiederum der Leistungsträger mit hohen Renten und Pensionären auch nach ihrem 65 oder 67 Lebensjahr, billig und willig zu Diensten stehen. So soll ein jeder Renter steuerfrei einen 450 Euro annehmen können. Meist als williger Rasenmäher in Pensionärsgärter oder als Gardinenmonteur für den Arzthaushalt. In denen die Herrschaften viel lieber ihre Fitness beim Walken trainieren, anstatt sich körperlich im eigenen Garten oder Haushalt zu betätigen. Sie fühlen sich dabei sogar noch als sozial. Sie freuen sich darüber, dass sie einem armen Rentner noch einen Zuverdienst bieten können. Dennoch fragt sich die heutige, jüngere Generation immer wieder, was eigentlich die "römische Dekadenz" ist.

Diese "römische Dekadenz" ist das, was wir heute leben und dem die Mehrheit glaubt, dass das die Alternative zur sozialen Ausbeutung ist. Es ist ihr schon gar nicht mehr bewusst, wie sehr die Vordenker und Idole der heutigen Zeit dem Neoliberalismus verfallen sind und gar nicht mehr in der Lage sind, sich kritisch gegenüber der eigenen Einstellung zur Realität zu stellen.

In der heutigen Zeit geht es nur noch darum, sich für etwas auszusprechen, um sich im Gegenzug gegen die Alternative in unserer Demokratie zu sein. Es ist heute absolut unvorstellbar geworden, aus allen angebotenen Lösungen nicht als praktikabel zu wählen. Genau das sieht unsere Demokratie nicht vor. Es wäre der berühmte Still stand, vor dem es der Wirtschaft graut und es daher in keinem demokratischen Modell implantiert ist.

Diese Gehirnwäsche und der Inplantierung von neoliberalen Überzeugen ist nur schwerlich noch mit Erklärungen und Aufklärung beizukommen. Das liegt auch daran, dass der Mehrheit der heutigen Deutschlandbewohner das Hintergrundwissen über Fakten aus der nahen Vergangenheit absolut abhanden gekommen ist.

Nur selten ist den Medien ein kritischer Blick auf den letzten 20 Jahre der Politik anzutreffen. Es ist geradezu selbstverständlich, dass auch die Regierungszeit unter Helmut Kohl einfach ausgeblendet wird. Es wird so getan als sei dies niemals geschehen, aber sämtliche Gesetze und Veränderungen müssen unabdingbar heute noch eingehalten werden. Es ist als sei das alles in Stein gemeißelt und von direkt von Moses an Angela Merkel und das Bundesverfassungsgericht überreicht worden.

Selbstverständlich lässt sich die Zeit nicht zurück drehen, aber es muss möglich sein, politische Fehlentscheidungen in der Sozialpolitik zu revidieren. Es gibt andere Maßstäbe für Berechnung des Renteneintrittsalters.

Es ist ein Unding anzunehmen, dass jemand der mit 30 Jahren nach dem Studium zum ersten Mal einen Arbeitsplatz annimmt, genau so einen Anspruch auf eine Rente mit 65 bzw. 67 Jahren hat, wie ein Mensch, der mit 15 oder 16 Jahre eine Berufslehre beginnt. Zumal die meisten dieser Studienabgänger einen Beruf anstreben, in dem sie weder in die gesetzliche Krankenkasse oder in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen. Trotzdem werden diese Menschen, die keinerlei körperliche Arbeit verrichten und daher eine höhere Lebenserwartung haben, in die Berechnungsstatistik zum Renteneintrittsalter, herangezogen. So ergeben sich die die dümmlich wirkenden, politischen Erklären, dass "die Lebenserwartung ständig steigt".

Es wird auch nicht berücksichtigt, dass noch vor einigen Jahrzehnten, ein Hauptschüler mit einer Berufsausbildung über den Meister, bis zum Ingenieur aufsteigen konnte. Ein Lebensweg, den nun die biologischen Erzeuger der heutigen Eliten, die sich um das Abitur und den Studienplatz prügeln, im wahrsten Sinne des Wortes stahlen. Diese besetzen nun die Leitungspositionen und erwarten von dem armen Wurm, der nur eine Berufsausbildung vorzuweisen hat, dass er bis 67 bzw. 70 Jahren den Bucken rund macht. Dafür bieten Startups auch noch Yoga-Kurse und Rückenschulen an, die derselbe, schlecht bezahlte Arbeit auch noch aus eigener Tasche bezahlen soll.

Genau diese Generation von Ignoranten vertritt die SPD aber auch die CDU. Dem gleichen Klientel fühlen sich auch die Grünen verbunden. Die Linken sind noch in der Schwebe und suchen einen Zwischenweg, um endlich regierungsfähig zu sein. Auch um den Preis, dass Oskar Lafontaine nichts mehr in der Partei zu sagen hat. Daher ist auch "die Linke" keine Option für den geplagten Arbeiter und Niedriglöhner in unserer Republik. Auch wenn die AfD sich momentan für manch einen als Hoffnungsschimmer am politischen Horizont auftut, wird diese Partei genau so enttäuschen, wie alle anderen Parteiemporkömmmlinge vor ihr.

Der Grund dafür ist einfach, wenn sich der Mensch seiner eigenen Meinung und Weltanschauung etwas kritisch gegenüber stellt und anfängt die eigenen neoliberalen Gedanken, die er für seine eigene logische Konstruktion hält, darauf hin zu überprüfen, wessen Vordenken er tatsächlich fälschlicherweise für seine eigenen Errungenschaft hält.

Dafür ist es allerdings notwendig, den Rückblick in die nahe Vergangenheit zu wagen. Nicht auf der Basis des Wissen, das ein jeder durch Berichterstattung und politische Reden errang, sondern auf der Basis des eigenen Gedächtnisses.

  1. Wie war es damals, als die Agenda 2010 ausgerufen wurde?
  2. Was bedeutet 1970 der Begriff "sozial" und was wird heute damit assoziiert?
  3. Was wurde der Begriff "Soziale Marktwirtschaft" in den Schulbüchern umdefiniuert?
    Ein vergleichender Blick in alte Schulbücher und die Seiten des Bundestages bringen Aufschluss.
  4. Können Sie die INSM richtig definieren oder zitieren Sie nur aus dem Allgemeinwissen heraus?
  5. Wissen Sie wer oder was die Bertelsmann-Stiftung alles auf den Weg gebracht?
    Kennen Sie die gedankliche Geburtsstunde der Gewerkschaft "VERDI" und dessen Architekten?
Das eigentliche Problem unser Zivilisation liegt aber noch viel tiefer in der Mathematik begraben. Sämtliche Kenner und Wissenschaftker der Volkswirtschaften gehen einfach davon aus, dass die Geburtenraten kontinuierlich ansteigen müssen ohne diese Voraussetzung ist eben kein Staat und keine Volkswirtschaft zu machen. Aus dieser Überzeugung heraus formuliert sich auch der Neoliberalismus eine rechtstaatliche Rechthaberei, dass es in der Verantwortung des kleinen Arbeiters ist, sich kontinuierlich und proportional zu vermehren.

Diese Wissenschaftlicher verweigern sich der Tatsache, dass sich unsere Gesellschaft der mittelalterlichen Gesellschaftsordnung näheren. Diese diese Tatsache bedurfte es keiner Pestepedemie, sondern aus unsere Zivilisation hat sich nach der bürgerlichen Revolution bedingt durch Luther und Wallenstein ein Wasserkopf von Leistungsträger herausgebildet, dem trotz sämtlicher Globalisierungsversuche nach und nach die Unterschicht abhanden kommt.

Wer nun dieses Gedankenmodell nicht kritisch betrachtet, sondern anfängt es weiter zu spinnen, kommt zu der Überzeug, dass es einer größeren Unterschicht bedarf, um unsere Zivilisation aufrecht zu erhalten. Es geht also immer nur um den Weg, der zum Ziel führt.

Aus diesem Grund können heute lediglich nur zwei verschiedene Gangarten des Neoliberalismus beobachtet werden, die einen werden als Nationalisten bezeichnet, die anfangen die Oberschicht aus der Abstimmung zu definieren und der andere Nationalismus, der vielmehr als Globalnationalimus bezeichnet werden muss, beschränkt sich auf die Zugehörigkeitsdefinition durch den Bildungsgrad, der selbstverständlich nur durch ein entsprechend zahlungsfähiges soziales Umfeld möglich ist.

Zwischen diesen verschiedenen Arten von klar erkennbaren Neoliberalismen befindet sich noch der Humanismus, der lediglich darauf abzielt, jedem die gleichen Bildungsmöglichkeiten zu Gute kommen zu lassen, um ja kein Potenzial zu verschwenden. Dennoch ist dieser Humanismus nicht bereit zu erkennen, dass er ebenso wie alle anderen Neoliberalismus damit akzeptiert, dass er eine unterbezahlte und arme Unterschied damit schafft und diese damit sogar als natürlichen Aussscheidungsprozess definiert. Daher kann es kein Humanismus im Sinne des Wortes sein, weil er erlaubt, dass es diesen Menschen, die diesen Sortierungsregulieren nicht entsprechen ein weit aus schlechteres Auskommen zugesprochen als den "Klassenbesten". Wer sich dennoch als Humanist oder gar als Philanthrop bezeichnet ist nichts mehr als ein Heuchler und muss sich dem Lager der Neoliberalisten zuordnen - ob es ihm nun gefällt oder nicht.

Der reine Verstand ist gnadenlos gegenüber jeder Ideologie oder Meinung, die Fakten damit verwässern.

Deshalb wünsche ich mir, dass ich 100 Billiarden Euro zur Verfügung hätte. Ich würde jedem Einzelnen, je nach dem heutigen Maßstab der Bedürftigkeit, Geld zu schanzen. Nur um den Preis, dass diese Welt im Chaos versinkt.

Stellen Sie sich vor, ein jeder hätte genügend Geld, um sich Leistungen einzukaufen! Es gäbe niemanden, der auch nur eine Handschlag machen würde. Ein jeder würde sich als Kaiser-Kunde vor die Geschäfte stellen und niemand würde ihn bedienen.

Ich würde es genüsslich beobachten, wie sich die Bildungselite zusammenrotten würde und sich beratschlagen würde, sie sie diesem Desaster ein Ende bereiten könnten. Sie würden Kampagnen starten, in den sich viele dazu berufen fühlten, wieder eine Armenschicht aufzubauen - durch überteuerte Preise oder gar durch systematisches Räubertum, gebilligt und finanziert durch diese Eliten.

Auch mit dieser Maßnahme wäre den heutigen Menschen kein Verstand beizubringen, weil sie nach wie vor an dem festhalten wollen, was sie als gelehrt, als Erfahrung und als Wissen definiert. Selbst durch eine derartige Erfahren würde die Massen - als das Maßgebliche - nicht begreifen, was falsch an unserer Zivilisation ist. Sie würden nach wie für die Dekadenz als erstrebenswert erachten - und der Preis für die gelebte Dekadenz ist die Armut. Niemand wäre bereit dem anderen zu helfen ... ohne dafür einen Lohn und vor allem einen Mehrwert zu erhalten.

Was denken Sie, wie sehr würden die Preise explodieren, wenn ein jeder über Reichtum verfügen würde?

Was würde ein Kilogramm Kartoffeln kosten, wenn es keiner mehr nötig hätte zu arbeiten? 

Genau hier ist der Scheidepunkt zwischen Vernunft und Verstand! Wer mein Beispiel versteht, versteht auch, dass die heutigen Wertvorstellungen auf den Müllhaufen der Geschichte gehören - wer es nicht versteht, hält mich für einen Spinner.

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