Dienstag, 23. Februar 2016

Dresden: Imperialer Kitsch verzeichnet Besucherrückgang

Lt. Pressemeldung verzeichnet Dresden wegen PEGIDA einen Tourismusrückgang. Tragisch für das gängige Denkmuster der Zivilisation. Doch bitte verstehen Sie mich jetzt nicht absichtlich falsch: Das hier ist kein Statement für oder gegen Pegida. Was gibt es denn in Dresden zu sehen? Imperialen Kitsch - gebaut mit dem Schweiß von abhängigen, armen Menschen, die an die Obrigkeit - die Demut - glauben.

Auch in Deutschland findet gerade der harte Ausscheidungskampf der Zivilisation statt. Er wird zwischen Elitenmenschen ausgefochten. Aus der großen Mittelschicht, sollen Teile herausgeschnitten werden und zur Unterschicht mutieren. Dagegen wehren sich die Menschen = knallharter Ausscheidungskampf der Zivilisation.

Es ist meines Erachtens sogar medial und politisch gesteuert, dass nun diese angstvollen Elitemenschen den angeblichen Feind in den Ausländern und Flüchtlingen erkennen sollen. So kanalisierte die obere Schicht der Eliten die Wut der zum Abstieg verurteilten in einen offenen Kampf. Schließlich sind wir alle im Sinne des Wettbewerbes erzogen und wissen sich die geltende Rechtsstaatlichkeit auslegen lässt.

Der eigentliche Feind des heutigen Menschen ist er als denkender Mensch selber. Er hält es für "normal", dass die einen mehr und die anderen weniger haben. Er sieht es als natürlich an, dass ein Unternehmer an der Abhängigkeit der anderen Menschen durch die zivilisierte Weise, Reaktion und Aktion anzuwenden, mehr Geld verdient als ein Arbeiter.

Alles und jeder denkt in der Psychologie der Zivilisation. So empfinden es viele als human, wenn Angela Merkel die EU-Außengrenz schließt, anstatt die innereuropäischen. Noch extremer ist die Verwirrung, wenn behauptet wird, dass Angela Merkel eine Kommunistin oder Linke ist.

Ihre Politik ist ausländerfeindlich wie eh und je - aber eben europäisch orientiert. Sie meinen weiteren Blog:

http://politikprofiler.blogspot.de/2016/02/die-emotionale-und-mentale-abhangigkeit.html

Die emotionale und mentale Abhängigkeit der deutschen Knechte im Jahre 2016

Ich weise noch einmal auf den Begriff "DEMUT" hin: Demut bedeutet "Knecht-Herren-Verhältnis"!

Es geht hier nicht um Sklaverei, sondern um eine mentale und emotionale Abhängigkeit der Menschheit vom sozialen Zustand des Reichtums. Der sogenannte "Knecht" definiert sich mit dem großen Ganzen - in diesem Falle ist es sein Chef, das Unternehmen oder noch größer gedacht "die Wirtschaft".

Er denkt wie "die Wirtschaft" und er fühlt sich dazu verpflichtet, alles zu tun, damit es "der Wirtschaft" gut geht, um es selber nicht schlecht zu haben. Daher möchte ich festhalten: Alle momentan bekannten politischen Vorschläge und Lösungsansätze entspringen diesem Knechtverhalten und der sogenannten "DEMUT".

Mit Freiheit hat das alles nichts zu tun - auch wenn das 99 % der Menschheit glauben wollen.

Die Rattenfänger 


Glauben Sie niemanden, der Ihnen erzählen will, dass er durch ein wirtschaftliches Konzept für Ihre Freiheit kämpft! Er ist und bleibt ein Lügner. Betrachten Sie die Vergangenheit! Es gab niemanden in der gesamten Geschichte der zivilisierten Menschheit, der durch irgendwelche wirtschaftliche, steuerliche, staatliche oder oligarchische Winkelkniffe das Leben aller Menschen verbesserte.

Die gesamte heutige Welt lebt und denkt im Knecht-Herren-Verhältnis. Selbst die Wissenschaft webt sich unter dieser Form von Denken alles zurecht. Mit der heutigen Art, Zahlen und Fakten zu kombinieren, wird sich niemals eine gesamte Freiheit für alle Menschen ergaben können.

Es ist ein Problem mit der Logik und dem Verständnis von Aktion und Reaktion

Alles, was sich der heutige Mensch unter Gerechtigkeit und Gewissen vorstellt,, basiert auf der Annahme, dass es natürlich sei, Menschen anhand ihrer Nützlichkeit zu beurteilen und entsprechen zu benachteiligen. Das ist ein Grundkonzept des Faschismus, der unbestreitbar in allem was als "Wirtschaft" oder "Allgemeinheit" definiert ist. Der "Faschismus" gilt als WAHR, um es in der Programmiersprache auszudrücken. Daher ist die heutige Menschheit nur danach bestrebt, den "ganz normalen Faschismus" erträglich zu leben. D. h.: Der knallharte Ausscheidungskampf innerhalb unserer Zivilisation soll ungesehen und ganz unauffällig vonstattengehen.

Knecht-Menschen erkennen daher in den sogenannten "Flüchtlingen" das Problem und das Übel, das früher oder später sich negativ auf ihre soziale Lage auswirken wird. Es ist ihnen absolut unmöglich anzunehmen, dass der Reichtum die Ursache für die momentane Flüchtlingswelle ist.

Es ist auch zu kurz gedacht, nur auf die Wirtschafts- und Ölkriege unserer Zivilisation hinzuweisen. Zu aller erst muss der "Knecht", der heute seinen Wohlstand verteidigen will, indem er sich auf Seite der sogenannten "guten Unternehmer" schlägt, im Grund ein armer Schlucker ist.

Oligarchie (Faschismus) als Demokratie


Die heutigen Mitglieder der Zivilisationen kämpfen nicht um Öl oder Rohstoffe, sondern um die Ressource "bezahlter Arbeitsplatz". Dafür wählen sie Parteien und Regierungen. Unsere Demokratie agiert daher nur als Kriegsmentalität, weil der Demokrat an sich nur ein Elitemensch ist.

Die heutigen Staatsformen sind also der lebende Beweis dafür, dass sich Oligarchie als Demokratie leben lässt. Kurzum. Das ist Zivilisation. 

Es spielt dabei keine Rolle, ob dieser gemeinsame Kampf nun national oder europäische definiert ist. National gesehen ist eben die Anzahl der "Feinde" größer. Daher bevorzugen viel den Weg über die EU. Für diesen sogenannten politischen Frieden müssen allerdings die Eliten - und damit meine ich diejenigen, die einen bezahlten Arbeitsplatz haben oder noch die Hoffnung darf, Teil der eigenen Mitmenschen den Ausscheidungskampf der Zivilisation erklären.

Das geschieht durch soziale Diskriminierung genauso, wie die Einführung eines Mindestlohnes, wobei die Begrenzung des Höchstlohnes mehr Sinn machen würde.  Doch einem zivilisierten Menschen erscheinen diese Maßnahmen als unrealistisch.

Gleichheit von allen Menschen ist kein Merkmal der Zivilisation


Er ist nicht einmal in der Lage, das Denkmodell zu üben, in dem alle Menschen gleich viel verdienen, egal ob Arbeiter oder Unternehmer. Würde er es könnte, wäre er in der Lage die heutige Form der Bewertung von Menschen und damit das Recht auf Leben auf ganz anderen Werten aufzustellen. 

Doch genau das will dieser zivilisierte Mensch nicht. Er sieht sich als Ameise in einem Ameisenhaufen, der sich aufopfernd um "die Königin" - in diesem Falle die Idee von Zivilisation kümmert. 

So entsteht auch die Illusion von der Verantwortung des Reichtums. Es artet fast schon in Mitleid der armen Bevölkerung (von Millionärssicht gesehen) gegenüber den reichen dieser Welt aus. Sie haben es wirklich schwer mit ihrem Vermögen. Sie müssen entscheiden, wem sie etwas geben und wem nicht.

Dieses Problem wäre vorerst einfach gelöst: Niemand sollte die Möglichkeit bekommen reich zu werden ...! Doch mit solchen Überlegungen glaubt der Zivilist - der Knecht in der Demut - er würde um sein Recht auf Glück beraubt.

Der Mensch ist nicht geboren um glücklich zu sein


Der Mensch ist aber nicht geboren, um glücklich zu sein. ... und lassen Sie das Geschwafeln, vom Glück, gesund zu sein. Das sind Phrasen, die "Herren" ihren Knechten vor Jahrtausenden einimpften. Noch hässlicher und gemeiner sind die Behauptungen, dass der gemeine, unterdrückte und ausgebeutete "Bauer" im Mittelalter eine "gesunde Kost" zu sich genommen hatte. 

Gehen sie solchen Seelen- und Rattenfängern nicht auf den Leim. Das sind faschistische Fallen für Esoteriker und Biofanatikern.


Was ist ein RAUB-Tier und was ist Raubtier-Kapitalismus


Haben Sie schon einmal überlegt, warum das RAUB-Tier, Raubtier genannt wird? Was raubt denn dieses Tier? Und kommt es zur Wortkreation von RAUBTIER-Kapitalismus? Wer raubt da, wem, was?

Im Raubtierkapitalismus raubt der Mensch nach den Prinzipien der Zivilisation andere Menschen aus und schränkt damit die Existenzmöglichkeiten der anderen ein. Ein Raubtier raubt allerdings seinen eigenen Artgenossen nichts. Seite Beute und Existenzgrundlage liegt außerhalb der eigenen Spezies.

Es gibt daher kein natürliches Beispiel für Zivilisation. Diese Psychologie kann nur der Mensch denken. Er ist in der Lage die Natur als Gesamtheit auf die eigenen Spezies zu übertragen. Was im Grund eine beachtliche mentale Leistung ist, aber sie ist auch wahnsinnig.

Wer also die Zivilisation verteidigt und diese, als eine Form der Demut aufrechterhalten will, gibt dem Wahn einen Sinn. Er ist nicht in der Lage das Irren zu erkennen, sondern er lebt im Irrsinn nach erfunden Regeln, wo das Irren die Grundlage für jeden Denkanstoß und Logik beinhaltet.

Ich denke, also bin ich - die Lüge von Descartes


René Descartes mit seinem berühmten Satz: "Ich denke, also bin ich!" War wohl der größte Rattenfänger der letzten Jahrhunderte. Der heutige Mensch denkt nicht. Er agiert nach den falschen Prinzipien der Zivilisation in Aktion und Reaktion. Er hält das für logisch. "Er denkt!" - darüber kann ich nur lachen. 

Dieser Mensch ist domestiziert: Solche Menschen unterstellen auch Pferden, dass sie "Freude an der Dressur oder am Hindernis überspringen haben." Sie leiten davon ab, dass das Pferd denkt. "Ich denke, also bin ich!"

Jedes Tier, jeder Fuchs und jeder Hase "denkt". Er überlegt sich wann, wie und wo er sich seine Existenz durch Nahrung sichern kann. Jeder Wolf denkt! Er überlegt, wie er die Beute schlägt - er denkt! Er ist genauso intelligent wie ein Mensch. Das einzige was die Tiere nicht verstehen werden, ist der Wahnsinn der Zivilisation. Sie können einfach keinen Sinn im Töten der eigenen Artgenossen erkennen.

Bedenken Sie bitte: Hundekämpfe! Das ist Dressur! Erziehung durch Gewalt, Nahrungsentzug und Isolation! Das ist kein freier Wille! Selbst die ach so berühmten Rangkämpfe der Tiere sind nicht von einer Tötungsabsicht angetrieben.

Elitenmenschen - Das Elend dieser Welt


Fazit: Der Elitenmensch versteht die Natur falsch und hat daher auch eine falsche Vorstellung von dem, was ein Mensch zu sein hat. Er sieht den Menschen immer mit einem Tierkopf: als Schwein, als Schlange, als Schwan usw. - als Assoziation. Der zivilisierte Mensch weiß nicht einmal, was ein Mensch ist. Er kennt ihn nur attributisiert: als Deutscher, Italiener, Afrikaner, Christ, Moslem, Reicher, Armer, Dummer - Hauptsache es sind Unterschiede da. Er definiert daher das Menschsein im Unterschied, nicht in der Gleichheit. Aus diesem Grund kann er sich auch nicht vorstellen, was wäre, wenn alle gleich viel dienen?

Der Verdienst wäre überflüssig! Aufgehoben! Diese Bewertung fiele weg - also hören Sie auf ein Knecht sein zu wollen. Es gibt weder Herren noch Knechte. Es gibt nur Menschen - ohne Privilegien. Lediglich die Vorstellung von Zivilisation suggeriert, dass Privilegien natürlich seien. Sie argumentiert mit der Fehlinterpretation der Natur (siehe Nietzsche). Die Umwertung der Wert ist daher verständlich formuliert, aber unter der Prämisse "Zivilisation" nicht umsetzbar. Nietzsche war daher nicht wahnsinnig, sondern diejenigen, die ihn für wahnsinnig erklären wollen - weil sie die Wahrheit über das eigene Irren nicht ertragen können. "Das große Ganze" liegt ganz wo anders, als das was ihnen die Philosophie, die Wissenschaft oder die reine Vernunft lehrt, im dem sie glauben, dass sie denken.

Wer heute denkt, denkt nicht. Er ist daher nicht das, was er ist, sondern will immer nur das sein, was er nicht ist.

Ab wann behandeln Sie einen Menschen als Mensch?

- wenn er der gleichen Meinung ist wie Sie?
- wenn er gleich reich ist wie Sie?
- wenn er reicher ist als Sie?

Wo beginnt die Menschlichkeit?

- ab 8,50 Euro die Stunde? Oder darüber?
- ist ein Mensch mit 50 Euro Stundenlohn mehr Mensch als der Obdachlose?


Definition von ELITE

"ELITE" ist ein beliebtes Wort. In den 1970er wurde die Elite auch als Establishment bezeichnet. Doch was ist Elite? Wer ist mit Elite gemeint?

"Elite" sind diejenigen in unserer Zivilisation, die das Privileg eines bezahlten Arbeitsplatzes haben. Mit diesen Einkommen waren oder sind sie in der Lage einen kleinen Wohlstand zu erkaufen. 

Sie dominieren den politischen Willen einer Gemeinschaft, die nur darauf ausgerichtet ist, jedem eine Einkommensmöglichkeit zu gewährleisten. 

Solche Gesellschaften nehmen daher billigend Wirtschafts- und Ölkriege in Kauf. Sie sind aber gleichzeitig dazu in der Lage diese aus moralischen Gründen zu kritisieren. 

"Eliten" sind in der Lage alles unter Ausblendung des "menschlichen Aspektes" zu bewerten und zu fordern. Daher muss als bewiesen angesehen werden, dass die Zivilisation mit ihren Eliten nichts mehr hasst, als die Menschlichkeit. Mit Menschlichkeit lässt sich kein Geld verdienen. Menschlichkeit schafft keine Arbeitsplätze usw. 

Der Ausscheidungskampf in der Zivilisation 


Deutschland besteht daher zu einem sehr hohen Prozentsatz aus "Eliten". Dazu zählt die glückliche Verkäuferin mit ihrem Einkommen genauso, wie der Unternehmer mit seinen Millionen. Selbst der Arbeitslose ist ein Teil dieser "Elite", weil er ein simuliertes Einkommen durch das Staatswesen und seinen Regeln erhält, das er bzw. seine Vorfahren erzwungen haben. 

Eliten verfügen über keine wirkliche Empathie, auch wenn Sie diese immer so benennen. Ihre Empathie beschränkt sich lediglich auf das Diktat der freiwilligen Unterwerfung, um "blutige Kriege" zu vermeiden. Aus diesem Grunde werden sie in den eigenen Reihen für Friedenstifter und Diplomaten gehalten.

Den heutigen "Eliten" geht es daher nicht um eine Ausweitung ihres Staatsgebietes, denn das würde dazu führen, dass Völker in denselben Genuss von Sozialleistungen gelangen würden, wie die sie selber. "Eliten" beschränken sich darauf durch Verträge und Vereinbarungen, die Rohstoffe anderer Länder abbauen zu können, ohne dass die dortige Bevölkerung einen Vorteil davon hätte. 

Wer gegen diese Grundsätze der heutigen Zivilisation und Kultur verstößt, dieses Diktat nicht akzeptiert wird zu einem Terroristen stilisiert. Darauf rechtfertigen Eliten die gezielte Tötung, aber auch Krieg als eine notwendige und natürliche Reaktion auf Ungehorsamkeit gegenüber der Rechtsstattlichkeit. 

Wohlstand als Privileg für Elitenmenschen


Das führt dazu, dass die deutsche Bundeswehr in Afghanistan "die deutsche Demokratie" verteidigt oder wie in Syrien einen Bürgerkrieg erst durch Aufrüstung ermöglicht, um hinterher als "Friedensstifter" die gewünschte Regierung einzusetzen, die ihren Nutzen darin sieht, den Eliten zu dienen. 

"Eliten" leben in der Überzeugung, dass nur ihnen alleine die Vorzüge der Zivilisation mit ihrem Reichtum gebühren. Sie leiten davon ab, dass andere Völker in Armut leben müssen, weil es ihr Schicksal ist.

Der Mensch als Elite ist daher ein absolut rücksichtsloses Individuum, das mit allen Raffinessen der Rechtsstaatlichkeit seinen Vorteil versucht durchzusetzen. Die Elite ist allerdings auch ein sehr bissiges Raubtier, wenn es darum geht, sich den eigenen Richtlinien unterordnen zu müssen.

Das Problem der Zivilisation

Das Problem der Zivilisation ist nicht unbekannt. Die Zivilisation ist ein moralisches Regelwerk, das den knallharten Ausscheidungskampf zur Tugend machte. Daraus ergibt sich die oben beschriebene Diskrepanz zum Aspekt der "Menschlichkeit". Zivilisation ist daher nur lebbar, wenn die Menschlichkeit gegenüber den Zielen der Zivilisation - die unmissverständlich als Reichtum und Wohlstand benannt werden müssen - erst an zweiter oder dritter Stelle kommt. 

Zivilisation ist daher auch eine Form von Tiefenpsychologie. Zivilisationen streben danach, die eigenen Verbrechen gegen die Menschlichkeit als "notwendiges Übel" zu bezeichnen. Dazu zählen Kriege genauso, wie die heutigen asymmetrischen Kriege gegen den Terror, die Drogen, die Schlepper, die Mafia usw.

Es sind psychologische Kampfmittel, die von Zivilisationen eingesetzt werden, um offene Auseinandersetzungen als knallharten Ausscheidungskampf zu vermeiden. Sie leben in der Vorstellung, das seinen "unblutige Kriege" und daher "gute Kriege". 

Solange also die Menschheit die Zivilisation als einen Fortschritt in der menschlichen Evolution bezeichnet, wird sich diese mentale und emotionale Abhängigkeit zum Faschismus nicht abhängen lassen. 

Eine Zivilisation kann mit der Gleichheit aller Menschen nicht gelebt werden. Das ist jedem bekannt. Leider führt diese Erkenntnis nicht zur Zivilisationskritik, sondern eben nur zum ganz normalen Auslöschungsverhalten, das wir gerade jetzt wieder ganz extrem erleben. 

Russland Premierminister Medwedew hatte dies treffend in seiner Rede vor der Münchner Sicherheitskonferenz formuliert. Er meinte, dass dieser Krieg gegen die IS leider die ganz normale Folge der Zivilisation sei. Da müssen wir nun durch. 

Derartige Erkenntnisse sind von europäischen oder amerikanischen Politikern oder Aktivisten nicht zu erwarten. Das mag daran liegen, dass die orthodoxe Religion einen Zugang zur allgemeinen Verantwortung von Verbrechen verankerte, die dem katholischen Christentum als Idee für die Rechtsstaatlichkeit fehlt. 

Es gibt keine schuldigen Einzeltäter - Das Elend ist der Wille des Menschen


Orthodoxe Menschen wissen darum, dass die Ursache eines jeden Einzelverbrechens oder Krieges, in der Summe aller Fehlentscheidungen der gesamten Menschheit liegt. Sie leben nicht in der Vorstellung, dass es Einzeltäter gibt. Sie suchen nicht nach Schuldigen, um diese zu richten, damit die Illusion von Bereinigung entsteht. 

Europa und auch die USA sehen sich daher als Elite, die sich genau dieser Verantwortung nicht stellen will. Die Instabilität der Welt und all die Kriege dieser Welt haben ihre Ursache im "Elitendenken" (Definition - siehe oben). Ich meine nicht die entfernte Elite, die im TV, Reden schwingt oder sich zu politischen Wahlen stellt. Ich meine die Elite in jedem Einzelnen! Die Elite in dir und auch in mir. 

Der europäische Mensch muss lernen sich gegenüber sich selber demütig zu zeigen. Er muss Demut gegenüber der Menschlichkeit in sich selber zeigen. Er muss die Menschlichkeit als oberste Priorität anerkennen und nichts wollen wollen, das diese Menschlichkeit in irgendeiner Art und Weise beschämt, verletzt oder umgeht. Es gibt keine Rechtfertigung dafür, auch dann nicht, wenn die momentane Existenzdefinition durch ein Mehrwertsystem (Vernunft) in der Logik etwas anderes suggerieren will.

Doch dann ist er wieder an dem Punkt angekommen, wo er der Zivilisation entsagen müsste. Das ist ihm allerdings nicht möglich, weil in seiner Vorstellung das Ende der Zivilisation, die Primitivität liegt. 

Dabei ist zu beachten, dass alles was der Elitemensch - der zivilisierte Mensch - als Natur begreift, gilt für ihn als primitiv. So gilt für ihn das Töten mit der eigenen Hand, als primitiv. Als unprimitiv, also zivilisierte sieht er allerdings das Töten aus der Distanz an: die Drohnenangriffe, die Bombenabwürfe usw. 

Eliten sagen sich: Was ich nicht sehe, existiert nicht! Das ist das, was unsere Zivilisation heute unblutige Kriege nennt und es auch so sehen will (Vorstellung als Realität). So würden die Elitemenschen (Herrenmenschen) in Deutschland und Europa gegenüber Griechenland einen harten Ausscheidungskampf veranstalten: Sie aus der EU werfen, den Staat verkaufen usw. - nur um am Ende mit geheuchelter Humanität das verarmte Volk mit Spendenpaketen zu unterstützen. Nichts anderes ist der Charakter der Eliten und der Zivilisation.

Charakter

Charakter bedeutet: Im richtigen Augenblick dazu sagen und zu tun, was vernünftig ist, auch wenn es gegen die Grundsätze der Menschlichkeit verstößt. In diesen Zeiten hilft also nicht die Vernunft, sondern eben der Verstand - siehe Kant, Nietzsche und Engels. Ich weise absichtlich auf Engels hin, weil er nicht in direkter Verbindung zum Marxismus gesehen wird. 

Auch der Marxismus ist nur eine zivilisatorische Regelung, die nicht in der Lage ist, sich dem Ausscheidungskampf der Zivilisation zu verweigern. Sie ist lediglich ein Denkmodell, das anstrebt, den Ausscheidungskampf zu unterdrücken und eine höhere Akzeptanz des Verlierens als neuen Charakter anzusehen. 

Die Psychologie der Zivilisation


Marxistische Ideen können erst dann in einer Gemeinschaft realisiert werden, wenn zuvor ein knallharter Kapitalismus das Land verwüstete. Daher ist der Marxismus nur eine andere Variante des Kapitalismus. Geboren aus der Vorstellung, dass Zivilisation ein natürliches Verhalten des Menschen sei. Ein Marxismus kann daher nur aus der Erfahrung des Kapitalismus betrieben werden. Es ist daher auch nicht verwunderlich, dass viele Elemente des sogenannten Liberalismus eine Denknähe zum Marxismus aufgreifen.

Heutige Denkmodelle versuchen die Ideen des Kommunismus mit dem Privatkapitalismus zu verknüpfen. Deshalb wird heute wieder einmal viel von „Allgemeinwohl“ und „Schwarmintelligenz“ gesprochen. Es zielt darauf ab, ein Staatswesen zu entwickeln, wo der Arbeiter wie in einem Ameisenhaufen, ganz selbstlos den Leistungsträgern dient. Aus Verständnis für den Reichtum sogar kostenlos aus Liebe und Zuneigung zu seinen Herren arbeitet. So wird behauptet, dass ein Beruf, eine Berufung sei usw. Doch in Wahrheit agiert die Natur und auch der Ameisenhaufen nicht nach der Psychologie der Zivilisation. Möchte der Mensch den Ameisenhaufen als Vorbild für seine Zivilisation, müsste Angela Merkel alle Kinder in Deutschland gebären. Doch das funktioniert nicht! Nicht wahr?

Das Missverständnis mit der Schwarmintelligenz


Warum soll ich also den Ameisenhaufen als Vorbild für mein Verhalten nehmen? Damit ich selbstlos arbeite? Am besten ohne Lohn? Keine Ansprüche habe und die menschlichen Ameisenköniginnen und Könige logieren in Villen, weil sie Leistungsträger sind? Damit wären wir wieder bei der seltsamen Demut – siehe oben. 

Dazu zählt auch der Nazismus, der wohl besser als Nationalsozialismus aus Deutschland bekannt ist. Selbst der Neoliberalismus ist nichts anderes als eine weitere zivilisatorische Entwicklung, die den knallharten Ausscheidungskampf dieser Logik zu einer angeblichen natürlichen, menschlichen Lebensform stilisiert ohne die Grundsätze von dem was als Kultur bezeichnet aufgeben zu können. 

Fazit: "Elite" ist in den europäischen und us-amerikanischen Gebieten. Diese werden oft auch als Herrenmenschen bezeichnet. Sie leben nach dem Grundsatz: Was mir gut tut, tut auch anderen gut. Ayn Rand machte dieses Leitmuster wieder als Objektivismus zur Mode. 

Sie stilisierte den Egoismus zu einem sozialen Verhalten und behauptet, dass der Egoismus und das Streben nach dem eigenen Nutzen, auch die sozial Schwachen bevorteilt. Ein Beispiel: Der Egoismus der Unternehmer, niedrige Löhne zu bezahlen, tut ihm gut und daher auch den übrigen Menschen, denn sonst hätte er gar kein Einkommen. 

Damit wären wir wieder bei der Demut!

http://politikprofiler.blogspot.com/2016/02/definition-von-elite.html

http://politikprofiler.blogspot.com/2016/02/die-emotionale-und-mentale-abhangigkeit.html


NSA: Hillary Clinton verantwortlich für Lauschangriff aufs Kanzleramt

Irgendwie passt die Wikileak-Veröffentlichung über die Abhörung von Angela Merkel durch die NSA nicht in die aktuelle Berichterstattung. Das ist auch durch die Behandlung dieser Nachricht zu erkennen. Sie rutscht einfach nicht in den Fokus des bundesweiten Interesses. Dadurch können sich Journalisten der Aufarbeitung dieser Meldung verweigern = Journalistenethik. 

Schon vor Jahren veröffentlichte Wikileaks eine Depeschen von Hillary Clinton als US-Außenministerin. Darin waren klare Anweisungen alle Daten zu sammeln, die im Zusammenhang mit UN und wirtschaftlichen Beziehungen zu russischen Geschäften, insbesondere Öl, zu lesen.

Die Wahrscheinlichkeit ist daher sehr hoch, dass die NSA auf Anweisung des Weißen Hauses agiert und nicht wie immer wieder behauptet wird, als eigenständiges und eigenwilliges Unternehmen, das den politischen Alleingang wagt.

Aus dieser Position heraus müssen auch die sogenannten "Verhandlungen" über TTIP (Handelsabkommen zwischen USA und EU) kritisch betrachtet werden. Die Wirtschaft und auch die Politik versuchen durch eine einseitige Medienberichterstattung die öffentliche Diskussion zu ihren Gunsten zu steuern. Das ist daran zu erkennen, dass TTIP nicht grundsätzlich infrage gestellt werden darf. Es gibt nur einen punktuellen Zugang, wenn es zu einer öffentlichen Diskussion kommt. D. h.: Wir dürfen nur über das Für und Wider des Chlorhuhns reden, das uns angeblich erspart bleiben soll, weil unsere Politik so standhaft für "UNS" kämpft. Das ist eine sträfliche Vernachlässigung der Bildung von neutraler, öffentlicher Meinung.

Objektiv betrachtet ist es absolut unlauter sich überhaupt mit dem Vertragswert von TTIP ernsthaft auseinanderzusetzen und eine Unterschrift als unabdingbar darzustellen. Die angeblichen wirtschaftlichen Vorteile, die sich daraus ergeben sollen, sind nur für ein paar WENIGE gedacht. Bitte bedenken Sie, dass es jetzt schon 62 Menschen gibt, die genauso viel besitzen, wie 3,5 Mrd. auf diesem Planeten.

TTIP ist wahrscheinlich ein Vertragswerk, das am Ende vorsieht, dass 70 Menschen auf diesem Planeten alles besitzen und der Rest der Menschheit nichts.

Ich weise noch einmal auf den Begriff "DEMUT" hin: Demut bedeutet "Knecht-Herren-Verhältnis"!

Es geht hier nicht um Sklaverei, sondern um eine mentale und emotionale Abhängigkeit der Menschheit vom sozialen Zustand des Reichtums. Der sogenannte "Knecht" definiert sich mit dem großen Ganzen - in diesem Falle ist es sein Chef, das Unternehmen oder noch größer gedacht "die Wirtschaft".

Er denkt wie "die Wirtschaft" und er fühlt sich dazu verpflichtet, alles zu tun, damit es "der Wirtschaft" gut geht, um es selber nicht schlecht zu haben. Daher möchte ich festhalten: Alle momentan bekannten politischen Vorschläge und Lösungsansätze entspringen diesem Knechtverhalten und der sogenannten "DEMUT".

Mit Freiheit hat das alles nichts zu tun - auch wenn das 99 % der Menschheit glauben wollen.

Sonntag, 14. Februar 2016

Protektionismus: EU führt Einfuhrzoll für chinesischen Stahl ein

Lt. einem Bericht von Spiegelonline führt die EU wieder die Waffe des Strafzolles ein, während sie auf der anderen Seite für TIPP und den angeblichen "freien Warenhandel" wirbt. 

Eine Bewertung dieser Maßnahme erspare ich mir.

Zur Erweiterung der Perspektive möchte ich lediglich noch anfügen, dass seit Anfang des Jahres ganz undokumentiert von der großen Presse und mit geringem öffentlicher Aufmerksamkeit eine größere Anzahl von europäischen Unternehmen durch chinesische Investoren aufgekauft wurde.

Die gelebte Geschichte bleibt und später als Geschichte nur in kurzen, knappen Sätzen zusammengefasst. Wie die Wirtschaftskrise von 1929. Diese ist auf ein Wort zusammengeschrumpft worden. Das ist: "Schwarzer Freitag". Nicht zu vergessen: Der Beginn des II. Weltkrieges. Dieser ist geschrumpft auf: "Es wird zurückgeschossen".

usw. usf.

Donnerstag, 11. Februar 2016

Nahles (SPD): Die Oligarchie und Demokratie macht Neoliberalismus

Anmerkung für meine treuen Leser (nicht teuren – ich verdiene damit kein Geld - bin daher kein Leistungsträger dieser Gesellschaft und scheine daher wertlos, da unhonoriert und unerfolgreich), die der Vorstellung von Demut abtrünnig geworden sind: die sogar wissen, dass die Natur niemals Knechte und Herren als Menschen gebiert.  
Die Menschheit braucht keine neuen Führer, keine neuen Systeme, sondern einen anderen Geist, mit dem sie die Natur begreift.

Weder Philosophie noch Mathematik oder Physik bringen die Menschheit zur Erkenntnis. Erst wer lernt zu denken ohne diese fremde Anleitung, hat Chancen seinen Geist zu finden und erschließt sich damit einen Weg in das Undenkbare. Nur das ist der Weg zur Utopie, mit dem heutigen Geist führt allerdings kein Weg dorthin. 


Text für oligarchische Demokraten:

Wer mit einem oligarchischen Verständnis (Mehrwertsystem) von Existenzbewältigung eine Demokratie betreibt, ist kein Demokrat. Wir leben auch in keiner Leistungsdemokratie, sondern nach wie vor in einer Oligarchie, die zum Grundwesen und Charakter eines jeden Individuums geworden ist. Selbst die demokratischste Abstimmung in diesem Bewusstsein ist lediglich ein Beweis dafür, dass selbst der Absolutismus in Mehrheitsabstimmungen überleben kann.

Dienstag, 9. Februar 2016

Lockrufe des Krieges - Der Weg in den III. Weltkrieg - Die oligarchischen Demokraten der NATO

Guardian Eagle - Geheimabkommen der US-NATO wird nun umgesetzt:
http://politikprofiler.blogspot.com/2014/03/usa-verlegen-truppen-nach-litauen-und.html

Rückblick auf die Anfänge der sogenannten Ukraine-Krise
http://politikprofiler.blogspot.com/2014/02/liveticker-zur-kriegshetze-in-deutschen.html

11. Febr. 2016

Nun soll "die NATO" gegen Schlepper in Bezug auf die Flüchtlingskrise eingesetzt werden. Ein unglaublicher Vorgang in Demokratien, die schlichtweg nur noch oligarchischen Grundsätzen reagieren. Der Einsatz gegen Schlepper ist nicht dem Humanismus geschuldet, sondern schlicht und einfach der ökonomischen Denkart von Demokraten. Sie haben erkannt, dass "die Schlepper" grandiose Umsätze und Gewinne einstreichen. So gesehen sind Flüchtlinge, Junkies, die sich die "Droge, Transportmittel auf dem Schwarzmarkt beschaffen. Wenn diese Menschen dann in Europa ankommen sind sie pleite. Dabei würde Europa doch gerne an diesen Menschenmassen verdienen.

Klar! Es wäre einfachen diese Millionen von zahlungskräftigen Menschen mit offiziellen und legalen Mittel zu befördern und zu verdienen, aber dann kämen zu viele in Europa an. Deshalb ist für eine oligarchische Demokratie nur noch das Militär eine Lösung. So können Flüchtlinge in Europa bis zur Abschiebung, anständige Gäste sein - wie in jeder Wirtschaft auch - und ihre Zeche selber zahlen.

Die NATO macht sich auch verbal stark gegen Russland und fordert mehr Truppen in Osteuropa, zur "Abschreckung der Russen". Die NATO macht sich so zur politischen Organisation und daher noch schlimmer als der längst aufgekündigte "Warschauer Pakt". Wir befinden uns nach wie vor in "der Finanzkrise". Sie ist noch lange nicht beendet. Sie ist erst dann zu Ende, wenn die oligarchische Demokratie ihre Kinder aufgefressen hat.

Jan. 2016

Die Kriegslage der westlichen Welt spitzt sich immer mehr zu. Doch um die kritische Lage wirklich zu verstehen, muss akzeptiert werden, dass die USA, aber auch ihre ideologischen und ökonomischen Verbündeten einem Codex unterliegen. Diese Nationen werden keine Angriffskriege beginnen. Sie werden aber Situationen herbeiführen und herbeirreden, welche einen Schein-Verteidigungskrieg unumgänglich machen. Das geschah am 11. Sept. 2001 mit dem Einstürzen des WTC genauso, wie die Luftangriffe gegen Lybien. Sie gelten allesamt als Verteidigung der Demokratie.

Montag, 8. Februar 2016

Deflation: Der Mensch kann nicht deflationiert werden ... Wo bleibt die Zivilisationskritik?

Es gibt eine angeblich goldene Regel in unserer Zivilisation, die besagt, dass jeder als "arm" gilt, der von weniger als 2 Dollar am Tag lebt. 

Rein theoretisch wäre Deutschland auch dann nicht arm, wenn ein jeder nicht mehr als 2 Dollar am Tag zur Verfügung hat. Wir müssen also davon ausgehen, dass die geltende Spieletheorie genau das vorsieht. Anders lässt sich die momentane, perfide Armutsdebatte in Europa nicht erklären. Armut wird erst dann für die Masse kritisierbar, wenn die 2 Dollargrenze unterschritten ist.  Das zeichnet sich an der Bezeichnung "Wirtschaftsflüchtling" ab.

Sie fliehen aus Lagern oder Ländern, in denen ihnen nur 50 Cent oder nichts am Tag zum Erhalt des Lebens zur Verfügung steht. Das einzige, was uns dazu einfällt ist: Die Tagesration wieder auf 2 Dollar zu erhöhen. Damit wir keine Zäune und Grenzen aufstellen müssen, weil das eben noch teurer ist. Ökonomen kommen sogar zu dem humanistischen Schlussfolgerung: Es ist billiger ist, Menschen in Lagern im Libanon mit 2 Dollar zu versorgen, als in Europa mit 10 oder 20 Dollar am Tag (inkl. Unterkunft, Strom ect.)

Genau das begreift die heutige Gesellschaft als Humanismus. Sie ist also dazu bereit, Menschen einfach zu deflationieren. Sie machen aus der Armut eine Tugend und reden den Menschen ein, sie seinen aufrichtige und anständige Individuen, wenn sie den Reichen ohne Gier und Neid beim Essen zuschauen, während sie selber nichts zum Überleben haben. Das ist das Credo unserer Zivilisation. Das jetzt auch noch von allen politischen Lagern befeuert wird.

Es wird also Zeit aus der Systemkritik, eine Zivilisationskritik zu machen! Denn es gibt immer mehr Menschen die anfangen, die Ungleichheit als Ziel einer Kultur zu begreifen. Sie streiten für den sozialen Unterschied, in der Hoffnung dadurch zu überleben. Das ist der Grundgedanke, der am Ende Nationen zu Kriegsnationen macht. Angetrieben von einer Vision, dass dies das natürliche Verhalten des Menschen sei. Doch der Mensch ist nicht geboren um Kriege zu führen. Er ist auch geboren, um glücklich sein. Jedes Streben nach Glück, ist der erste Schritt zum Krieg.

DAX: ... Kursziel Deflation ... der Versuch, Menschen zu deflationieren

Der Kapitalismus ist ein Schachspiel. Wie jedes andere Spiel auch. Für jedes Spiel, in dem es um Sieg oder Niederlage geht, ist ein Gegenspieler notwendig, der bereit ist alles zu verlieren ... Jeder kennt diesen harten Ausscheidungskampf, der allerdings nichts anderes ist als Zivilisation. Doch anstatt sie zu kritisieren, soll das die universelle Grundordnung einer menschlichen Gesellschaft bleiben. Jeder lebt sie und begreift doch nicht, dass sich die Menschheit ohne die Kunst der Zivilisation bestens ernährt werden kann - ohne Krieg - ohne Gegenspieler. In der Gleichheit der Summe, wo nicht der Unterschied den Wert darstellt.

Die Schachfiguren in diesem Lebensspiel, das sich Kultur und Zivilisation nennt, sind lebende Menschen. Sie müssen auch dann essen, trinken und Unterkunft haben,  während ihre Vordenker, die nächsten Züge überlegen und bestimmen. Selbst die tragenden Figuren dieses Spiel unterliegen dieser natürlichen Ordnung der Existenz. Auch die Strategen hinter diesem Spiel, sind dieser Ordnung des Existenzialismus unterworfen. Scheitert die Versorgung der Figuren, kann kein Zug mehr vorgenommen werden. Das das biologische Schachspiel als Zivilisation. Fälschlicherweise wird uns das als Existenzialismus gelehrt, dabei ist es nur die Essenz. Von der Existenz an sich hat der gebildete Mensch keine Ahnung.

Keine der heutigen, sogenannten politischen Bewegungen zielen darauf ab, eine Kulturkritik zu beginnen. Ihr Ziel ist die Kultur zu verteidigen und zu begreifen was sie ist. Sie wollen nur die Versorgung der Schachfiguren gewährleisten. Je näher das Ende - das Schachmatt - rückt, desto vehementer beginnen Sie den König und die Strategen zu schützen. Für alle Insider: Der platonische Philosophenstaat wird schon lange gelebt.

Ganz Schlaue wechseln die Fronten. Die einen im Verborgenen, die anderen ganz offensichtlich. So wird aus einem Springer der einen Fraktion, ein Bauer für die andere.Sie begreifen gar nicht was sie tun, denn sie halten die Essenz - das Spiel - für Existenzialismus.

Ist dann die Schlacht, der Schlachten auf dem Reißbrett des Kapitalismus geschlagen und hat sie einen Sieger hervorgebracht, muss sich dieser dem Essenzialismus dennoch stellen. Das Spiel ist gewonnen und hat der Gewinner eine zweite Garnitur Figuren, aber auch eine doppelte Anzahl an Menschen, die vom Spiel ernährt werden müssen. Daher muss der Gegner immer größer werden. Gibt es keine größeren Gegner mehr, wird das nächste Spiel einfach innerhalb der eigenen Fraktion aufgebaut.

Soziale Unterschiede machen aus, wer schwarz und wer weiss wird. Das Spiel ist sozusagen zu einem Selbstläufer geworden, weil keine der Fraktionen den Verstand zur Zivilisationskritik aufbringt. Sie hält den harten Ausscheidungskampf für die menschliche Natur. Die Verlieren formieren sich neu.

Sie stellen wieder Kapitalismusarmeen auf: Aufgeteilt in Bauer, König, Dame, Springer, Läufer und Turm. Und wieder beginnt das Spiel, indem die Geschlagenen am Rand des Spieles weiter versorgt werden müssen, damit diese Massen das Spiel nicht in sich selber zerstören. Das verheerendste Szenario ist: Unkontrollierte Horden von geschlagenen Bauern, Springern, Damen und Königen, stürzen den Gegner ohne Einhaltung der allgemeinen Verhaltensregeln des Spiels. Es sind dennoch keine Anarchisten und es bricht auch kein wirkliches Chaos aus. Sie stürzen nur den König, um sich selber wieder neu, zum Spiel aufstellen zu können. Mehr nicht.

Deshalb kommt es in diesen Zivilisationen zu immer härteren Bestrafungen beim Regelverstoß. Selbst das Volk, als geschlagene Bauern am Rand des Spiels verlangen diese. Eine Form der zivilisierten Rache.

Ein Läufer, der gerade zieht ausgemustert und von einem Bauen ersetzt, der sich als pflichtbewusst bewies. Hin und wieder kommt es vor, dass sogar die Eliten die Regeln ändern, vor allem dann, wenn der König geschlagen ist. Plötzlich gilt er als unnütz und träge: Demokratien begreifen sich daher als Damen im Königsspiel. Sie haben längst den König wegrationalisiert. Die Damen ist nun das Bürgertum, dem aller Schutz gebührt. Eine Freiheit ist das allerdings nicht. Der Bauer bleibt nach wie vor ein frommes Ding, das seinen Gehorsam der Spielregel schuldet - oder: "Niemand steht über dem Gesetz!"

Heute gilt das Ziel dieses Kapitalismusspiels nun denjenigen, die immer noch mit der Figur eines Königs antreten. Das nennen sie "Kampf der Kulturen". Dabei spielen beide dasselbe Spiel. Ziel ist nicht nur das Schachmatt, sondern der physische Tod des Menschen, der den König darstellt und seinem Familienzweig.

Das ist aber nur eine Änderung der Spielregeln. Es ist kein Ende des Spiels. Es ist nur eine andere Variante. Die Willenlosigkeit der Figuren bleibt bestehen. Alles denkt und redet im diese der Regeln.

Spiele funktioniert eben immer nur dann, wenn es einen Gegenspieler gibt, der besiegt, ausgeraubt oder mit der Kunst der Marktwirtschaft in den Ruin getrieben werden kann. Genau hier versagt dann die mathematische Betrachtung. Rein theoretisch ist das Spiel gewonnen, aber aus den Zahlen und Nummern der verlieren, werden plötzlich Menschen, denen das Recht auf Existenz nicht abgesprochen werden kann. Ein Mensch existiert eben auch dann weiter, wenn er eine finanzielle Bankrotterklärung unterschreibt und sich als Verlierer anerkennt.

Es wird also Zeit, das Schachbrett zu verlassen - ohne Krieg der Marktschreiber die Existenz eines jeden Menschen zu erarbeiten. Es wird der Ort gesucht, wo die heutige Spieletheorie nicht mehr benötigt wird, um Menschenleben zu retten oder am Leben zu bleiben. Doch dieser Ort ist noch nicht gefunden und es ist auch nicht das biblische Paradies oder der Garten Eden: Dort sitzt ein alter Mann, der Eden als sein Eigentum begreift und jeden bestraft, der sich eben nicht an seine Spielregeln hält. Es muss also geklärt werden, ob die Erbsünde, der Diebstahl im Paradies, nur eine Fehlinterpretation der Natur ist. 

Die Spieletheorie ist daher nur eine Wissenschaft von Eliten, die nicht mehr wissen wollen was Existenzialismus ist.

Das ist das, was Kant der Welt sagen wollte: Gebrauche deinen Verstand ohne Fremde Anleitung! D. h.: Ohne die Regeln der Kunst, das unsägliche Spiel als zu verteidigende Kultur und Zivilisation zu begreifen. Nach der Systemkritik, kommt nämlich die Zivilisationskritik.

Montag, 1. Februar 2016

Ab wann bin ich politisch rechts? Ab wann bin ich ein Faschist?

Offensichtlich gibt es in Deutschland ein sehr großes Orientierungsdefizit in der Frage:
Ab wann bin ich politisch rechts?

Eine politisch-rechte Einstellung ist ganz einfach erkennbar:

Alle politisch-rechten Einstellungen verfolgen die Vorstellung, dass sozial ist was Arbeit schafft. Der Begriff "sozial" wird umdefiniert. In einem Faschismus, wird "sozial" nicht mehr als die Bereitschaft der Einkommensstarken angesehen, höhere Steuersätze zu zahlen, sondern "sozial" wird immer nur noch in Form von Arbeitsplatzschaffung und -bereitstellung empfinden.

Damit erhalten Privatunternehmen den Status von staatlichen Betrieben, obwohl ihre Gewinne an einzelne Privatpersonen abfließen und lediglich die Verluste der Allgemeinheit als Staatsschulden verbucht werden.

Faschismus beginnt da, wo staatliche Organe Privatunternehmen erlauben gegen Streiks zu klagen oder Medien anfangen zu berichten, dass Streiks, systemrelevante Betriebe lahmlegen und behaupten, die Wirtschaft würde dadurch Einbußen erleiden.

Somit kann festgestellt werden, dass wir bereits in einer Form von Faschismus leben.

Etablierter Faschismus:

  1. Es gibt keine Forderung nach höheren Steuersätzen für einkommensstarke Bevölkerungsgruppen, ab 200.000 Euro jährlich.
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