Mittwoch, 30. März 2016

Weltonline berichtet: AfD sackt ab! AfD-Wähler würden Seehofer wählen! -

AfD sackt ab! AfD-Wähler würden Seehofer wählen! - ... In der Umkehrung bedeutet diese Aussage: sie CDU oder CSU wählen, sind diese Wähler keine RECHTEN und keine NAZIS mehr. Armselige Logik ... aber eben zivilisiert und in der Logik von Aktion und Reaktion. Wer das erfand, will keiner Wissen, denn wer will schon die Wahrheit kennen, die keiner Interpretation bedarf?

Ich schäme mich für die Bewusstseinslogik des Springerverlages und sämtlicher öffentlichen Personen. Ich schäme mich für die Blindheit der Redaktionen und ihrer abhängig Beschäftigten und der angeblich kritischen Gesellschaft, die doch nichts anderes kann als zivilisiert zu sein und sich nicht bewusst ist, dass ihr einzige Streben darin besteht einen vollkommenen Faschismus zu erdenken.

Kleiner Hinweis: Wir erleben gerade keine Kapitalismuskrise oder sonstige Krise, sondern  unsere Zivilisation zerfetzt sich im Streben nach den eigenen Werten nach bestem Wissen und Gewissen - ganz im Sinn der Rechtsstaatlichkeit.

Wem das zu hochgestochen formuliert ist, sei es anders gesagt:


Die Zivilisation ist das Übel der Menschheit. Doch das begreift nur jemand, der Kant nicht nur im Studium als Pflichtlektüre absolvierte, sondern verstand, was Kant meinte und nicht las, was er unter fremder Anleitung eines Professor begreifen lernte.

Die Zivilisation ist die Spitze der künstlichen Natur, die heute als wissenschaftlich  bewiesene Natur begriffen wird.


Noch weiter:

Sokrates ist derjenige, der die Kunst zur Natur erhob und damit angeblich bewies, dass er weiß, was er nicht weiß. Er erfand "Aktion und Reaktion" und baute so seine eigene Höhle, in der die Menschheit bis heute gefangen ist.

Wer also begreifen will, was ich sage, muss Sokrates als Lügner erkennen, denn nichts ist wahr was er jemals als wahr bewies. Trotzdem gilt er als Begründer unserer Philosophie und Zivilisation. Dabei ist er nichts anderes als der erste anerkannte Faschist, der von Platon ein Buch gewidmet bekam.

VERSTANDEN? 


Unsere Zivilisation kann nix anderes als Faschismus und es gibt nun mal keinen guten oder bösen Faschismus, denn er ist grundsätzlich schlecht, auch dann, wenn er in Form einer Demokratie praktiziert wird, in der zwischen schlechtem Faschismus und noch schlechterem Faschismus gewählt werden kann. 

 

Für ein Denken ohne Zivilisation! 

Und damit für die Ungleichheit der Menschen, wo der Unterschied nicht mehr der Wert aller Dinge ist.

Freitag, 4. März 2016

Ist die Welt zu ändern?

Es ist wie so oft: Die Frage ist bereits die Antwort. Es gibt keine Welt. "Die Welt" ist nur eine Nachahmung der antiken Vorstellung vom "Mensch sein". Was? Sie verstehen das nicht? ... Vermutlich ist das der Grund, warum Sie immer noch daran glauben, dass sich die Welt ändern muss und damit der Mensch nach seinem antiken Idealbild weiter existieren kann. Der logische Bruch ist längst zum Sinn des Lebens einer ganzen Spezies geworden.

Vermutlich gehören auch Sie zu den Menschen, die davon überzeugt sind, dass sie ein Opfer der systemischen Umstände sind. ABER nur , wenn Ihr Leben nicht nach der Idealkurve eines durchschnittlingen Leistungsträger verläuft. UND Sie auch für die Zukunft keine Hoffnung haben, dass sich daran etwas ändert.

Aus der Sicht der Zivilisation, sind das die Menschen ohne Hoffnung, die nichts mehr zu verlieren haben und nach der ganz normalen Kalkulation der Zivilisation früher oder später zu dem werden, was heute als Terrorist bezeichnet wird. Noch vor einigen Jahrhunderten nannte man diese Menschen, aufständische Bauern, die mit Fug und Recht von der Staats- bzw. Monarchiegewalt eliminiert wurden.

Gehören Sie allerdings zur anderen Seite dieser "Welt". Sie sind einer der Idealisten, die immer einen gut gemeinte Ratschläge für die Verlierer dieser Welt parat haben. Sie träumen von einer Solidargemeinschaft, die alle irgendwie versorgt, aber selbstverständlich haben Sie gewichtige Gründe, warum gerade Sie von der Solidarität befreit werden müssen. Aus dieser Gruppe speisen sich die heutigen Weltverbresserern und sie werden von den Verlierer gestützt, die sich dadurch wieder einen Zugang zur Idealkurve als Leistungsträger versprechen.

Es ist also niemand da, der diese Welt einreissen will. Es ist also alles nur der ganz gewöhnliche Ausscheidungskampf innerhalb der Ordnung der Zivilisation.

Die Vorstellung von Existenz in Aktion und Reaktion gilt nach wie vor als unabänderlich. Sie ist längst von der Wissenschaft als Natur erklärt worden und ist somit universell, und muss daher auch nicht von den Menschen hinterfragt werden. (Das ist falsch, aber es gilt als gesetzt).

Die Menschheit ist daher eher bereit noch mehr wissenschaftliche Anstrengungen zu unternehmen (Fortschritt), um einen Menschen zu kreieren, der nur noch seine natürlichen Bedürfnisse befriedigen muss, wenn er gemäß den Gesetzen des Liberalismus (Ökonomie) in Lohn und damit in Brot steht.

Es gibt daher auf diesem Planeten kein Streben nach Änderung. Es gibt nur "Welt"-Verbesserer. Das ist wie ein Alptraum, aus dem sie nicht aufwachen wollen, weil in der Realität Ihre Traumgesetze keine Gelt(d)ung haben. Sie halten es daher für logischer, den Traum bewusst zu leiten und zu beeinflussen = Weltverbesserer.

Meine regelmässigen Leser, wissen worauf ich hinaus will: Die philosophische Metapher vom "Träumer" ist längst zu einem politischen Kampfbegriff aller Arten von Weltverbesserern geworden. Und wer hat es erfunden? .... Ja! Genau Sokrates - mit seinem Höhlenbeispiel - der alte Halunke.

Zum aktuellen Weltgeschehen ist nichts mehr zusagen. Es ist völlig berechenbar und läuft in der ganz normalen, zivilisatorischen Routine ab. Es geschieht nichts Unerwartetes, daher ist es eben, wie bereits vorhin geschrieben, alles berechenbar. 


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