Samstag, 14. Januar 2017

Bundestagswahl 2017: Rentengerichtigkeit - Die illegale Finanzierung der Pensionen

Lesezeit: 8 Min. - Dieser Artikel wurde nach bestem Wissen und Gewissen verfasst.

Viele Medienberichte versuchen bereits jetzt die Bevölkerung - ich meine nicht das Volk, denn das gibt es nicht - für die anstehende Wahl im September 2017 zu beeinflussen. Wenn diese Kreise über RENTEN sprechen, meinen SIE auch RENTE. Die PENSIONEN stehen auf einem ganz anderen Blatt Papier, obwohl der sogenannte BÜRGER, der nichts anderes ist als das "abhängig beschäftigten Volk in der Privatwirtschaft".


Beamte müssen in Zukunft ihre Pensionen aus den Steuergeldern erhalten, die lediglich aus einer Extrasteuer für Großunternehmen hervorgehen, die staatliche Vergünstigen in Anspruch nehmen. Sie können es auch Bearbeitungsgebühren für Extrawünsche der Wirtschaft bei der Politik nennen.

Größer denken, anstatt ständig klein und demütig


  • Unternehmensspenden als Parteien dürfen nicht mehr vom "Staat" zu Gunsten der Partei aus Steuergeldern verdoppelt werden.
  • Jede Steuervergünstigung für den Partei-Spender ist zu streichen.
  • Politiker die Nebeneinkünfte in Unternehmen erziehen, sollten in der gleichen Höhe als Steuer von beschäftigenden Unternehmen an den Staat abgeführt werden müssen - als Entschädigung für den Staat durch geminderte Arbeitsleistung des Parlamentariers.
  • Gleichzeitig sollte aus beiden Zahlungen - an Parlamentarier und Staat - der Beitrag in die gesetzliche Renten- und Krankenversicherung ohne Berücksichtigung der einer Einkommensbemessungsgrenze abgeführt werden. Nur so dem Lobbyismus beizukommen.
     
  • Staatliche Subventionen sind als Einnahmen in der Bilanz anzuführen. Wenn jetzt ein Ökonom behaupten will, das sei unlauter, dem sei gesagt:

    • dass dem Arbeiter eigentlich eingeräumt werden müsste, eine bestimmte Quadratmeteranzahl aus Mietwohnung bzw. Wohneigentum als Werbekosten von der Steuer absetzen können - nicht nur der Lehrer sein Arbeitszimmer, sondern der auch der Arbeiter seine Arbeiterwohnung;
       
    • ebenso einen Teil seiner Lebenskosten, zum Erhalt seiner Arbeitskraft.
       
    • Selbst der Urlaub sollte steuerlich absetzbar sein, da er auch dem Erhalt der Arbeitskraft dient.
     
Sie sehen ... der kleinverdienende Arbeiter wird in jeder Hinsicht beschissen und nur genau deshalb funktioniert der Kapitalismus noch, obwohl er eine ausgeprägte asoziale Zivilisationsform darstellt.
"DAS VOLK" - ist der Begriff für die abhängig beschäftigte Arbeiterschaft in der Privatwirtschaft. Sie tragen mit ihren geringen Einkommen die aufwändige Lebenskosten von Unternehmern und Beamten. Kein Unternehmer trägt daher irgend ein finanzielles Risiko über dem Vermögen hinaus, das er vorher durch abhängige Arbeit ansparte oder durch Erbschaft vorzuweisen hat.
 Nehmen wir ein Beispiel:
Ein Abfallunternehmen geht Konkurs. Es gab vor Asbest zu entsorgen und sammelte den Problemstoff auf seinem Werksgelände. Die Kosten dieser zweiten Entsorgung übernimmt daher der Kreis bzw. die Gemeinde oder die Stadt. Warum es immer noch heißt, dass der Chef mehr verdienen muss, weil er das unternehmerische Risiko trägt, ist mir schleierhaft. 

Auch ein Arbeitnehmer trägt ein hohes unternehmerisches Risiko:
Jeder Arbeitnehmer entscheidet sich mit einem Arbeitsvertrag für die Teilhabe am unternehmerischen Risiko des Chefs, das hauptsächlich durch staatliche Subventionen und Steuervergünstigen verzerrt dargestellt wird. Doch für ihn gilt der Mindestlohn, obwohl er aus diesem geringen Einkommen die Rückfallversicherung für das Versagen eines jeden Unternehmens finanzieren muss, inkl. Pensionen und Krankenversorgungsinfrastruktur.
Private Krankenkassen sind das asoziale an unserem Sozialsystems:
Nur durch die Krankenversicherungspflicht des Arbeitnehmers können sich private Krankenkassen leisten, eine verbessere Leistung für ihre Kunden anzubieten. Sie wären niemals in der Lage aus ihren eigenen Beiträgen eine bundesweite Infrastruktur von Krankenhäusern aufzubauen. Auch hier findet wieder ein Betrug am abhängig beschäftigten Arbeiter und Angestellt statt, der keine Führungsverantwortung hat.
 

Bitte bedenken Sie: Die folgenden Denkanstöße sind keine Lösung, sondern sie sind lediglich dazu gedacht, die Demokratie gerecht nach den Gesetzen des Marktes zu finanzieren. Momentan erlauben wir der Profitelite sämtliche humanitären Kosten auf den abhängig Beschäftigten in der Privatwirtschaft abzuwälzen. Das ist der Grund warum der Kapitalismus überhaupt noch funktioniert und sich nicht wie der Kommunismus als unpraktikabel beweist.

Spendenaktionen erhöhen den unternehmerischen Profit:
Gerade in der Weihnachtszeit sollen abhängig Beschäftigten spenden. Vor allem in die Gebiete, die vorher von der Profitelite nach der Kunst des Kapitalismus in Verbindung mit Demokratie und Gesetz ausgebeutet werden. Mit jeder Spende erhöhte so der Arbeiter die Profite von Menschen, die keine Rentenbeiträge einzahlen, sich privat krankenversichern und ihre Investitionen in diesen Ländern noch von der Steuer abziehen. 

Pensionen gehören aus Steuergeldern bezahlt

Pensionen fallen nur für Staatsangestellte an. D. h. die Renten der Beamten müssen rein rechtlich gesehen aus Steuergeldern bezahlt werden und nicht aus der Rentenkasse des "abhängig beschäftigten Volkes". Objektiv betrachtet ist die heutige gesetzliche Rentenversicherung mit ihrer Satzung (Pensionen auszahlen) eine staatlich veranlasste Enteignung des Arbeiters, die mehr die Prinzipien des Kommunismus verfolgt, um einer privatisierten Profitelite die hohen Lebenshaltungskosten zu finanzieren. Sie also: Der Kommunismus ist schon immer Bestandteil des Kapitalismus gewesen.

In der heutigen Zeit gilt immer noch der biblische Grundsatz des "Römerbriefes Kapital 13" - es ist daher ein kulturelles Problems, das eigentlich betriebswirtschaftlich nicht zu lösen ist. Wer also von "Wertegemeinschaft" spricht, meint damit die Einhaltung des "Römersbrief" - eine Form von Testament der ersten katholischen Christen. Deshalb wird auch die Bibel "TESTAMENT" genannt. Die heutigen Macht- und Geldhaber sehen sich daher lediglich als Testamentsvollstrecker. Es liegt also an uns, ob wir das 2000 Jahre alte Testament überhaupt noch anerkennen wollen oder es ablehnen.

Betriebswirtschaftlich gesehen ist die Rentenversicherung eine private Institution des abhängig Beschäftigten in der Privatwirtschaft. Die heutige Privatwirtschaft hat gemäß Gesetz keine direkte soziale Verpflichtung mehr gegenüber der Allgemeinheit. Lohnnebenkosten sind lediglich eine indirekte Beteiligungen und sind vom Profit des Unternehmers abgekoppelt.

  • Es ist ein Missverständnis anzunehmen, dass es sich bei der gesetzlichen Rentenversicherung um eine vom Staat finanzierte und getragene Rente handelt.
     
  • Der Staat stellt sich lediglich als Bürgen für die Rentenversicherung zur Verfügung, dabei müsste eigentlich die private Profitwirtschaft diese Bürgerschaft übernehmen.
     
  • Es handelt sich daher lediglich um einen juristischen Kniff. Daraus formulierte sich ein Recht/Gesetz, die Pensionen für die Staatsdiener aus dieser Kasse zu entrichten - also aus dem Privatvermögen des Arbeiters.
     
  • Dabei sind Pensionen Staatskosten, die über Steuern zu finanzieren sind.
  • Das war allerdings nicht gewollt, weil sonst die Profitelite ihre Gewinne höher versteuern müsste. Der Arbeiter steht daher einen geschlossen Front von Staat und Privatwirtschaft gegenüber, die wie in jeder konstitutionellen Monarchie die Macht besitzt, Gesetze zu erlassen und durch die Staatsgewalt umsetzen zu lassen. Es gibt daher keine Macht für den Arbeiter, sondern lediglich die Wahl zwischen Staat oder Privatwirtschaft/Profitelite als Prämisse.

Wer derartige Verträge ausgearbeitet und dann auch noch im Namen des Volkes unterschriebt bzw. als Gesetz veröffentlichte, hat die abhängig, normal verdienende und arbeitende Bevölkerung in diesem Staat betrogen. Dieser Bevölkerungsgruppe obliegt die komplette Finanzierung der sogenannten Allgemeinheit. Wobei die größten Kosten-Positionen von einer Allgemeinheit produziert werden, die gar nicht in diese Kassen einzahlen.

Beispiel:
Ein Arbeiter ist nach 30 Jahren körperlicher Arbeit in einem Unternehmen oder mehreren Unternehmen nicht mehr verwendbar/ genutzbar / brauchbar. Er muss in Frührente - auf Kosten der übrigen Lohn- und Gehaltsempfänger, die nicht Beamte sind oder nicht genügend verdienen, um sich aus der gesetzlichen Rentenversicherung freizukaufen. Es gibt kein Gesetz, das ein Unternehmen verpflichtet, höhere Renten- und Sozialabgaben bei schwerer körperlicher Arbeit zu entrichten.

Es ist viel mehr festzustellen, dass diejenigen, die schwere körperliche Arbeit entrichten auch noch per Mindestlohn bezahlt werden und nun die sogenannten Armutsrentner darstellen. 

Die heutige Bundesrepublik Deutschland ist daher mehr "deutsches Reich" als sich die Administration (Profielite/Beamte/Wissenschaftler) eingestehen will. Der Lohn / das Gehalt diente damals wie heute lediglich dazu ausgekoppelte Eliten von der Masse der Geringsverdiener zu finanzieren - ähnlich der kommunistischen Konzepte in der DDR. An diesem Prinzip würde sich auch dann nichts ändern, wenn die Belegschaften per demokratischen Abstimmungen sich selbst den Chef wählen würden. WARUM? - weil die Berechnung der Einkommen von Führungspersonal nicht durch demokratische Wahlen tangiert wird. Selbst eine Änderung der Verfassung könnte daran nichts ändern, weil auch die Verfassung die kulturell bedingten Vorstellung von Werten (Bewertung/Einkommen) nicht verändert. Nicht einmal ein "bedingungsloses Grundeinkommen" ist in der Lage die Kultur des heutigen Bewertungssystems zu verändern. Es verlagert lediglich die Debatten in andere Kreise, die derartige Einkommen zu erwirtschaften = vom Einkommen abzutreten haben. Erfahrungsgemäß wird es wieder der kleinverdienende Arbeiter sein, aber niemals die Profitelite.

Finanzierung der Pensionen ist nicht Aufgabe des Arbeiters


Wo steht geschrieben, dass Pensionen aus der gesetzl. Rentenversicherung des abhängig Beschäftigten in der Privatwirtschaft zu entrichten sind? Vor einem ordentlichen Gericht gegenüber dem geltenden Gesetze würde dieser Vertrag niemals standhalten bzw. ich bezweifle, dass dieser Vertrag überhaupt existiert. Vermutlich wurde aus einer anfänglichen Lücke im Gesetz eine Gewohnheit, die sich heute einfach als ein Gesetz versteht, das keines noch nie eines war. Oder verhält es sich so, wie das Wegerecht, das nach 10 Jahren zum Gewohnheitsrecht wird?

Die Auszahlung der Pensionen aus der Rentenkasse sind ein massiver staatlicher Übergriff auf das Privatvermögen der Arbeiter, das als Eigentum nicht den angemessenen Schutz eines kapitalistisch agierenden Staats erfährt. 

Mehr Kapitalismus für die arbeitenden Armen unserer Gesellschaft


Der Mensch müsste daher mehr Kapitalismus für den Arbeiter verlangen, um in der Argumentationsline zu bleiben. Mehr mache ich hier nicht! Ich betone noch einmal, meine Vorschläge sind keine Lösung, sonder lediglich ein Weg zur Offenlegung von Defiziten, die der Kapitalismus schafft ohne einen Willen zu kennen, diese zu beseitigen. Der Wille des Kapitalismus beruht lediglich darin, menschliche Notlagen (Einkommen) als natürliches Schicksal eines Menschen definiert. Armut ist kein Schicksal, sondern eine absichtlich durch die Zivilisation herbeigeführte künstliche Lebenssituation. Das gilt auch für den Reichtum oder den so berüchtigten Mittelstand.

Wer das als Schicksal begreift und versteht und sich als Schmied seines Glückes versteht, nimmt dafür billigenden in Kauf, dass für sein Glück eine Vielzahl von Mensch in Elend leben. Das Elend ist also der Preis für das berühmt berüchtigte Glück, nach dem alle streben und verstohlen "GESUNDHEIT" nennen. Dabei weiss jeder, dass körperliche Arbeit das Leben dramatisch verkürzt und die Gesundheit nachhaltig beeinträchtigt.


Diskutieren Sie daher in diesem Wahljahr niemals über RENTE, sondern immer über die überhöhten Pensionen und deren Finanzierung aus der Rentenkasse
des arbeitenden Armen!


Momentan wird Arbeiter gegen Arbeiter ausgespielt; Rentner gegen Rentner. Es gibt keine öffentliche Diskussionen über die ungerechtfertigten Privilegien von Profitelite und Beamten. Doch genau die brauchen wir.

Beamte müssen in Zukunft ihre Pensionen aus den Steuergeldern erhalten, die lediglich aus einer Extrasteuer für Großunternehmen hervorgehen, die staatliche Vergünstigen in Anspruch nehmen. Sie können es auch Bearbeitungsgebühren für Extrawünsche der Wirtschaft bei der Politik nennen.




1 Kommentar:

  1. Veröffentlichen sie den Artikel doch noch als Petition. Ich würde unterschreiben

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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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Wir stellen hier nicht den Anspruch, alles zu wissen, aber bemühen uns, alles, was wir in Erfahrung bringen können zu publizieren.
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