Donnerstag, 26. Januar 2017

Ukraine: Bald kein us-amerikanisches Geld mehr für EU-Nationalismus?

Viel wird über die us-amerikanische Finanzierung der Maidan-Bewegung in der Ukraine 2013 spekuliert. Viel klingt plausibel, obwohl die Konstruktionen der westlichen Nachrichtendienste etwas anderes schlussfolgern wollen. Tatsächlich aber ist der neue US-Präsident Trump ein Risikofaktor für die Kiew-Ukraine, die sich als europäisch sieht und so gar nicht *skythisch sein will. 

Die Politik von Petro Poroschenko in der Ukraine baute bis dato ausschließlich nur auf dem politischen Willen und dem Geld des us-amerikanischen Establishment auf. Doch seit Donald Trump weht dort eine sehr steife Briese in Richtung Ukraine. Donald Trump sieht nicht das Ziel seiner Politik darin, militärische Invasionsfantasien europäischer Regierenden zu finanzieren, die am *Cäsarenwahn leiden. 

Es steht wohl in den Sternen, ob die in der Ukraine stationierten us-amerikanischen NATO-Truppen und -Waffen auch in Zukunft noch den Schein der politischen Sicherheit für Poroschenko bieten werden. 

Poroschenko hat die Zeiten der Zeit erkannt

Seine Pressestelle ließ am 17.01.2017 verlauten, dass Poroschenko auf die Unterstützung China in Sachen Krim und Russland hofft. Selbstverständlich erweckt diese Meldung den Anschein, als sei es zu einem offiziellen Treffen zwischen Poroschenko und Xi Jinping gekommen. Doch tatsächlich waren beiden "nur" beim Wirtschaftsforum in Davos. Ob sie tatsächlich ernsthafte, politische Gespräche führten, bleibt der Fantasie des Lesers der Pressemitteilung überlassen. 


China besteht allerdings auf einer Konfliklösung im gegenseitigen Respekt und Fairness. Poroschenko hat daher tatsächlich eine Abfuhr aus China erhalten. Doch Pressemitteilungen sind immer schön niedlich zu lesen, wenn sie nur eine Meinung beflügeln sollen. 
 
Doch eines wird klar. Poroschenko ist sich sicher, dass die Zahlungen der USA an die Ukraine genauso gestoppt werden, wie die Zahlungen an die Palästinenser. Schließlich ist die Ukraine ein rein europäisches Problem. Hervor gerufen durch die Machtgier und der diplomatischen Unfähigkeit europäischer Politiker, allen voran von Angela Merkel und Walter Steinmeier, der nun Bundespräsident der Deutschen wird. 

Nichts Verwerfliches an Donald Trumps Protektionismus
Selbstverständlich ist die mediale Lage zur Debatte um den nun beginnenden amerikanischen Protektionismus in Europa sehr subjektiv und schränkt die Überlegungsmöglichkeiten der Bevölkerung ein. Dennoch sollte sich jeder im Klaren sein, dass das Gebilde "Europäische Union" nichts anderes ist als ein Protektionismusverein, bestehend aus 27 Nationen, die sich zu Europa zählen. 

Die USA sind genau genommen genauso ein Gebilde, nur weiter entwickelt. Die USA verfügen bereits über eine einheitliche Regierung, Steuereinnahmen und ein bindendes Rechtsgebilde. Die EU ist davon noch weit entfernt, will aber andererseits bereits als ein einziger Staat bzw. Nation auftreten und Handelsabkommen abschließen. 

Daher ist objektiv betrachtet der Vorwurf des Nationalismus gegenüber den wirtschaftlichen Vorstellungen von Donald Trump nicht nur einseitig, sondern absolut Bullshit - außer die Medien endlich begreifen, worüber sie schreiben, und bezeichnen die Politik der EU als Nationalismus. 

EU-Nationalismus und völkisches Denken

Selbst die Unruhen in der Ukraine sind ein Resultat des europäischen Nationalismus und den daran geknüpften Protektionismus gegenüber Russland. Schließlich sieht der Vorvertrag der EU mit der Ukraine von Poroschenko vor, dass vor allem der Dombass seinen Handel mit Russland um ca. 80 % reduziert. Was in der Konsequenz für die dortige Bevölkerung Arbeitslosigkeit und Elend bedeutet. Das könnte mit dem richtigen Abstand, sogar als völkische Politik bezeichnet werden. 

Die EU ist gut beraten, ihren Nationalismus und ihr völkisches Denken gegenüber anderen Völkern zu überdenken und sich wieder dem Humanismus zuzuwenden. 

In diesem Sinne
Euer Politprofiler

*Skythen - war in der griechischen Antike in der geistigen Auslegung von Sokrates nur ein anderer abschätziger Begriff für "Barbaren", der durch die Römer geprägt wurde. Unter "Skythen" und "Barbaren" wird in dieser geistigen Prägung nichts anderes verstanden als "unzivilisierte Völker" und "Untermenschen", die lediglich für die Sklaverei existieren.

*Cäsarenwahn - ein Begriff aus der geistigen Haltung des Platonismus. Ein Philosophenkönig nach Sokrates, der selbst die Lehre des Meisters (Sokrates/Platon) infrage stellt und zu verbessern sucht. Jemand der sich über das Gesetz des Meisters stellt, das wir heute im Hier und Jetzt längst nicht mehr als Regeln, die von einem Menschen erträumt wurden, betrachten, sondern als Naturgesetz.

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