Samstag, 20. Mai 2017

Wikileaks: Was die Mode längst geteilt ... Kutlur und Zivilisation sind eine Mode

Julian Assange sitzt nun schon seit 2012 in der ecuadorianischen Botschaft in London fest. Er flüchtete damals dorthin, weil er befürchtete von Schweden an die USA ausgeliefert zu werden. Assange stellte sich als "Gesicht" von Wikileaks in die Öffentlichkeit, als die Medien anfingen Wikileaks zu kritisieren. Sie warfen der Veröffentlichungsplattform vor, keine öffentliche Ansprechperson zu haben. So wurde Julian Assange zu Wikileaks und geriet sofort in den Focus der Nationen, die sich durch zu viel Wahrheit über die eigenen Machenschaften gegenüber ihren Schutzbefohlen und ihren geschaffenen Mechanismen bedroht sehen. Nun endlich lässt Schweden die absurden Vorwürfe der Vergewaltigung fallen.

In der Berichterstattung zu diesem Thema ist die Konzeption der Zivilisation in freier Wildbahn zu beobachten. Wikileaks als Veröffentlichungsmechanismus wird auf die biologisch, existierende Person "Julian Assange" reduziert. Er werden moralische Vorhaltungen für Dinge gemacht, die er gar nicht verschuldete oder in die Wege leitete. Als schuldig gilt nicht Hillary Clinton, Barack Obama oder die NSA im Zusammenwirken mit sämtlichen Geheimdiensten dieser Welt, sondern Assange und Snowden.

Hillary Clinton ist für ihre E-Mails selber verantwortlich und vor Gericht


Unsere Medien (Unternehmen) stellen momentan die Rechtsstaatlichkeit zusammen mit der Politik und den bürgerlichen Milliardären dieser Welt auf den Kopf. Sie machen Assange zum Täter, obwohl Hillary Clinton absichtlich und angetrieben von krimineller Energie einen E-Mailer-Server einrichtete, um die Kontrolle der Demokratie zu umgehen. Ihre Wut über die Veröffentlichung ihrer E-Mail ist nun plötzlich ein Akt der geltenden Rechtsstaatlichkeit.

Das was heute als Gerechtigkeit angesehen wird, ist nur plumpe und animalische Rache der Mächtigen an taffen, wahrheitsliebenden Menschen. Sie schreckt auch nicht davor zurück, die Veröffentlichung ihrer kriminellen Energie in Sache E-Mail zu einer Staatsaffäre zu stilisieren und lässt behaupten, dass Wikileaks im Namen von Russland gehandelt habe, um Donald Trump zum Präsidenten der USA zu machen. Viele wollen ihr glauben bzw. ihrer riesigen PR-Maschine, die sich hinter ihrer Fondation (TENEO) versteckt.

US-Regierung unter Obama ist verantwortlich für die Gefährdung von Unschuldigen und muss vor Gericht

Die von Wikileaks veröffentlichten Unterlagen waren schon vorher einem ausgewählten Kreise von Entscheidungsträgern bekannt. Somit gefährdeten diese Inhalte schon lange die Leben von Unschuldigen. Assange triff hierfür keine moralische Schuld.

Der kleine feine Unterschied besteht darin, den heutigen Eliten durch die Veröffentlichung von Wikileaks nicht mehr willkürlich handeln können. Die erwähnten Menschen stehen nun unter dem Schutz der Öffentlichkeit. Sollte ihnen etwas passieren, kann einfach rekonstruiert werden, dass sich Machtmenschen unserer heutigen Kultur an ihnen vergriffen haben. Das funktioniert bei Assange und Snowden ebenfalls. Verschwinden sie aus dem öffentlichen Interesse, wird es gefährlich für sie.

Wütende und rachsüchtige Eliten sind der Anfang von Tyrannei

Wikileaks und Menschen wie Edward Snowden stellen eine Gefahr für die heute herrschenden Eliten dar. Sie publizieren die Wahrheit über unsere Demokratien und deren Mechanismen, welche Eliten geschaffen haben. Wikileaks gibt den Menschen die Möglichkeiten einen Blick nicht nur hinter die Kulissen der Macht zu werfen, sondern deren Mechanismen zu erkennen. Das viel gefährlicher als jede Wahrheit. So sind nun schon viele Vermutungen, die als Verschwörungstheorie von Politik, Medien und Kapital abgetan wurden, als absolutes Faktum in die Welt gekommen. Dennoch werden sich die Massen nicht bewusst, wie sehr sie von einer geringen Anzahl von Menschen mit viel Kapital, um ihre Leben, ihre Sicherheit und auch um ihr Kapital - Anrecht auf Leben - betrogen werden.

Der Antrieb zur Tyrannei ist längst Kultur

Vielen bleibt bis heute verborgen, dass Wirtschaft und Ökonomie nichts anderes sind als ein krimineller Antrieb zum Diebstahl unter dem Schutz von Gesetz und Moral. Heutige und antike Ökonomien unterliegen dem Codex einer Wertegemeinschaft, die in meinen Augen auch nichts anderes ist als Mafia.

Ihr Einfluss - gemeint sind die Eliten - erstreckt sich bis in die höchsten Kreise unserer Staatsmechanismen. Sie entwerfen Gesetze und legalisieren Machenschaften, die in früheren Zeiten noch als Steuerhinterziehung oder Betrug angesehen wurde. Sie entwerfen Modelle, welche ganze Bevölkerungen von Nationen dazu verpflichten, systemrelevanten Unternehmen mit Steuergeldern zu unterstützen und verlangen zur Finanzierung dieses als sozial bezeichneten, demokratischen Vorgehen, den Abbau von Sozialsystem, Renten ect. - siehe Griechenland. Dabei ist das nichts anderes als die Tyrannei der Wertschöpfung, die in ihrem weiteren Verlauf die Menschheit wieder zu Sklaven macht, aber unter dem Aspekt der Rechtsstaatlichkeit aus der sich selbst ein Cicero nicht mehr mehr heraus winden könnte.


Die Tyrannei als Leitkultur


Gehen nun die Menschen wie in Griechenland auf die Straße, wird dieses demokratische Verhalten als gewaltbereite Demonstration in unseren Medien bewertet und mit Meinungen anstatt mit Informationen publiziert. Daraus ergibt sich das Gefühl die gewählten Mittel der heutigen Rechtsstaatlichkeit seien gerecht, obwohl Menschen brutalst niedergeschlagen, weil sie für ihr Recht auf Leben eintreten.

Aus Griechenland erreichen uns Bilder, die wir sonst nur aus Diktaturen kennen. Dennoch erlaubt uns unserer innerer Kompass der Moral dies nicht als Ungerechtigkeit zu erkennen, wenn Polizisten auf Zivilisten einschlagen, sondern als schöne (handsam) Gerechtigkeit.  Unsere moralischen Bewertungsinstrumente wurden längst vom Neoliberalismus gedreht und umgewertet.


Der heutige Mensch einer Demokratie ist  kein Demokrat mehr, sondern nur noch ein emotionsloser Ökonom. Sein Wille entsteht aus dem Verständnis der Wertschöpfung heraus und nicht mehr aus dem normalen Menschenverstand. Gerecht ist nur das, was Werte schafft, alles was keinen Wert schafft ist wertlose und muss aus der Gesellschaft ausgetrieben werden.

Deutschland die Werkbank der Welt

Deutschland ist die Werkbank der Welt und sieht sich jetzt aufsteigender Konkurrenz gegenüber. Deutsche Eliten werden ihr Kapital und damit ihre Macht verlieren, wenn der Deutsche nicht bei der Stange bleibt. Deshalb kämpft der Deutsche heute wieder für seine Ausbeuter, die ihm einen Stundenlohn von 8,70 Euro gewähren oder ein Leiharbeiterverhältnis als Ziel seines Lebens vorgeben. Der Deutsche findet es völlig normal, wenn Rentner für 450,00 Euro Jobs den Garten der Eliten in Schuss halten. Diese Deutsche wiederum empfinden sich als sozial, wenn sie alte Menschen für sich schuften lassen. Halleluja! Das ist Deutschland!

Deutschsein bedeutet, sich dem besten Gefühl der Gerechtigkeit ausbeuten zu lassen. Deutschsein bedeutet auch, dem Rest der Welt dieses Glückgefühl als Kultur eigen zu machen. Noch funktioniert dieser Unterdrückungskrieg mit Kapital und Wirtschaftsmacht, doch sind diese Mittel erschöpft, wird diese Eliten wieder das Fußvolk zu gerechten Kriegen motivieren und alles was nicht nach den deutschen Werten funktionieren will, überrennen.

Deutschsein ist die Vorliebe zur Tyrannei


In diesem Zusammenhang erduldete die deutsche Bevölkerung durch sämtliche Jahrhunderte jede Form von Renten- und Sozialkürzung. Deutsche sind heute noch stolz auf "Karl den Großen" und die Habsburger. Sie waren schon immer schwach. Sie wehrten sich nie gegen die Tyrannei. Sie ließen sich immer nur zum Instrument der Bürgerlichen und der Gilden machen - siehe Schichtbuch von Bote.

Sie waren auch zu schwach und zu einfältig, um sich gegen die Erhöhung des Renteneintrittsaltern zu wehren. Nun glaubt sie sogar, alle anderen Länder und Nationen müssen ebenso wie sie bis 67 arbeiten und die spärliche Rente mit Minijobs auffrischen. Ihr Antrieb ist auch in diesem Falle die kriminelle Energie von Wertschöpfung und daher Wertegemeinschaft. In dieser Zukunft wird es nur noch 450 Euro-Jobs geben, ohne Anspruch auf Rente. Das ist die Zukunft, die wir für unsere Kinder und Enkeln planen, weil wir ja so großes Verständnis und noch mehr Mitleid mit denen haben, die Wertschöpfung an uns betreiben. Nietzsche nennt das Sklavenkultur.

Sie - die Deutschen, die heute CDU oder AfD wählen, bei Pegida mitmarschen oder bei der FDP, der SPD, den Grünen oder den Linken ihren demokraten Haken setzen. Sie halten es für völlig legitim, wenn alle Arbeiter genauso ausgebeutet werden, wie die deutschen. Das ist das was sie unter Europa verstehen und was Politiker Wertegemeinschaft nennen. Sie genießen es geradezu, wenn in Frankreich nun unter Macron nun in naher Zukunft das Streikrecht beschnitten und die Sozialleistungen nach dem Modell von Hartz4 gestrichen werden.

Es werden sich Millionen von Deutschen vor den TV-Geräten amüsiert tummeln und von Gerechtigkeit schwärmen, wenn die Franzosen sich dagegen diese "Sozialreformen" wehren und dafür von Sondereinsatzkommandos verprügelt werden.

So wie einst die Briten gegen die sogenannten Reformen von Margret Thatcher kämpften und nach dem Modell der mittelalterlichen Belagerung im wahrsten Sinne des Wortes ausgehungert wurden. - Übrigens, das wurde auch schon in Frankreich bei Streiks angewendet. Während dessen hält der Deutsche Streiks längst für wirtschaftsschädlich und freut sich, wenn er ein aus der tiefsten Seele seiner Kultur ein Hassstatment gegen Steikende abgeben kann. Angetrieben vom liberalen Sozialneid: Allen soll es so schlecht gehen wie mir!

Deutsche Leitkultur: Allen soll es so schlecht gehen wie mir


Der Deutsche hat den Anspruch an die Welt, dass alle so blöd sein müssen wie er. Wer sich nicht ausbeuten lässt und dies als gerecht empfindet, der wird mit der Gewalt des Geldes (Abhängigkeit) gebeugt oder mit der Staatsgewalt von Wasserwerfen in den Straßengraben gespült. Bei der nächsten Entlassungswelle werden dann diese Menschen gemäß dem Sozialplan auf der Abschussliste stehen.

Kultur ist sehr leicht zu verstehen. Wer hier vernünftig ist, stellt sich nicht auf die Straße, denn er denkt mit, was wiederum als Intelligenz bezeichnet wird. Da nun einige verstanden haben, wie die Kultur funktioniert und sich vermummten, wurde das Vermummungsverbot von den Eliten erlassen. Der Kultur kann keiner entkommen.

Sokrates vergleicht die Menschen mit Hunden


Kultur bedeutet Kritiker nicht nur auszuschalten, sondern den Antrieb zur Kritik rational auszuschalten. Die Regeln der Ökonomie sind einfach. Sie ist die Psychologie des Urfaschismus nach der Dialektik von Sokrates. Schon zu seiner Zeit (ca. 400 v. Chr.) verglich dieser als Begründer unserer Zivilisation gefeierte Mann, die Menschen mit Hunden.

Er erklärte in allen Einzelheiten, wie Eliten und Gelehrte die Menschenmassen wie Hunde, dressieren und abrichten können. Eines sollten wir uns bewusst sein: Wir sind heute nichts anderes als domestizierte Menschen, die unter dem Eindruck der 3000 Jahre andauernde Dressur der Kultur längst vergessen haben, was Menschsein bedeutet. Unter dem Eindruck dieser Erfahrungen haben wir uns selber Instrumente erfunden, die es keinem erlauben, diese Programmatik in Frage zustellen oder zu revidieren.

Jede Reform und jede Revolution ist gemäß unserer Dressur nur dann möglich, wenn sie innerhalb der Werteregeln der Ökonomie und den Regeln der Wertschöpfung verfasst ist. Einen anderen Wille und Antrieb kennt die Menschheit schon lange nicht mehr. Jede Fantasie und Vorstellung zu neuen Werten ist bereits vor 3000 Jahren abgestorben.

Jeder der sich in dieser Zeit nicht an die neuen Werte dieser Zeit hielt wurde zum Sklaven gemacht, aus der Gesellschaft gestoßen und so zum Tode verurteilt ohne dass je eine Demokratie, ein Regime oder eine Monarchie Hand an diese Menschen anlegte und rückwirkend in der Betrachtung der Historiker zu Verantwortung gezogen worden wäre. Er will schon Sokrates als Gedankenverbrecher durch die Jahrtausende verurteilen? Dieser Jahrtausende andauernde Massenmord ist keinem Geschichtsbuch erwähnt. Schlächter in diesem Sinne sind die Guten wie die Bösen. Sie kämpfe alle für die Kultur der Wertschöpfung. Es geht ihnen lediglich um die Macht das Gesetz so zu schreiben, dass die Gewinne in ihren Taschen laden. Deshalb erfand sich der Mensch das BÖSE.

Dabei gibt es gut und böse nicht, sondern es gibt nur hässlich und schön.  Dieses ist wiederum nur eine Frage des Geschmackes und der Mode. Gemäß der europäischen Hymne ist es nämlich die Mode, welche die Menschheit trennte. Sieh hierzu Sokrates und die Schönheit der Gerechtigkeit und der daraus resultierende Glaube, dass in einem schönen, gesunden Körper auch ein "schöner, gesunder" Geist wohnt.

Vernunft ist das Unverständnis von Wahrheit


Wer sich daher nicht mit den Anfängen unserer heutigen Zivilisation beschäftigt und nicht wissen will woher all das kommt, von dem er glaubt, es sei bewiesenes Wissen, der wird von Tag zu Tag in geistiger Umnachtung leben. Er wird das Falsche als richtig ansehen. Wir wird bereit sein im Namen der Mode (Werte) Menschen zu diskriminieren, im Namen der Gerechtigkeit (Rach) ermorden und mit Maschinen und Technik ermorden lassen - im Namen der Demokratie. Er wird diejenigen als Terroristen beschimpfen, die sich gegen diese Maschinerie des Morden zur Wehr setzen. Er wird von ihnen verlangen im Bestrafungs- Gerechtigkeitsmechanismus unserer Wertegemeinschaft in Armut zu verhungern. Deshalb gibt es so viel Armut in dieser Welt. Sie gehört zu unserer Kultur ohne Armut ist unsere Kultur nicht funktionsfähig.

... und das alles nur deshalb, weil er sich einer Mode unterwirft, mit dem Willen, die Menschen zu teilen, um zu herrschen. Eigentum ist übrigens die geistige Gewalt unserer Kultur. Nur wer Eigentum kennt und seinen Mechanismus versteht, gilt als zivilisiert. Eigentum teilt! Im antiken Griechenland zur Zeit von Sokrates hieß Eigentum noch Herrschaftsrecht.

Gleichheit ist zivilisierten Menschen (Zivilisten) in allen sozialen Lebenslagen ein Gräul. Die Gleichheit eines Zivilisten basiert auf der Vorstellung in jeder Gleichheit einen Unterschied zu finden, um zu unterdrücken und auszubeuten, weil er unter der Mode der Tyrannei - der Wertschöpfung - dem natürlichen Chaos eine neue Ordnung verpasste, die wir heute Zivilisation oder gar Leitkultur nennen. (s. Hesiod - Tage und Werke mit dem Hinweis auf das hinfällige, goldene Geschlecht).

Jeder, der von sich behauptet er hätte eine Kultur, die es zu verteidigen gilt und davon überzeugt ist, dass diese anderen Menschen aufgezwungen werden muss, ist ein dressierter Hund im Geiste Sokartes - auch dann, wenn er nie eine Zeile von ihm je las.

Das Testament unserer heutigen Zivilisation ist nicht die Bibel, sondern es sind Sokrates und Platons wirre Träume von der schönen Gerechtigkeit. Aus diesem Grund halten 80 % der Deutschen, Assange und Snowden für Verbrecher und Verräter. Es ist ihnen geistig nicht möglich die Eliten als die Lügner und Betrüger zu erkennen. Sie sind eben blind und d. h. zivilisiert und kultiviert und mit einem hohen Maß an Moral und Vernunft angefüllt.

In diesem Sinne
Euer Politprofiler

Samstag, 13. Mai 2017

Wikipedia: Das Buch der Philsophenkönig - die Wikipedianer

Wikipedia ist ein Paradebeispiel des gelebten platonischen Liberalismus. Nach meinen Gefühl sogar des Neoliberalismus. Dort tummeln sich selbstherrliche Autoren, die ohne es zu wissen zum Club der Handlanger für die platonischen Philosophenkönige gehören.

Nun mag manch einer behaupten, ich würde mich auch in einigen Beiträgen auf Wikipedia beziehen, doch tute ich lediglich, um die Denk- und Argumentationsweise unserer heutigen sogenannten Kultur zu belegen.

Alleine der Artikel über das Eigentum ist hanebüchen und durch und durch platonisch. Was allerdings nicht bedeuten soll, dass der Artikel über das Eigentum im Brockhaus besser ist.

Begründung meiner Kritik:

Wikipedianer akzeptieren jede Quelle als nachweise ohne zu wissen, wie Quellen entstehen. Sie haben keinen Zugang zu eigentlichen Hintergrund unserer Kultur und können daher auch kein Korrektiv darstellen. Sie agieren absolut systemisch.

Systemisch deshalb, weil sie ihr gesamtes Wissen nur über fremde Anleitung erworben haben. Im Artikel über Eigentum bei Wikipedia findet sich kein einziger Hinweis darauf, dass Eigentum lediglich eine geistige Vorstellung des Menschen ist. Sie arbeiten daher sehr wissenschaftlich. Sie belegen alles aus Quellen. Dabei entstehen heute keine neuen Quellen. Heutige Quellen beziehen sich lediglich auf vergangene, nicht belegte Behauptungen, die im Lauf der Jahrhunderte, weil sie eben als geschriebenes Wort existieren, als wahr gelten. Alles was diese Quellen in der damaligen Zeit kritisierten, wurden nie zitiert und existieren daher heute nicht mehr. Deshalb ist Denken ohne Fremde Anleitung so wichtig, aber heute nur noch selten anzutreffen, außer einer will eine weitere Lüge etablieren, die in 50 Jahren als wahr gilt.

In der Etymologie gehen die Wikipedianer in der Erklärung von Eigentum nicht weiter zurück als zum römischen Reich, obwohl das antike Griechenland eigentlich die geistige Wiege unserer Ideologie ist, die wir fälschlicher Weise als Kultur bezeichnen.

Im altgriechischen war das Wort "Eigentum" nichts anderes als "das Herrschaftsrecht". Das zeugt davon, dass in dieser Zeit jeder zumindest noch eine Ahnung davon hatte, dass Eigentum nur eine Vorstellung ist und kein Recht oder Gesetz.

Eigentum ist nur eine angenommene Wirkung von Materie,
die physikalisch nicht nachweisbar ist.

Genau dieser Satz darf bei Wikipedia nicht stehen, weil es dafür keinen Quellennachweis gibt. Dabei braucht dieser Satz keine Quelle, denn er ist in seiner Formulierung glasklar als Faktum zu erkennen, das nicht widerlegt werden kann. Deshalb kann Eigentum auch nicht genau bezeichnet werden. Eigentum ist ein geistiges Konstrukt, welches das Verhalten des Menschen manipuliert.

Mit diesem Satz wird alles: Kultur, Religion, Moral und was sonst noch als Quellennachweis für die heutige unmenschliche, menschliche Umgangsformen herangezogen wird, hinfällig, wie das berühmte "goldene Geschlecht" von Hesido. Dieses setzte gemäß dem Gleichnis von Hesido, die Götter in den Himmel, um auf der Erde Gelage feiern zu können. In der Zwischenzeit vergaßen die Menschen das "goldene Geschlecht". Es starb aus - so Hesiod weiter, aber die Götter ließen die Menschen im Himmel. Erst danach erfand sich der Mensch die sogenannte "göttliche Ordnung", den Unterschied zwischen arm und reich. Auch eine Form von Rassismus. Einem geistigen Rassismus. Der Sozialrassismus ist daher die Urform des Faschismus und der Ursprung des Kapitalismus und der Zivilisation. Der Antrieb ist die Faulheit, um "Gelage zu feiern". Nicht anders tun heute noch die Reichen, auf Kosten der Armen. Erst später kam die Sklaverei. Diese begründet sich auch in Sokrates, der bestimmte, dass Hellenen nur Nichthellenen als Sklaven nehmen dürfen. Klingt wie die Leviten aus dem alten Testament.

Wer kann schon sagen, ob Platon nicht nur Jesus, sondern auch das alte Testament erfunden hat. Es heißt nicht umsonst TESTAMENT. Es ist ein Nachlassschrift mit Anweisungen für Lebenden. Platon erfand auch die Geschichte über "Atlantis" unter der Angabe einer Quelle - ähnlich wie bei Wikipedia und anderen Nachschlagewerken. Dabei erklärte er den "Hellenen" nur, dass sie geistige Abkömmliche von Göttern sind. Bitte die Geschichte genau lesen und erst dann urteilen, dicht Hollywood oder anderen Geschichtenschreiber als Quelle heranziehen.

Warum nennen sich die alten Griechen "Hellenen"? Wegen der schönen Hellena? Der Schönheit der Gerechtigkeit? Sokrates beschreibt nichts anderes als das heute die EU sein will. Der Rest ist Ausland und kann als Sklave - niederer Mensch - angesehen werden.

Selbst die Offenbarung von Johannes liest sich wie "Platon der Staat" mit der goldenen Stadt, die andere neidisch macht, damit diese so sein wollen wie Hellas. Johannes ist auch der Autor des Römerbriefes Kapital 13 im NT. Dieser bildet den Grundstock, von dem was wir heute als Diskussion über Kultur bezeichnen. Wikipedia kennt keinen Artikel über "europäisierte Welt". Gäbe es diesen würde jeder nachlesen können, dass wir heute in Deutschland und all dem was wir als zivilisierte Welt bezeichnen nichts anderes ist als ein Gottesstaat bzw. Hellas.

In Wikipedia tummeln sich kleine Studenten, die davon überzeugt sind, dass sie lassen wissen und was nicht wissen mit Zitaten und Quellverweisen an Büchern belegen können. So kann sich jeder seine Wahrheit konstruieren ohne auch nur Ansatzweise über die eigentliche Richtigkeit seiner Aussage nachdenken zu müssen. Das ist Denken unter fremden Anleitung.

Solche Menschen sind gar nicht in der Lage, Veröffentlichungen von vermeintlichen Persönlichkeiten oder Prominenz als Bullshit zu erkennen, sondern sie dienen als Quelle.

Nehmen wir die heute Gestaltungen von Nachrichten. Sie folgen einem stetigen Schema der gegenseitigen Quellennachweise.

Frühmorgens wird eine Mutmaßung über ein Ereignis als Nachricht in den Medien veröffentlicht. Es geht also nicht darum, ob ein Bombe im Flughafen A explodiert ist, sondern um die Mutmaßung, wer dafür verantwortlich ist.

Bereits zwei Stunden nach dieser Meldung findet sich irgend ein kleiner Beamte, der sich zu der Aussage hinreißen lässt, dass es ein terroristischer Anschlag war. Eine weiter Stunde später ist zu lesen, das aus "gut informierten Kreisen", es wahrscheinlich Terrororganisation XY war. Das nächste Medium verweist auf diese Quelle und macht daraus ein Faktum. Und in den Abendnachrichten ist es dann ein Terroristischer Anschlag, weil sich dafür genügend Quellen zitieren lassen.  So ähnlich funktioniert auch Wikipedia und jedes andere Nachschlagewerk. Es sind die Summen der geistigen Fähigkeit der Autoren, die sich nicht einmal die Mühe machen, kritisch über die eigenen vorgefertigte Meinung, die für Wissen halten, nachzudenken.

Manch einer dieser Autoren, mag sogar auf ein Philosophiestudium zurückgreifen können. Doch was lernt er in diesem mehrjährigen Lehrgang ohne fremde Anleitung. Studium funktioniert heute wie eine Bibel der Zeugen Jehowas. Zu jedem Satz steht bereits die passende Antwort parat. Wer diese nicht gibt, bekommt keinen Abschluss. Dennoch sind die Absolventen der Meinung, sie hätten Wissen angehäuft, dabei sind sie nur ein Sammelsurium an fremden Meinungen, die sie nie überprüften.

Wissen wird dadurch geschaffen, dass der Wissensdurstige nach den Widerspüchen im Lehrmaterial sucht und sich nicht der geltenden Dialektik folgt, weil alte Behauptungen immer richtig seien, da diese über genügend Quellennachweise verfügen.


Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...

Neueste Meldungen

Regelmässige Leser

Internetradio

mit politischen Themen und Hintergrundinformationen, die in den Mainstreammedien verschwiegen werden oder als Halbwahrheiten publiziert werden von keuronfuih

Politprofiler (keuronfuih) hat sich zur Aufgabe gemacht, die Beweggründe der Politik aufzudecken, denn Systemkritik scheint in unserer Medienlandschaft der Selbstzensur zum Opfer gefallen zu sein.

Alles was in der Politik passiert ist von Langer Hand geplant, das ist nicht nur ein Spruch sondern die Wahrheit. Aber warum entscheiden sich unsere Politiker immer mehr gegen das Volk und für die Wirtschaft?

Bilden Sie sich Ihre Meinung selbst, aber geben Sie sich die Möglichkeit, alle Hintergründe zu erfahren.

Wir stellen hier nicht den Anspruch, alles zu wissen, aber bemühen uns, alles, was wir in Erfahrung bringen können zu publizieren.
---------------------------------------------
Ravensburg, Friedrichshafen, Lindau, Tübingen, Freiburg, Lörach, Memmingen, Augsburg, Ulm, Keuronfuih, Politprofiler, Wertelehre, Umwertung der Werte