Mittwoch, 23. August 2017

Wahlen 2017: Wenn das Establishment das Vertrauen in die Demokratie verliert ist alles möglich

Wahlschlappen wie in Großbritannien für den Brexit kann sich Kontinental-Europa nicht mehr leisten. Das politische Establishment mit samt den verborgenen Strippenziehern haben längst das Vertrauen in die Demokratie verloren. Die Willensbildung der Massen durch die Medien ist ihnen längst entglitten. Es geht allem Anschein nach nur noch darum den Schein zu wahren und festgesetzte Wahlergebnisse als plausibel darzustellen. Anders lassen sich aus meiner Sicht die 10% für die FDP durch Meinungsumfrageinstitute nicht erklären.

Der Großteil der Wahlberechtigten in Deutschland verfolgt nur noch mit Abscheu und Entsetzen die stattfindende Berichterstattung über das Weltgeschehen. Medien agieren heute allesamt wie eine riesige Klatschpresse, die mit Doktor-Sommer-Psychologie die Dauer von Händeschütteln zum nationalen Interesse erheben, während immer mehr Rentner nach 45jähriger beitragspflichtiger Berufstätigkeit am Existenzminimum vorbei schrammen.

Es scheint fast so, als ob nur Beamte und Selbständige an diesen Umfragen beteiligt werden. Alleine anhand von Adressen lässt sich längst das soziale Niveau von Befragten exakt bestimmen. Umfragen in Arbeitervierteln, die sich als Leiharbeiter verdingen müssen oder gerade ihr förderndes Programm beim Jobcenter für Bewerbungsschreiben absitzen, können so, wenn es gewollt ist, heraus gefiltert werden.

Wenn das Establishment das Vertrauen die Demokratie verliert ...


Die Strippenzieher der heutigen Politik in Deutschland und auch in Europa haben nach meiner Auffassung schon lange das Vertrauen in demokratische Wahlen verloren. Ein Staatswesen, das in der Lage ist, den gesamten E-Mail-Verkehr von Nationen und Kontinenten zu überwachen; sämtliche Telefonverbindungen zu überprüfen und per Gesichtsscann Bewegungsprofile erstellt, das ist auch in der Lage demokratische Wahlen so zu manipulieren, damit das Ergebnis dem Willen der Mächtigen und Reichen entspricht. Ein Staatswesen, das sich befreundeter Geheimdienste bedient, nur um die eigenen Gesetze nicht zu verletzen, dem ist meiner Meinung nach nicht mehr zu trauen. 

Der unbedingte Wille zum Elektroauto wirkt viel mehr wie der national-sozialistische Traum aus Braunkohle Benzin zu destillieren, als als Realismus, der sich an die Gesetze der unumstößlichen Physik hält.

Medien blockieren Meinungsbildung


Es gibt keine offizielle Kritik am stattfindenden Neoliberalismus in Deutschland. Bis heute ist es in Deutschland nicht gelungen - gerade wegen der Ignoranz der Medien - die Wirtschaftskriege der atlantischen Achse als Ursache für die vorherrschende Flüchtlingskrise zu erkennen und den neoliberalen Sozialabbau in Deutschland für die sich immer weiter ausweitenden sozialen Unterschiede zur Verantwortung zu ziehen. 

Deutschland ist schon lange die politische Auseinandersetzungen um Inhalte als Kultur abhanden gekommen. Sozialpolitik wird lediglich nur noch nach der Finanzierbarkeit entschieden. Niemand wagt es heute noch das systematischen Plündern der Sozialkassen zum Klassenerhalt der Superreichen zu thematisieren.

Politische Talkrunden gleichen viel mehr Gottesdiensten, in denen eine Neubewertung des moralischen Kompass stattfindet. Es sind die selbsternannten Rädelsführer, die sich spätestens am Sonntagabend vor den TV-Geräten versammeln. Es sind die Rekruten einer imaginären, "geheimen Bürgerwehr" die ihr Briefing abholen und am Montagmorgen emsig und hartnäckig ihr Umfeld beackern und missionieren. Derartiges schaffte in früheren Zeiten lediglich die "Lindenstraße".

Sie- die gefühlten Rekruten ohne Uniform und Parteizugehörigkeit - bestimmen mit ihrem Neuerlerntem ab Montagmorgen, wer in ihrem Umfeld - sei es privat oder am Arbeitsplatz -  als Verschwörer, Rechter oder Linker gilt und wer noch als der "richtige Umgang" anzusehen sehen ist.
 
Das ergibt in seiner Gesamtheit ein Umfeld der Angst und der Diskriminierung. So kann Demokratie nicht mehr funktionieren. Sie mutiert - wenn nicht Einhalt geboten wird - zu einer frei gewählten Tyrannei, der Einseitigkeit.

Konfuzisus meinte einmal: Nennen einen Mann erst dann weise, wenn er die Dinge aus mindesten acht Perspektiven betrachten kann.

In Deutschland gibt es allerdings nur noch eine Perspektive, um die Dinge zu betrachten ... dennoch halten wir uns für weise.

In diesem Sinne
Euer Politprofiler

Für Perspektivensuchende:
1. Die Sicht des Neoliberalen
2. Die Sicht des Christen
3. Die Sicht des Moslems
4. Die Sicht des Demokraten
5. Die Sicht des Sozialisten
6. Die Sicht der Ökonomie
7. Die Sicht der Ökologie
8. Die Sicht der Physik
9. Die Sicht eines Unzivilisierten

Wer will nicht gerne Primus werden? ;)


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