Mittwoch, 6. September 2017

Bundestagswahl 2017: Ich weiss was ich nicht will

Ich möchte weder eine große Koalition mit CDU und SPD, aber eine noch größere aus CDU, Grüne und FDP auch nicht. Daher bleiben nur zwei Alternativen übrig. Diese sind: Linke oder AfD. Die Aussichten auf Änderungen im Umgang mit dem Menschen hinter dem bereits schon kräftig ausgebeuteten und ausgebluteten Arbeiter stehen schlecht.

Die Promi-Parteien (medial bekannte Parteien) sind nichts anderes als Unternehmerversteher, die nur zum Schein - kurz vor dem Wahltermin - von sich behaupten, für den Arbeiter etwas tun zu wollen.

Tatsächlich gibt es in Deutschland keine medial bekannte Partei, die auch nur ansatzweise und konsequent die Interessen der Arbeiter gegen das Unternehmertum und die aktuelle Regierung mit ihrem frustrierenden Neoliberalismus vertritt.
 

Kommentare:

  1. 12 Jahre ist INSM-Merkel Kanzlerin. 12 Jahre!
    Hattest du nicht immer behauptet, die wollen das BGE einführen?

    Komisch, Merkel hält immer noch nix vom BGE.
    (S. z. B. aktuelles Interview Huffingtonpost, ""Ich halte nichts von einem allgemeinen Grundeinkommen".)
    Und bis auf Thomas Straubhaar ist man bei der INSM auch bis heute not amused.

    CDU, FDP - die angeblich das BGE einführen wollen - wollen bis heute davon nix wissen (bis auf ein paar wenige Ausnahmen bei der CDU).
    Da die großen Parteien bis heute beim BGE rumeiern, es mehr ablehnen, als befürworten, wurde 2016 das Bündnis Grundeinkommen gegründet;
    eine Ein-Themen-Partei, die es geschafft hat, bei der Bundestagswahl 2017 in allen Bundesländern auf den Wahlzetteln - als Zweitstimme wählbar - zu stehen. :)

    Mitbegründerin und Parteivorsitzende: Keine geringere als Susanne Wiest.
    Oder ist es in Wirklichkeit vielleicht Angela Merkel als Susanne Wiest verkleidet? ^^

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  2. Die Mühlen der Politik mahlen langsam. Das Bürgergeld ist da, heißt nur noch nicht so, da es ein neoliberales Konzept ist. Mit der Grundrente ist bereits der Anfang gemacht worden. Jetzt geht es lediglich noch darum, Arbeitslosengeld und Sozialhilfe zusammenzufassen - zu einer Grundsicherung der Nichtrentner.

    Noch besteht daher die Hürde, dass 6% der Einkommen mit der Arbeitslosenversicherung belastet werden, inkl. Arbeitgeberanteil. Diese Einnahmen müssen auf andere Besteuerungsgüter umgelegt werden, zumindest der AG-Anteil.

    Ob sich am Ende das als BGE herauskommt, was Du Dir vorstellst, kann ich nicht garantieren - aber jeder wird dann dieses "Bürgergeld" erhalten - wenn er die Bedingungen erfüllt und es wird zeitlich begrenzt sein - anfänglich zwar nicht, aber als alternativlose Möglichkeit später eingeführt.

    Selbst in den schon lange diskutierten Modellen, wird das BGE von den Einkommen abgezogen. Ähnlich funktionieren bereits die Zuverdienstmodelle zu Hartz4.

    Daraus generieren sich bereits Unternehmer ein Heer von Billigarbeitern auf Staatskosten, wie auch aus dem Modell des Aufstockens.

    Im weitesten Sinne kann daher sogar behauptet werden, dass es das BGE bereits gibt ohne als solches bezeichnet zu werden. Nur lässt sich darin nicht der erhoffte Wohlanstand leben, den andere Populisten gerne versprechen.

    Politik denkt leider wie Götz Werner (Ex-dm-Chef): Aus der einen Tasche raus, in die andere rein. Es hat niemand im Sinne, den unverschämtreichen auch nur einen Cent aus der Tasche wegzunehmen. Das ist aus dem heutigen Begriff "Moral" unmoralisch.

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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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