Dienstag, 26. Dezember 2017

Die Wahrheit über Jesus

Rut war die Schwiegertocher von Mara (Noomi). Sie war keine Frau aus Israel. Sie hatte dort keine Blutsverwandten und sie war keine Frau jüdischen Glaubens. Sie war die Schwiegertochter eines jüdischen, ausgewanderten Ehepaares im Land der Mohabiter. Sie beteten Baal an.

Dennoch ging sie mit ihrer Schwiegermutter Mara, die eine Jüdin war, zurück nach Israel. Da Maras Söhne tot waren, musste der nächste männliche Verwandte das Erbe antreten. Was bedeutete er musste die Frau des toten männlichen Verwandten heiraten. Boas aber heiratete Rut, nicht ihre Schwiegermutter.

Sie zeugten den Vater von David. Aus jüdischer Sicht ist daher David kein Jude und da behauptet wird, Jesus sei aus dem Hause Davids, ist auch Jesus nach strenger Auslegung der Bibel kein Jude.

Das ist die Bredouille des Christlichen Glaubens und erklärt ganz einfach, warum Jesus aus Sicht des Judentums niemals der Messias sein kann. 

Der Eskapismus oder der Wunsch an fliegende Schweine zu glauben

Eskapismus ist ein wunderschönes Wort für Fluchtverhalten. Der moderne Mensch flieht heute nicht mehr zu Fuß in die Einsiedelei, sondern sein Elfenbeinturm ist die selektive Wahrnehmung. "Die Unendliche Geschichte" ist bezeichnend für den Drang des Menschen, sich seine Wunschrealität aufrecht zu erhalten. Unser mannigfaltige Medienlandschaft ist längst darauf spezialisiert und bietet jeder Persönlichkeit, die gerade in uns dominiert, einen Tummelplatz.

Montag, 25. Dezember 2017

Was ist der eigentliche Erfolg von Fußball?


Das Erfolgskonzept des Fußballs ist nicht der Sport, den wir bewundern, sondern die Möglichkeit des kleinen Dorfjungen mit viel Fleiß und Glück zu Reichtum und Berühmtheit zu kommen. 

Jeder der mit heute erklären will, dass er Fußball begeistert ist, weil es ein kunstvoller Sport ist, ist ein Eskapist. Er ist ein Fußball-NERD. Er macht aus seinen Erfahrungen im beobachteten Fußball einfach eine Weltordnung.

Dank diesem Blog habe ich nun endlich begriffen, dass NERD tatsächlich ein Schimpfwort ist.

Der Mangel an sozialer Kompetenz ist daran zu erkennen, dass sie - egal in welchem Fachbereich angewendet - jede Sozialkritik mit sturer Logik in Bezug auf Rahmenbedingen abgewehrt wird ohne jemals über die Richtigkeit der anerkannten Richtlinien kritisch nachgedacht zu haben.

Heutige Diskussionen über Politik werden daher nur von Politik-NERD geführt. Er erkennt die Regeln der Ökonomie uneingeschränkt an und definiert auf dieser Basis sogar Humanismus und Demokratie. Damit bescheinigt er sich selber seiner sozialen Inkompetenz.

Jeder der die Grundregeln der NERD nicht anerkennt oder gar hinterfragt, wird zum Verschwörungstheoretiker und Ungebildeten abgestempelt.

Sonntag, 24. Dezember 2017

Das fehlende Korrektiv (der göttliche Mensch ist der Makel der Menschheit)

(... schaltet den Fernseher aus, wenn ein Politiker oder ein Promi (Pompus) Euch etwas über Humanismus und Liebe erzählen will)
Schaut Filme immer unter der Prämisse: Was wollen SIE mich lehren und will ich das lernen?
 
Nazideutschland ist zur Genüge dokumentiert, aber seine Dokumentation fand aus der Sicht von Außenstehenden statt. Heute sind Europa und die USA eine kulturelle Einheit, die sich als Wertegemeinschaft bezeichnet. Es gibt in diesem Kulturbereich keinen informativen Zugang mehr, der uns als Außenstehenden einen anderen Blick auf unsere Lebenseinstellung und Werte gibt.

In diesem territorial nicht zusammenhängenden Reich gelten längst andere Maßstäbe von Recht, Rechtsstaatlichkeit und Bewertung, als noch 1920. Persilscheine werden heute immer noch denjenigen ausgestellt, die die Gleichheit der Menschen rigoros als Unsinn darstellen.

Die Psychologie des Faschismus ist bestechend. Er bietet den Menschen einen neuen, ganz einfachen Zugang zur Bewertung ihrer Umwelt. Der Faschismus lehrt den Menschen, alles aus ökonomischer (wirtschaftlicher) Sicht zu sehen, zu bewerten und zu verstehen. Selbst der Humanismus im 21. Jh. unterliegt längst diesem Verständnis. Es ist Grundlagen der heutigen Lehrpläne in allen Schulen dieses Kulturkreises.

In unseren Köpfen existiert immer noch eine Rassentrennung, die sich sehr liberal gibt. Für uns ist arm und reich ein Rasse. Es erscheint uns wie ein Wunder, das wir in uns aufsaugen, wenn einer es schafft, vom der Rasse ARM zu REICH zu mutieren. Ein jeder der sich als ARM sieht, sucht nach einer magischen Möglichkeit seine Rasse zu wechseln.

Es erscheint ihnen für legitim, dass der Reichtum die Armut aus ihrem Sichtfeld entfernt und verdrängt. Es war schließlich schon immer so und deshalb gilt es als normal. Wir empfinden es auch als normal, wenn Flüchtlinge aussortiert werden, nach ihrer Verwertbarkeit in unserem ökonomischen (wirtschaftlichen) Verständnis. Es erscheint uns als Humanismus. Wir sind nicht in der Lage begreifen zu wollen, dass unsere Ökonomie deren Leben in ihrer Heimat zerstört. Das ist verheerender als jeder Klimawandel. Genau genommen ist unser Ökonomie der Klimawandel, doch wer will das als Richtig erachten.

Es gibt nichts und niemanden, der dies alles in seiner Tiefe der kulturellen Prägung und in Anbetracht des Machtanspruchs einer Wertegemeinschaft, zu kritisieren gewillt ist. Uns fehlt das Korrektiv. Wir wenige können sich selber dieses Korrektiv zu sein. Es ist zu abscheulich, sich jeden Tag in dieser Welt zu bewegen, dazu zu tun, was die Gesellschaftsordnung vorschreibt und trotzdem zu wissen, dass es falsch ist. Viele haben sich längst diesem Druck ergeben und denken nur noch ökonomisch. Viele reden heute von Demokratie und meinen doch nur die Wirtschaft. Es gibt keine politischen Gespräche in unserer Wertegemeinschaft, sie reden nur über wirtschaftliche Lösungen, nie über menschliche. Die Menschlichkeit existiert nicht, außer sie bringt Gewinne = Nutzen.

Das ist der Punkt den Sokrates als demokratische Tyrannei beschrieb. Sokrates war ein genauer Beobachter, wenn ich ihn daher jetzt zitiere ist es kein Zugeständnis zu seinen Schlussfolgerungen, die er aus seinen Beobachtungen zog. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass Sokrates - um es mit den Worten von Nietzsche zu sagen, "der hässlichste Mensch ist, der je auf Erden wandelte".

Bleibt Mensch! Seid erst Mensch und trefft dann Entscheidungen. Viele Entscheidungen die wir heute treffen müssen, sind als Mensch nicht einmal einer Erwägung wert. Doch das ist kein Makel, sondern Menschen sind nicht dafür geschaffen, Menschen nur aufgrund ihres Vermögens, ihres Einflusses oder ihrer Macht, als bessere Menschen anzuerkennen, um ihnen durch Demokratie Macht zu geben. Alle Mensch sind gleich.

Wir müssen uns heute mehr denn je für die Gleichheit einsetzen - Doch genau das ist schwer. Viele träumen von der Gleichheit der Menschen in einer Welt, wo alle gleich viel verdienen. Doch auch das ist nur eine ökonomische (wirtschaftliche) Betrachtung der Gleichheit und die Gleichheit wurde in ihrem Wesen leider immer noch nicht verstanden.

Ich wünsche Euch eine besinnliche Weihnacht,
auf dass sich das Menschsein, vor jede Entscheidung im nächsten Jahre stellt.
(... schaltet den Fernseher aus, wenn ein Politiker oder ein Promi (Pompus) Euch etwas über Humanismus und Liebe erzählen will)

Euer Politprofiler


Freitag, 22. Dezember 2017

Katalonien: Wählen bis das Ergebnis stimmt - Die heilige Liga EUROPA

Müssen nun die Katalanen wählen bis das Ergebnis stimmt oder werden machiavellische Methoden angewendet?

Der Zweck heiligt die Mittel - wird sich Europa denken.
Würde all das in Russland geschehen, wüssten wir wie wir das alles bewerten müssten. Da es aber Mitten in der EU passiert, brauchen wir die Medien um diktatorische Mittel als Demokratie zu empfinden, um die "heilige Liga Europas" zu schützen.


18.12.2017

Ständig werden wir über Donald Trumps Twitternachrichten informiert und wann und wo er das Wort "Russland" in den Mund nahm. Deutschland hat sei der Wahl im September 2017 keine Regierung mehr, dennoch nimmt kein Journalist das Wort "Neuwahlen" in die Publikation. Anne Will und andere Talkprofis beissen sich lieber die Zunge ab, anstatt Neuwahlen zu fordern oder gar einen Rücktritt von Angela Merkel. Es scheint fast so, als sei die Angela eine heilige Kuh, aber von was?

Dafür bekommen wir jetzt Fahndungsfotos von G20-Gewalttätern präsentiert, als ob das die Grundlage der Demokratie sei. Ich stehe schon die Fahndungsliste in den Postämter prangern, wie damals die der RAF-Terroristen - ... aber es gibt ja keine Postämter mehr - so ein Shit aber auch.

Ich bin gespannt wo sie die Gesichter plakatieren.

In diesem Sinne
Euer Politprofiler

Mittwoch, 20. Dezember 2017

Ukraine: Massaker mit Vorankündigung?

Sputniknews meldet heute, dass ein massives Geschoss-Aufgebot in Stellung gebracht wurde. Ca. 600 Selbstfahrlafetten zielen nun auf die Donbass-Volksmiliz.

https://de.sputniknews.com/politik/20171220318773459-ukraine-donbass-vernichtung-geschossregen/

Seit der Machtübernahme der Kiewer-Maidan-Protestanten wird das Leben im Donbass systematisch und mit internationalen Gesetzen erschwert. Die EU-Vereinbarungen, denen sich die Maidan-Protestanten verpflichtet haben, verbieten den traditionelle Handel zwischen Donbass und Russland. Was nichts anderes bedeutet, als dass die EU vorschreibt, die Existenzgrundlage aller Donbass-Bewohner muss entzogen werden.

Das Vertragswerk der EU schuf so Fakten, die leider nie kritisch und objektiv in unseren Medien beurteilt und diskutiert werden. Die EU schreibt dem Dombass eine ausweglosen Situation vor, gegen die es kein demokratische Votum geben darf. Wer sich dennoch dagegen wehrt, wird als Terrorist oder Separatist bezeichnet und ist entsprechender Justizverfolgung ausgesetzt.



30.09.2015 - RT-Deutschland:
Bei einem Protest gegen Poroschenko vor der UN-Generalversammlung in New York, anlässlich dessen anstehender Rede vor den Vereinten Nationen, kam es gestern zu verbalen Attacken zwischen Feinden und Unterstützern der ukrainischen Regierung und zu körperlichen Auseinandersetzungen mit der Polizei, als diese die beiden Lager auseinander hält.

Schlussfolgernd muss daher festgestellt werden, dass die EU mit Ihrem Vertrag in der Ukraine bewusst und absichtlich einen Bürgerkrieg heraufbeschwor. Keiner der verantwortlichen Strategen kann hier von einem Versehen sprechen.



DW - 17.03.2016 - Europäischer Schutzwall

In all den Jahren der Unruhe ist längst in unserer Medienlandschaft vergessen worden, wie in Kiew Nationalisten an die Macht gekommen sind und dort ungestört als Regierungskräfte ihr Unwesen treiben. Dikatoren wie Saakaschwille werden von Kiew einfach in hohe Ämter gehoben, obwohl längst offizielle bestätigt wurde, dass dieser Mann unter Vortäuschung falscher Tatsachen, versuchte der Welt weisszumachen, dass Russland Georgien überfallen hätte. Es wird auch geflissentlich verschwiegen, dass Kiew diese Bilder Jahre später dazu verwendet, um einen Einmarsch Russlands in der Ukraine vorzutäuschen.


Hier ein Video mit Untertitel von einer Rede Poroschenkos. "Sie - damit meint er die Donbass-Bewohner - werden keine Arbeit haben und ihre Kinder werden im Keller sitzen. So werden wir diesen Krieg gewinnen.


Mit solchen Staatsmännern kann es keinen Frieden geben. Sie wollen keinen Frieden und sie wissen die EU geschlossen hinter sich. 

Montag, 18. Dezember 2017

G20 Hamburg - Das Märchen von der friedlichen Demonstration

Angela Merkel & Co. wünschen sich friedliche Demonstration. Dazu fällt mir die das Märchen vom "blühenden Königreich" ein:

Es war einmal in einem fernen Land - ein wunderbares Königreich. Wohl geordnet und alles akkurat. Regiert von einem weisen König, umgeben von einem gefälligen Hofstaat. Das Königreich galt als reich, in mitten von blühenden Landschaften. In dessen Mitte sich wiederum ein riesiges Schloss befanden, in dem arbeiteten und lebten viele brave Menschen. Sie gingen ihrem Tagewerk nach und hatten nichts anderes im Sinne, als ihren Herren zu gefallen und deren Werte zu mehren. Sie waren alle genügsam und fromm (folgsam gegenüber der Obrigkeit).

Dem König in diesem wunderbaren Land wurde von allen großen Menschen des Planeten immer wieder bescheinigt worden, dass er sehr klug und weise regiere. Sämtliche Universitäten aller Lande verliehen ihm Ehrendoktortitel und Preise. An seinen Entscheidungen kam nie Zweifel auf, denn es gab keine. So beschloss er, dass in jeder Speise 10 g Salz sein sollen, egal wie groß oder klein die Portion sei, denn er kannte die Wichtigkeit von Salz für den menschlichen Körper studiert.

Die kleinen Suppenschüsseln der kleinen Leute waren so stets wohl gewürzt, aber die riesigen Pötte der Reiche schmeckten immer fade und langweilig. Das führte zum Begehren der Fürsten, Weisen und Großbürger, die mit dem König am Tische saßen. Er erkannte durch ihre Erklärungen und Argumente seinen Fehler und erhöhte die Salzportion pro Speise auf 100 g, auf dass die Fürsten ihre Suppen wieder genießen konnten. Nichts hasste er mehr als grimmige Berater und Unterhalter. Von da an waren seine Tischgefährten wieder gut gelaunt. Sie löffelten und schlürften ihre Suppen mit dem größten Vergnügen. Sie hatten nur Lob für die Weisheit seiner Majestät.

Überschwänglich diktierte er sogleich das große Salzfest mit viel Speis und Trank. Ein jeder sollte kommen, denn er liebte sein Volk. Als die frohe Kunde nun aller Orts bekannt war, wollte sich bei den kleinen Leuten keine rechte Freude einstellen. Sie schmeckten bereits das viele Salz auf ihrer Zunge und wie es beißend in den Magen hinunter ran. Sie saßen weder am Tisch des Königs, noch hatte sie sonst eine Möglichkeit mir ihm ins Gespräch zu kommen. Es war eben nur eine Liebe aus der Entfernung gebündelt mit der Pflicht der Friedfertigkeit.

Nur der stille Protest, war geduldet. Es kam keinem in den Sinn lautstark zu protestieren. Nur ein paar Mutige bastelten sich Plakate auf denen zu lesen war: "Zu viel Salz in der Suppe ist tödlich". Als sie damit am Festplatz erschienen, riss ihnen die Leibwache des König pflichtbewusst die Plakate aus den Händen und schickten sie wieder nach Hause. Wer sich wehrte wurde eingesperrt oder kam Tage später an den Pranger. Keine Kritik sollte die Stimmung des Festes trüben. Der König sah an diesem Tag nur lachende und fröhliche Gesichter.

Die Braven löffelten Ihre Suppe tapfer in aller Öffentlichkeit aus. Sie verzogen keine Miene, des Friedens wegen. Sie bezeugten sogar, dass sie wohl schmecke und ließen den König immer wieder 3x hoch leben. Allerdings wollte keiner dieser kleinen Leute einen Nachschlag von des Köngis Suppe. Lediglich die großen Leute bekamen nicht genug. Sie schlugen sich so den Wams voll bis sie drohten zu platzen. Einige von ihnen begaben sich sogar hinter die Büsche, um sich zu erleichtern, damit sie noch mehr Suppe schöpfen konnten. Es war ein wirkliches Festessen.

Aber die darauf folgenden, täglichen Suppe machte die kleinen Leute durstig in diesem Lande. Sie waren unentwegt dabei Wasser aus dem Brunnen zu holen; Flaschen und Fässer zu füllen. Es wurde sogar erzählt, dass einer sich ein ganzen Fass Wasser aufs Feld mitnahm und es war am Abend leer. Viele schämten sich ihres Durstes und gingen nur des nachts zum Brunnen bis er eines Tages leer war.

Das erzürnte den König. Er hielt seine Untertanen für undankbar und verschwenderisch. Aber er war ein guter König. Er rationierte das Wasser und gab dafür mehr Suppe aus, auf dass seine kleinen Leute immer schön kräftig für die tägliche Arbeit seien.

Die kleinen Leute weinten heimlich in den Nächten, obwohl nicht eine Träne mehr aus ihren Augen kommen wollte. Stattdessen fielen Salzperlen aus ihren Gesichtern. Das war ihr friedlicher und stiller Protest. Ihre Beine schwollen an, aber da es allen gleich erging, hielt der König das alles für ganz normal. Sogar der Hofmediziner erkannte darin eine neue evolutionäre Stufe der Menschheit. Kam allerdings ein schlanker kleiner Mensch des Weges wurde er vom Stand weg als Schurke verhaftet, da er nicht normal war.

Das nächtliche Weinen hörten auch die Späher seiner Majestät. Als sie dem hohe Rat der Weisen davon berichteten kam dieser zu dem Schluss, dass es sich hierbei um das Heulen von Wölfen im nahen Wald handeln muss. Sofort berichteten sie dem König von dieser drohenden Gefahr. Dieser hatte nichts anderes im Sinne als seine Untertanen zu schützen und befahl die schweißtreibende Arbeiten von noch höheren Mauern und Zäunen.

So wurde das Weinen in den Nächten noch lauter und die Mauern muss noch höherer werden. Die kleinen Leute schleppten sich mit ihren aufgedrunsenen Körpern zur Arbeit. In ihrer Verzweiflung und Frömmigkeit aßen sie noch mehr versalzene Suppe, nur um die Linien der Zivilisation nicht zu überschreiten.

Bis eines Nachts kein Laut mehr zu hören war. Es herrschte eine Totenstille im Königreich. Lediglich aus dem Speisesaal des Königs drang ein fröhliches Stimmengewirr gespickt mit dem hohlen Gelächter der edlen Damen und gelehrten Stimmen.

Als allerdings an diesem Tage kein Diener mehr erschien, um die Suppenschüsseln der großen Leute abzutragen, damit der Hauptgang serviert werden konnte. Polterte der König höchst persönlich und wutentbrannt durch die dunklen Gänge zu seinem Personal in den Katakomben seines Schlosses.

Er riss die Küchentüre auf. Der Qualm von verbranntem Essen schlug ihm entgegen. Die Worte blieben ihm im Halse stecken. Wie einen dicken Kloß schluckte er sie hinter. Dort hinter dem Herd stand der Koch, erstarrt zu einer Salzsäule, während er das Gemüse kochte. Alles stand still in der königlichen Küche. Die Gans verbrannte gemächlich im Bräter vor sich hin. Alle waren starr vor Salz. Selbst die Maus glänzte kristallen. Fast wäre es schöner Anblick gewesen, schon war Verzücken in den Augen des Königs zu erkennen, als ihm aber eine Fliege auf den Kopf fiel und klirrend und in Tausend Teile zerspringend auf dem Boden zerbarst, rannte er panisch zu seinen Gästen zurück.

Es dauerte nicht lange, da verließen alle Berater, Wissenschaftler und große Menschen seine Majestät, Sie verließen fluchtartig das Schloss. Man sah selbst den Hofmaier seine Pferde eigenhändig anspannen. Sie zogen weiter zu anderen Königsländern, wo andere kluge Köpfe herrschten. Denn wären sie geblieben, hätten sie das nötige Tagewerk für ihren Luxus selber verrichten müssen. Das war ihnen zu mühselig und ihre zarten Körper und feinen Finger wären kläglich schroff geworden. Zurück blieb ein König, ganz alleine mit sich selbst.


Noch heute hört man ihn an windstillen Tagen klagen: "Ach , liebe Leut, hätte ihr mir doch euer Leid  geklagt, aber ihr schwieget - ihr dummes Pack!"

Montag, 11. Dezember 2017

Neuwahlen: Possenspiel der Demokratie - die europäische Amnesie

Für mich ergibt sich keine Notwendigkeit, das politische Geschehen in Deutschland zu kommentieren. Es geht seinen Gang, wie ich es in meinen Blogs bereits von 10 Jahren beschrieb. Der Neoliberalis ist heute der Standard zur Beurteilung von Situationen und der Lösungsfindung.

Demokratische Wahlen enden heute immer im Sinne der Mächtigen mit einem oder max. 3% über 50. Gesetzesänderungen und -neuerungen werden immer in Sinne des Neoliberalismus verabschiedet unter der Behauptung, sie würden dem Volke dienen.

Weder die Medien noch die Kreise der sogenannten Intellektuellen bringen diese"Neuerungen" in den korrekten Zusammenhang, der besagt, dass der Sozialstaat systematisch in die Zahlungsunfähigkeit gebracht wird, um am Ende durch eine falsch gebildete Öffentliche Meinung durch demokratische Entscheidungen gänzlich abgeschafft zu werden. Wer den Sozialstaat und damit auch den Staat abschafft, ist ein Antidemokrat. Doch genau das begreift ein Mensch, der den Neoliberalimus begreift, nicht mehr als Antidemokratie, sondern als Fortschritt.

Die Tendenz der öffentlichen Meinung ist längst im Sinne des Neoliberalismus geschult. Heute redet niemand mehr von einer "Neuen Weltordnung", die er nicht haben möchte. Heute ist er für diese "Neue Weltordnung" und will sie unbedingt durchsetzen. Ein Phänomen, dass ich schon vor Jahren als Szenario von mir beschriebe wurde.

Das neue Europa ist längst geboren


Europa ist nicht mehr zu helfen. Die Bevölkerung ist der neoliberalen Bildung erlegen. Sie verfügt über keinen Zugang mehr die Situation aus einer anderen Perspektive - z. B. der Demokratie und der sozialen Verantwortung zu beurteilen. 



Es gibt daher nicht nur die "Geburtswehen des Neuen Nahen-Osten", der mit Bomben, Aufständen und angezettelten Bürgerkriegen eingeleitet werden,  sondern Europa ist längst neugeboren worden und begreift selbst seine Vergangenheit nur noch aus der Unternehmer-Perspektive. Sie folgen alle nur noch dem Qui Bono - wie ein Buchhalter, der nach dem Haben sucht - ohne Sinn und Zweck.

Wer dem Geld folgen will, sollte zumindest den Zweck nicht nur im Gewinn begreifen, sondern wer dem Geld folgt muss begreifen, welche Rechte beschnitten wurden, um diese Gewinne überhaupt zu realisieren.

Genau hier - an diesem Punkt - gibt es heute in der Masse der Menschen kein Verstehen mehr = sie haben dafür keinen Verstand mehr, sondern nur noch den Neoliberalismus, der für Demokratie kein guter Berater ist, sondern diese als Feind des Gewinns begreift.

Die Mehrheit leben längst den sogenannten "nützlichen Egoismus". Für sie ist das längst eine menschliche Lebensstrategie geworden, die sie selbst in der Natur wiedererkennen wollen. 

Daher ist es schnurzegal ob nun Neuwahlen anstehen oder die Große Koalition wieder das "Ruder" übernimmt. Die Mannschaft dieses Schiffes will ans selbe Ziel wie ihre Machthaber, lediglich auf einem anderen Weg.

Ich kann mich noch sehr gut an Diskussion über "Null Zinsen" erinnern. Meine Kontrahenten wollten dies unbedingt. Jetzt habe sie ihre "Null Zinsen" - und es hat sich nichts geändert - weil sie nicht verstehen können/wollen, dass Zins und Gewinn ein und dasselbe ist. Und wer den Zins abschafft muss auch den Gewinn abschaffen, um etwas zu verändern.

Sie sind nicht in der Lage zu begreifen, dass es nicht nur eine Seite einer Medaille gibt. Sie versperren sich daher - wie übrigens alle, die behaupten sie hätten Wissen über Wirtschaft - der Realität.

Deshalb ist die Welt bildlich gesprochen immer noch eine Scheibe. Die Aufklärung liegt brüllen und hungrig in nassen Windeln - und niemand kümmert sich um sie. In einem Jahrzehnt wird sie wohl gänzlich für die Menschheit vergessen sein.

Niemand kann sagen, wie lange es dauert wird bis all dieses Wissen wieder neu ersonnen wird.



Samstag, 9. Dezember 2017

Jerusalem: Merkel stellt sich gegen Trump und damit gegen Israel

Merkel ist geistig der Hamas näher

Als Donald Trump als US-Präsident wenige Tage vor dem 09.12.2017 verkündete, dass er Jerusalem als israelische Hauptstadt anerkannte - ließ Merkel über die Medien publizieren, dass sie diese Meinung mit ihm nicht teile. Genauso wie die Hamas.

Bomben über GAZA zur Weihnachtszeit - alle Jahre wieder

 
Es ist nicht zu fassen, die Israelis bombardieren tatsächlich wieder den Gazastreifen (09.12.2017), als seien sie zornige Götter, die den Stab des Zeus gegen niedrige Menschen schwingen dürfen. Dabei sind sie auch nur kleine Menschen, die einem religiösen Wahn erliegen, wie die gesamte heutige Welt. Merkel kämpft ihren Wahlkampf mit dem Schild der "christlichen Werte" genauso, der Rest Europas, der glaubt, er müsse sich gegen den Islam verteidigen. Über Libyen wird momentan so berichtet, als sei dort ein kulturell bedingter Rassismus gegen schwarze Afrikaner verankert, dabei waren es doch amerikanisch und europäische Bomben, die dem radikalen Mob in Libyen erst die Macht ermöglichten, weil die europäische Elite (dazu zähle ich auch die amerikanische) Gadaffi nicht mehr als Machthaber wollte.

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mit politischen Themen und Hintergrundinformationen, die in den Mainstreammedien verschwiegen werden oder als Halbwahrheiten publiziert werden von keuronfuih

Politprofiler (keuronfuih) hat sich zur Aufgabe gemacht, die Beweggründe der Politik aufzudecken, denn Systemkritik scheint in unserer Medienlandschaft der Selbstzensur zum Opfer gefallen zu sein.

Alles was in der Politik passiert ist von Langer Hand geplant, das ist nicht nur ein Spruch sondern die Wahrheit. Aber warum entscheiden sich unsere Politiker immer mehr gegen das Volk und für die Wirtschaft?

Bilden Sie sich Ihre Meinung selbst, aber geben Sie sich die Möglichkeit, alle Hintergründe zu erfahren.

Wir stellen hier nicht den Anspruch, alles zu wissen, aber bemühen uns, alles, was wir in Erfahrung bringen können zu publizieren.
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