Samstag, 9. Dezember 2017

Jerusalem: Merkel stellt sich gegen Trump und damit gegen Israel

Merkel ist geistig der Hamas näher

Als Donald Trump als US-Präsident wenige Tage vor dem 09.12.2017 verkündete, dass er Jerusalem als israelische Hauptstadt anerkannte - ließ Merkel über die Medien publizieren, dass sie diese Meinung mit ihm nicht teile. Genauso wie die Hamas.

Bomben über GAZA zur Weihnachtszeit - alle Jahre wieder

 
Es ist nicht zu fassen, die Israelis bombardieren tatsächlich wieder den Gazastreifen (09.12.2017), als seien sie zornige Götter, die den Stab des Zeus gegen niedrige Menschen schwingen dürfen. Dabei sind sie auch nur kleine Menschen, die einem religiösen Wahn erliegen, wie die gesamte heutige Welt. Merkel kämpft ihren Wahlkampf mit dem Schild der "christlichen Werte" genauso, der Rest Europas, der glaubt, er müsse sich gegen den Islam verteidigen. Über Libyen wird momentan so berichtet, als sei dort ein kulturell bedingter Rassismus gegen schwarze Afrikaner verankert, dabei waren es doch amerikanisch und europäische Bomben, die dem radikalen Mob in Libyen erst die Macht ermöglichten, weil die europäische Elite (dazu zähle ich auch die amerikanische) Gadaffi nicht mehr als Machthaber wollte.



Es geht nicht darum, zu sagen: Sollen Sie - die Israelis - die gefühlten Juden - doch ihre Hauptstadt Jerusalem als Ganzes bekommen, denn das würde sie in ihrem religiösen Wahn noch mehr befeuern. Es ist wie in Lessings "Ringparabel", in der nach Tausend Jahren ein anderer Richter die Tyrannei des Ringes beenden soll - doch Trump bzw. Europa ist nicht dieser Richter.


Der religiöse Wahn der Israelis


Ich lasse mich nicht von religiösem Hass instrumentieren. Israelische Führer fühlen sich im 21. Jh. so, als seien sie gerade mit Moses aus der Wüste ein Tal eingewandert, das sie Israel nennen und nach göttlichem Willen beschlagnahmen. Der Hass zwischen Israel und dem Gazastreifen beruht darauf, dass Menschlichkeit für für die angewendet wird, die der gefühlten Staatsreligion angehören.

Israel ist ein sehr religiöses Land. Auf mich macht es den Eindruck, als sei die Bibel der Ursprung des dortigen Rechts und sie gehen vor, wie einst die ersten Israeliten in der Bibel. Ihnen räumte ihr Gott ein, die dort lebenden Menschen zu versklaven und vor allem hätten sie kein Anrecht auf menschliche Behandlung - so steht es in der Bibel. 

Diese Grausamkeit brachte letztendlich das Christentum hervor, das jedem einräumte den jüdischen Gott als seinen zu betrachten. Doch nach 600 Jahren verhielt sich das westliche Christentum wie einst ihr geistiger Ursprung. Daraus ging der Islam hervor und nach den Unruhen im 15. Jh. durfte Luther die Kirche wieder spalten, damit der Glaube erhalten bleibt - der Glaube an die Göttliche Ordnung. Religion ist eben auch eine Form von Rassismus, Ausschluss und Diskriminierung - leider haben wir nie gelernt sie so zu betrachten, weil jedem der nicht Glaubt, die Hölle droht.

Moslems in Israel verstehen

Rationale, weltliche Argumente zählten seit der Gründung Israels in diesem Teil der Welt nicht mehr, weil die israelische Führung nach biblischen Maßstäben denkt und agiert. Daher argumentiert die Gegenseite nun eben mit ihrem Glauben, dem Islam und ihrem religiösen Anspruch auf Jerusalem usw. Es ist daher falsch, wenn Europa nun den Islam als brutale Religion darstellt und dabei die Brutalität der eigenen Religion einfach ignoriert. 

Die Bibel beschreibt den Gott aller - der Abrahmisten - als Herr der Heere im Alten Testament. Das ist der Ursprung von dem was nun jede Religion für sich als Gerechtigkeit definiert - die Brutalität, um das Recht mit Schwert zu erlangen - im 21. Jh. sind das eben Bomben.

Wer mit Gesetzen eine Ungerechtigkeit produziert, darf hinterher nicht behaupten, er müsse sich gegen Terrorismus wehren. Menschen sind im GAZA-Streifen eingesperrt. Zäune und Mauern trennen Sie vom Rest der Welt. Israel stellt sich vor die Tore dieser Zäune und kontrolliert, wie viel Essen und Trinken diese Menschen dort erhalten. Für mich ist das ein Gefängnis für Millionen von Menschen. Was mich sehr traurig macht.

Noch heute klingen mir die Worte eines israelischen Politikers in den Ohren, der davor warnte, dass im GAZA-Streifen sich die Palästinenser unkontrolliert - er sagte das wirklich - vermehren und Israel nicht weiss, was es mit alle den Menschen tun soll.

Nun fallen wieder Bomben und töten Menschen im GAZA-Steifen. Wie es scheint, hat die Welt beschlossen, keinen Platz mehr für Moslems zu haben. Überall wo sie leben herrscht Krieg, mit Waffen die wir als christlich-jüdische Gemeinschaft bauen.

Ich sage Euch: Wir sind nicht im RECHT - keiner der sein Recht aus einer Religion schöpft - hat RECHT. Die Erde ist für alle da, das lernten zumindest die Bauern im 15. Jh. in Süddeutschland und lehnten sich gegen die Obrigkeit auf. Sie wurden (30.000) - damals in Bezug auf die Bevölkerung, sehr viele Menschen - einfach im Ried niedergemetzelt, damit dieser Gedanke gelöscht wird und die Überlebenden vergessen, was sie wussten. In den Geschichtsbüchern werden sie als Gottlose dargestellt und heute erwähnt die Geschichte dieses Massaker nicht einmal mehr. Sie kämpften weder für die Lutheraner noch für die Katholiken, sie kämpften für die Freiheit von der Obrigkeit - also für die Abschaffung der Göttlichen Ordnung. Was wiederum die Herren mit den Schwertern als antichristliche Bewegung interpretierten und daraus einen Aufstand gegen den Staat kolportierten.

Daher sage ich es noch einmal: Wir leben auch im 21. Jh. immer noch in einem riesigen Religionsstaat, der sich als Wertgemeinschaft darstellt und das 600 Jahre nach der Aufklärung. Unsere Vorstellung von Gerechtigkeit ist von der Vorstellung eines göttlichen Wesens motiviert und nicht von der menschlichen Natur getragen. Klar - ein Gottesgläubiger wird das nie verstehen, er versteht sich als Abbild eines Gottes und sieht den Menschen als minderwertig an. Doch genau daraus entsteht der religiöse Faschismus. Noch schlimmer ist Religion, wenn diese Zugehörigkeit durch Abstammung erlangt wird. Doch genauso steht es im AT.

Es ist einfach alles nur noch entsetzlich! Jede Diskussion zum Thema Gerechtigkeit endet mit religiösen Argumenten, trotzdem halten sich die meisten für Atheisten. Der Mensch sollte sich als Mensch anerkennen und nicht nach dem Göttlichen streben, das nie existierte.

Für viele mag dieser Artikel verwirrt klingen, aber es liegt nicht in meiner Schuld, wenn ihr kein Zeugnis über Eurer Bewusstsein ablegen könnt. Ich habe es schwerlich gelernt, mit dem Studium der antiken  Philosophie und dem uralten Streit zwischen Hesiod und Sokrates.

Heute räumen wir einfach ein, dass Sokrates richtig lag und bauen darauf alles auf, was wir heute Gerichtigkeit nennen, dabei lag er falsch. Wir liegen seit über 3000 Jahren falsch.




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