Sonntag, 14. Januar 2018

Klassenstaat Deutschland: Sozial ist was den Reichtum schützt!

Eine moderne Dolchstoßlegende

Eigenverantwortung fordert Merkel nun schon seit Jahren vom Arbeiter, aber Eigenverantwortung durch eine Minderheitenregierung will sie nicht übernehmen. Das ist eine Charakterschwäche die sie seit ihrem ersten Amtsjahr zur Staatsräson machte.

Es ist Mitte Januar 2018. Fast vier Monate nach der Bundestagswahl 2017 gibt es in Deutschland immer noch keine Regierung. Das ist ein Skandal. Angela Merkel als Chefin der CDU und wenn man so will auch der CSU will einfach keine Minderheitenregierung akzeptieren, obwohl das genau der Will der Wähler war. 

Die CDU soll alleine regieren und die Verantwortung für ihr Handeln für jeden ersichtlich endlich übernehmen.

Seit Jahren predigt Le Qu im Namen der CDU-Funktionäre die Eigenverantwortung der Arbeiterklasse und setzt diese per Gesetz durch, wenn der Arbeiter nicht kuscht - aber in einer Minderheitenregierung will die Große Dame des deutschen Neoliberalismus selber keine Verantwortung übernehmen. Sie sucht verbissen nach einem Sündenbock an ihrer Seite, den sie zusammen mit den Medien als Verantwortlichen in regelmäßigen Abständen zu Schlachtbank führen kann.



Dieses Video ist 10 Jahre alt! Veröffentlicht 2008!



Eigenverantwortung fordert sie allerdings niemals von Pensionären und Privatversicherten. Sie bedienen sich ohne jemals einen Versicherungsbeitrag erbracht zu haben an der Krankenhausinfrastruktur der gesetzlichen Krankenkassen. Privatversicherungen wären unbezahlbar, wenn die Politik nicht zuließe, dass diese den Sozialstaat ausbluten. Zu dieser Wahrheitserkenntnis braucht niemand ein Orakel von Delphi.

Der Arbeiter muss heute gesetzlich bedingt auf sehr, sehr viel verzichten, damit es denen gut geht, die nichts für ihn tun.

Le Qu`s soziales Verständnis beinhaltet viel mehr die Abschaffung aller Sozialversicherung ohne zu erklären, wie mit Minieinkommen eine private Kranken- und Rentenversicherung finanziert werde soll. Bei Le Qu tönt es nur im Kopf: "Ihr schafft das schon - ich bin schließlich Pensionär!" Die SPD verrät seit 1920 systematisch den deutschen Arbeiter. Sie ist keine Arbeiterpartei. In Deutschland gibt es so eine Partei schon sehr, sehr lange nicht mehr. Politiker und Wähler halten Kapitalismus für Demokratie. Das gehört mittlerweile zum Lehrplan.

Was hat die Politik zu verlieren?

Die Politik ist eine selbstgefällige Institution. Sie haben sehr viel zu verlieren. Sie sind Beamte und werden ihre Pensionen bis aufs Blut verteidigen. Kein Mob wird sie zwingen können ihre eigenen Privilegien per Gesetz abzuschaffen. Die Politik hört den Medien zu und wird so immer realitätsferner. Schließlich schreibt dort die Privatversicherten. So hasst inzwischen der Arbeiter längst seinen eigenen Stand und will einfach nicht wahrhaben, dass er niemals zur führenden Klasse unserer Demokratie gehören kann. Sie glauben einer modernen Dolchstoßlegende.



Le QU ist schwach gegenüber den Belangen der Arbeiter und nicht bereit das zu leben, das sie seit 13 Jahren vom Arbeiter fordert. Eigenverantwortung für Pensionäre und Privatversicherte wird sie nie fordern. Sie gelten als zu schützende Rasse unseres umdefinierten Sozialstaates. Sozial ist nur noch, was den Reichtum schützt.


Pensionärspolitik

70% vom letzten Einkommen - darauf hat der Beamte Anspruch als Pension. Hinzu kommt, dass er vor der Pension - das ist eben keine Rente - wir wollen diese Menschenklasse schließlich hier nicht beleidigen - noch eine Gehaltsgruppe höher eingestuft wird.

Bitte jetzt nicht den neoliberalen Ansatz vertreten, dass der Arbeiter auch 70% von seinem letzten Einkommen bekommen soll, das würde heißen, dass die Mindestlöhner wieder zum Wohle des Reichtums betrogen werden. Solche Forderungen sind asozial und gelten nur nach der Umdefinierung der INSM beim Begriff SOZIAL als sozial.

Wir brauchen keine Beamten mehr. Ihre Sonderstellung in unserem Klassenstaat ist bereits die Korruption.


Die Krankenindustrie und ihre Leistungsträger


Jeder Arbeit bezahlt solidarisch in die Krankenkasse ob mit oder ohne Kinder; ob mit Familie oder ohne. Die Privatversicherten lass sich allerdings vom Arbeiter auch noch die private Krankenversicherung ihrer Kinder vom Arbeiter bezahlen - d. h. für sie ist die Privilegversicherung kostenlos. Kein Arzt der auf sich hält, wird sich in der gesetzlichen Krankenversicherung versichern, obwohl er sehr gut am Arbeitervolk verdient. Deshalb gibt es den Marburgerbund, der sich niemals mit den Krankenschwestern auf eine Stufen stellen wird. 



Video 2009 - Merkel und die Leistungsträgerhaushalte als neuer Arbeitgeber

Pensionäre schöpfen aus einem Pool von armen Rentnern


Le Qu ist unter Rückendeckung der CDU und Medien gelungen, den Beamten der Zukunft ein Heer von willigen, armen Rentner als Flexirenten-Arbeitskräfte für denen Lebensabend zu rekrutieren. Der Arbeiter, der nach 45 Jahren auf eine Minirente blickt, ist sehr beliebt als Rasenmäher oder Haushandwerker in den Pensionärshaushalten. 



Die Frau des Arbeiters ist die willkommene Putzhilfe bei diesen Staatsdienern. Sie gelten auch im 21. Jahrhundert immer noch als unantastbare Bevölkerungsgruppe wie zu Kaiserzeiten. Der Feudalismus wurde mit Angela Merkel nicht geendet, sondern erlebte mit ihr eine Renaissance und die SPD hat den Deutschen, wie 1920 wieder einmal verraten.

Kapitalismus mit Demokratie verwechseln


Seit Kiesinger (CDU Notstand- und Stabilitätsgesetz) ist es Staatsräson geworden, den Kapitalismus als Demokratie zu begreifen. Nur der Markt regiert noch in Deutschland. Solidarische Gesetze gelten nun als antidemokratisch. Moderne "Demokratien" = Volkswirtschaften werden nur noch am Stand ihrer Sozialausgaben gemessen, je geringer diese sind desto angesehener ist deren Regent. Das erklärt auch die Lobeshymnen der heutigen Medien über Le Qu.

Keine Abschaffung der privaten Renten- und Krankenversicherung ist Sicht

Menschen wie Le Qu werden niemals in Erwägung ziehen die privaten Renten- und Krankenversicherung abzuschaffen. Das wäre in deren Denkart ein antidemokratischer Akt. Sie träumt seit ihrer ersten Kandidatur zur Bundeskanzlerin von vielen Arbeitsplätzen in den Haushalten unserer Leistungsträger.

Wer 45 Jahre in einer Fabrikhalle seit seinem 15. Lebensjahr schuftet ist in deren Augen kein Leistungsträger. Er ist die billige Arbeitskraft auf 450-Euro-Basis für die Pensionäre und leitenden Angestellten unserer Nation.

Die Armutsindustrie als Geschäftsmodell


Von 900 Euro lässt es sich nicht leben, wenn alleine 500 Euro und mehr für die Miete fällig werden. Längst gibt es Organisationen, die sich nicht nur als sozial bezeichnen, sondern auch als solche gemäß unserer geltenden Gesetze anerkannt werden. In ihnen können sich die armen Rentner unter dem Deckmantel der Sozialarbeit und Ehrenamt verdingen. Sie gelten als Vermittlungsbörsen für die reichen Pensionärshaushalte und sonstige Privatrentenbezieher. 

Der Pensionär oder der Privatrentenbezieher sieht sich als zu alt an, den eigenen Rasen zu mähen. Er wird viel lieber Mitglied in einer Sozialgenossenschaft, die ihm einen anderen, aber armen Rentner für 10 Euro auf die Stunde zum Rasenmähen schickt.

Mit aufgeblasenen Brust brüsten sich diese Menschen, sie seien sozial engagiert. In brütender Hitze sitzen sie gemütlich auf ihren Terrassen, gießen ihren Nachmittagstee und schauen genüsslich dem eifrigen Treiben der armen Rentner auf ihrem Anwesen zu. Während die Genossenschaft die fleißigen Bienchen der Rentneroberklasse mit der Krankenkasse abrechnet. Schlappe 40 Euro im Jahr ist für diese Dienstleistung der Genossenschaft fällig.

Doch dem Guten ist noch nicht Genüge getan. Denn es gibt die Ehrenamtspauschale von Vaterstaat. Mit dieser werden die Rentner ohne Abgaben abgerechnet und die angemeldeten Hausmeisterservice sehen sich einer Konkurrenz gegenüber, die sie niemals unterbieten können. Des Weiteren kassierte die Sozialgenossenschaft 2 Euro pro Stunde beim Armutsrentner ab, weil sie 12 Euro auf die Stunde in Rechnung stellt. Wird er über die Krankenkasse abgerechnet können es auch mehr sein.

Kommt dieser Rentner - der sich ehrenamtlich engagiert - über seinen Freibetrag von ca. 2600 Euro im Jahr hinaus, ist es Schluss mit Nebenverdienst. Ein 450-Euro-Jobber ist nämlich diesen Sozialgenossenschaft schlicht weg zu teuer, wegen der anfallenden Nebenkosten.

Zukunftsaussichten - der Markt regelt alles

Die Sozialpolitik seit Helmut Kohl ist systematischer Raubbau am Arbeiter. Die neuen Sozialgesetze haben längst eine rechtlose Arbeiterklasse geschaffen, die bereit ist zu selbstzerstörerischen Stundenlöhnen zu arbeiten. Bis 2040 wird es keinen Arbeiter mehr geben der mehr als auf die Grundrente Anspruch erheben kann. Wobei anmerkt werden muss, dass 900 Euro in 20 Jahren nur noch die Hälfte der heutigen Kaufkraft haben werden - wenn wir Glück haben. 

Wir leben längst in der Zukunft, aber in unserer Zukunft wird niemand wegen seiner Armut zwangsumgesiedelt. Diese moralisch verwerfliche Aufgabe erledigt längst der Markt. Die Arbeiterklasse ist gezwungen die Städte wegen den hohen Mieten zu verlassen. Sie muss mit ihren geringen Einkommen lange Anfahrtswege zum Arbeitsplatz finanzieren. Das geht so weit, dass sich für viele das Arbeiten schlichtweg nicht mehr lohnt.

Wie während der Industrialisierung wird die Arbeiterklasse flexibel reagieren, weil es keine Gesetze gibt, die vor Ausbeutung schützen. Sie werden in kleinen Wohnungen beengt hausen müssen, um von ihren kleinen Einkommen leben zu können. Eine Le Qu wird in dieser Zeit längst jede Sozialleistung vom Staat abgeschafft oder zumindest auf max. 3 bis 5 Jahre gedeckt haben. Danach wird sie Eigenverantwortung von der Arbeiterklasse fordern, aber nie von Pensionären oder Privatversicherten.

Die Arbeiterklasse ist in den Zukunftsvisionen von Entscheidungsträgern als vorbestimmter Verlierer vorgesehen.



Unbequeme Aussichten für die Arbeiterklasse - sie ist abgeschrieben! D. h. sie wird nur noch als Kostenfaktor angesehen und wird in naher Zukunft keine Leistungen aus dem Sozialwesen erhalten, weil sie sich die Beiträge nicht mehr leisten können. Oben sehen Sie den Stream einer Doku aus dem Jahre 2007. Lassen Sie sich nicht blenden. Die Mehrzahl der Bewohner Deutschland wird von dieser Zukunft nicht profitieren, sondern nur bezahlen - mit Lebensleistung ohne angemessene Entlohnung.




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