Sonntag, 26. August 2018

Deutschland: Kein Geld für Rentner und Pflege - aber unendliches Wachstum für Reichtum


Wie lange wird es von heute ab noch dauern, bis die ersten Politiker /Wissenschaftler/Lobbyisten überflüssige Menschen aus dem Geldmangel im Sozialsystem ableiten werden? Den Sozialwohnungsbau halten sie bereits für überflüssig. Ab wann gelten die Alten als überflüssig, weil deren Kosten der Privatwirtschaft die Alterseinkommen übersteigen? Unsere heutigen Wertevorstellung stammen aus der antiken griechischen Welt, als der Sklave noch nicht gesehen wurde. Heute sehen die Reichen Menschen auch wieder nur noch als Werkzeug, der am besten, weder ißt, noch schläft; sich nach der Arbeitszeit am besten in Luft auflöst und sein Einkommen beim Verlassen des Werkes gleich wieder als Dankzahlung abgibt.

Es ist mittlerweile sehr schwer geworden gegen das Meinungsmonopol der Presse in Deutschland anzuschreiben. Die Paranoia gegenüber dem was als "rechts" bezeichnet wird führt zu immer mehr Zensur in den Kommentarfunktionen zum Thema "Rente".  Sozialpolitisch ist Deutschland noch auf dem Niveau des 18. Jhs. Die Mär von der Bevölkerungspyramiden ist längst widerlegt, sie gilt nur in Kriegszeiten und ist absolut unbrauchbar in Friedenszeiten. Hinzukommt die Rationalisierung und Digitalisierung der Arbeitsplätze, die zwingend eine Sozialabgabe für Produktionsmittel fordert, aber die Politik aus Angst vor fehlenden Parteispenden diese Notwendigkeit nicht einmal andenkt. 

Aus meiner Sicht ist das ein Mangel an historischer Bildung in Deutschland, da die Bauernaufstände im 14. und 15. Jh. lediglich als Religionskrieg mit Westfälischen-Frieden besprochen werden und der wahre Kern - die Ausbeutung, Unterdrückung und Leibeigenschaft - geflissentlich ignoriert wird. In Wahrheit war es ein Ausrottungskrieg der Reichen gegen die Armen. Die Eliten kamen erst zur "Vernunft" - Friedensgespräche, als sich keine Soldaten mehr aus den Armen rekrutieren ließen.

In einer Kapitalismusdemokratie (hier und heute) gibt es für die heutigen Probleme keine Lösungen. Humanismus ist in einer Kapitalismusdemokratie nur möglich, wenn sich damit Profite erwirtschaften können. Der Neoliberalismus wird daher genauso scheitern wie sein großes Vorbild der Ur-Faschismus gemäß Sokrates. Alle Imperien scheiterten an der eigenen Dekadenz und am eigenen Glauben am unendlichen Wachstum von Reichtum. 

Mitte-rechts ist nicht die Mitte

Deutschland befindet sich heute in einer Mitte-Rechts-Regierung. Die CDU stellt die Mitte dieser Rechten dar; die CSU den rechten Flügel und die SPD ist der linke Flügel dieser Rechten. Wobei der Patriotismus dieses Patrizierdemokratie "europäisch" genannt wird, solange wie die deutsche Wirtschaft dort den Ton für die Hegemonie angibt.


Im Neoliberalismus gibt es kein Volk. "Volk" ist nur ein Pool von Humankapital, das mit Medien und Gesetzen zum Machterhalt des neuen Patriziertums ausgenutzt wird (Leiharbeit, Werksverträge, Flexirente, Rentendebatte usw.) Als Mensch darf sich nur noch derjenige empfinden, der aufgrund seines Einkommens über der Bemessungsgrenze GKK und GRV befindet. Wahlen gelten nur dann als demokratisch und anerkennbar, wenn die Ergebnisse nicht die Eliten aus den Parlamenten katapultieren.

Deutschland ist sozialpolitisch im 18. Jahrhundert stecken geblieben


Sozialpolitisch lebt Deutschland noch im 18. Jahrhundert mit moralisch gerechtfertigter Arbeiterdiskriminierung. Neoliberalismus, ist für diese Masse nur ein Begriff von Populisten. Sie glauben immer noch daran, dass jeder der Schmied seines eigenen Glückes sei.  Dabei ist Neoliberalismus nichts Neues. Es ist lediglich die arrogante Überzeugung der Industriellen während der Industrieellenrevolution im 21. Jh. Deshalb auch: NEOLIBERALISMUS - der bessere Menschen (früher Patrizier) stellt den Senat - wie im römischen Reich und im alten Griechenland des Sokrates. Die Renaissance hat gesiegt und alle Kritiker ausgemerzt. Selbst die damaligen Aufklären spannen sie heute vor ihren Karren. 

Ja - so ist das Leben für diejenigen, die sich als Masse fühlten und immer nur aus dem eigenen IST-Zustand das Leben für die Zukunft aller bestimmen wollen. Ihnen fehlte immer schon der Verstand, zu begreifen, dass aus den Jungen, die Alten werden. Sie werden immer die Macht derjenigen in ihrer Unbildung trotz Abitur erhalten, die sich niemals als Teil des Systems verstehen müssen, weil irgendein adliger Bartträger dies so vor mehr als einem Jahrhundert als Gesetz festschrieben. Noch tragischer ist die Tatsache, dass all die sogenannten Jungen mit akademischen Abschluss in der Überzeugung wären, die könnten dem Desaster entfliehen, wenn sie sich aus dem System ausklinken - als Ärzte, Beamte, Lehrer, Anwälte, Richter usw.  und schlaue Leser-Kommentare zum Thema "Rente" in den Onlineportalen unserer Medien abgeben. Leider werden diese nicht als menschenverachtend von den Redaktionen zensiert.

Rentenarmutsindustrie im Vormarsch


Nun - 10 Jahre nach meinem Flehen an den Verstand der Menschen hier in diesem Blog - sind wir in der Zukunft angekommen. Rentner leben jetzt schon mit Minirenten. Sie buckeln sich längst zur von der SPD erfundenen Flexirente mit einem 450-Euro-Job. Lassen sich als Ehrenamtliche mit einer steuerfreien Pauschale von Institutionen ausbeuten, die sich hinter "Sozialengagement" für die "alte Menschen" (Pensionäre) unserer Zeit verstecken. 

Es gilt in diesen Kreisen als schick, wenn die pensionierte Lehrerin einen alten Arbeiter für 14 Euro die Stunde den Rasen mähen lässt. Die Krankenkassen erstatten dies auch noch über diese Institution, welche gleichzeitig 5 Euro abgreifen und dafür von ortsansässigen Volksbanken mit dem Ökonomie-Preis ausgezeichnet

CDU- und SPD-Abgeordnete stehen Schlage für Presseberichte solcher Institution und der gebildete Mensch der heutigen Zeit ignoriert alle zur Verfügung stehenden Fakten, um kritiklos dafür Applaus geben zu können. 

Pflegeheim-Holzklasse für Arbeiter in Planung

All die schicken Pflegeheime von heute sich nur Pensionäre vorbehalten. Längst hat die Branche erkannt, dass sie für Minirenter eine Holzklasse bauen muss, um im Geschäft zu bleiben. Sie lassen sich alles mit Steuergeldern bezuschussen und als Sozialeinrichtung preisen ohne dass jemals deren enormen Gewinnabsichten kritisiert werden.

Noch sieht niemand diese Holzklasse, sie ist hinter raffinierter Planung versteckt, die Zimmer bautechnisch schnell verkleinert und so die Sanitären- und Verpflegungsanlagen locker für die dreifache Menge an Menschen reichen muss.  Alt werden wird für die Babyboomer kein Zuckerschlecken.

Für unsere CDU-Kanzlerin und den wechselnden Regierungsparteien sind Arbeiterrentner sozialer Abschaum, der lieber heute als morgen wie die Bettler aus den Fußgängerzonen verbannt werden soll. Arbeiterrenter gelten nur noch als Ursache für hohe Sozialausgaben und werden dadurch in jeder Diskussion um Rente und Menschenwürde entmenschlicht.


Vorschlag der SPD: Rentenniveau auf 48% festschreiben

Funktionäre und Regierungspöstcheninhaber der SPD im Jahr2018 verstehen sich als Arbeiterpartei und fordern eine Festschreibung des Rentenniveau bis 2030 auf 48%. Dafür wollen sie von der Masse bejubelt und gewählt werden. Sie werden nicht einfach zur "guten" Partei, nur weil die CDU auf 43% beharrt. 48% eines Durchschnittseinkommens liegt immer noch unterhalb dem Einkommen eines Hartz4-Empfängers.

Die SPD hat fertig.



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