Donnerstag, 7. Dezember 2006

Das Ende unseres Gesundheitsystem

Neue Wege für bezahltbare Gesundheit


Momentan kann sich in unserem Gesundheitsystem jeder bedienen, nur der Beitragszahler darf keine Leistungen mehr erwarten, denn für diese Leistungen reichen die Gelder nicht mehr aus. Unser

Gesundheitsystem ist zu einem Umverteilungsmonster mit Beitragspflicht heran gezüchtet worden. Die Administrationskosten, die kartellartigen Preisentwicklungen und überzogenen Gebühren für Apotheken, fressen die ganzen Gelder auf. Für die Versorgung der Patienten (die eigentliche Aufgabe der Versicherung) bleibt nichts mehr übrig. Der Versicherte muss seine Arztrechnungen am Ende als Privatrechnung doppelt bezahlten.

Es gab Zeiten in der BRD, als es nahezu eine Vollbeschäftigung gab. Hier wurden Gelder für unser Gesundheitsystem angehäuft und im gleichen Jahr wieder ausgeben, da die gesetzlichen Krankenkassen keine Überschüsse erwirtschaften konnten.

Dieses System ist auch aus der PLANWIRTSCHAFT bekannt. Aus dieser Zeit stammen all die wunderschönen Gebäude der Krankenversicherungen in besten Stadtlagen und die überdimensional großen Kurgebäude, die heute als verkomme PASSIVA in den Bilanzen erscheinen.

Unsere Krankenkassen waren als all die Jahre dazu verpflichtet von der Hand in den Mund zu leben bzw. in den FETTEN JAHREN mussten Sie wie unsere Bundeswehr kurz vor Jahresende ihre "Munition" verpulvern, damit der Plan fürs darauffolgende Jahr wieder neu und höher erstellt werden konnte.

Das ging über lange Jahre gut. Aber heute, bei dieser hohen Arbeitslosigkeit und den vielen Rentner, die über viele Jahre ihre Beträge entrichteten, wurde niemals Vorsorge bzw. Rücklagen gebildet. Während den FETTEN JAHREN bediente sich die Pharmaindustrie und die Ärzteschaft aus den vollen Pötten - die Politik sah zu und strich wahrscheinlich dafür dicke Parteispenden ein.

Unsere Politik wollte also nicht eingreifen und überließ die Bürger ihrem Schicksal und wir müssen heute die heute Sindflut ertragen. Nicht einmal zum jetzigen Zeitpunkt will die Politik Reformen ergreifen, sondern ist lediglich in der Lage immer höhe Summen vom Beitragszahler zu fordern, um den Frieden mit den Lobbyisten zu wahren.

Hier beraten Krankenkassen, Ärtzeverbände, die Pharmaindustrie und die Perepheriezulieferer mit der Politik immer neue und verwinkeltere Geldbeschaffungsmaßnahmen. Der Beitragszahler (Patient) wird von dieser Meinungsfindung systematisch ausgeschlossen.

Bei dem jährlichen Budget unseres Gesundheitswesen (200 Mrd.), sollte sich unser Staat überlegen, ob es nicht sinnvoll wäre, die Forschungsarbeit, die er sowieso subventioniert bzw. bezahlt, in eigenen Labors (die auch vorhanden sind) zu übernehmen und diese Medikamente, dann selbst oder in Fremdfertigung zu produziert. Das würde einen Rücklauf der Gelder in unser Gesundheitsystem garantieren und einen natürlichen Preiskampf wieder in Gang setzen.

Die Pharmaindustrie und auch die Medizintechnik hat sich in den letzten Jahrzehnten kartellartig über die Welt ausgebreitet, was natürlich nicht zu einem Preisverfall führte, sondern zu stetigen Preissteigungen.

Auf der anderen Seite wurde zum Pflichtversicherten immer der Privatversicherte hochgehalten. Diese Versicherungen bedienen sich der Infrastruktur, die die gesetzlich Versicherten finanzierten ohne entsprechende Entschädigungen und gleichzeitig sind die gesetzlichen Krankenkassen dazu verpflichtet, diejenigen aufzunehmen, die sich keine private Krankenversicherung mehr leisten könnten. Die Großzügigkeit wird noch dadurch unterstützt, dass die PKVs ihre gebildeten Rücklagen nicht an die gesetzlichen Krankenkassen überweisen müssen. Das hat zur Folge, dass gerade die kostenintensiven, alten PKV-Versicherten mit den bekannten Tricks nach der Rente in GKV wechseln, zu Lasten der Allgemeinheit.

Bei so vielen KUNSTFEHLER kann nicht mehr von Unwissenheit gesprochen werden, sondern von purer Absicht und Kungelei.

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