Dienstag, 29. April 2008

Deutschlands zweites Versailles

Deutschland katapultiert sich in den Schuldenhimmel

Milliarden fließen jährlich aus Berlin nach Brüssel. Diese Zahlungen sind verpflichtend und müssen mit immer neuen und höheren Schulden beglichen werden. Ohne die Zahlungen der BRD läuft in der EU nichts.



Irland z. B. gilt als Wirtschaftswunderland und kann eine Wachstumsrate (2007) von über 10 % vorweisen, trotzdem fließen EU-Subventionen nach Irland. Diese werden genutzt um Firmen, auch aus Deutschland, mit Steuergeschenken anzulocken. Das bedeutet in 2005, dass jeder Ire eine EU-Subvention von 271 EU erhielt und das obwohl das BIP pro Kopf in Irland mit 38.700 Euro deutlich über dem von Deutschland mit 27.300 Euro liegt.

Deutschland finanziert also mit seinen EU-Beiträgen die Abwanderung der eigenen Wirtschaft und verfügt dadurch über immer weniger Ressourcen. Auch wurde die Wiedervereinigung Deutschlands nicht in dem Maße von der EU unterstützt, wie es eigentlich zu erwarten gewesen wäre. Deutschland musste trotz hoher Belastungen kräftig einbezahlen und wurde durch die Eingliederung der maroden DDR-Wirtschaft mit noch höheren Beitragszahlungen belohnt.

Mit dieser modernen Abschöpfung durch die EU muß Deutschland also doch in eine Art Versailler-Vertrag erfüllen und wird systematisch ausgehungert bis die Umverteilung abgeschlossen ist und der deutsche Staat völlig überschuldet ist. Gleichzeitig wird auch der größte Widersacher des Vereinigten Königsreiches, FRANKREICH, in dieses Ausbluten mit einbezogen.

Die hohen EU-Belastungen gekoppelt mit den hohen Pensionsforderungen der deutschen Beamten und Politiker, treiben die Staatsverschuldungen noch schneller voran. Keine der Regierungen in Deutschland war im Stand ausreichende Rücklagen für die Pensionsforderungen anzulegen. Vielmehr war es in Zeiten der "Vollbeschäftigung" gängige Praxis, dass die Regierungen sich ihre Macht mit Renten- und Sozialgeldern bei der Wirtschaft erkauften.

Kohl schuf Arbeitsplätze durch Renten- und Sozialkassenplünderung


In den 80er wurden die Alten auf die Wartebank der Arbeitslosenversicherung geschoben bis die Rente ausbezahlt werden konnte. Das verschonte die Wirtschaft vor Abfindungszahlungen, in dem sie noch extremer rationalisierte und nicht wie versprochen für jeden Rentner einen jungen Mitarbeiter einstellte.

Die Regierungen sahen auch davon ab, ein Steuersystem einzuführen, welches die Rationaliserungsmaßnahmen der Großunternehmer mit Steuern belegt hätte, welche dann als Renten- und Sozialversicherungsbeiträge den Kassen hätten angerechnet werden können.

Real betrachtet ist die Verschuldungsspirale in Deutschland nicht mehr aufzuhalten. Die Neuverschuldungen decken bald nicht einmal mehr die Zinsforderungen der Geldgeber.

Wiedervereinigung als Doppelverschulung

Kohl übernahm als BRD die Schulden der DDR und kreierte gleichzeitig mit den staatlichen Betrieben, die eigentlich nur Schulden bei der ehemaligen DDR haben konnten, noch einmal einen Schuldenberg bei westlichen Bankunternehmen. Gleichzeitig wurden diese ehemaligen staatlichen Betriebe zu Schleuderpreisen mit hohen Subventionen an ausgewählte Interessenten verkauft. Diese neuen Eigentümer investieren einen Bruchteil der Steuergelder und verkaufen die Betriebe gewinnbringend und verschwanden mit den Subventionengeldern die niemals ihrer Bestimmung zugeführt wurden. Diese private Bereicherung muß der Steuerzahler heute als Staatsschulden teuer verzinsen und abbezahlen.



Es ist ein Irrglaube, dass das Empfangsgeld unserer DDR-Bürger und der Umtauschkurs von Ost-DM zu West-DM diesen Schuldenberg verursacht hat. Diese Mehrkosten sind Peanuts im Gegensatz zu den wirtschaftlichen Veruntreuungen durch politische Motivation, die heute als Privatvermögen verschwunden sind. Ein Bruchtal mag womöglich sogar als Spendengelder wieder an die Parteien zurück geflossen sein.


Politiker verkaufen Volkseigentum zu Schleuderpreisen


Die Regierungen, angefangen von Adenauer bis Merkel, kannten keine andere Reformen, als immer tiefer in die Taschen der Arbeitnehmer zu greifen und verteuerten dadurch die Arbeit ins überproportionale.

Es wäre sinnvoller gewesen, die Unternehmer mit Steuergeschenken zu belohnen, wenn sie nachweislich Arbeitsplätze geschaffen hatten, anstatt Versprechungen zu belohnen, die nie eingehalten worden sind. Rückzahlungsforderung von Subventionen sind nicht bekannt.

Es hat sich mittlerweile in der globalen Wirtschaft herumgesprochen, dass Deutschland alle Versprechungen subventioniert ohne den Wahrheitsgehalt zu überprüfen.

Deshalb errichte wohl Coca-Cola ein Abfüllwerk im Osten und ließ sich die Produktionsanlagen mit deutschen Steuergelder bezahlen. Bereits nach 2 Jahren entschied sich die Geschäftsleitung zum Abzug der Produktionsanlagen und entließ seine 200 Angestellte, um das Werk in der Tschechei, mit den aus deutschen Steuergeldern bezahlten Produktionsanlage, wieder aufzubauen. Das ist nur ein Beispiel aus der Wirtschaft und kann beliebig fortgesetzt werden.

Jeder Arbeitsplatz in Deutschland ist teuer subventioniert


Deutschland ist nicht nur das Schlaraffenland der Mittellosen EU-Bürger sondern vorallem das der Wirtschaft, die sich ihre Anwesenheit und die kurzfristig geschaffenen Arbeitsplätze, doppelt und dreifach aus deutschen Steuergelder bezahlen läßt + EU-Subventionen.

Mit dieser Gesinnung ziehen die Globalisten durch die EU und sammeln fleißig Subventionen ein, die aus deutschen Kassen finanziert werden. Und das Ausland brüstet sich mit Wirtschaftswachstum, das sich real aus der deutschen Volkswirtschaft finanziert.

In den letzten Jahrzehnten verkauften unsere Regierungen sogar die Monopole der Staatsbetriebe zu Schleuderpreisen. Die nun privatisierten Monopolisten nutzen ihre Position dazu aus, mit immer höheren Preisen die erworbenen Netzwerke zu vergolden. Der Verkauf des Strom- und Telefonnetzes brachte die Bürger um Tantjemen und kontinuierliche Zahlungen, die sie für ihre Steuergelder in diese Netze hätten erhalten müssen. Von sozialer Marktwirtschaft darf heute kein Politiker mehr sprechen.

Wir finanzieren die Ausbildung der Nachbarländer

Aber dem ist nicht genug. Jetzt wird die nächste Runde eingeläutet. Deutschland bildet teuer und stetig Fachpersonal mit deutschen Steuergeldern aus, das von unseren ausländischen Nachbar billigst eingesammelt wird und sich dadurch Ausbildungskosten spart. Deshalb müssen in Deutschland vorwiegend die Niedriglöhner für die Sozialkassen aufkommen müssen, aus denen sich letztendlich alle Gesellschaftsschichten hemmungslos bedienen.

Das Duale System der Renten- und Sozialversicherungen

Der nächste Punkt ist: Unsere Regierungen haben nie etwas dagegen unternommen, dass unser Renten- und Sozialwesen nicht in zwei Klassen aufgeteilt ist. Nein, sie verteidigen es bis heute als gerecht. Dieses Duale System der Kranken- und Rentenversicherung war von Beginn an zum Scheitern verurteilt, deshalb kann man den Regierungen sogar Mutwilligkeit vorwerfen.

Siehe Beitrag: Rüttgers der Wählerfänger



Das Sozialwesen wird nur durch die gesetzlich Versicherten finanziert, welches die Infrastruktur für die privaten Krankenkassen stellt und Instand hält. Gleichzeitig streitet die PKVs immer noch für die Einbehaltung ihrer Rücklagen bei einem Versicherungswechsel ihrer Mitglieder in die GKVs, denn gerade dieser Vorteil macht die PKVs so günstig. Durch hohen Beiträge im Alter sehen sich viele Privatversicherte gezwungen mit 400Euro-Jobs in die GKV zu wechseln und belasten damit die GKVs immens, in dem sie ohne vorherige Zahlungsleistungenen den vollen Anspruch auf medizinische Betreuung haben, die bekanntlicher weise im Alter immer höher wird. Deshalb ist es ein Anliegen der PKVs ihre alten Mitglieder in der GKV unterzubringen.

Es wäre dringend zu empfehlen, dass alle in die gesetzlichen Krankenkassen einzahlen und das DUALESYSTEM der Krankenversicherung ( PKV GKV) abzuschaffen. Es wäre sogar ein Überlegung wert, die PKVs zu zerschlagen und den gesetzlichen Krankenkassen einzuverleiben. Das gleiche gilt für die Rentenversicherung. Jeder sollte Mindestpflichtbeitrag einbezahlen. Höhere Leistungen könnten aber trotzdem noch auf dem Privatmarkt abgesichert werden. Dieses Modell würde sichere Renten garantieren, denn auch ein bankrotter Unternehmer, der seine Lebensversicherung verpfändete, wird im Alter als mittelloser Menschen vom Staat aufgefangen. Diese Sicherheit sollte jedem etwas wert sein.

ALSO war dieses DUALE SYSTEM schon von Anfang an undemokratisch und unsolidarisch, weil sich aber die entscheidenden Politiker selber übervorteilten wollten und heute nicht den Mut aufbringen, alte Fehler ihrer gepriesenen Politikerväter als solche anzuerkennen, müssen wir Bürger immer höhere Abgaben ertragen, um die reichen Anhängsel vor Vermögensverlusten zu schützen und auf immer mehr Gesundheit verzichten, damit deren Gesundheit gesichert bleibt.

Moderne Sklaverei

Wir wurden seit der Gründung der BRD mit falschen Versprechungen in den systematischen Ruin getrieben. Die Verschuldung der BRD ist nicht mehr aufzuhalten und auch der Zusammenbruch unseres Sozialsystem wird mit diesen Reformen der Regierung MERKEL systematisch vorbereitet.

Es soll nämlich der Anschein erweckt werden, dass dieses System gescheitert. Tatsächlich bricht es aber durch Misswirtschaft und Betrügereien der Regierungen zusammen, die mit diesem System die Ausbeutung der Bevölkerung vorangetrieben haben, um es in die totale Abhängigkeit der Industrie zu treiben.

Es wäre nach Kriegsende unmöglich gewesen, alle zu enteignen und sämtlichen Besitz den Alliierten zu zusprechen. Deshalb wurden andere Systeme entwickelt, die das Privatvermögen der Bürger systematisch auflöst.

Es darf sogar angedacht werden, dass die gesamte Volkswirtschaft in Zukunft privatisiert werden kann und die Bevölkerung als Humankapital in der modernen Sklaverei endet, indem die Löhne und Gehälter als Steuerabgaben angerechnet werden und der Staat die Versorgung (Wohnung, Essen und medizinische Grundversorgung) übernimmt. Somit sind wir im System des totalitären Kapitalismus angekommen, welcher lehrt, dass alles nur noch einem gehören kann.

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