Dienstag, 22. April 2008

Gold - Ist Gold noch eine Ersatzwährung?

Die IWF will 400 Tonnen seiner insgesamt 3200 Tonnen Gold verkaufen.
Deutschland überlegt sich, als zweit größtes Goldreserveland nach den USA,
seine 3400 Tonnen Zug um Zug verkaufen.



Die 400 Tonnen Gold der IWF sollen ca. 11 Mrd. US $ einbringen, das ist
gerade mal so viel wie die IKB-Bank in den Sand setzte.

Jetzt ist die erste deutsche Bank (Weserbank) pleite.
Ihr wurde von der Bankenaufsicht
"Schließung für den Verkehr mit der Kundschaft angeordnet"
.

Die 3000 Bankkunden können aber auf eine Entschädigung hoffen, da die
Bank dem Sicherungsfond angehört. Ob dieser Sicherungsfond noch einspringen
kann, wenn mehr Banken dem Beispiel der Weserbank folgen, ist fraglich.

Im allgemein gilt bei einer privaten Bankenpleite, dass Guthaben bis zu
20.000 Euro durch den Sicherungsfond mit 90 % abgedeckt sind. Der
Bankkunde muss aber trotzdem erst auf den Entscheid des
Insolvenzverwalters warten, bis er an sein Geld kommt.

Bei genossenschaftlichen Banken ist man noch besser abgesichert, weil
diese gemeinsam haften. Bei den Sparkassen wird bei einer Pleite der
Staat zu Hilfe geholt, der mit Geldspritzen einspringt.

Aber wie lange kann der deutsche Steuerzahler diese Löcher noch stopfen?
Vor allem wie entstehen Sie?

Im Falle der IKB-Bank hat sich herausgestellt, dass die meisten Defizite
aus Einkäufen von der Deutschen Bank stammen, hier wurden offenbar
Sicherheitsbedenken untergraben, weil es Entscheidungspersonen gab, die
gleichzeitig in beiden Banken tätig waren.

Eine lukrative Art, sich von unbequemen und wertlosen Papieren zu trennen,
wenn es noch jemanden gibt, der viel Geld dafür bezahlt - der Steuerzahler
wird's schon richten.

Das Nazi-Gold
Die Rolle der Alliierten und der Schweiz



18. Novmeber 2008

Ben Bernanke gibt zu dass einige Zentralbanken Goldverkäufe planen. Dies wird vermutlich geschehen, wenn der Goldpreis wieder einmal seinen Höchstand erreicht hat.

Bernanke wurde von Ron Paul (Republikaner, Texas) vor dem US-Kongress am 18.11.2008 anlässlich der Fragestunde vor dem Finanzausschuss mit Ben Bernanke und Henry Paulson folgendes gefragt: “In ihren Treffen, und sie hatten gerade kürzlich noch ein Treffen mit anderen Zentralbankern, ist da der Gedanke aufgekommen oder wurde da gesprochen über eine neue Welt-Reservewährung? Und wenn es so war, hat Gold in diesem Zusammenhang eine Rolle gespielt? Wie wollen sie das Vertrauen wieder herstellen?”

Ben Bernanke auf diese Fragen:

“Ich glaube nicht, dass das Dollar System tot ist. Ich denke, der Dollar bleibt die internationale, primäre Währung. Wir haben eine Aufwertung des Dollars während der Krise gesehen, weil er offenbar als sicherer Hafen gilt und genügend Liquidität da ist. Wenn man Swaps (Austauschgeschäfte) machen will, braucht man eine solche liquide Währung. Das mag ein Grund sein, warum der Dollar stark ist und ich glaube, dass der Dollar stark bleibt. Ich teile ihren Standpunkt, dass das Handelsbilanzdefizit ein Problem darstellt. Die gegenwärtigen Ungleichgewichte sind ein großes Problem. Aber auch in dieser Hinsicht gibt es in letzter Zeit gewisse Verbesserungen”

Frage: “Aber hat das Thema einer neuen Währung nie eine Rolle gespielt?”
Bernanke: “Nein, hat es nicht.”

Frage: “Hat Gold bei ihren Gesprächen je eine Rolle gespielt?”
Bernanke: “Nur in Zusammenhang mit Verkäufen, welche die Zentralbanken planen.”



Finanz-net berichtet, dass vermutlich die gehandelten Gold-Zertifikate und -Assets das physikalisch vorhandene Gold um das hundertfache übersteigen. Lehmann soll angegeblich der größte Gold-Leerverkäufer geweisen sein - somit könnte sich noch eine weitere Blase auf uns zu bewegen, das die Ersatzwährung "GOLD" erschüttern könnte.

Der IWF will laut Meldung des Bundestage 13 Millionen Unzen Gold seiner Reserven, die auf insgesamt 103 Millionen Unzen beziffert werden, verkaufen. Außerdem soll das Stimmrecht innerhalb des IWF so geändert werden, dass Deutschland weniger Stimmrecht hat.

Lt. finanical.de sind die Goldreserven um 70 Millionen Unzen gefallen und übertrafen damit die Neueindeckungen - also Reservenkäufe bei weitem.

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