Mittwoch, 9. Juli 2008

Obama in Berlin - STAY AT HOME

Standortwechsel für Obama

Jetzt wird Obama vor der Siegessäule sprechen, aber das Brandenburger Tor bleibt immer im Blickfeld der Kamaera. Dafür haben die Organisatoren gesorgt.

Obama: Das Tor im Blick
Doch welches Bild die Menschen bekommen, bestimmt der Kandidat selbst. Der Auftritt in Berlin folgt bis in Details hinein einer festen Choreografie, in die auch die Berichterstatter eingebunden sind. Auch die Kamerapositionen hat der Stab des Kandidaten vorgegeben. Hier gehe es vor allem darum, dass Obama stets aus einem Blickwinkel gezeigt werden könne, der es erlaubt, auch das Brandenburger Tor in den Fokus zu bekommen, heißt es aus einem der übertragenden Sender.
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Medienberichten zu Folge will die US-Wahlkampfleitung Barack Obama vor dem Brandenburger Tor in Berlin sprechen lassen. Das Kanzleramt entzieht sich seiner Verantwortung und gibt die Entscheidungsgewalt an Berlins Bürgermeister Wowereit weiter. Demnach soll Obama am 24. Juli 2008 medienträchtig vor dem Brandenburgertor eine Rede halten und gleich in die Fußstapfen von Kennedy treten. Mc Cain steht es selbstverständlich offen, ob er auch eine Rede in Berlin halten will.

Offensichtlich verlagert sich der amerikanische Wahlkampf jetzt auch noch nach Deutschland. Das soll verstehen wer will. Die Ambition mag wohl darin liegen, dass der Kalte Krieg wieder in Erinnerung gebracht werden soll. Momentan sind die Amerikaner dabei den Abwehrraketenschild in Polen und der Tschechei auszuhandeln und dabei müssen sie wohl recht tief in die Brieftasche der amerikanischen Steuerzahler greifen.

Dieses rücksichtslose Verhalten der Amerikan beschwert Europa die Tatsache, dass Russland seine Raketenziele wieder auf die "gute alte Welt" richtigen wird. Das mag für manchen Amerikaner eine Beruhigung sein und die Europäer haben diese Gefahr noch gar nicht realisiert. Aber ein Besuch des Präsidentschaftsanwärter der USA wird sich wohl vor dem Hintergrund der wirklichen europäischen Macht bestens in den Vereinigen Staaten verkaufen laufen.

Obama erhofft sich wohl dadurch die nötige Glorifizierung im Modergeruch der Befreiung Deutschlands und dem Jahrzehnte langen Kalten Krieg.

Obama will sich wohl nicht zum Wahlkampf im Irak einstellen wie Gerog W. Bush und hat sich für die Trophäne "Deutschland" entschieden, von dem die USA ebenfalls ewige Dankbarkeit für die Hitlerbefreiung abverlang. Natürlich dürfen wir Deutschen nie vergessen, was wir Amerika verdanken. Vor der Befreiung von Hitler, haben amerikanische und englische Bomber ganz Deutschland in Schutt und Asche gelegten und nach diesem tödlichen und verheerenden Befreiungsakt regnete Freßpakete vom Himmel. Nicht zu vergessen die Berliner Luftbrücke, die wohl nichts mit den Deutschen in Berlin zu tun hatte und doch wohl eher vor dem ideologischem Hintergrund des Kalten Krieges stand.

Vereinbart war für Deutschland, dass es nach der absoluten Kapitulation zum Arbeiter- und Bauernstaat umfunktioniert wird. Doch die Abspaltung der russischen Besatzungsgebiete in Deutschland schob diesen Plan etwas nach hinten in der Zeitskala, dafür sorgte die EWG, EG und jetzt EU als moderater zweiter Versailler Vertrag, der nach der Wiedervereinigung Deutschlands die Aussaugung der deutschen Volkswirtschaft vorantreibt und so die erwarteten Reparationszahlungen aus dem I. und II. Weltkrieg in die Kriegskassen spült.


Dear Mr. Obama:



I think our visit in Berlin is incorrect. Please run your election campaign in your homeland USA. Germany should be an independent country, we are not Iraq and we don`t wont any us-propaganda and us-campaign in our country.
We are not a part of the USA.

The war in Iraq is wrong also the war in Afghanistan.
Angela Merkel is acting against the most german people`s mind.

Your are welcome as a friend
but not as a campaigner.



Das Neue Deutschland nach der Wiedervereinigung

Im Freudentaumel der Wiedervereinigung gingen die Vereinbarungen über den Zwei-Plus-Vier-Vertrag und besonders das Bundesgesetzblatt 1990 unter. Gemäß diesem Gesetzesblatt wurden wieder Teile des Überleitungsvertrages in Kraft gesetzt. Beim Lesen bekommt man den Anschein, als ob sich Deutschland freiwillig unter die Macht der drei westlichen Alliierten unterstellt. Die EU und vor allem der neue EU-Vertrag, der unbedingt von Angela Merkel und Sarkozy durchgeboxt werden soll, ist eine Fortsetzung des nach dem Krieg vereinbarten Arbeiter- und Bauernstaat "DEUTSCHLAND." Die EU scheint die Sicherungsleine eines versteckten Versailler-Vertrages durch die EU eingepflanzt zu haben.

Die Rede von Barack Obama als Präsdentschaftskandidat vor dem Brandenburgertor empfinde ich persönlich, als Zeichen für ein annektiertes Land. Welche Gründe könnte sonst einen amerikanischer Präsidentschaftsanwärter dazu bewegen, für das amerikanische Volk vor dem Brandenburger Tor zu sprechen?

Auch die Einstellung der Bundeskanzlerin Angela Merkel, hier keine eindeutige Entscheidung zu treffen und die Entscheidung an den Berliner Bürgermeister abzuwälzen spricht für die Besatzungsansprüche der USA gegenüber Deutschland. Bei der Eröffnung der neuen US-Botschaft im Juli 2008 war zu hören: "Für uns ist die Beziehung zu Deutschland, die ihren Ausdruck vor allen in Berlin findet, die wichtigste und stärkste in der Welt."

Das zeigt sich unter anderem an der deutlich gestiegenen Zahl von Regierungsmitgliedern, die Berlin besuchen: Allein in den vergangenen vier Wochen waren der US-Präsident, die Außenministerin und der Verkehrsminister hier, am 4. Juli kommt der frühere Präsident Bush.

Ein amerikanischer Wahlkämpfer würde niemals auf die Idee eine Wahlkampfrede in Paris oder London abzuhalten. Diese Anmaßung kann man sich nur gegenüber besetzten Gebieten erlauben.

Standortwechsel für Obama

Jetzt wird Obama vor der Siegessäule sprechen, aber das Brandenburger Tor bleibt immer im Blickfeld der Kamaera. Dafür haben die Organisatoren gesorgt.

Obama: Das Tor im Blick
Doch welches Bild die Menschen bekommen, bestimmt der Kandidat selbst. Der Auftritt in Berlin folgt bis in Details hinein einer festen Choreografie, in die auch die Berichterstatter eingebunden sind. Auch die Kamerapositionen hat der Stab des Kandidaten vorgegeben. Hier gehe es vor allem darum, dass Obama stets aus einem Blickwinkel gezeigt werden könne, der es erlaubt, auch das Brandenburger Tor in den Fokus zu bekommen, heißt es aus einem der übertragenden Sender.
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Quellen:
Vertrag über die abschließende Regelung
Bundesgesetz Blatt Teil II Seite 1386 PDF
Eröffnung US-Botschaft Berlin
Deutschlands zweites Versailles

1 Kommentar:

  1. Dein "We"/"Wir" ist realitätsflüchtig, a) weil Du ignorierst, dass 300.000 Berliner Obama in Berlin begrüßten, b) weil auch der nächste US-Präsident "Weltpolitik" machen wird, sich also auch der Weltöffentlichkeit stellen soll.
    Richtiger wäre es also, wenn Du nun auch McCaine in Deutschland zu reden fordern würdest.

    "US-Germany"? Hast Du Komplexe?

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