Montag, 24. November 2008

Billiges Öl ein Segen oder ein Fluch?

Der Ölpreis ist von 150 USD auf 50 USD gesunken. Der Dow Jones sank um über 5000 Punkte und auch der deutsche Dax sackte gewaltig ab. Sichere Wert wie Gold konnten nicht so ansteigen wie man erwarten konnte, als die Börsen anfingen zu beben. Gold ist von seinem Höchstand mit 1000 USD von um 200 USD entfernt. Sicher ist der Preis in bezug auf den EURO angestiegen, weil der EURO gegenüber dem Dollar auch verloren hat und nun bei 1,24 USD steht und somit fast 30 Cent nachgab.

Das scheinen doch die Piratenangriffe aus Somalia eine wunderbare Gelegenheit zu sein, das Öl durch Piraterie zu verknappen. Die Zahl der gekaperten Tanker steigt an und die NATO hat endlich eine Gelegenheit gefunden, Soldaten vor Persien zu stationieren. Jetzt wird sogar darüber nachgedacht, Militär in Somalia an Land zu stationieren.

Erschenkend ist die hervorragende technische Ausrüstung der Piraten, die ohne großen Aufwand Riesentanker übernehmen, die mit lediglich 25 Mann Besatzung ihre wertvolle Fracht über die Meere schippern. Es kann mit Sicherheit davon ausgegangen werden, dass die Hightech-Ausrüstung der Piraten nicht aus somalischer Produktion stammt, sondern aus der sogenannten zivilisierten Welt. Auch die Waffen, die die Piraten verwenden, entspringen nicht somalischer Produktion. Der Waffenhandel ist ein florierendes Weltgeschäft, dessen Umsatz nur noch von der Rauschmittelproduktion übertroffen wird.

Geopolitisch ist Somalia zum Nahen-Osten sehr wichtig, dafür zeugen schon auch die Piratenüberfälle. Das meiste Öl wird aus dem Iran über die Straße von Hormus verschifft und diese Meeresstraße ist immer wieder ein Streitpunkt zwischen dem Iran und den USA. Der Iran ist fest entschlossen dieses Meeresenge bei einem militärischen Angriff auf sein Land zu schließen und die USA sind ihrerseits davon überzeugt, dass der Iran das nicht schaffen kann. (Wir haben es nicht gewußt!)

Doch tatsächlich investieren die Ölfirmen aufgrund des billigen Ölpreises nicht mehr und somit wird die zukünftige Fördermenge verknappt. Das führt in einiger Zeit zum rapiden Anstieg des Ölpreises und wird die Situation der Menschen in der Wirtschaftskrise noch weiter verschärfen.

Piraten verknappen das Öl

Und jetzt plötzlich entscheiden sich aufgerüstete Piraten unter medialer Beobachtung zu immer dreisteren Überfälle auf Öltanker? So dass es für die NATO nötig wird Kriegsflotten zum Schutze der Öltanken zu entsenden und Deutschland wieder einmal am Grundgesetz Änderungen vornehmen will, damit kriegerische Einsätze in Zukunft einfacher werden.

Alleine die„Sirius Star“ kann zwei Millionen Barrel Öl (je 159 Liter) fassen. Die Routen der Öltanken sind nie bekannt, denn die Ladung der Schiffe wird oft erst verkauft, wenn die Tanker bereits auf See sind und erst danach erfahren sie ihren Zielhafen bzw. Route. Gemäß Medienberichten sollen die Piraten sogar über Ortungssysteme verfügen, mit dem sie die Tanker ausmachen können. Das gibt es bestimmt nicht im somalischen Supermarkt zu kaufen. Wer also verkauft den Piraten derartiges Equipment für ihr Piratenhandwerk? Sind hier vielleicht auch V-Männer des BND unterwegs, wie im Kosovo oder im Irak? Natürlich gibt es auch noch andere Geheimdienst die ähnlich operieren können, dazu ist nicht immer der BND notwendig.

Die Tankermannschaften sind auch von den Reedereien angewiesen, sich nicht zu wehren. Es gibt auch keinerlei Wachpersonal auf diesen Schiffen. Dieses Wachpersonal stellen jetzt sämtliche Staaten, sogar Russland beteiligt sich an dieser Aktion. Bestimmt wird auch demnächst Unterstützung aus China noch eintreffen, denn im persischen Golf findet gerade das Eliten-Treffen der Marine-Flotten statt.

Verteidigungsminister (Kriegsminister) Jung pocht doch schon seit Jahren darauf, dass die Bundeswehr zur Sicherung von Ressourcen eingesetzt werden darf. Was ich persönlich als Kriegseinsätze für Öl und Rohstoffe verstehe. Mit dieser Operation-Somalia rückt er seinem Ziel doch um einiges näher. Es dauert bestimmt nicht mehr lange, bis auch für diesen Einsatz ein robustes Mandat vom Bundestag vorliegt.

Der Suezkanal wird gemieden

Aufgrund der Piratenüberfälle meiden viele Reedereien den Suezkanal und leiten ihre Schiffe um das Kap der Guten Hoffung herum. Das bedeutet, dass Öllieferungen oft zwei Wochen später als geplant eintreffen. Die Transportkosten erhöhen sich dadurch erheblich. Allein die dänische Reederei Maersk schickte bisher mehr als 100 Schiffe pro Monat durch den Suezkanal. Jetzt machen vor allem die langsamen und die mit niedrigen Bordwänden den langen Weg um Afrika herum. Das wird auch Ägypten wirtschaftlich treffen, denn der Suezkanal ist für dieses Land eine wichtige Einnahmequelle von Devisen.

Ägypten dagegen beteuert, dass die Passagen durch den Suezkanal nicht abgenommen haben.
Doch die Frage nach dem Öl ergibt automatisch die Frage nach dem Dollar, der sich als Leitwährung sieht und dies auch mit allen Mitteln bleiben will. Bricht der Ölhandel basierend auf dem Dollar zusammen, wird sich die USA nicht mehr so schnell erholen.

Die Welt hat genug von den US-Schulden …

Amerikas ausländische Gläubiger stellen diese Frage. Ein offizielles Organ der regierenden chinesischen Partei hat kürzlich die asiatischen und europäischen Länder aufgerufen, «den Dollar aus ihren direkten Handelsbeziehungen zu verbannen und sich nur auf ihre eigenen Währungen zu verlassen». «Warum», fragt eine andere chinesische ­Publikation, «sollte China den USA helfen, ohne Ende Schulden zu machen, im Glauben, dass die Kreditwürdigkeit der USA endlos ausgedehnt werden kann?»
(Orignal-Text)

Diese Frage der chinesischen Regierung sollt sich unsere deutsche Regierung auch einmal stellen. Es ist nicht Aufgabe der Welt, ständig die Schulden der USA zu bezahlen. Die Weltführung haben die USA schon lange an alle Einzelstaaten abgegeben. Wir brauchen keinen Patriarchen, der mit einem Damoklesschwert egomanisch jeden ins Unglück stürzt, nur damit er sich selber im wirtschaftlichen Fluss halten kann. Die Welt ist emanzipiert. Wir brauchen keinen Beschützer mit einer A-Bombe. Alleine die USA hält doch noch an der A-Bombe fest - ja Israel gehört auch noch zu dieser Kategorie - alle anderen würden lieber als heute das Thema A-Bomben ein für alle mal ablegen. Die aggressive Haltung der USA provoziert doch erst die Entwicklung von Atombomben herauf. Vor Angriffen scheinen nur noch die Länder sicher zu sein, die sich nicht mit Atombomben wehren können. Ob das unter einer gerechten Welt verstanden kann, ist fraglich.


Obama und sein Beraterteam

Selbst politisch uninteressierten Menschen fällt auf, dass Obama sich gerade die Menschen in seine Administration holt, die schon seit langem ihre Stimme für das hergegeben haben, was eigentlich zu wandeln gewesen wäre. Offensichtlich will Obama die Welt glauben lassen, dass sich auf einmal die Bush-Administration und -berater vom Saulus zum Paulus entwickelt und das in einer Massenverwandlung.

Der Weltpräsident



Hillary Clinton stimmt doch auf für den Irakkrieg und war zusammen mit ihrem Mann, Bill Clinton, in dubiose Immobiliengeschäfte verwickelt, die nie so richtig ans Tageslicht kamen. Der einzige Wandel der Obama bringt, ist sein neues Gesicht und die Beruhigung des US_Gewissens einen schwarzen Präsidenten zu haben, aber warum kandidiert nie ein Indianer? (kleine Scherzfrage am Rande).

Obama wird zum Polizisten, der für die Programmierung des Alarmsystems gleich die Diebe einlädt und sich hinterher wundert, dass alles verloren ist. Ist dieser Mann so naiv oder wird er dafür bezahlt?

Noch schlimmer ist, die EU-Länder himmeln ihn an und signalisieren jetzt schon Gefolgschaft, obwohl sie noch gar nicht wissen, in welche Richtung OBAMA tatsächlich starten wird.

Aufmerksamkeitsdefizit


Dies kann auch künstlich erzeugt werden, indem eine Informationsüberflutung vorgenommen wird. Das funktioniert auch in der Politik so. Überall werden Krisenherde entzündet und der Beobachter mit Informationen überflutet, dass er den Blick auf das wesentliche verliert. Unsere Wirtschaft braucht Geld und zwar Geld, das gar nicht vorhanden ist, sondern erst in Form von Schulden neu erzeugt werden soll. Für diese Schulden soll wieder der Bürger herhalten, doch der weigert sich und konsumiert nur noch das Nötigste. Jetzt kommt der Staat in Aktion und übernimmt wieder einmal den Part der Schuldenmacher.

Uns wird immer wieder erzählt, dass mit Wirtschaftsprogrammen das System gerettet wurde. Nur leider denkt keiner daran, dass unsere riesigen Schuldenberge aus diesen Rettungspaketen entstanden sind. Auch ein Staat kann nicht unendlich viele Schulden aufnehmen, damit sich die Wirtschaft immer satter daran bedienen kann. Will unsere Kanzlerin in den nächsten Legislaturperiode die Steuern mit der Peitsche und mit Beugehaft eintreiben? Oder werden wir alle gleich zu Leibeigene des Staates, der uns dann als Kombilöhner unentgeltlich in die Fabrik zur Arbeit schickt. HartzIV-Empfänger wissen wie das ist, denen wird das heute schon zugemutet.

Aufruf zum totalen Konsum

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