Dienstag, 9. Dezember 2008

DIOXIN: Das Gift in unserem Essen

Fast schon fürsorglich klingt die Berichterstattung in diesen Tagen über das Gift verseuchte Schweinefleisch aus Irland. Explizit wird über Dixoin berichtet - so dass es fast scheint, ein normaler Bestandteil unserer Nahrung zu sein.

Doch das Dioxin in irischen Produkten ist nicht durch den Boden ins Futtermittel gekommen, sondern gemäß Medienberichte durch das Beimischen von Altöl. Das klingt nach krimineller Energie und purer Mutwilligkeit. Gemäß "Welt-Online" soll altes Transformatiorenöl dem Futtermittel beigemischt worden sein, das sonst als Sondermüll hätte entsorgt werden müssen. Der Nebeneffekt dieser kriminellen Tat, das Futtermittel wurde gestreckt.

Trotz dem bemühen sich die deutschen Medien darum, keine Namen zu nennen. Ganz anders im Gammelfleischskandal. Dort wurden regelrechte Hetzjagden veranstaltet und bei diesem DIOXIN-Vorfall herrscht das Schweigen im Buchstabenwald.



Vom Bundeswirtschaftsministerum werden nur Stichproben bei Futtermittel verlangt, obwohl die Giftigkeit von Dixion bestens bekannt ist und es als potenzielles Gift anzusehen ist. Diese ach so fürsogliche Behörde will einfach keine ständige Kontrollen - weil dies zu teuer sei.

Meines Erachtens sollten diese Kontrollen nicht durch den Staatfinanziert werden, sondern durch die Hersteller selber und zwar diese in Form von einer Gebühr. Wir Bürger bekommen schließlich unseren Paß, TÜV und sonstige vorgeschriebene Kontrollen auch nicht kostenlos als staatliche Dienstleistung, sondern als teure Gebühreneinsammelaktion eines geldgierigen Staates.

Wer ein landesweites Rauchverbot zum Schutze der Nichtraucher durchsetzt und Gastronomen an den Rand des Ruins treibt, sollte vor so einer Maßnahme nicht zurückschrecken, oder gibt es in diesem Bereich eine einflussreiche Lobby und große Namen?

In jedem Falle hat die irische Landwirtschaft mit diesem Skandal einen erheblichen Schaden erlitten. Die Verbrauchen werden bis auf weiteres irische Produkte absolut meiden. Das ist mit dieser Aktion bestens gelungen ob mutwillig oder fahrlässig - aber den Verursacher enthalten sie uns vor.

Wer hier an das NEIN zum EU-Vertrag aus Irland denkt ist ein Schelm, doch eines ist gewiss, die irische Landwirtschaft wird bedeutend geschwächt, und zwar mit Transformatorenöl, das einfach so in die Nahrungskette kam und auch noch ohne namentlich genannten Industrietäter.

"Das potenziell tödliche Gift entsteht bei Verbrennungsvorgängen, wenn Chlor anwesend ist, etwa bei der Müllverbrennung, bei Waldbränden oder Vulkanausbrüchen. Es gibt über 200 verschiedene Dioxine, 17 sind als extrem giftig eingestuft. Dazu gehört auch das sogenannte Seveso-Gift, benannt nach einem Unfall, der sich 1976 im italienischen Seveso ereignete: Aus einer Chemiefabrik traten damals große Mengen aus, Tausende Menschen vergifteten sich - schreibt die Welt-Online."

Hier störe ich mich an der Formulierung "vergifteten sich" - meiner Meinung nach wurden sie vergiftet. Dieser Skandal weis heute noch Ungereimtheiten auf, die auch nach vielen Prozeßen und vorgeführten Schuldigen nicht aufgeklärt oder gar bestraft sind.

"Dioxin reichert sich im Boden an, dorthin gelangt es entweder aus der Luft oder durch Düngung mit Klärschlamm, den unsere Bauern gerne als bezahltes Düngemittel verwenden. Im August war beispielsweise bekannt geworden, dass Überschwemmungsflächen an der Ems mit Dioxin belastet sind. Obwohl die Dioxinbelastung der Umwelt stark abgenommen hat, ist Dioxin immer noch allgegenwärtig, es findet sich in Eiern, Muttermilch, Fleisch und in den Böden von Spiel- und Sportplätzen. Denn die Chemikalie ist sehr stabil, sie wird nur sehr langsam abgebaut."

Welch eine schmeichelhafte Umschreibung der "Welt-Online".

Aus dem Boden gelangt der gesundheitsschädliche Stoff in die Nahrungskette. Der Mensch nimmt täglich kleine Mengen Dioxin auf, 95 Prozent davon durch die Nahrung. Besonders in Milch, Fleisch und Fisch findet sich Dioxin. Einmal in den Körper gelangt wird der Stoff im Fett eingelagert. Das Gift, 1000 Mal toxischer als Nikotin, kann in hohen Dosen zu psychischen Störungen, Atembeschwerden und Leberschäden führen. Es kann zu Hautschäden, der sogenannten Chlorakne, kommen und das Immun- und Hormonsystem gerät durcheinander. Dioxin gilt als krebserregend, im extremsten Fall wirkt es tödlich. Akute Vergiftungserscheinungen sind aber nur bei hohen Dosen zu erwarten. Meiner Auffassung kann Fall "Irland" schon von einer hohen Dosis gesprochen werden, das sie zum Teil um das 200fache über der vorgeschriebenen Mindestbelastung von 4 Picogramm liegt.

Trotzdem hält es unser Staat nicht für notwendig, der Futtermittelindustrie entsprechende Tests vorzuschreiben, da erlassen sie lieber Bundes- und Europaweit ein Rauchverbot zum Schutz der Nichtraucher. Das ist natürlich Kosten neutral und belastet niemandes Geldbeutel, außer die der kleinen Gastronomen.

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