Sonntag, 22. Februar 2009

Bush Politik wird unter Obama zum ERFOLG

Es scheint, als ob die militärische Welt auf einen anderen US-Präsidenten gewartet habe. Einen Mann, der Vertrauen schafft, nicht nur bei den Amerikaner sondern auf der ganzen Welt, in dessen Namen die gleiche Politik besser verkauft werden kann.

Unter Bush schien es politisch unmöglich zu sein, mehr NATO-Truppen nach Afghanistan zu entsenden und jetzt kurz nach der Amtsübernahme Barack Obamas bereitet sich die NATO schon aus Freude über den neuen Präsidenten beim NATO-Gipfels auf eine Aufstockung der Truppen vor -
ohne großes Bitten der USA - allen voran Deutschland und Frankreich. Sie lesen die Wünsche Obamas wie Liebende von seinen Augen ab.

"Die Welt"
schreibt dazu: "Wer hätte das gedacht? Nach Jahren des Krieges funktioniert die Befriedung des Iraks besser als der internationale Einsatz in Afghanistan. Die Nato muss für das Land am Hundukusch jetzt Konzepte der USA übernehmen, die im Irak erfolgreich waren. Dazu gehört eine deutliche Truppenaufstockung."

Das Unmögliche ist innerhalb weniger Tage unter einem neuem US-Präsidenten wahr geworden ist. Der Irak ist ein Erfolg! Bush wollte schon immer während seiner Regentschaft die ganze Welt davon überzeugen, doch keiner war bereit ihm zu glauben. Urplötzlich, nach dem Machtwechsel in Washington, wird Bushs Arbeit nun von der interantionalen Gemeinschaft gewürdigt und gefeiert. Seine Strategie soll sogar für als Vorlage für Afghanistan dienen. So schreibt man Nationen in einen Krieg, den sie nie haben wollten.

Geschichtskorrektur: Bushs Politik wird zum Erfolg

Bushs Politik ist ein Erfolg. Die NATO war nur zu dumm, das zu erkennen. Die gesamte Welt hat sich in ihrer Kritik an Bushs Krieg im Irak geirrt. Eine historische Feststellung, die einmalig ist und einer Geschichtsumschreibung gleich kommt.

Hunderttausende tote Zivilisten als Preis für eine Befreiung des Iraks werden gefeiert und als nebensächliche und unkritisierbare Tatsachen manifestiert. Kollateralschäden auf der ganzen Linie als Mittel zum Erfolg.

Die Geschichte wird einfach umgeschrieben. Heroisch warf sich Amerika in einen mutigen Krieg zur Befreiung vor einem grässlichem Diktator. Vergessen ist die Absicht, die USA vor nicht vorhandenen Raketen zu schützen. In einigen Jahren werden wir darüber nur noch versteckte Hinweise in unzugänglichen Archiven finden. Unvermeidbare zivilie Opfer entstanden im Irakkrieg nur, weil zu viele versprengte Saddam-Anhänger sich unter die Zivilbevölkerung mischten und sich neu organisieren wollten.

Ähnlich wie in Nazi-Deutschland, als die deutschen Großstädte in Schutt und Asche gelegt wurden.

Vergessen sind die Querelen um den kriegslüsternen Bush, mit Obama glauben die Machthaber der Weltbühne, die Militärpolitik mit neuer Leitfigur fortsetzen zu können, wenn nicht gar ausweiten. Ihre Rechnung geht auf. Obama hat in der Welt aufgrund seines gut inizierten Wahlkampfes einen derartigen Vertrauensvorschuss, der ihm sogar erlaubt, den gleichen verheerenden Krieg gegen die afghanische Bevölkerung unter Zustimmung der Weltbevölkerung durchführen zu können. In Afghanistan kann er auch auf die NATO-Unterstützung bauen, denn mittlerweile gehen den Amerikanern die Soldate aus. Zwar gibt es aufgrund der Wirtschaftskrise wieder mehr Einberufungsbefehle, doch das hoch verschuldete Amerika kann sich nicht mehr so viele Soldaten leisten. Die NATO gehorcht auch ohne Bezahlung der USA dem Weltführer OBAMA.

Plötzlich endende Gewalt im Irak

Wie von guten Geistern befohlen hörten die Selbstmordattentate im Irak auf und die Wahlen konnten ohne größere Zwischenfälle abgehalten werden. So lieferte Bush auf wundersame Weise die Vorlage für den Erfolg des Irakkrieges und eine Vorlage für den nächsten Afghanistankrieg.

Die Deutschen verdrängen mit Hilfe der eigenen, unkritischen Medien alle jemals vorherrschende Kritik am Irakkrieg. Vergessen sind die Lügen der USA, die zur offiziellen Berechtigung der Internationalen Gemeinschaft führten. Vergessen ist die Tatsache, dass keine der nachgewiesenen ABC-Bomben jemals im Irak gefunden wurden. Eine öffentliche Diskussion über die wahren Gründe des Irakkrieges kam nie auf. Das kollektive Schweigen der Mediengesellschaft zu diesem Thema wird zur Staatsräson.

Jede Nation will sich durch eine NATO-Beteiligung im Afghanistaneinsatz am Ölreichtum des Iraks laben. In Wahrheit wird die demokratisierte irakische Bevölkerung nicht mehr vom eigenen Ölreichtum profitieren wie unter Sadam Hussein. Eine Demokratisierung sieht nicht vor, dass der Besiegte über seine Rohstoffe selber bestimmen kann.

ABU Ghureib wird zum Zentralgefängnis Bagadas

Unter Saddam Hussein war Abu Ghureib ein Synonym für Hinrichtung und Folter, unter den US-Amerikanern für schlimmste Demütigung. Jetzt wurde es zur Ferienanlage für Umerziehungswürdige. "Wir haben daraus etwas gemacht, das eher wie eine Ferienanlage als wie ein Gefängnis aussieht", sagte Mohammed al Seidi vom Amt für Wiedereingliederung am Samstag bei einem Rundgang mit Journalisten. Insgesamt sollen laut Spiegel-Online 15.000 Gefangene aufgenommen werden. Das Gefängnis präsentiert sich als liebenswürdig. Im Eingangsbereich sind Blumenbeete, der Beweis dafür liefert Spiegel-Online mit schönen Bildern und weil die Zeit für die Bepflanzung nicht reichte, wurden kurzer Hand die Blumentöpfe daneben gestellt. Die Nähstube, der künftige Arbeitsplatz der politischen Gefangenen, präsentiert sich ebenso freundlich und ist mit Mustervorlagen an der Wand dekoriert. Im Freizeitbereich des Gefängnisses wird besonders auf eine Tischtennisplatte und einen Basketballkorb hingeweisen, damit sich die Gefangenen beschäftigen können. Der Boden ist begrünt. Es ist nicht auszumachen ob es Rollrasen oder ein künstlicher Rasen ist.

Irak als Erfolgsgeschichte der neuen Kriegsführung

Jetzt soll der Irak als Vorbild für eine erfolgreiche Demokratisierung in Afghanistan dienen. Das heißt also im Klartext, dass in absehbarer Zeit noch mehr unschuldige Menschen in Afghanistan ihr Leben verlieren werden. Die Berichte über schulenbauende Soldaten wird in nächster Zeit Hochkonjuktur verzeichnen können und die Selbstmordanschläge verlagern sich mediengerecht aus dem Irak nach Afghanistan.

Offensichtlich richten sich die Terroristen pflichtbewußt nach dem "Obama"-Orakel. Denn in seinen Wahlkampfduellen mit McCain sah er Pakistan als gefährlicher an wie Afghanistan. Dem entsprechend entwickelt sich auch die terroristische Brisanz von Terroranschlägen in diesen Ländern. So verdichtet sich die Beweislage für Obamas Vermutungen und liefern die Rechtfertigungen für weiteres massives militärisches Vorgehen.

Wann kommt das nächste Video von Bin Laden?


Seltsamer Weise mehren sich die Berichte, dass sich El Kaida nach Pakistan zurückgezogen habe. Das paßt mit den politischen Mutmassungen Obamas während seines Wahlkampfes bestens zusammen. Kurz nach seiner Amtseinführung - am 24.01.09 - kam es auch prompt zu Bombardierungen in Pakistan. Angeblich wurden ausschließlich mutmassliche Terroristen dabei getötet.
Leider liegt noch kein Drohvideo Bin Ladens vor, auf dem klar hervorgeht, dass er sich in Pakistan aufhält und eine neue afghanische Gegenwehr aufbauen will. Was noch nicht ist kann noch werden. Für die NATO käme so ein Video mehr als gelegen. Es wäre das ideale Beweismaterial für die rigerose Vorgehensweise, die bereits in der NATO beschlossen wurde.

Die USA ist mittlerweile mit über 60.000 Soldaten in Afghanistan präsent. Ihre Absicht besteht aber nicht darin, Schulen zu bauen, sondern sie wollen die Terroristen besiegen, die die ganze Welt bedrohen und das WTC in Schutt und Asche legten. Sogar harmlose Hochzeitsgesellschaften werden zu diesem Zweck bombardiert und Frauen und Kinder dabei getötet. Es gibt güngend Afghanen, die durch solche Angriffe fast ihre gesamte Verwandtschaft verloren. In unseren Nachrichtemeldungen hören wir aber lediglich, dass "mutmassliche Terroristen" oder "mutmassliche El Kaida-Anhänger" getötet worden sind.

Das Orakel von Obama
Gefallen in Afghanistan

Manchmal macht es den Anschein, als ob sich das Weltgeschehen nach den Orakeln einflussreicher Politiker richtet, besonders in Hinsicht auf Krisenherden. Wie zufällig reduzieren sich die Selbstmordattentate im Irak und verlagern sich nach Afghanistan und Pakistan. Sogar die deutsche Botschaft in Afghanistan wurde Ziel eines solchen Anschlages. Vorsorglich errichtete Verteidigungsminister JUNG in Berlin ein Kriegerdenkmal, denn wenn die deutsche Armee in einem solchem Kampf wie im Irak verwickelt ist, muss Deutschland mit mehr gefallenen - upps - getöteten Soldaten rechnen. Deutschland verfügt über keine Privattruppen, die ihren Söldnerdienst auf Staatskosten verrichten, deshalb werden die humanen Verluste (Menschenleben) proportional höher ausfallen, als die der USA. Tote Söldner werden grundsätzlich nicht die Gefallenstatistik der USA aufgenommen.

Die Öffentlichkeit verliert die geopolitische Lage Afghanistan wieder einmal aus den Augen. Nicht nur wichtige Öl- und Gaspiplines haben ihren Weg durch dieses Land gefunden, sondern es werden auch Öl und Gas vermutet. Eine wunderbare Reparationszahlungsbasis für ein Land, dass vom hilfreichen Ausland demokratisiert wurde und dadurch in die Lage versetzt wird, die Defizite der NATO (Befreier)-Länder mit billigem Öl und horrenden Aufbauaufträgen zu begleichen.

Der Irak muss irgendwann anfangen zu zahlen

Jetzt schon stürzen sich die von der Wirtschaftskrise geplanten Europäer auf den Irak und überhäufen ihn mit Zusammenarbeitsangeboten. Offensichtlich ist für den Irak die Zeit des Zahlens gekommen. Die Ölvorkommen des Ölstaates sollen der ganzen Welt durch lukrative Aufbauaufträge über die Wirtschaftskrise hinweg helfen. Ein ungeschriebener Vertrag eines jeden Krieges besagt, "der Verlier hat zu zahlen". Reparationszahlungen passen nicht mehr in die Zeitgeschichte und wecken böse Erinnerungen an verganges. Heute wird über Wiederaufbau die Kriegsschuld abgetragen.

Frankreich und Deutschland buhlen bereits lautstark um solche Aufträge. Gerade die Nationen, die sich damals vehemment und theatralisch in der Öffentlichkeit gegen diesen Krieg stellten. Bis heute kamen noch keine Einwände wegen dieser Bettelei, was wohl die hilfreiche, verdeckte Zusammenarbeit mit Deutschland im Irakkrieg bestätigt. Verdeckte Ermittler sind immer dann am Besten geschützt, wenn der Gegner glaubt einen Freund vor sich zu haben. Diese Strategie scheint aufgegangen zu sein, Deutschland war ein verlässlicher Partner in diesem Krieg und fordert jetzt seinen Anteil ein.

So einfach kann ein ganzes Wahlvolk betrogen werden. Doch in den Augen der Politk war Deutschland nie direkt in Kriegshandlungen verwickelt. Ganz vergessen ist der Verlegenheitsbesuch unserer jetzigen Kanzlerin bei G. W. Bush, als sie ihm indirekt mitteilte: "Wäre ich Kanzlerin, wären ich mit den US Seite an Seite in den Krieg gezogen." Jetzt kann sie ihr Versprechen in Afghanistan einlösen. Bushs Amtszeit ist beendet und Obama führt die Geschäfte in seinem Sinne weiter. Angela muss und will für die in Aussicht stehenden Reparationszahlungen des Nahen-Osten in diese Kriege ziehen.

Bush war am Ende seiner Amtszeit klar, dass die Geschichte noch zeigen wird, dass seine Regentschaft positiv zu bewerten sei. Wer konnte damals ahnen, dass sein Orakel bereits nach einigen Monaten schon Wahrheit wird.

Gerechtigkeit für den Schuhwerfer von Bagdad

Fernsehreporter Muntadhar al-Saidi hatte Mitte Dezember bei einer Pressekonferenz in Bagdad aus Protest seine Schuhe nach dem damaligen US-Präsidenten George W. Bush geworfen, ohne ihn zu treffen. Der Prozess fand in Badgad statt und wurde spontan auf März vertagt. Die deutsche Presse schweigt sich über die schweren Misshandlungen des Journalisten aus, die in einigen Ländern ausgestrahlt wurden. Unmenschliche Schreie durch Tritte ins Gesicht dürfen kein für ein Land sein, das erfolgreich demokratisiert wurde und demnächst gewinnträchtige Aufträge vergeben wird. Diesem mutigem Journalisten drohen 15 Jahre Haft. Er wird sicher auch einer der Insassen in neuen Abu Ghurib (Abu Guraib) sein.

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