Samstag, 14. Februar 2009

FFD: Wir müssen das Finanzsystem ändern, damit sich die Welt ändert

Wie stellen Sie sich eine Weltwirtschaftskrise vor?
Schließen da über Nacht alle Geschäfte?
Werden alle auf einmal arbeitslos?
Schließen alle Banken auf einmal ihre Pforten?

Das mag den Menschen 1929 so vorgekommen sein, weil es damals sehr lange Informationswege gab. Deshalb dürfen wir nicht auf ein abruptes Einsetzen der Krise warten. Ungemach kommt immer auf leisen Sohlen, nur das Glück kommt unverhofft.

In unserer schnell Informationswelt wissen wir schon heute, dass es ein gewaltiges Seebeben einen gewaltigen Tsunami auslösen wird. Im Fall der Finanz- und Wirtschaftskrise vermeiden Medien und auch die Politik die Verkettung der Informationen zu logischen Schlussforderungen und das mit unverhohlener Absicht. Bevor dieser Tsunami eintrifft erfreuen sich die Menschen über den neugewonnenen Strand. Unsere Politik haten in der letzten Monaten keine andere Aufgabe, als uns den immer größer werdenden Strand als GLÜCK zu verkaufen.



Markante Ereignisse wie die letzte Flut der schlechten Wirtschafts - und Konjunkturdaten oder rückläufige Auftragseingänge rutschen in den Hintergrund der öffentlichen Wahrnehmung, als unsere Bundeskanzlerin sich lieber unter absoluter Beachtung der Medien um einen Holocaust-Leugner mit dem Papst stritt. Das perfekte Ablenkungsmanöver war wieder einmal gelungen.

Wirtschaftsminister Glos wird durch einen jungen, dynamischen Herren von und zu Guttenberg ersetzt. Der zündende Reden für Konjunkturpakete halten soll, damit die Menschen ihren letzten Cent zur Rettung der Hochfinanz hergeben und dabei noch glauben, sich selber zu helfen. Eine Wirtschaftsideologie wird kurzerhand zur Religion erklärt: "Es wird alles Gut, wir müssen nur daran glauben." Goldene Zeiten werden glorifiziert und als Ziel auserkoren und wieder fallen die Menschen auf die gleichen Blender herein, wie in den vorangegangenen Jahrhunderten auch.

Wirtschaftsminister Guttenberg hat keine wirtschaftlichen Erfahrung


Ein hervorragender ZAPP-Beitrag, der aufdeckt, dass Herr von Guttenberg jeden in dem Glauben läßt, dass er Geschäftsführer bei der Guttenberg GmbH war. Doch in Wahrheit war er Vermögensverwalter des Familienvermögens. Das hat offensichtlich sich so wunderbar geklappt, so ist er jetzt Minister und hat dadurch gemäß seines Standes auch ein gehobenes und geregeltes Einkommen. Was hat Deutschland von so einem Minister zuerwarten?

So werden Politiker in der CDU und auch in CSU gemacht. Sie müssen dem System dienen und in keinem Fall dem Volk. Diese Parteien verfolgen die Strauß'sche Devise, "rede dem VOLK nach dem Maul, handle aber für die Wirtschaft."

Die ständige Hetze nach dem Glückbringer GELD macht uns blind für die Fehler im System und wir verfallen in das ignorantes Verhalten nach dem Sankt-Florians-Prinzip. Die meisten verharren in eine Schockstarre und hoffen dabei, dass nur der Nachbar von der Krise betroffen sein wird.

Solange das Geldsystem nicht demokratisiert ist und von Geldkreierung der privaten Banken entbunden ist, wird es auch keine Demokratie auf diesem Planeten geben. Die Politik will davon natürlich nichts wissen. Sie hält am Finanzsystem fest und manipuliert die öffentliche Meinung hin zu einem gefolgsamen Schlachtlamm, das sich selber von der Demokratie entbindet.

Die Fälle Merkle und Schäffler haben uns gezeigt, dass die Hochfinanz auch von Milliarden schweren Eliten keinen Halt macht. Warum soll dann gerade die viel gelobte Mittelschicht vom gierigen Zugriff der privaten Geldkreierer verschont bleiben? Wir werden noch einige große Firmen sterben sehen. BMW erwägt eine Zusammenarbeit mit Fiat. Die ersten Anzeichen, dass auch solche Weltfirmen bereits wanken und nach Geldgebern suchen. Genauer betrachtet ist jedes DAX-Unternehmen mittlerweile ein Instrument um Steuergelder abzugreifen und die Arbeitnehmer in den Löhnen zu drücken. Der gemeinschaftliche Aspekt einer sozialen Marktwirtschaft ist schon lange ein Relikt aus einer vergangen Zeit, in der die Menschen noch glaubten, dem Zugriff der Banken entkommen zu können.

Doch die Gesetze wurden aufgeweicht. Der eigentliche Anfang begann unter Helmut Kohl (CDU) und seiner Entstaatlichung des Staatens bis hin zum Aufkauf der DDR. Ein riesiger Deal mit der Finanzwelt. Die BRD übernahm die Schulden eines ganzen Staates und die staatlichen Betriebe der DDR, die eigentlich nur Schulden bei der DDR hatten wurden dabei gleich noch einmal als Bombon für die Staatsfinanzierer oben drauf gepackt. Kurz gesagt: Wir haben die DDR doppelt bezahlt und mit der Treuhandgesellschaft Privatvermögen verhöckert und mit Steuergeldern üppig garniert.

Wer regiert Deutschland?


Betrachten wir die letzten Krisen nach dem zweiten Weltkrieg. Jede Krise erforderte aufgrund der Beratung aus der Finanzwelt immer höhere Staatsverschuldungen, die die Defizite für die Geldmogule ausglichen. Kiesinger schrieb dies gleich im GG durch das Stabilitätsgesetz und anderer Zusätze fest.

Das brachte die deutsche Politik in die Lage die Umverteilung von Unten nach Oben durch steuerliche Staatskontrolle vorzunehmen. Die Gesetze Kiesingers waren die Grundlage für die staatliche Verpflichtung, die Wirtschaft um jeden Preis zu stützen. In der Regierungszeit von Angela Merkel wurde das Grundgesetz zu fest jeder weiteren Entscheidung in diese Richtung noch einmal abgeändert. Demnach war jeder Gesetzesentschuld dieser Regierung zu erst Verfassungwidrig und mußte erst durch die Änderung des GG legitimiert werden. So geschah es auch im Fall des Bankenrettungspaketes. Jeder Abgeordnete, der für die Änderungen stimmte ist also am jetzigen Werdegang der Finanzkrise höchstpersönlich beteiligt und trägt die moralische Verantwort für die Folgen. Am 20. November 2008 bestand die Möglichkeit die Reissleihne zu ziehen und das Finanzssystem zu kippen. Doch die G20-Vertreter in Washington einigten sich damals, das Finanzsystem um jeden Preis zu stützen. Die Folge daraus war die Milliardenorgie der Weltgemeinschaft unter Bürgschaft jedes einzelnen Bürgers. Somit bekommt das Wort BÜRGER endlich seine wahre Bestimmung.

Vorgeschriebener Staatsbankrott nach 2020

Noch prekärer wird es mit dem gesetzlich verordneten Schuldenstopp vom Febr. 2009. Mit diesem Gesetzt hat Angela Merkel den nächsten Generationen den Staatsbankrott per Gesetz vorgeschrieben. Die nächste Generationen darf sich aus der nächsten Krise nicht mit neuen Schulden herausstehlen. Die nächste Finanz- und Wirtschaftskrise soll das Ende des deutschen Staats markieren. Das ist der eigentliche Beschluss dieser Schuldenbremse, die heute als Segen und Vorkehrung in den Medien verkauft wird. Doch in Wahrheit ist es das finanzielle Todesurteil in einem globalen Finanzsystem, das nur mit immer neuen und größeren Schulden existiert - sonst droht Zwangsenteignung. Diese Politik ist das Resulat einer falschen Beratung aus der Hochfinanz, die nur den eigenen Vorteil sieht und generierte Krise dazu nutzt, sich per Gesetz noch mehr Vorteile zu verschaffen.

Dieses Spiel wird aber nicht nur national in Deutschland gespielt, sondern global, auch in den USA. Die Schlüsselbanken entscheiden, ob und wer Staatsanleihen noch ausgeben kann und darf, um der Wirtschafts- und Finanzkrise entgegen zu treten. Doch in Wahrheit ist jedes Rettungspaket der nächste Schritt zum Untergang sämtlicher Staaten und Volkswirtschaften.

Die Banken verfahren nach dem einfachsten Prinzip der Geldwirtschaft. Banken streben nach dem Eigentum vom realen Gütern oder lebenslangen Schuldverschreibungen durch Zinsen - das nährt ihr wahres Geschäft. Am lukrativsten wären ganze Volkswirtschaften, die nur noch Zinsleistungen erbringen. Diese Zinsleistungen könnte noch optimiert werden, indem sämtliche sozialen Leistungen aus der staatlichen Gemeinschaft gestrichen werden. Diesen nächsten Schritt bereitet momentan die Regierung aus CDU und SPD vor. Doch die Arbeit der großen Koalition ist nicht optimal. Eine Zusammenarbeit mit CDU und FDP wäre aus Sicht der Hochfinanz viel effektiver und dieser Angriff wird gerade mental vorbereitet. Deshalb war Westerwelle auch auf der Bilderberg-Konferenz 2007 in Istambul.

So kann man getrost und ohne schlechtem Gewissen sagen, dass Deutschland schon lange nicht mehr von demokratisch gewählten Vertretern regiert wird, sondern unter dem Druck und den Vorgaben der Hochfinanz kommen nur diejenigen auf die Wahlliste, die den Zielen der Hochfinanz entsprechen.

Merkel könnte keine einzige Maßnahme gegen die Finanzkrise einleiten, wenn die Banken dafür nicht ihr OK geben würden. Das gilt für alle anderen Länder dieser Welt auch. Deshalb ist der Kampf gegen die Neue Welt Ordnung schon längst verloren, bevor er anfing. Die Welt wird schon lange unter NWO regiert. Wir befinden uns bereits in der Endphase - der Opitmierung des Prinzipes und der Entledigung des toten Humankapitals. Nutzlose Individen, die ohne Leistung Geldmittel erhalten, sind im System der NWO nicht vorgesehen. Da es den humanistischen Vorstellungen gebildeter Menschen widerstrebt, andere Menschen als nutzlos auszusortieren, hat man sich entschlossen, die sozialen System so zu schwächen, dass diese Menschen nicht sehr lange als Ausgestoßene existieren können. Das könnte auch als Umgehung der Menschenrechte angesehen werden, die aber auf einer gesetzlichen Legitimation aufgebaut ist und so von der Mehrheit als normale Lösung angesehen wird und vor keinem Gericht dieser Welt in Anklage gebracht werden kann. Zu diesen Gesetzen gehört auch die Harzt4-Regelung.

Die Menschen sind zum Wirtschaftsnumerus verkommen. Sie sind Kostenpositionen, die optimiert und reduziert werden müssen. Wer nicht mehr im Stande ist Zinsleistungen zu erbringen, wird ausgemustert und sich selber überlassen. Die gesetzliche Regelung dafür ist in der kapitalgedeckten Kranken- und Rentenversicherung versteckt.

Auch diejenigen, die keine eigenen Schulden auf ihrem Konto zu verbuchen haben sind Zinszahler im Auftrag des Staates. Sie fallen genauso schnell durch das System wie hoch verschuldete.

Deshalb ist auch kein einziger Politiker tatsächlich so mutig, dieses System infrage zustellen, weil er sich sonst selber infrage stellen würde. Die Eignungsprüfung für Politiker wird im Vorfeld von den sogenannten bürgerlichen und etablierten Parteien vorgenommen. Diese Organisationen haben sich selber durch das Parteiengesetz geschützt und versuchen über Geldmitteln jede andere Partei aus dem "Geschäft" zu drängen. Die Wahl der Straußtochter Hohlmaier bestätigt diese Theorie - auch von und zu Guttenberg ist kein ein weiteres Beispiel aus den Reihen der CSU.


Die wahre Aufgabe der Politik

Die wahre Aufgabe der Politik ist nicht gestalterisch zum Wohle des Volkes zu agieren, sondern die unausweichlichen Maßnahmen zur Vervollkommnung der NWO mit Durchhalteparolen und Beruhigungsphrasen als unausweichliches Schicksal in der Bevölkerung zu etablieren.


Die Konkurrenz der Zahlen

10.000 erscheint in der heutigen Zeit als verschwindend kleine und unscheinbare Zahl, im Gegensatz zu den 1.000.000.000.000 Zahlen der Finanzkrise. Deshalb erschrecken wir von solchen Entlassungsmeldungen gar nicht mehr. Wir sind abgestumpft und vergessen dass hinter jeder Entlassung eine Familie, ein Leben und auch Kinder stecken. Mit geschminkten Arbeitslosenzahlen lassen sich die Menschen bereitwillig betrügen, denn genaugenommen weiss jeder in Deutschland, dass wir angelogen werden - doch nicht jeder ist bereit den Tatsachen in die Augen zu blicken. Es ist viel bequemen sich auf das Lügengebäude der Politik und der Hochfinanz einzulassen.



Das uns anerzogene Besitzdenken in Währung und Zahlungseinheiten kann nicht einfach über Bord geschmissen werden. Es hängt viel zu viele Mühe und Arbeitsschweiß an Kontobuchungszahlen, die Übermorgen durch Inflation oder Bankenkonkurs wertlos werden könnten.

Deshalb auch meine Theorie der Wirtschaftsreligion - Neue Soziale Marktwirtschaft. Sie nährt sich vom Glauben eine neue, gute und schöne Welt, wie uns die katholische Kirche nach dem Tod verspricht. Demnach ist die Kirch sogar noch der ehrlicher Lügner als die Regierungen dieser Welt. Die Kirche verspricht das Heil erst nach dem Tod, doch die europäischen Politiker zeichen Bilder der Glückseligkeit sogar in den nächsten drei Jahre, wohlwissend, dass sie lügen. Auch die Zuhörer wissen das, doch Hoffnung scheint für die Meisten hier der letzte Ausweg zu sein, um sich seinem Schicksal ergeben zu können.

Packen wir das Übel an der Wurzel:
Wir müssen das Finanzsystem ändern, sonst wird sich die Welt nie in das verändern, was die Mehrheit der Menschheit anstrebt.

Friede
Freiheit
Demokratie

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