Donnerstag, 26. März 2009

Die bewaffnete Republik Deutschland

Jeder für sich ist ein weit geöffnetes Medium, das ohne Kritik die Manipulation durch Informationen unkritisch und stumpfsinnig aufnimmt. Wir sollten uns bemühen, die Muster der Massenmanipulation zu erkennen, das macht uns weniger anfällig für externe Eingriffe und begünstig eine freie Willensbildung und vor allem neutrale, mündige und selbstbestimmte Kritik.

Der Spiegel titelt in seiner Ausgabe vom 23.03.09 "die bewaffnete Republik Deutschland" -plakativ und bedrohlich mit den Deutschlandfarben hinterlegt. Der Untertitel lautet: "Vom lebensgefährlichen Unsinn privater Schusswaffen".


Angst und Gewalt sind bekannter Weise die Urthemen der Menschen, mit diesen lassen sie sich einfangen und interessieren. Hier wird eine Angst vor Sportschützen geschürt, die in Wirklichkeit und mit rationalem Denken nicht nachvollziehbar ist, und doch unterstützen wir diese Meinung aus Angst vor einem TABUBRUCH.

Wen bedrohen in Wahrheit diese sogenannten Sportschützen, die sich im Ernstfall auch bewaffnet formieren könnten? All die deutschen Schüler oder vielleicht doch eher unsere Machthaber, die versuchen eine Krise zu bewältigen, von der sie selber glauben, dass sie nicht bewältigt werden kann. Amerikanische Geheimdienststudien gehen heute schon davon aus, dass die Wirtschaftskrise auch in Europa gewaltsame Auseinandersetzungen und Aufstände nach sich ziehen könnte. (Wirtschaftskrise gefährdet die Sicherheit der Regierungen) Doch würden wir uns aufgrund solcher Prognosen entwaffnen lassen? Wohl kaum? Doch mit der Angst um die Kinder, lassen sich viele zu Entscheidungen hinreißen, die in Wirklichkeit ganz anderen Herren dienen.

Unsere Regierung bzw. die Politik ist sich sicher, dass die Menschen sich nicht auf Dauer mit Heilsversprechungen und Durchhalteparolen bei der Stange halten lassen, zu mal dieses Jahr auch noch Bundestagswahlen anstehen. Ihre größte Sorge gilt wohl der Angst, dass die Krise vor diesem Stichtag voll durchschlägt und die Wut des Volkes mit Hilfe von Sportschützen sich Luft machen könnte.

Es gibt nichts gefährlicheres für Machthaber, als ein bewaffnetes Volk, das seiner Stimme dadurch Gewicht verleihen könnte, wenn die Politik sich vom Volk entfernt hat. Seit Jahren versuchen auch die Amerikaner ihr Volk zu entwaffnen und schieben Entgleisungen Einzelner als Grund für die Kollektivbestrafung vor sich her, anstatt die wahren Gründe für die entsetzlichen Verzweiflungstaten von jungen Männern zu suchen und sie zu beheben.

Diese ganzen Diskussionen um Spiele- und Waffenverbot sind gleichzeitig auch hilfloser Aktionismus, um Taten vorzugaukeln, die in Wahrheit nur Geschwätz sind.

Die Emanzipation wurde vor allem von den Frauen absolut falsch verstanden. Sie streben Gleichmacherei von Mann und Frau an und vergessen dabei die Gleichberechtigung. Unser Schulsystem ist mittlerweile so umgestaltet, dass sie für manche Jungen und junge Männer als fremde Welt angesehen wird. Sie haben schlicht weg nirgends mehr Möglichkeiten sich selbst zu beweisen, außer sie verweiblichen sich. Das kann doch nicht Sinn und Zweck der angedachten Gleichberechtigung der Geschlechter sein. Und solange die Männer die vermeintliche Macht halten, sehen sie kaum einen Grund, sich selber zu emanzipieren.

In den Krippenplätzen fängt es schon an: Erzieherinnen und nochmals Erzieherinnen, auch in den Grundschulen dominieren Frauen beim Lehrpersonal. Männer, die diesen Beruf ergreifen gehen leider viel zu häufig in die Jugendarbeit. Eine gesellschaftliche Anerkennung des Berufs fehlt gänzlich. Kinder erziehen kann doch jeder. Frauen können schlichtweg die Jungenwelt niemals nachvollziehen und pressen die Jungs einfach durch die Schablone der Mädchen, sonst wird ihnen jede Anerkennung verwehrt.

In der ganzen psychologischen Analyse unserer hochdotierten Pädagogen und Professoren, die zu diesem Thema tatsächlich gehört werden, findet sich keiner, der die Gleichmacherei ankreidet und die Gleichberechtigung anstrebt.

Wie Amazonen ziehen die Frauen jetzt durch die Welt und führen genau das durch, was die Männer ihnen über Jahrhunderte hinweg angetan haben. Einen Lehreffekt aus der Vergangenheit ist nicht einmal am Horizont unserer Gesellschaft zu erkennen.

Dieser Zwang der weiblichen Denkweise wird aufgrund des Leistungsdrucks aus den Schulen auch im Elternhaus verlangt und scheint immer wieder zu solchen Überreaktionen von jungen Männern zu führen. Sie sind ständig auf der Suche nach männlicher Bestätigung, weil sie schlichtweg nicht in der Lage sind, sich dieser Frauenwelt anzupassen.

Mädchen dürfen sich in den Schulen mit sexy Kleidung (Barbie-Welt) und überzogenem Schminken profilieren und sich auf diese Art Bestätigung verschaffen, wenn die Noten dazu nicht immer ausreichen - doch was bleibt den Jungen als Alternative für ihre Bestätigung? Wo können Jungen noch „ihre“ Abenteuer erleben?

Markenjeans oder Markenschuhe, die aber vom Geldbeutel der Eltern abhängig sind? Verbale Gängeleien von Mädchen, wie von Jungen, sind besonders Jungen ausgeliefert, die sich nicht mit weiblichen Redeschwallen und Hinterhältigkeit wehren können. Somit entsteht Frust, Leere und Selbsthass.

Dadurch wird eine Spirale der Gängelei in Gang gesetzt. Die Hänseleien steigern sich, wie die Unzufriedenheit. Die Anderen suhlen sich in der Macht des Stärkeren, die nicht mehr mit körperlicher Kraft ausgetragen wird, sondern mit femininen Waffen, einem losen Mundwerk.

Eine ganz und gar unmännliche Umwelt, in der sich die jungen Männer heutzutage befinden. Und unsere Politik und auch die Mehrzahl der Menschen glauben tatsächlich, dass diese Missstände mit einem Waffen- und Spieleverbot behoben seien.

Ein grenzenlos entäuschter Mensch, der glaubt nichts mehr verlieren zu können, außer seinem eigenem Leben, wird sich seiner Wut gegen sich selber auf anderer Art und Weise Luft machen. Da hilft es nicht die Klassenzimmer automatisch abzuschließen, falls ein Amokläufer in der Schule ist - viel besser wäre es doch, wenn es erst gar nicht zu dieser Frustration kommen würde.

Wir müssen unser gesamtes Schulsystem und auch unsere innere Einstellung überdenken. Der Spiegelbericht zu diesem Thema ist hierbei mit Sicherheit nicht hilfreich, sondern absolut einseitig.

Er implantiert uns einen Gedankenvirus mit dem Muster der "GEFAHR", die jeden Menschen automatisch zurückschrecken läßt und jede Lösung als angebracht hält. Es käme einem TABUBRUCH gleich, in dieser Frage eine andere Meinung zu haben. Doch in einer freien Gesellschaft sollte gerade über solche Themen ohne Tabuangst diskutiert werden. Es ist in meinen Augen sogar eine Pflicht.

Psychologie und Pädagogik werden in allen anderen Lebensbereichen so massiv eingesetzt, überdacht und durchgekaut, nur bei diesem Thema setzt die Rationalität absolut aus. Die Medien verbreiten bei den Eltern Angst, so dass diese, wie eingeschüchterte Lämmer, willig dem Schäferhund Folge leisten und in die gewünschte Richtung marschieren.

Wir sind aber keine Lämmer, sondern freidenkende Menschen. Wir unterscheiden uns doch gerade darin von Tieren - das glauben wir zumindest.

Doch wie oft machen wir von unserem mündigem, unabhängigen Verstand überhaupt noch Gebrauch?
Wie oft lassen wir uns von meinungsbildenden Berichten wie im Spiegel manipulieren?
Wie oft glauben wir leben zu müssen wie in den täglichen Seifenopern, die viele gierig, ja schon fast süchtig verschlingen?
In diesem Zusammenhang wird niemals von Abhängigkeit gesprochen, nur wenn es um das Internet geht, taucht gleich der Begriff SUCHT auf, der absolut negativ belegt ist. Viele Eltern fragen sich, ob sie ihren Kindern überhaupt den Umgang mit dem Internet erlauben sollen - diese Fragen stellen sich viel zu Wenige, wenn es um das Massenmanipulationsgerät Nr. 1 - dem FERNSEHGERÄT geht.

Im Internet besteht die freie Wahl aus den Angeboten, im TV wird zensiert bevor gesendet wird. Diese Zensur ist aber auch Voraussetzung für ein Fernsehprogramm, sonst würden die TV-Kanäle ja gar nicht mehr ausreichen.

Haben Sie sich schon einmal die Frage gestellt, warum sie Ihrem Kinden den Umgang mit dem TV-Gerät nie verboten haben, oder limitieren?

Ich kann es ihnen genau beantworten. In den Medien wurde noch nie von TV-Sucht gesprochen, denn über diesen hat die Politik und die Wirtschaft die Kontrolle. Der Eine mehr, der Andere weniger - manchmal auch versteckt vor den Augen der Öffentlichkeit. Es ist wunderbarer Transporter für Werbung und politisches Gedankengut, das durch die Auswahl von mehr oder weniger kritischen Redakteuren auf Sendung gehen darf.

Jeder für sich ist ein weit geöffnetes Medium, das ohne Kritik die Manipulation durch Informationen unkritisch und stumpfsinnig aufnimmt. Wir sollten uns bemühen, die Muster der Massenmanipulation zu erkennen, das macht uns weniger anfällig für externe Eingriffe und begünstig eine freie Willensbildung und vor allem neutrale, mündige und selbstbestimmte Kritik.

Cui Bono! (Wem nützt es?)

  1. Glauben Sie wirklich, dass durch das Waffenverbot jemals ein einziger Amoklauf verhindert wird?
  2. Welche anderen Arten von Gewalt könnten sich frustrierte Jugendliche sonst ausdenken?
  3. Wer profitiert tatsächlich von der Entwaffnung der Bürger?
  4. Eine Eskalation könnte besonders in Kombination mit dem „Bundeswehreinsatz im Inneren“ desaströse Folgen haben.
  5. Zu Eskalationen sollte man sich deshalb niemals hinreissen lassen?
Information, Aufklärung und mündiges Bewußtsein sind die modernen Waffen gegen Massenmanipulation.

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