Dienstag, 31. März 2009

Obama's kontrollierter Konkurs für GM (General Motors)

Schier unglaubliches war am 30.03.09 von Barack Obama über GM zu hören. Er fordert "Capter 11" (kontrollierten Konkurs) ohne Capter 11 - er macht seine präsidialen Regeln. Seiner Meinung nach sollen die GM-Mitarbeiter Gehaltsverzicht und -einbußen hinnehmen, die GM-Händler auf ihre Vertragsprivilegien verzichten und die GM-Rentner auf Teile ihrer Renten.

Alles was "Capter11" nach dem amerikanischen Konkursrecht den Mitarbeitern letztendlich auch ab verlangt hätte. Der feine Unterschied liegt in der Finanzierung bzw. in den Schulden von GM. Unter Capter 11 würden diese genauso verfallen und ohne Anspruch bei einem Konkurs bleiben, wie die Verträge der Mitarbeiter, Händler und Renter - alles wäre nichtig und es könnte ein Neustart ohne Schulden und Arbeitsverträge gewagt werden.

Obama ist mit seiner Idee mehr um das Wohl der Finanzierer bedacht, als um die Mitarbeiter oder um die Firma selber. Er missioniert für den Schuldenerhalt. Als kleine Beruhigung fürs Volk erklärt er: "Die Geldfinanzierer sollen nicht glauben, dass sie endlos Forderungen stellen können."

Obamas schützende Hand für die Geldgeber

Eine traurige Veranstaltung für einen Retter, den ganz Amerika und die ganze Welt immer noch in diesem Mann sieht. Auch unsere Medien tun alles, um das messianische Bild von Barack Obama aufrecht zu erhalten. Keine Möglichkeit wird ausgelassen um ihn als Held der Krise darzustellen, obwohl er nichts anderes als Augenwischerei betreibt.

Anstatt die horrend hohen Steuergeldspenden für die Banken zu kritisieren, läßt er sich lieber auf die Kritik der Banker-Bonis ein - und das Volk jubelt - ebenso die Deutschen und stimmen gleich in den manipulierten Kanon der öffentlichen Medien mit ein ohne nachzudenken, was sie in Wahrheit bejubeln.

Sie bejubeln gewonnene Scheinschlachten, die vom Hauptgeschehen, dem Staatsbankrott, ablenken und den Staaten die Schuldenmacherei bei den Banken, die gestützt werden, erleichtern. Auch Angela Merkel hat keine andere Alternative zu bieten, als den Opelmitarbeitern eine Betriebsbeteiligung ans Herz zu legen, weil sich kein wirklicher Investor findet. Gleichzeitig garantiert sie in ihrer Ansprache vom 31.03.09 diesem Investor staatliche Gelder - also weiter Staatsschulden.

Merkels Krisenmanagement
Die Rettung der Titanik, indem sie absichtlich gegen den Eisberg gelenkt wird

Desweiteren gibt Deutschland ganze 50 Millionen Euro für die Finanzierung der afghanischen Armee aus und knappst am eigenen Schulpersonal herum. Für die Rettung der Banken ist mit dem Steuergeld möglich - fürs Volk bleibt nichts vom eigenen Geld. Das nennt sich heute in der Presse "Krisenmanagement" und "Krisenkanzlerin".

Ob es an den Kanzlerberatern liegt oder am eigenen Intellekt unserer Kanzlerin, vermag ich nicht zu sagen. In jedem Fall fehlt ihr und ihrer Partei das Grundlagenwissen um unser Finanzsystem. Wirkliches Krisenmanagement sollte sich erst einmal mit dem System auseinandersetzen, das sie retten wollen - stattdessen verfallen alle in blinden Aktionismus und fördern die Krise mit allen nur erdenklichen Möglichkeiten. Die Krisenlösungen erscheinen so, also die Titanik mit einer absichtlichen Haverie gerettet werden soll.

Politik als unmündige Entscheidungsträger über Milliarden v. Menschen


Alle reden über Geld und betonen die Wichtigkeit des Geld- und Finanzsystem. Keiner macht sich Gedanken was Geld ist und wie es entsteht. Diese grundlegende Frage sollte sich aber unsere Politiker stellen, bevor sie Entscheidung treffen, die sämtliche Generationen nach uns noch zu tragen haben.

Noch niemals in der deutschen Geschichte wurde eine Schuldenbremse mit Blick auf 20 Jahren im Gesetz verankert. Aufgrund dieser Krise wird es auf einmal möglich solche "vorausschauenden" Entscheidungen zu treffen, die im Gegensatz zu den momentanen Handlungen stehen. Welch eine Anmaßung, der nächsten Generation Schulden zu verbieten, obwohl dieses Geldsystem - das auf Schulden basiert - jetzt mit aller Gewalt aufrecht zu erhalten.

Dieses Gesetz ist die Besiegelung des Staatsbankrotts in 20 Jahren. Sicher, noch wird in diesem Gesetz in "Krisensituationen" Schulden machen nicht gänzlich verboten - doch jede Krise ist anders und Gesetze können innerhalb von 20 Jahr noch unendlich verschärft und geändert. Es ist aber bis heute noch niemals passiert, dass Gesetze gestrichen wurden, außer bei der Wiedervereinigung: Damals wurde das Wirkungsgebiet des GG einfach ersatzlos gestrichen, so dass bis heute noch nicht wirklich geklärt ist, wo unser GG eigentlich tatsächlich gilt.

Das Mytherium DEUTSCHLAND


Seltsames Deutschland - oder sind wir schon heimlich privatisiert? Ämter mit Hoheitsrechten, von denen Bürger glauben dass sie staatliches Institutionen sind, firmieren auf einmal als "öffentlich rechtliche Anstalt" und veröffentlichen eine Steuer-Id-Nr. wie umsatzsteuerpflichtige Unternehmen. In vielen "Ämtern" wird nur noch eine Service-Nr. mit 0180 angeboten, sogar Arbeitsagenturen (ebenfalls öffentlich rechtliche Anstalten) publizieren in ihren Anschreiben 0180-Nummer. Gemäß dieser Tatsache kann man annehmen, dass "staatliche Ämter" Gewinne erwirtschaften müssen und können, doch für wen?

Deutschland ist im Wandel. Deutschland wandelt sich in eine private AG und keiner kann feststellen, wer eigentlich der Eigentümer dieses Landes ist. Wir Bürger sind es in jedem Fall nicht mehr, wir bezahlen lediglich unsere Steuern und sind Humankapital für die Eigentümer. Infrastruktur wird nur noch als Wertschöpfung verstanden. Das zeigt sich ganz deutlich in der Diskussion um das Schul- und Bildungssystem. Es wird lediglich der wirtschaftliche Faktor betrachtet. Bildung scheint nur noch zur Wertschöpfung geeignet und ist deshalb kein Grundbedürfnisse und Grundrecht mehr für alle. Nur noch Leistungsträger sollen in diesen Genuss kommen, der Rest wird aussortiert und die Mittellosigkeit abgeschoben.

Die Wirtschaft wird in jeder Hinsicht über alles gestellt. Über den Menschen, über die Demokratie und über den Staat. Das bietet die Möglichkeit die Steuergelder für die Privatwirtschaft ohne Gegenleistung zu entfremden. Das ist kein neues Phänomen, sondern schon aus Kohls Zeiten bekannt. Subventionen zum Erhalt der Arbeitsplätze, die trotzdem gestrichen wurden, sind bewiesene Beispiele - doch die Politik macht ohne Konsequenzen weiter. Selbstständiges Lernen aus Fehler scheint in diesen Kreisen an TABU zu sein.

Massenmanipulation

So eine scheinheilige Politik ist aber nur dann möglich, wenn die Bevölkerung ihren Führern bedingungslos glaubt und sich selbständiges Denken verbietet.

Geld ist ein Machtmittel - kein Lebensmittel. Geld entsteht heute auf unnatürliche Weise in Banken aus dem Nichts. Mit einer Rücklage von 8 % der Kreditsumme, kann neues Geld gegen Sicherheiten entstehen. Ein unglaublicher Vorgang, aber Grundvoraussetzung für das Vorhaben, Produktivität des Einzelnen als Sklavenarbeit auszunutzen.

Wir erhalten "Glasperlen" als Lohn für unsere Arbeit und gegeben uns tatsächlich der Annahme hin, dass wir ohne dieses Währungsmittel nicht leben können. Wir sind nicht bereit unser Geld bis zu den Wurzeln zurück zu verfolgen und beklagen uns nur ständig, wenn wir zu wenige Perlen erhalten.

Unsere Geldhörigkeit


Wir sind kleine Kinder, am Rouletttisch der Großen. Wir tauschen tatsächliche Werte wie unsere Arbeitskraft oder Grund- und Boden gegen wertloses Geld. Noch schlimmer ist die Tatsache, dass die Wertigkeit des Geldes nicht von den Wertschöpfern bestimmt wird, sondern von der Politik und den Banken. Ein ungleiches Machtverhältnis oder ein Planspiel?

In meinen Augen ist es ein Planspiel. Das perfekte Instrument zu absoluten Abhängigkeit der Weltbevölkerungen.

Ein Aufrechterhalten dieses Finanzsystem ist ein Frevel an der Menschheit und begünstigt nur einige wenige. Volksvertreter, die sich dieser Erkenntnis verweigern oder einfach blind auf Anweisung irgendwelcher selbsternannten Spezialisten entscheiden, sind keine Vertreter des Volkes mehr, sondern Abstimmungsautomaten.

Medien, die sich mit dem Geldsystem nicht wirklich beschäftigen, sich nur in endlosen Erklärungen über irgendwelche Finanzkunstprodukte verfranzen, sind keine kritische Medien, sondern Manipulatöre wider besseren Wissens.

Doch wie soll Wissen entstehen, wenn selbständiges Denken in unserer Gesellschaft als unfähig anerkannt ist. Jede Kritik wird als Verschwörungstheorie abgetan oder in die Ecke der Apokalyptiker abgestellt - anstatt dass darüber eigenständig nachgedacht wird.

Ich habe bis heute keinen einzigen Artikel in den offiziellen Massenmedien entdecken können, der sich tatsächlich und kritisch mit der Geldkreierung auseinandersetzt. Denkende Menschen verweigern sich einer Rückverfolgung der Geldlinie und bleiben an überlieferten marktwirtschaftlichen Mythen haften, weil sie in irgendwelchen Lehrbüchern stehen und auf falsche Grundlagen aufbauen. Diesen Fehler im System will aber keiner bemerken, weil sie glauben Günstlinge der Nutznießer werden zu können. Deshalb sollten wir auch die Forschung kritisch betrachten - Forschungsgelder erhalten nur diejenigen, deren Grundlagenforschung erwünscht ist.

Einzelner Ausstieg aus dem Geldsystem ist unmöglich

Freigeldanhänger oder andere Organisationen sind nur Scheinwelten. Sie sind immer wieder doch an unserem Geld- und Finanzsystem gekoppelt - sie haben lediglich eine eigenen Währung erfunden und bestimmen selbst über die Gültigkeit dieser. Das macht aber kein neues Geldsystem aus - es ist nur eine Kopie, inder die Währung eine anderen Namen hat.

Das natürliche Geldsystem

Wertschöpfung entsteht durch Produktivität und Verarbeitung von Rohstoffen. Deshalb sollte Geld durch diese Produktivität entstehen und erhielte dadurch einen tatsächlichen Gegenwert durch die entstanden Produkte. Eine Zinserhebung wäre dadurch nicht mehr notwendig und würde gerechte und realistische Preise verbringen. Ein natürliches Wirtschaften könnte begonnen werden.

Freiland wäre eine weiter Voraussetzung für ein natürliches Geldsystem zum dienste der Menschheit. Produktionsmittel wie Rohstoffe dürften in diesem Fall nicht einfach durch Erbe einem Einzelnen gehören, sondern wären für die Produktivität frei zugänglich.

Da mit diesen Grundvoraussetzung eine Überproduktion nicht mehr notwenig wäre, weil der Mensch lediglich bestrebt ist, sein Auskommen zu haben, hätten wir auch das Resscoursen-Problem nicht. Es müßte nicht ständig neuer Konsum durch unsinnige Produkte erzeugt werden, damit die Schuldzinsen getilgt werden können.

Deshalb meine Forderung:
Demokratisierung der Geldkreierung in Abhänigkeit zur Produktivität des Einzelnen. Freilandwirtschaft und Liberalisierung der Rohstoffe. Im Grunde eine NWO ohne die Hochfinanz, sondern unter Kontrolle der Menschheit in freier Demokratie ohne Bevormung des Kapital, das sich durch das falsche Geldsystem in einigen wenigen Händen anhäufte.

1 Kommentar:

  1. Dass ein Barack Obama auf einmal kommen kann und auch solche Vollkatastrophen wie General Motors retten kann, gehört sicherlich ins Reich der Illusionen. Die geplante Insolvenz könnte aber immerhin mal eine Basis bringen, von der aus auch die anderen betroffenen Unternehmen wie Opel mal endlich konkrete Pläne machen könnten. So wie momentan alles in der Luft hängt, ist ja auch niemandem geholfen.

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