Donnerstag, 16. April 2009

Plutokratie unter dem Deckmantel der modernen, neuen Demokratie

We feed the World

"In Wien wird täglich jene Menge an frischem Brot als Retourware vernichtet, mit der die zweitgrößte Stadt Österreichs - Graz -versorgt werden kann." Der Dokumentarfilm „We Feed the World – Essen global“ vom Österreicher Erwin Wagenhofer beschäftigt sich thematisch mit den Ursachen und Auswirkungen der Globalisierung am Beispiel der Nahrungsmittelproduktion für die Europäische Union.

Wagenhofer durchleuchtet in verschiedenen Abschnitten die unterschiedlichen Formen der weltweit industriell organisierten Rohstoffgewinnung, Produktion, Handel, Transport, Entsorgung und die Benutzung von Gentechnologie durch Lebensmittelkonzerne. Dabei werden die Folgen der industriell organisierten Rohstoffgewinnung durch Kommentare von unterschiedlichen Personen im Film erläutert.

Kontinuierliche Texteinblendungen liefern Hintergrundinformationen und schildern Zusammenhänge, die zusätzlich von Jean Ziegler, dem Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen, verdeutlicht werden. Der 2005 von Erwin Wagenhofer inszenierte Film ist der erfolgreichste österreichische Dokumentarfilm seit Beginn der statistischen Erfassung. Allein im deutschsprachigen Raum erreichte der Film rund 600.000 Kinobesucher.

Mehr Dokumentationen und Anregungen zum selbstständigen kritischen Denken gibts auf meinem privaten Space: www.dadadisko.de




Die harten Zeiten kommen mit Sicherheit


Heute bereitet Bayern5Aktuell die Hörer darauf vor, dass die Wirtschaftskrise weiter 50 bis 100 Millionen in den Hunger schicken wird, ob wohl es bereits über 1000 Millionen gibt die schon hungern müssen.

Betrachten wir unser Wirtschaften und die "Lebensmittelproduktion" mit geplanter Vernichtung, damit die Preise stabil gehalten werden, sollten wir keine politischen Fragen, sondern moralische Fragen stellen.



In unserem Wirtschaftssystem, das vom Geldsystem regiert wird, läuft die Natürlichkeit und die Menschlichkeit absolut aus dem Ruder. Steuersystem, Subventionspolitik und sonstige wirtschaftlichen Unternehmungen, die die Politik auf Allgemeinkosten entscheiden, verstärken nur den Effekt der Unwirtschaftlichkeit für die Bevölkerung und erhöhen die Gewinne der wenigen Profiteure.

Sicher, es werden harte Zeiten kommen, aber sie werden um so härter und anhaltender, wenn wir nicht anfangen unser System in Fragen zustellen und die Menschlichkeit in den Vordergrund stellen.

Ein Schrecken ohne ENDE kommt auf uns zu

Globalisierung ist ein anderes Wort für Gleichmacherei auf niedrigstem Niveau zur Privilegienbildung einiger weniger. Diese Regierungsform ist aus dem Mittelalter als Feudalismus bekannt. Wir dürfen uns dem Glauben nicht hingeben, dass es uns hier im "Westen" nicht so ergehen wird, wie all den anderen Ländern, die wir als Dritt- und Viertländer herablassenden bezeichen.

Die Menschheit hat viele Jahrhunderte bereitwillig den Feudalismus erduldet und ihn mit seinem Leben verteidigt, damit er weiterhin in Ungerechtigkeit leben darf. Wie lange wollen wir noch ein System verteidigen, das uns genauso gefangen hält wie die aristokratischen Herrscher vor wenigen Jahrzehnten?

Die ungerechte Umverteilung hat mit der franz. Revolution nicht aufgehört, sie wurde nur in neuen Bezeichnungen auf die gleiche Weise weitergeführt und der Leibeigene wurde zum freien Mitarbeiter, der bestimmen durfte, wem er seine Arbeitskraft gegen Entgelt zur Verfügung stellt. Diese "Freiheit" versetzt aber noch keinen einzigen in die Lage selber Geld für seine Arbeitskraft zu kreieren. Wir sind immer noch Gefangene in diesem neuen System der Feudalherrschaft des Finanzsystems, das auch nach der franz. Revolution nicht hat aufgehört zu existieren.

Grundsicherung ist Armengeld

Alle Parteien reden von Grundsicherung und meinen damit unverblümt Armengeld, damit der Volkszorn sich im Rahmen hält. Das haben die Herrschenden mittlerweile gelernt: Ein hungriger Untertane ist zu allem bereit, nur nicht zu Gefolgschaft.

Werden aber alle in den Zustand der Mittellosigkeit versetzt, bereitet sich Solidarität unter den Armen aus und sie sind zu allem Bereit, dass sich die Lage nicht verschlimmert. Offensichtlich stehen wir an diesem Scheideweg.

Wir sollten uns wirklich überlegen, ob wir diese hohle Gasse beschreiten sollen oder uns das eigene Licht anzünden, damit wir sehen, was hinter dieser hohlen Gasse tatsächlich auf uns lautert.

Wohlstand für alle wäre wünschenswert, ist aber in diesem Geldsystem absolut unmöglich. Es basiert auf Habgier und wirtschaftlicher Findigkeit, dem anderen mehr Geld abzunehmen, damit sich der andere mit Wohlstand vom Nachbar abheben kann.

Es kann nur Gewinner geben, wenn es Verlierer gibt - so sind nun mal die Spielregeln. Genau - es sind Spielregel - aber wir setzten diese Spielregeln im realen Leben an und Verlieren bedeutet für viele den Verlust des Lebens.

Noch denken wir uns der Situation, dass sich diese harten Spielregeln weit weg von uns zur Entfaltung bringen, doch wir sollten jetzt anfangen uns vorzustellen, wie wir uns fühlen, wenn diese Spielregeln auch bei uns direkt vor der Haustüre angewendet werden.

Thailand schlägt hungrige Demonstranten mit Militärpräsenz in die "FLUCHT"

Halbwahrheit, soweit die Hören hören und die Augen sehen. Die sogenannten Aufstände in Thailand beruhen auf ungerechte Verteilung und Hunger. Uns wir atmen erleichtert auf, dass die Demokratie inThailand mit einem STARKEN STAAT diese unzufriedenen Menschen durch die Androhung des "Bundeswehreinsatzes im Inneren" zum Schweigen brachte.

Lassen Sie Ihr Gerichtskeitsempfinden so schnell verschieben? Dann sind sie wirklich im System angekommen und haben aufgehört selbständig nachzudenken.

Eine Demokratie verteidigt die reiche Gesellschaft vor den Armen, mit der Präsenz des gesamten Militärs. Das ist in meinen Augen ein Putsch des Kapitals gegenüber der Mehrzahl der Bevölkerung und hat nichts mehr Demokratie sondern mit Putokratie (Herrschaft des Geldes) zu tun.

Stellen Sie sich doch einfach mal selber die Frage: Was würde Deutschland tun, wenn sich die Hungrigen vor dem Bundestag in Berlin versammeln würden, wenn der Bundeswehreinsatz im Inneren möglich wäre?

Die Demonstranten fordern Neuwahlen und einen Rücktritt des Parlaments oder sie Drohen mit Stürmung und Zwangsräumung.

Diese Machtprobe steht noch vielen Ländern in Europa bevor. Es ist die Entscheidungsfrage von wirklicher Demokratie oder einer Plutokratie unter dem Deckmantel der Demokratie nach moderner Auffassung.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...

Neueste Meldungen

Regelmässige Leser

Internetradio

mit politischen Themen und Hintergrundinformationen, die in den Mainstreammedien verschwiegen werden oder als Halbwahrheiten publiziert werden von keuronfuih

Politprofiler (keuronfuih) hat sich zur Aufgabe gemacht, die Beweggründe der Politik aufzudecken, denn Systemkritik scheint in unserer Medienlandschaft der Selbstzensur zum Opfer gefallen zu sein.

Alles was in der Politik passiert ist von Langer Hand geplant, das ist nicht nur ein Spruch sondern die Wahrheit. Aber warum entscheiden sich unsere Politiker immer mehr gegen das Volk und für die Wirtschaft?

Bilden Sie sich Ihre Meinung selbst, aber geben Sie sich die Möglichkeit, alle Hintergründe zu erfahren.

Wir stellen hier nicht den Anspruch, alles zu wissen, aber bemühen uns, alles, was wir in Erfahrung bringen können zu publizieren.
---------------------------------------------
Ravensburg, Friedrichshafen, Lindau, Tübingen, Freiburg, Lörach, Memmingen, Augsburg, Ulm, Keuronfuih, Politprofiler, Wertelehre, Umwertung der Werte