Samstag, 6. Juni 2009

Die Krise ist unsere Chance - sagen SIE

Diese Krise ist unsere Chance, sagen sie, die Politiker, Wissenschafter und Analytiker, die der breiten Masse zu Gehör gebracht werden.

Sie sagen, wir müssen unser Infrastruktur erneuern. Vergessen dabei, dass gerade sie seit 20 Jahren diese vernachlässigt haben. Jetzt sollen diese Investitionen uns nach der Krise stärken. Merkel predigt, dass ein Breitbandanschluss unserer Weg aus der Krise ist.

Sie, die Politiker, finanzieren das mit schulden für deren Zinsen wir immer mehr Steuern zahlen sollen, erklären aber nicht, was die Politik die ganzen letzten Jahren mit all diesem Geld gemacht hat. Noch schlimmer ist, die Bevölkerung stellt nicht einmal die Frage nach dem Verbleib des Geldes.



Schuldgeld für die Auswege aus der Krise

Wir retten die Wirtschaft mit gepumptem Geld, obwohl diese in den letzten Jahren nie dagewesene Gewinne generierte und so wenig wie möglich Steuern zahlte. Jedes Schlupfloch wurde für diese Gewinner noch größer gemacht und die Umkosten auf die Allgemeinheit der Steuerzahler abgewälzt.

Wir retten Opel, obwohl Opel schon vor der besagten Krise vom Sept. 2008 in Zahlungsschwierigkeiten war und Milliarden Verluste schrieb. Wir retten in Wahrheit Opel, damit GM seine Lizenzen bezahlt bekommt. Lt. Handelsblatt stehen in nächster Zeit an die 10 Mrd. Euro an Zahlungen an GM aus.

ARCANDO darf dagegen nicht geretet werden, weil es schon vor der Krise im Sept. 2008 in der Schieflage war. Heute wird zur Wahrheit gemacht, was ins Konzept paßt. Das soll mal einer verstehen.

Das verstehen nur studierte Ökonomen, von namhaften Universitäten, die täglich ihr Reden im TV, Radio und den Pressemedien schwingen dürfen, aber der Pöbel braucht es nicht verstehen, er soll nur alles glauben und bezahlen. Ein bewährtes Religionsmerkmal.

Monatlich werden die Prognosen für 2009 und 2010 nach unten revidiert und das machen unsere Wissenschafter so lange bis die wüstesten Prognosen nicht mehr erfüllt werden, dann sprechen auf einmal wieder alle vom Aufschwung und sind glücklich.

Für die Jahreszeit zu kalt - aber trotz allem gilt der KLIMAWANDEL

Vom Klimawandel wird momentan nicht viel gesprochen. Die Wetterberichte tönen nicht jeden Tag "FÜR DIE JAHRESZEIT ZU KALT", es ist die Schafskälte und die Eisheiligen, die schon seit Wochen anhalten. Die Rezession schon momentan unglaublich unsere Ressourcen, doch in Wahrheit müssen wir alles was die Erde hergibt dem unendlichen Wachstum opfern. Klimawandel und Energiesparen funktioniert nur mit Zusatzsteuer und spart kein GRAMM Rohstoffe. Sind wir ehrlich ist es nur eine weiter Einnahmequelle für die Staaten, damit sie ihre Zinsen zahlen können. Der Klimawandel ist nur das Mittel zum Zweck. Ein plausible Erklärung!

Das gleiche gilt für Elektro-AUTOS. Die Möglichkeit aus der Krise herauszukommen, glaubt man den Schlauen dieser Welt. Doch auch Strom muss unter Einsatz von Rohstoffen produziert werden, meist durch Braunkohle und Atomkraft. Noch bizarrer wird es, wenn man bedenkt, dass der Kilowatt in Zukunft für den Verbraucher nicht billiger sein wird, wie Öl. Strom hat aber den Vorteil, die Wertschöpfung wird nicht in arabischen Ländern betrieben, die kein Geld gegen Zinsen verleihen dürfen.

Nach der Krise lockt das Schlaraffenland

Nach dieser Krise werden wir alle im Schlaraffenland leben. Es wird Arbeit und hohe Einkommen für alle geben. Die Einkommen werden so hoch sein, dass jeder ohne Solidität eine üppige Privatrente bis ins hohe Alter kassieren kann und jeder aus eigener Tasche seine Arzt- und Krankenhausrechnungen bezahlen kann.

Jede Krise war bis jetzt ein riesige Chance - für die Geldverleiher bzw. Geldkreierer, die mit jeder Krise mehr Sicherheiten liquidieren konnten.

Die Angst vor dem Sozialismus schein angeboren

Sozialismus ist die größte Angst der Menschen. Er bedeutet den Verlust des Privatenvermögens an den bösen Staat. Doch, dass im Kapitalismus der letzte Rest Privatvermögens an wenige Private abgetreten wird, ist nicht beängstigend. Das ist der Lauf der Dinge und außerdem ist es immer noch Privatbesitz, oder?

Fürher waren ganze Staaten im Besitz und Eigentum einer einzigen Familie. Sie regierten als Könige und Kaiser. Ihr Versallen nannten sich Fürsten und die Wertschöpfer waren Leibeigene. Ohne Eigentum! Und wir haben Angst vor dem Sozialismus. Wir laufen gerade mit wehenden Fahnen in den SOUIALISMUS hinein und nennen ihn KAPITALISMUS!

Kapitalismus wird falsch verstanden

Das Machtmittel der Mächtigen ist nicht Geld, sondern die Kreierung und Entstehungskraft des Geldes. Es sind nicht Waffen, Armeen oder Bomben, was die Mächtigen im Sattel hält. Es sind auch nicht Wahlen oder gar demokratische Wahlen. Nein, sie streben alle nur nach dem Besitz des Geldes und geben dafür ihre Eigentümer und Realgüter in Zahlung. Das machen auch die Politiker. Sie verkaufen die Arbeitskraft unserer Kinder und Kindeskinder für die heutige Krisenbewältigung. Wir, die Eltern dieser Kinder und die Kinder selber werden davon nicht haben außer Schulden und Zinsschulden - ich nenne das modernen Feudalismus - aber keine Freiheit.

Die Macht liegt in den Händen, die Geld gegen Sicherheiten entstehenlassen können. Ein Denkmuster, das einem Hochverrat gleicht und einer Teufelsanbetung gleich kommt.

Wir müssen anfangen umzudenken. Wir dürfen nicht auf die Herausgaben von Geldmengen bestehen, sondern das Volk muss die Souveränität des Geldes verlangen. Wir brauchen eine Geldentstehung durch Leistung und Produktivität und nicht gegen Sicherheiten von ein paar monopolistischen Geldkreieren, die nicht auf der Forbesliste als Reichste dieser Welt stehen.

So könnten die Mächtigen der Mächtigen ihrem Machtmittel beraubt werden.

Die Menschheit hätte endlich die Möglichkeit auf Freiheit und hätte Anspruch auf einen leistungsgedecktes Tauschmittel, das Übervorteilungen unterbindet.

Die Menschen wären mit diesem neuen Geldsystem frei von denen, von denen wir glauben, sie wollen nur unser bestes, obwohl sie uns wie Melkvieh zur Wertschöpfung am Leben erhalten. Als Frohnarbeiter für ihre Pfründe, die sonst die Hochfinanz schon lange gepfändet hätte.

Wer garniert, dass nicht bald der Zeitpunkt gekommen ist, das nicht leistungsstarkes Melkvieh zum Schlachthof geführt wird, anstaat wie heute noch, zum Gnaden der Solidarität?

Wir sind auf bestem Weg in ein neues Zeitalter, das im tiefen Mittelalter liegt.

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