Dienstag, 2. Juni 2009

PARADOX de MERKEL: Wie lange kann die Deutsche Wirtschaft noch auf Halde produzieren?

Die Börse angelt sich von einem Hoch zum anderen. Nicht ganz so schlechte Zahlen werden als Sieg über die Krise gefeiert. Doch nach wie vor gibt es nicht genügend Käufer für die vielen Autos, die trotz Kurzarbeit von den Bändern laufen. Die Halden sind überfüllt. Die Häfen bersten aus allen Nähten. Kaum einer weiss, wohin mit den vielen Autos.

GM-Motors hat sich der geordneten Insolvenz unterworfen. Mehre zehntausende Arbeitsplätze fallen dadurch weg. Die Autohändler verlieren ihre Verträge und die GM-Mitarbeiter ihre Pensionsansprüche.

PARADOX de MERKEL

Opel scheint gerettet, doch in Wahrheit sind die Vereinbarungen mit Magna nicht bindend - so Kanzlerin Merkel im Focus vom 02.06.09. Eine Insolvenz wie Guttenberg sie forderte sei undenkbar, denn so wäre etwa über den Pensionssicherungsverein eine Belastung von vier Milliarden Euro auf die Wirtschaft zugekommen. Das kann natürlich die Wirtschaft nicht schultern, das macht der Deutsche Staat - also SIE und Ich und wir alle hier, in den Grenzen Deutschlands. Die globalisierte Wirtschaft, will davon natürlich nicht berührt werden. Auf jeden Fall sind die ersten Staatsgelder an Opel mit 300 Mio. Euro geflossen, so kann die Produktion auf Halde weiter durchgeführt werden. Die Kurzarbeitergeld wollen wir hier mal nicht mit einrechnen.

Das soll jetzt keine Neiddebatte gegen die Opelmitarbeiter auslösen, sondern viel mehr das PARADOX unserer Regierungsentscheidungen darstellen.

Merkel und ihre Konsorten von CDU und FDP finanzieren sich ihren Wahlsieg auf dem Rücken der Allgemeinheit. Sie treffen oberflächliche, wahltaktische Entscheidungen auf dem Rücken des Staates, damit die Welt bis zum Stichtag - WAHLTAG - heile bleibt.


USA-Absatzzahlen stagnieren nicht sondern sinken weiter

Die Deutschen Autobauer sind noch lange nicht aus der Krise, doch die Börse feiert das Ende einer Krise, deren Ursachen sie sich verweigert.

Daimler - 33%
Ford - 24 %
Porsche - 29 %
BMW - 27.7 %
VW - 12,4%
GM - 29 %

Trotz dieser Zahlen verkaufen die Autobauer das als Erfolg, weil die Absatzzahlen nicht mehr ganz so stark zurück gehen. Doch die Insolvenz von GM wird den Markt in den USA verändern. Diese Insolvenz wird viel Kaufkraft aus dem Markt nehmen. Wer will in diesen Zeiten noch ein Auto kaufen, wenn sein fahrbarer Unsatz noch fährt?

Sollen jetzt die Staaten ihre Fuhrparks jährlich mit neuen Fahrzeugen ausstatten und die Fahrzeuge nach einem Jahr verschrotten. So stelle ich mir Umweltschutz und Ressourcenschutz nicht vor.



Weitere Links:

Focus - der Staat zahlt und Magna zögert
Spiegel - Autobauer verzeichnen dramatischen Absatzeinbruch
Autokrise - Häfen laufen über

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Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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