Samstag, 18. Juli 2009

Überbevölkerung - Unter dem Deckmantel des Klimawandels

Der G8-Gipfel im italienischen L'Aquila 2009 ist eine Plauderrunde mit Auslaufmodellen der Weltwirtschaft. Demokratie zählt als Mitgliedsmerkmal nichts mehr, die Freiheit der Bürger dieser Staaten auch nicht. Nur noch WIRTSCHAFT und Ressourcen sind Aufnahmefaktoren.

Deutschland hat Angst, den Anschluß an diesen Eliteclub zu verlieren. Im G8-Gipfel ist die alte Wertegemeinschaft USA, Kanada, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Japan vertreten. Russland gilt als geduldeter Gast, doch in der Weltwirtschaft haben sie in dieser Gruppierung nichts mehr zu melden. China und auch Indien mit Brasilien sind die Aufsteiger der sich neubildenden Wirtschaftselite. Eine zwangsläufige Entwicklung der Geldwirtschaft und der Geldkreierung gegen Sicherheiten.

Diese Länder haben noch ein Potential zur Kreditschöpfung, das zeigt auch die Erfindung des Micro-Kredites für die Ärmsten Indiens. Doch diese Bevölkerungen müssen durch höhere Einkommen in die Lage versetzt werden, die selbst produzierten Waren auch zu kaufen. Während und nach dieser Krise werden wir eine massive Abwanderung der Firmen in dieses Expansionsgebiete erleben. Das Rezept des "Deutschen Wirtschaftswunders" wird andererorts wiederholt.



Die G20 wollen dominieren

Die G20 nehmen keine weiteren europäischen Länder auf. Bei einem Treffen in Washington saß Spanien noch am Tisch, da schimpfte der indische Ministerpräsident Manmohan Singh: "Was hat eigentlich Spanien hier zu suchen?" ... und beim nächsten Treffen wird Spanien schon nicht mehr dabei sein, aber dafür Indonesien oder die Türkei.

Die Möglichkeit ist nicht ausgeschlossen, dass beim nächsten oder übernächsten Mal DEUTSCHLAND aus der "elitären" Gruppe ausgeladen wird, um den Platz für die neue Generation der Wirtschaftsstaaten zu räumen.

Menschenrechte rücken in den Hintergrund

Das Flaggschiff "MENSCHENRECHTE" rückt im globalisierten, entfesselten Kapitalismus absolut in den Hintergrund. Überbevölkerung bekommt einen üblen Beigeschmack. Überbevölkerung bedeutet unter wirtschaftlichem Aspekt "Resscoursenverschwendung" für Nutzlose ESSER.

Die Erde hat mehr Bewohner, als sie unter dem jetzigen Geldsystem verkraften kann, ohne solidarische System abzuschaffen. Die Weltpolitik sieht den Menschen als Humankapital. Der Mensch ist nicht mehr das Wesen, das Freiheit, Demokratie und Menschenrechte verdient. Er wird zu einem verschwenderischem Individuum, dem Einhalt geboten werden muss. Da kommt der Klimawandel gerade recht. Der Mensch jagt nicht zu viel Kohlendioxid in die Atmosphäre, sondern an falschen Orten.

CO2-Handel als Wirtschaftszweig

Der CO2-Handel reduziert den Abgasausstoß nicht, sondern er macht ihn zum handelbaren Gut und den absteigenden Industriestaaten kann durch Einsparung ein kleines Einkommen durch CO2-Zertifikate gesichert werden. Ob die Chinesen diesen Deal wirklich akzeptieren werden, steht in den Sternen.

Sozial ist was Arbeit schafft, doch "Sozial" wird danach abgeschafft

In Zukunft werden also die Menschenrechte keine Relevanz mehr für das Fortbestehen von Wirtschaftsnationen haben. Auch soziale Werte scheinen nur noch ein Hindernis auf dem Weg zum Wohlstand zu sein. Die Kommission "Familie und demographischer Wandel", zu der der ehemalige sächsische Ministerpräsident Kurt Biedenkopf (CDU) sowie der wissenschaftliche Chefberater von Ursula v. d. Leyen, Hans Bertram gehören, will in ihrer Studie aufgrund der alternden Bevölkerung die umfassenden staatlichen Sicherungssystem teilweise durch mehr bürgerschaftliches und privates Engagement entlasten. Noch verweigert Ursula v. d. Leyen die Gefolgschaft. Doch wird sich das nach den Bundestagswahl 2009 auch noch so darstellen oder wird sich die CDU mit der FDP dem finanziellem Druck der Hochfinanz beugen und die sozialen Errungenschaften der Deutschen für den Profit vom Tischen fegen?

Die Arbeitgeber wollen in der Zukunft wohl vollständig aus ihrer "sozialen" Verpflichtung raus. Schließlich sind sie schon sozial genug, wenn sie Arbeit schaffen.

Unsere Politik ist auf dem Weg in die Ausbeuterei. All die Werte, die durch lange Arbeitsstreiks und Demonstrationen erstritten wurden, scheinen mit dem Fingerzeig der Kapitalmärkte durch die Finanzkrise, hinweggefegt.

Die Menschlichkeit beugt sich der Wertschöpfung. Humanität hat keinen Platz mehr in dieser Welt. Dafür haben unsere Väter, Großväter und Urgroßväter nun wirklich nicht gekämpft.

Wir müssen nicht die Kapitalströme kontrollieren, sondern wir müssen die Geldkreierung humanisieren und demokratisieren. Diese wir aber nur durch leistungsgedecktes Geld erreicht. Geld darf nur noch durch Leistung entstehen.

Bei dieser Vorstellung müssen sie sich aber von ihrem jetzigen Geldverständis absolut lösen. Sie erhalten zwar durch ihre Arbeitsleistung Geld, dieses ist aber durch Schulden bei Banken entstanden. Leistungsgedecktes Geld versteht sich aber als Gegenwert für die Geldkreierung. Neues Geld entsteht also nur durch die Arbeitsleistung eines einzelnen Menschen und nicht durch die Sicherungsüberschreibung von Rohstoffen oder Realgütern.

Das wäre eine wirkliche Weltrevolution, wenn die Menschheit dies global bewerkstelligen könnte. Ein Ausstieg aus diesem Geldsystem durch einzelne Staaten ist nicht möglich. Zu groß ist die Macht der Hochfinanz. Doch alleine das Begreifen der grundlegenden Ursachen, dieser inszinierten Krise wäre schon ein Fortschritt.

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