Samstag, 15. August 2009

Sozialrassismus: Hartz4: Ermächtigungsgesetz zur Volksenteignung in Krisenzeiten

Rassismus ist ein Selbstschutzmittel der Eliten, den Zorn des Volkes auf eine Minderheit umzulenken. Diese Minderheiten bestehen in den sogenannten zivilisierten Ländern, nicht mehr aus ethnischen Gruppen, sondern aus sozialen Gruppen. Das sind die Brennpunkte unserer Gesellschaft und je wohlhabender eine Gesellschaft war, desto schwieriger ist die Verarmung im Zuge der Globalisierung durchzusetzen. Doch unsere Regierungen planten von langer Hand, denn diese Krise war absehbar und gewollt. Noch ist die Erde nicht aufgeteilt. Asien birgt ein riesiges Wertschöpfungspotential, das sich die Hochfinanz auch noch aneigenen will. Die Heuschrecken ziehen weiter.

Im Zeitalter des entfesselten Kapitalismus, darf Solidarität keine Rolle mehr spielen, wenn der Kapitalismus sich neue Günstlinge sucht. Nur wer Leistung bringt, soll sich in Zukunft Gesundheit leisten können. Europa und auch Deutschland wird auf den Weg in die kontrollierte Verarmung geschickt. Das verstehe ich unter der politischen Forderung nach Eigenverantwortung in der Kranken- und Rentenversicherung, unabhängig vom überproportionalem Gewinn der Versicherungsindustrie. Doch wer krank ist kann keine Leistung mehr erbringen. Aufbegehren wird mit der neuen Art von Rassismus moralisch richtig bekämpft. Wer zur missachteten Minderheit gehört, wird in Zukunft kein moralische Recht mehr haben Ansprüche zu stellen. Er darf, muss nur noch gehorchen.

Diesen Stein hat der INSM-Kurator Oswald Metzger (vormals Grüne jetzt CDU) mit seinen Beschimpfungen gegenüber Hartz4-Empfängern losgetreten. Müntefering toppte das ganz noch mit seinem Zitat: "Wer nicht arbeitet, braucht nicht essen." Und verschärfte gleichzeitig die Hartz4-Regelung, dass Menschen diese Leistung ganz gestrichen werden kann.

Doch Arbeitslosigkeit ist keine Schande. Es kann jeden Treffen, vor allem in einer Zeit, in der immer weniger Arbeitsplätze zur Verfügung stehen. Profit gibt es nur noch, wenn Maschinen eingesetzt werden können.

Hartz4: Ermächtigungsgesetz zur Volksenteignung in Krisenzeiten

Gegen Hartz4 gab kein kollektives Aufbegehren in der Bevölkerung, denn die Hoffnung der jetzt noch Berufstätigen wurde am Leben erhalten. Die Verweigerungshaltung des Menschen gegenüber der Auswegslosigkeit wird hier ausgenutzt und jeder glaubt, dass ihm das niemals passieren kann. Das ist der erste Schritt zum Sozialrassismus. Eine gesellschaftliche Akzeptanz, Menschen als minderwertig zubetrachten.

So weit hat uns also die freie Marktwirtschaft gebracht. Wir definieren uns über unser Einkommen und Besitz. Das macht sich die Politik zu nutzen und verspricht Werterhalt, wo keiner ist. Hartz4 wurde für diese Krise erdacht. Hartz4 schützt den Staat davor, seine Pflichten wahrzunehmen und trotzdem Abgaben einzukassieren. Hartz4 ist ein modernes Ermächtigungsgesetz zur Volksenteignung in Krisenzeiten.

Deutschland braucht keine Arbeitskräfte, sondern nur Konsumenten. Ein unlösbares Vorhaben für Regierungen, die der Hochfinanz unterlegen sind. Der Staat hat sich abgekoppelt. Er ist ein eigenenständiges Wesen geworden, das nur noch zur Erfüllung der Zinszahlungen existieren darf. Aus der Mutter Staat wurde heimlich eine böse Stifmutter, die ihre Kinder um das Erbe betrügt und in den Frondienst schickt.

Die Alimentierung der Arbeitslosen und Bedürftigen ist sozusagen schon seit geraumer Zeit nur noch ein lukratives Konjunkturprogramm für die Kapital-Wirtschaft und wurde deshalb am Leben gehalten. Der Konsum wächst bzw. bleibt konstant, trotz sinkender Beschäftigungszahlen. Wir dürfen uns nicht mit Statistiken darüber hinweg täuschen lassen. Es gibt immer weniger Menschen, die in Vollzeit arbeiten. Niedriglohnarbeit und Minijobs sind die Arbeitsmärkte von morgen.

Das Fressen der großen Fische

Würde das soziale System tatsächlich wegbrechen, bräche für große Teile der Industrie auch der spärliche Konsum spontan weg. Die Politik greift hier mit Kurzarbeitergeld und Übergangsgesellschaften ein. Doch das ändert nichts an der Situation der Menschen, für sie wird die Zeit nach der Kurzarbeit weitergehen, weil die Firmen in der Zwischenzeit in die neuen Absatzmärkte (Asien) abgewandert sind. Diese Angst plagt Angela Merkel. Sie will die Wahrheit vor den Menschen verheimlichen und tritt trotzdem die unterschwelligen Rassismus für die Deutsch los.

Neue Radwege anstatt Autobahnen?

Geplant ist eine soziale Erziehung in den Schulen. Das versprach sie schon 2007 bei einer Bertelsmannansprache. Genau genommen sollen unsere Kinder in Zukunft zu kostenlosem, freiwilligem Arbeitsdienst erzogen werden. (Hatten wir das nicht schon einmal?) Vielleicht werden dieses Mal Radweg gebaut, anstatt Autobahnen. So bekommt der Staat Luft für seine Zinstilgungen. Schließlich verbraucht der deutsche Staat einen großen Teil seiner Einnahmen für soziale Leistungen. Bei schrumpfenden Steuereinnahmen kann natürlich nur an den Ausgaben gespart werden und das sind Leistungen am Bürger.

Dafür ist die Akzeptanz in unserer Gesellschaft aber noch nicht bereit, aber sie wird weich geklopft.

In einer Berichterstattung über das Dritte Reich wurde Sinti und Roma als Sozialschmarotzer dargestellt. Heute bezeichnen wir unsere Arbeitslosen genauso. Würde diese Begrifflichkeiten aber nicht in unseren Sprachgebrauch implantiert, könnte die Regierung niemals dazu übergehen, die Leistungen für die Menschen zu kürzen oder gar das Wohngeld zu streichen. 5 Millionen Harz4-Empfänger würden sich obdachlos in Bewegung setzen.

Erachtet aber die übrige Gesellschaft diese Menschen als Menschen Zeiter Klasse, ist das Konzept umsetzbar.

Wir werden sehen, was die Zeit bringt. Ich hoffe nur GUTES.
Mit meinen Prognosen würde ich wirklich gerne falsch liegen.

1 Kommentar:

  1. Nein nein, ich befürchte sehr, daß Du mit Deiner Prognose nicht falsch liegst.
    Aber das Ziel, auf das wir zusteuern, ist ein viel weiterreichendes und positives.
    Wir erleben hier den kompletten Zusammenbruch unserer alten Welt, unserer bisherigen Gesellschaft.

    Und das wird ganz gewaltig weh tun!

    Aber das Jahr 2012 naht sich uns in immer schnelleren Schritten.
    Und 2012 ist das Ende des Kalenders der Maja, das Ende der Welt, wie wir sie kennen. Aber keine Angst, die Welt nicht untergehen!
    Viel mehr werden wir uns in unserem Bewusstsein ändern, erkennen, warum hier alles so laufen MUSS, wie es zur Zeit läuft und wir werden danach eine völlig neue und gänzlich andere Welt aufbauen.

    Aber wir müssen bis dahin noch gewaltig leiden.
    Aber es ist sehr wichtig, daß wir möglichst viele unserer Mitmenschen aufwecken.
    Die ganze Entwicklung dient dazu, uns wach zu rütteln!

    Also: Alles aufwachen! Es ist bald so weit!

    Liebe Grüße!

    Stefan

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